Ticker – Luxemburg

26. November 2020 08:37; Akt: 26.11.2020 11:12 Print

Luxemburg meldet 616 Neuinfektionen

Das Coronavirus hat Luxemburg weiterhin im Griff. Derzeit befindet sich das Land in der «zweiten Welle». Alle Entwicklungen und Informationen in unserem Newsticker.

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Das Wichtigste in Kürze:

• Am 29. Februar wurde in Luxemburg der erste Coronavirus-Fall bestätigt. Inzwischen sind insgesamt 32.100 Einwohner (Stand: 25. November 2020) positiv getestet worden, 288 Menschen haben die Krankheit nicht überlebt.

• Nachdem das Infektionsgeschehen über die Sommermonate an Schwung verloren hatte, ziehen die Ansteckungsrate seit Oktober wieder deutlich an. Einen zweiten Lockdown schließt die Regierung bisher aus. Für viele Wirtschaftsbranchen hatte die Pandemie bereits jetzt verheerende Folgen.

• Weil sich in der zweiten Welle der Pandemie hierzulande vor allem jüngere Menschen mit dem Sars-Cov-2-Virus angesteckt haben, ist die Situation in den Krankenhäusern stabil.


Newsticker:

Donnerstag, 26. November 2020

10.53 Uhr – Hauptstadt schließt einige öffentliche Einrichtungen

Aufgrund der neuen Corona-Maßnahmen der Regierung schließt die Stadt Luxemburg ab Donnerstag einige kulturelle Einrichtungen. Das teilt die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. So werde man die Cinémathèque und das städtische Theater für die Öffentlichkeit schließen. Andere Kulturorte sollen weiterhin geöffnete bleiben, das Stadtmuseum Lëtzebuerg und die Villa Vauban sind zu den gewohnten Öffnungszeiten für Besucher geöffnet. Gleiches gilt für die Cité Bibliothèque. Es gelten jedoch die strengen Abstands- und Hygieneregeln, die bisher angewendet wurden.

Das städtische Konservatorium und die benachbarten Musikschulen bieten weiterhin außerschulische Aktivitäten an. Die Centres culturels sind dagegen bis auf weiteres geschlossen. Öffentliche Sportstätten, wie Turnhallen und städtische Schwimmbäder werden ebenfalls für den normalen Publikumsverkehr geschlossen bleiben. Schulsport und Vereinsaktivitäten können dort im Rahmen der geltenden Maßnahmen weiter stattfinden. Das gilt nach Angaben der Stadt auch für die Eislaufbahn an der Cloche d'Or und den Skatepark in Hollerich.

8.45 Uhr – Kantinen dürfen To-Go anbieten

Das Gesundheitsministerium erklärt, dass Kantinen, wie andere Restaurants auch, To-Go-Verkäufe anbieten dürfen. Dies wird auch für Krankenhauskantinen empfohlen.


Mittwoch, 25. November 2020

17 .19 Uhr – Fünf Tote und 616 Neuinfektionen

In Luxemburg wurden seit Dienstag 616 neue Corona-Fälle festgestellt. 12881 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstagnachmittag mit. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 9182 angegeben.

Außerdem teilt das Ministerium mit, dass Luxemburg fünf weitere Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 288 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 225 Personen behandelt, 43 liegen auf der Intensivstation.

12.15 Uhr – Theater schreiben offenen Brief an Xavier Bettel

Die Theater Federatioun und das Luxemburger Netzwerk regionaler Kulturzentren haben einen gemeinsamen offenen Brief an Premierminister Xavier Bettel (DP) geschickt, mit der Bitte die Theater des Landes offen zu lassen. Ab morgen sollen selbige im Kampf gegen die Corona-Pandemie geschlossen werden. Die Abgeordneten in der Chamber stimmen am heutigen Mittwochnachmittag über die Maßnahmen ab.

