«Super Illusion Brothers»

01. Dezember 2020 08:06; Akt: 01.12.2020 08:12 Print

Optische Täuschung verblüfft das Netz

In dem GIF, welches Nutzer @jagarikin unlängst auf Twitter gepostet hat, ist ganz schön viel los. Das denkt man zumindest. Doch der Schein trügt.

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Immer wieder sorgen optische Illusionen in den sozialen Medien für allerhand Wirbel – weil sie die User begeistern oder weil sie diese in den Wahnsinn treiben. Unvergessen ist etwa die hitzige Diskussion um #thedress, in der es darum ging, zu sagen, ob ein Kleid blau-schwarz oder doch eher weiß-gold ist. Selbst Stars wie Taylor Swift, Julianne Moore oder Ellen DeGeneres gaben damals Tipps ab.

Nun sorgt eine neue optische Illusion für Aufsehen im Netz. Sie trägt den vielversprechenden Namen «Super Illusion Brothers».

Wie zum Teufel …?

In dem animierten GIF scheint es, als würden die Männchen – ganz so wie die Figuren eines Computerspiels – immer wieder die Rolltreppe hinauflaufen, an deren Ende abspringen und schließlich rechts aus dem Bild laufen. Und das – einmal gestartet – in einer Endlosschleife. So scheint es zumindest. In Wahrheit bewegen sich die Figuren aber nicht von der Stelle.

Der Eindruck, dass die Männchen kontinuierlich in Bewegung sind, entsteht allein aufgrund der Schatten, welche sie selbst und die Treppe umgeben (siehe Bildstrecke), und dem ständigen Farbwechsel. Sowohl die Farbe der Figuren und der Ränder sowie einiger umgebender Punkte wechseln in der Reihenfolge des Farbkreises durch. Und dieser Wechsel erzeugt die Illusion von Bewegung, obwohl sich die Elemente des Bildes nicht von der Stelle bewegen.

Verblüffendes Wahrnehmungsphänomen

Erst vor kurzem verblüffte eine völlig anders geartete Illusion die Netzgemeinde, die als Thatcher-Effekt bekannt ist (siehe Box):

Das Phänomen ist nach der Politikerin Margaret Thatcher benannt, die als erste Frau überhaupt zwischen 1979 und 1990 das Amt der Premierministerin des Vereinigten Königreiches innehatte. Ihr Foto nutzte Peter Thompson von der University of York im Jahr 1980, um die Illusion zu visualisieren.

Für den Thatcher-Effekt können in jedem beliebigen Gesicht einzelne Details wie Augen oder Mund auf den Kopf gestellt werden. Wird dann dieses gesamte Gesicht auf dem Kopf stehend präsentiert, registrieren Betrachter die Manipulation kaum. Erst wenn man das jeweilige Foto dreht, wird klar: Da stimmt etwas nicht. Der Effekt zeigt also, dass wir Gesichter abstrahieren, wenn wir sie auf dem Kopf sehen.

(L'essentiel/Fee Anabelle Riebeling)

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