Unwetter in Luxemburg

13. Juni 2018 06:58; Akt: 13.06.2018 07:05 Print

Darum sorgte das Wasser im Süden für Chaos

LUXEMBURG - Am Montag war im Großherzogtum erneut Land unter angesagt. Trotz der Warnungen konnten die Überschwemmungen nicht verhindert werden. Warum?

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Es wurde eindringlich gewarnt – und doch sorgte das Unwetter am Montag für Chaos im Luxemburger Süden. Warum wurden die A13 und die A3 so schnell überflutet? Warum stand die neue Umgehungsstraße in Differdingen innerhalb kürzester Zeit unter Wasser, obwohl dort extra ein Rückhaltebecken gebaut wurde? Die Folgen der heftigen Regenfälle werfen viele Fragen auf.

«Wir können die beste Entwässerung haben und alle erdenklichen Maßnahmen ergreifen, aber was am Montag geschehen ist, war schlichtweg ungewöhnlich. Wenn so viel Wasser in so kurzer Zeit vom Himmel prasselt und das Gelände dazu noch leicht abschüssig ist, kann man fast nichts tun», sagt Ralph Di Marco von den Ponts et Chaussées.

«Extreme Situation»

Der staatliche Wetterdienst Meteolux bestätigte die außergewöhnliche Wetterlage auf Nachfrage von L'essentiel. «Innerhalb von einer Stunde fielen teilweise 50 Liter pro Quadratmeter. Das ist eine riesige Menge! Eine extrem seltene Situation», sagte ein Sprecher von Meteolux.

Differdingens Bürgermeister Roberto Traversini glaubt ebenfalls, dass es keine echte Chance gab. Dennoch verteidigte er das Rückhaltebecken, das im alten Stadion errichtet wurde. «Noch nicht alle Pumpen sind bei 100 Prozent. Obwohl das Becken die Überflutung der Rocade de Differdange nicht verhindern konnte, schützte es doch die umliegenden Straßen wie die Rue Kennedy und die Rue Emile Mark. Aber selbst bei voller Leistung aller Pumpen hätte das Becken den enormen Zustrom an Wasser von der Rocade nicht aufnehmen können. Es ist der tiefste Punkt des Viertels Fousbann», sagt Traversini.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daweb am 13.06.2018 09:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mer mussen alles nach méi zoubauen. Mat 1.000.000 Leit muss nach méi Land dem Beton weechen. Da brauche mer eis net ze verwonneren!

  • Maxim am 13.06.2018 08:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dat nennt sech Mutter Natur. Do kann een warnen wei een well, wann et kennt dann kennt et. Ma kennen jo keen rieseprabelie ivert den Stied opbauen an wiesou et iwerall Wasser steht, dat muss een Menschen froen dei emmer mei verbauen an soumaden den Caos selwer produzeiren. Zu Deifferdeng mam Becken as schon Johren lang bekannt dat deen nach emmer net duer geht mae wann een un grenzen kennt dann as dat eben esou. As jo just fier een bis 2 deeg dann as et jo rem gud also keng Panik.

  • Einstein aus dem Eisleck am 13.06.2018 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    grad am Minette mist Reenwasser an die aal Galerien ofgeleet gin,an am Summer kann et mat enger Wandmillen erop gepompelt gin fir ze Felder ze bewässeren.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Einstein aus dem Eisleck am 13.06.2018 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    grad am Minette mist Reenwasser an die aal Galerien ofgeleet gin,an am Summer kann et mat enger Wandmillen erop gepompelt gin fir ze Felder ze bewässeren.

  • Daweb am 13.06.2018 09:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mer mussen alles nach méi zoubauen. Mat 1.000.000 Leit muss nach méi Land dem Beton weechen. Da brauche mer eis net ze verwonneren!

  • Maxim am 13.06.2018 08:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dat nennt sech Mutter Natur. Do kann een warnen wei een well, wann et kennt dann kennt et. Ma kennen jo keen rieseprabelie ivert den Stied opbauen an wiesou et iwerall Wasser steht, dat muss een Menschen froen dei emmer mei verbauen an soumaden den Caos selwer produzeiren. Zu Deifferdeng mam Becken as schon Johren lang bekannt dat deen nach emmer net duer geht mae wann een un grenzen kennt dann as dat eben esou. As jo just fier een bis 2 deeg dann as et jo rem gud also keng Panik.