Während sie dem Kulturministerium für die Hilfe danken, die es angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, gewährt hat, weisen die Akteure der darstellenden Künste darauf hin, dass sie «die Gesundheitsmaßnahmen gewissenhaft umgesetzt haben». Das Publikum sei auf 100 Personen beschränkt, die Maskenpflicht werde eingehalten und ein Abstand von zwei Metern zwischen den Zuschauergruppen könne gewährleistet werden. «Jedes Theater hat enorme Anstrengungen unternommen, um geeignete Protokolle zu entwickeln, die an die Besonderheiten seiner Räume angepasst sind. Diese Arbeit hat Früchte getragen, da unseres Wissens in keinem Theater in Luxemburg eine Infektion festgestellt wurde», heißt es in dem offenen Brief.

Man wisse zwar, dass man keine andere Wahl habe, als die Entscheidung zu akzeptieren, aber man glaube, dass «es keine Rechtfertigung für diese Schließung gibt. Die Theater sind sichere Orte!».


Dienstag, 24. November 2020

16.56 Uhr –Zehn Tote am Dienstag – 372 neue Infektionen

In Luxemburg wurden seit Montag 372 neue Corona-Fälle festgestellt. 9491 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstagnachmittag mit. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 9012 angegeben.

Außerdem teilt das Ministerium mit, dass Luxemburg zehn weitere Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 283 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 237 Personen behandelt, 46 liegen auf der Intensivstation.

14.55 Uhr – Neue Corona-Testzentren für Kinder

Für Kinder zwischen zwei und sechs Jahren gibt es ab dem 24. November spezielle Corona-Testzentren. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Organisiert werden die insgesamt drei Testzentren von der Ligue médico-sociale in Zusammenarbeit mit dem Laboratoire national de santé (LNS) betrieben. Die Zentren werden an den Standorten der centre médico-Social (CMS) in Luxemburg-Stadt, Ettelbrück und Düdelingen eingerichtet.

Für einen Corona-Test ist eine ärztliche Verordnung und ein Termin notwendig. Termine sind in der Zeit zwischen 8.30 Uhr und 12 Uhr möglich.

14.45 Uhr – Polizei meldet 220 Verstöße gegen die Ausgangssperre

In der vergangenen Woche hat die Police Grand-Ducale Bußgelder für 220 Personen verhängt, weil sie ohne triftigen Grund nach 23 Uhr unterwegs waren und damit gegen die landesweit von 23 Uhr bis 6 Uhr geltende Ausgangssperre verstoßen haben.

Darüber hinaus hat die Polizei 15 Strafzettel für Restaurants und Cafés, aber auch private Feiern ausgestellt, die nicht um 23 Uhr geschlossen hatten. In Rümelingen waren am vergangenen Samstag noch um 1.20 Uhr Restaurantgäste in einem Lokal. In Diekirch wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Privatfeier durch die Beamten abgebrochen, bei der nicht nur gegen die Ausgangssperre, sondern auch gegen die Maskenpflicht verstoßen wurde.


Montag, 23. November 2020

17.17 Uhr – Sieben Todesfälle und 173 Neuinfektionen

Sieben weitere Patienten sind in Luxemburg an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit. Insgesamt hat Luxemburg in der Pandemie 273 Corona-Tote zu beklagen.

Zudem registrierte das Gesundheitsministerium in den vergangenen 24 Stunden 173 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Allerdings wurden in dem Zeitraum auch nur 1870Tests durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird derzeit mit 8834 angegeben.

242 Menschen werden derzeit im Krankenhaus mit einer Corona-Infektion behandelt, davon 47 auf der Intensivstation. Bei zehn Patienten der Normalstation sowie zwei auf der Intensivstation steht das Testergebnis noch aus.

