Luxemburger Luftrettung

07. April 2020 07:59; Akt: 07.04.2020 09:45 Print

Air Rescue hilft Frankreich in der größten Not

LUXEMBURG – Um die Krankenhäuser in der Region Grand Est zu entlasten, hat die Luxemburger Luftrettung zahlreiche Krankentransporte übernommen.

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Die Luxemburger Air Rescue im Corona-Einsatz.

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Seit einigen Wochen werden Covid-19-Patienten aus unserer französischen Nachbarregion Grand Est in andere französische Krankenhäuser, aber auch ins Ausland evakuiert. Die Luxemburger Luftrettung (LAR) erklärte gegenüber L'essentiel, dass sie nun in den französische Rettungsdienst integriert wurde. So transportierte sie bereits 20 Patienten per Flugzeug oder Hubschrauber von Metz, Straßburg, Colmar, Mulhouse, Saint-Dizier und Châlons-en-Champagne nach Luxemburg, Deutschland und Südfrankreich.

«Unsere Besatzungen, die aus einem Piloten, einem Intensivkrankenpfleger und einem Notarzt bestehen, müssen schnell einsatzbereit sein», erklärt Antje Voss, die bei der LAR für die Kommunikation verantwortlich ist. «Am Ort, den den die Patienten aufgenommen werden, schützen sich unsere Teams mit Anzügen, Handschuhen, Schutzbrillen und Masken», fügt Olivier Fauris, Leiter des operativen Geschäfts, hinzu.

Transfers über eine kurze Strecke werden mit dem Hubschrauber durchgeführt, für längere Strecke wird das Flugzeug genutzt. Nachdem das Team zum Findel zurückgekehrt ist, wird das Flugzeug oder der Hubschrauber vollständig desinfiziert. «Das dauert zwischen drei und vier Stunden», sagt Voss.

(Marion Mellinger/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • E Bola am 07.04.2020 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    "EpiShuttle", falls noch erhältlich wäre hier villeicht eine gute Idee ? Würde die Desinfektion erleichtern / verkürzen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • E Bola am 07.04.2020 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    "EpiShuttle", falls noch erhältlich wäre hier villeicht eine gute Idee ? Würde die Desinfektion erleichtern / verkürzen.