Rede zum 1. Mai

26. April 2018 21:11; Akt: 26.04.2018 21:18 Print

OGBL gibt Warnschüsse an neue Regierung ab

DIEKIRCH - In seiner Ansprache zum Tag der Arbeit hat OGBL-Präsident André Roeltgen seine Forderungen an die nächste Regierung verlautbart.

storybild

Der OGBL setzt die Parteien vor der Kammerwahl im Oktober unter Druck. (Bild: Editpress/Julien Garroy)

En français
Fehler gesehen?

OGBL-Präsident André Roeltgen hat sechs Monate vor der Parlamentswahl «rote Linien» für die nächste Legislaturperiode festgelegt. In einer Ansprache in Diekirch anlässlich des bevorstehenden «Tag der Arbeit» am 1. Mai warnte Roeltgen die Parteien davor, den automatischen Index-Mechanismus anzutasten. Alle Gruppierungen sollten ein entsprechendes Bekenntnis in ihre Wahlprogramme einfügen.

Der OGBL-Vorsitzende forderte einmal mehr eine Erhöhung des Mindestlohns um zehn Prozent. «Wir werden hier nicht locker lassen. Wir sind bereit, auf die Straße zu gehen», rief Roeltgen am Donnerstag seinen Unterstützern zu. André Roeltgen fordert zudem die Einführung eines Arbeitszeitkontos für Angestellte in der Privatwirtschaft. «Die Sozialpartner sind sich bereits seit 2004 über das Thema einig.»

Angleichung der sozialen Rechte

André Roeltgen hielt auch ein Plädoyer für die Beibehaltung des solidarischen Rentensystems — die zweite rote Linie, die die neue Regierung laut OGBL nicht überschreiten dürfe. Weitere Forderungen der größten Luxemburger Gewerkschaft: Die Einführung des allgemeinen Drittzahlerprinzips im Gesundheitswesen (Tiers Payant) und die Erhöhung der maximalen Krankenschein-Dauer von 52 auf 78 Wochen.

Der OGBL-Präsident forderte die politischen Entscheidungsträger erneut auf, sich voll und ganz für ein sozialeres Europa im Dienste der Bürger einzusetzen. «Es geht um eine Angleichung der sozialen Rechte in den Ländern der Union und einen besseren sozialen Schutz», unterstrich er. Roeltgen geißelte auch das globale Wettrüsten. Die nächste Regierung warnte er davor, das Verteidigungsbudgget «auch nur um einen Cent zu erhöhen».

(Patrick Théry/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pascal am 26.04.2018 22:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    die wollen gewählt werden darum versprechen sie alles nur dann wird alles teuerer die Reichen müssten mehr abgeben

  • Dimitrij am 26.04.2018 21:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech sinn net vir näischt aus deem Spillschouls Club eraus gaangen.Wann et drop ukënnt zéien se den Schwanz bäi. Ausser vill Bla Bla kennt do näischt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pascal am 26.04.2018 22:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    die wollen gewählt werden darum versprechen sie alles nur dann wird alles teuerer die Reichen müssten mehr abgeben

  • Dimitrij am 26.04.2018 21:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech sinn net vir näischt aus deem Spillschouls Club eraus gaangen.Wann et drop ukënnt zéien se den Schwanz bäi. Ausser vill Bla Bla kennt do näischt.