7.30 Uhr – Bettel und Lenert verkünden ab 13 Uhr, wie es weitergeht

Am vergangenen Dienstag hatte Premierminister Xavier Bettel angekündigt, dass die Regierung am Montag neue Maßnahmen verkünden werde, wenn die Zahlen in den kommenden Tagen nicht merklich nach unten gehen. Dies ist seitdem nicht eingetreten, weswegen der Premier und Gesundheitsministerin Paulette Lenert wohl heute ab 13 Uhr neue Restriktionen im Kampf gegen die Corona-Pandemie verkünden werden.

Welche das vermutlich sein werden, können Sie HIER nachlesen.


Sonntag, 22. November 2020

17.15 Uhr – 602 Neuinfektionen, vier weitere Opfer

Wie das Gesundheitsministerium am späten Sonntagnachmittag mitteilt, haben sich in den vergangenen 24 Stunden 602 weitere Personen in Luxemburg mit dem Sars-Cov-2-Virus angesteckt. Im gleichen Zeitraum wurden 11.715 Tests durchgeführt. Die Positivitätsrate liegt demnach bei 5,14 Prozent.

Des Weiteren sind vier weitere Patienten seit Samstag infolge einer Corona-Infektion gestorben. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der Menschen, die im Großherzogtum mit oder an dem Coronavirus gestorben sind auf 266.

Freitag, 20. November 2020

17.24 Uhr – Neue Finanzhilfen für Unternehmen

Am Freitag billigte die Regierung einen Gesetzentwurf, der die Einführung neuer Finanzhilfen für Unternehmen in den am stärksten von der Pandemie betroffenen Sektoren vorsieht. Diese Erhöhung soll insbesondere die neue Belastung ausgleichen, die sich aus der für den 1. Januar 2021 vorgesehenen Anhebung des sozialen Mindestlohns ergibt.

Diese Hilfe erfolgt in Form eines Zuschusses in Höhe von 500 Euro pro Arbeitnehmer, dessen Gehalt zwischen dem Mindestlohn und dem qualifizierten Mindestlohn liegt. Die Ausgleichsbeihilfe berücksichtigt Arbeitnehmer, die vor dem 31. Dezember 2020 eingestellt wurden und während eines monatlichen Zeitraums zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 30. Juni 2021 in einem aktiven Beschäftigungsverhältnis standen. Sie richtet sich an die von der Gesundheitskrise am stärksten betroffenen Sektoren wie Tourismus, Veranstaltungen, Kultur, Gastronomie, Unterhaltung, und Einzelhandel.

14.03 Uhr – 519 Neuinfektionen am Freitag

Luxemburg meldet am Freitag 519 Neuinfektionen. Das gibt Premierminister Xavier Bettel am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Regierungsrates bekannt. Von den 11.782 Corona-Tests, die innerhalb der letzten 24 Stunden durchgeführt worden sind, waren 4,41 Prozent positiv. Sechse weitere Personen sind in den vergangenen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Die Zahl der aktiven Infektionen wird vom Gesundheitsministerium am Abend mit 9488 angegeben. Derzeit werden 179 Covid-19-Patienten auf der Normalstation behandelt und 43 auf der Intensivstation. Bei acht weiteren Patienten wird zurzeit eine Infektion vermutet.

Donnerstag, 19. November 2020

17.18 Uhr – 670 Neuinfektionen und sechs Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium in Luxemburg 670 Neuinfektionen registriert. Insgesamt 11.021 Tests wurden in dem Zeitraum durchgeführt. Zur Zeit sind 9758 aktive Infektionen im Land gemeldet.

Außerdem hat das Großherzogtum sechs weitere Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Damit sind mittlerweile 254 Menschen in Luxemburg dem Virus zum Opfer gefallen.

Aktuell werden 221 Menschen in den Krankenhäusern des Landes behandelt, davon 44 auf der Intensivstation. Zehn Patienten der Normalstation warten derzeit noch auf ihr Testergebnis.

Mittwoch, 18. November 2020

13.41 Der Staat zahlt der CNS 386 Millionen Euro

Der Staat zahlt der Gesundheitskasse (Caisse National de Santé, CNS) 386 Millionen Euro, um die Ausgaben während der Krise decken zu können. Mitglieder des Ausschusses für Arbeit und soziale Sicherheit haben am Donnerstagmorgen einen Gesetzentwurf erarbeitet, der es dem Staat erlaubt, 386 Millionen Euro an die CNS zu zahlen, um die Ausgaben der Institution während der Gesundheitskrise zu decken, sagte Georges Engel (LSAP), Vorsitzender des Ausschusses. Dies entspricht den Zahlungen für Familienurlaub (250 Millionen Euro), Urlaub zur Unterstützung der Familie (eine Million) und einen Teil der Krankenversicherung (149 Millionen). Ein Teil der letzteren wird von den Gegenseitigkeitsgesellschaften bezahlt.

Konkret wird der Staat ab diesem Jahr 200 Millionen Euro zahlen und den Rest in den folgenden drei Jahren. Der Gesetzentwurf hatte die Zustimmung der verschiedenen Institutionen, wie etwa dem Staatsrat erhalten, die an ihm gearbeitet haben. Die Billigung der Kommission bestätigt, was auf dem Vierertreffen zum Thema Gesundheit angekündigt wurde.

Mittwoch, 18. November 2020

17.07 Uhr – Acht Todesfälle und 891 Neuinfektionen am Mittwoch

In Luxemburg sind seit Dienstag 891 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt das Gesundheitsministerium am Mittwochnachmittag mit. In den vergangenen 24 Stunden wurden demnach 14.247 Tests durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 9821 angegeben. Der bisherige Rekord geht auf den 24. Oktober zurück. Damals wurden 862 Neuinfektionen gemeldet.

Acht weitere Personen sind im Großherzogtum mit oder an dem Virus gestorben. Seit dem Beginn der Pandemie sind somit 248 Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 262 Personen behandelt, 48 liegen auf der Intensivstation. 15 Verdachtsfälle befinden sich auf der Normalstation.

16.25 Uhr – Schweiz setzt Luxemburg auf Risiko-Liste

Die Schweiz will Luxemburg auf die Liste der Länder mit hohem Infektionsrisiko setzen. Dies geht aus einer Mitteilung des Außenministeriums hervor. Demnach trete die Maßnahme am Montag, 23. November um 0 Uhr, in Kraft. Die Quarantäneverordnung in der Schweiz sieht vor, dass sich Einreisende aus Risikogebieten für zehn Tage in Quarantäne begeben. Zudem sind Einreisende verpflichtet, sich innerhalb von zwei Tagen bei den zuständigen kantonalen Behörden zu melden. Ein negativer Covid-Test befreit nach Angaben des Außenministeriums weder von der Quarantänepflicht, noch verkürzt er deren Dauer. Die Durchreise ist auch weiterhin möglich.

15.20 Uhr – Zahl der Neuinfektionen pro Woche ist leicht gesunken

Der Wochenrückblick des Gesundheitsministeriums auf den Zeitraum zwischen dem 9. und dem 15. November zeigt, dass die Zahl der Neuinfektionen weiterhin sehr hoch liegt, aber immerhin einen leichten Rückgang erfahren hat. Waren es in der Vorwoche noch 4133 Neuinfektionen, meldete das Gesundheitsministerium für die vergangene Woche noch 4013 neue Fälle. Allerdings gingen auch die durchgeführten Tests leicht zurück.

Das Durchschnittsalter der Infizierten ist von 41,4 auf 40,6 Jahre gesunken. In den Krankenhäusern ist die Zahl der aufgenommenen Patienten aktuell stabil, jedoch gibt es eine Zunahme der Intensivpatienten.

Die registrierten Todesfälle sind merklich von 35 auf 39 pro Woche gestiegen. In der Woche vom 9. bis 15. November befanden sich 8776 Menschen in Isolation und 7874 in Quarantäne, das sind elf Prozent weniger als in der Woche zuvor. Im Abwasser gibt es keinen Rückgang der Virenkonzentration. Das Virus ist immer noch im ganzen Land vorhanden.

12.05 Uhr – Ein zusätzliches Testzentrum wird eingerichtet

Ein weiteres Corona-Testzentrum soll im Großherzogtum eingerichtet werden, antwortet Gesundheitsministerin Paulette Lenert auf eine parlamentarischen Anfrage der CSV-Abgeordneten Martine Hansen. Die Regierung wolle damit die Testkapazität des Landes weiter erhöhen – wurde sie bereits auf 70.000 Tests pro Woche erhöht. Dies sei ein «Rekord in Europa».

Der genaue Standort der neuen Teststation sei jedoch noch nicht festgelegt worden, erklärt Paulette Lenert. In die Überlegungen fließe zum einen ein, ob es an dem Standort bereits ein Testzentrum gebe, und zum anderen wie hoch die Bevölkerungsdichte im Umkreis sei.

11.48 Uhr – 24 Klassen in Steinsel in Quarantäne

Seit Mittwoch sind in der Gemeinde Steinsel 24 Schulklassen in Quarantäne. Das teilt das Bildungsministerium am Mittwochmittag mit. Zuvor hatten verschiedene Medien von 18 Klassen in Quarantäne berichtet. Die Maßnahme sei ergriffen worden, weil sich acht Erwachsene und zwei Schüler mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Von der Quarantäne betroffen sind Klassen aus den Zyklen 1, 3 und 4. Über die genaue Ansteckungsursache will das Ministerium derzeit nichts sagen, weist jedoch in der Mitteilung daraufhin, dass mehrere der positiv getesteten Erwachsenen auch außerhalb der Schule in Kontakt gestanden hätten. Man untersuche derzeit weiter die Ursachen, heißt es dazu aus dem Ministerium. Die Eltern wurden am Dienstagabend über die Lage informiert. Die Schule und die Gemeinde Steinsel wollten den Sachverhalt gegenüber L'essentiel nicht kommentieren.

10.02 Uhr – Arbeitnehmer können Ausgleichszahlungen erhalten

Gute Nachrichten für zahlreiche Arbeitnehmer. Die Nationale Gesundheitskasse (CNS) teilt am Mittwoch mit, dass Beschäftigte, die vom 1. April bis 30. Juni arbeitsunfähig waren, eine Ausgleichszahlung auf ihren Lohnzetteln finden können.

Zur Erinnerung: Die Regierung hatte im Rahmen des Kampfes gegen die Corona-Pandemie eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, darunter die Zahlung einer Entschädigung für Arbeitsunfähigkeit durch die CNS vom 1. April bis zum 30. Juni. Der Mechanismus zur Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber im Falle von Krankheit/Unfall wurde damit ausnahmsweise ausgesetzt.

Da die Entschädigung der CNS anders berechnet wird als die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers, kann es zu Lohnunterschieden kommen. Im Hinblick auf den Abschluss des Finanzjahres 2020 empfiehlt die CNS den Arbeitgebern, diese Ausgleichszahlung vor Ende des Jahres vorzunehmen.


Dienstag, 17. November 2020

18.30 Uhr – Die Chamber hat den neuen Gesetzentwurf entgegen genommen

Der Gesetzentwurf über die neuen Maßnahmen, der am Dienstagvormittag im Regierungsrat besprochen und von Premierminister Xavier Bettel bei einer Pressekonferenz angekündigt wurde, ist wie bereits angekündigt in der Chamber eingetroffen. Die Abgeordneten können somit mit dem Gesetzgebungsverfahren beginnen, was ihnen ermöglicht, es gleich am Montag zu verabschieden, sollte sich die Lage bis dahin nicht deutlich beruhigt haben.

Der Text sieht unter anderem die erneute Schließung von Bars, Cafés und Restaurants vor. Takeaway und Lieferungen bleiben weiterhin möglich. Auch Kinos, Sportzentren, Schwimmbäder und kulturelle Einrichtungen werden mit dem Greifen der neuen Maßnahmen geschlossen werden. Ausgenommen sind Museen, Kunstzentren und Bibliotheken. Sport- und Freizeitaktivitäten, bei denen mehr als vier Personen involviert sind, sind mit dem neuen Gesetz ebenfalls verboten. Auch die Anzahl an Personen, die zusammenkommen dürfen, wird weiter reduziert: Statt vier dürfen nur noch noch zwei Personen eingeladen werden. Ob das Gesetz angewandt wird, entscheidet sich die kommenden Tage. Entscheidend ist, ob die Infektionszahlen sinken oder nicht.

17.07 Uhr – Vier Todesfälle und 425 Neuinfektionen am Dienstag

In Luxemburg wurden seit Montag 425 neue Corona-Fälle festgestellt. 8806 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstagnachmittag mit. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 9417 angegeben.

Außerdem teilt das Ministerium mit, dass Luxemburg vier weitere Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 240 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 236 Personen behandelt, 48 liegen auf der Intensivstation. 24 Verdachtsfälle befinden sich auf der Normalstation.

Montag, 16. November 2020

17.34 Uhr – 164 Neuinfektionen und zehn weitere Todesfälle am Montag

Zehn weitere Patienten sind in Luxemburg an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit. Damit stellt der 16. November einen traurigen Rekord mit den meisten Corona-Todesopfern an einem Tag auf. Insgesamt hat Luxemburg in der Pandemie 236 Corona-Tote zu beklagen.

Zudem registrierte das Gesundheitsministerium in den vergangenen 24 Stunden 164 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Allerdings wurden in dem Zeitraum auch nur 797 Tests durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird derzeit mit 9286 angegeben.

211 Menschen werden derzeit im Krankenhaus mit einer Corona-Infektion behandelt, davon 46 auf der Intensivstation. Bei 24 Patienten der Normalstation sowie einem auf der Intensivstation steht das Testergebnis noch aus.

16.o5 Uhr – Regierungsrat tagt am Dienstag

Am Dienstagmorgen tritt der Regierungsrat erneut zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, um «eine Bestandsaufnahme der Situation» in Bezug auf die Corona-Pandemie zu machen. Im Anschluss, um 12.30 Uhr, treten Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert erneut vor die Presse, um die Ergebnisse zu präsentieren.

16Uhr – Großer Ausschuss zu finanziellen Auswirkungen der Pandemie auf die Krankenversicherung am Mittwoch

Ein großer Ausschuss bestehend aus Arbeitgebern, Gewerkschaften, Regierung und Ärzten wird am kommenden Mittwoch per Videokonferenz zusammenkommen und sich vor allem mit den finanziellen Auswirkungen der Pandemie auf die Kranken- und Mutterschaftsversicherung befassen. Dabei wird es auch um die Beteiligung des Staates an den vom Nationalen Gesundheitsfonds abgedeckten Maßnahmen gehen.

10.11 Uhr – Neuer Verein koordiniert Bestand an Schutzausrüstung und medizinischer Geräte

«Bessere Auftragsverwaltung und Koordination auf nationaler Ebene». Dies sind die vom Gesundheitsministerium erklärten Ziele des am 6. November gegründeten gemeinnützigen Vereins «Groupement des hôpitaux aigus». Wie das Ministerium am Montag mitteilt, wird die Hauptaufgabe des Vereins darin bestehen, den nationalen Bestand an Schutzausrüstung und medizinischen Geräten im Zusammenhang mit der Pandemie zu übernehmen und zu verwalten.

Zuvor war hierfür die Logistikeinheit des Gesundheitsministeriums zuständig. Dieser nationale Sicherheitsvorrat ist für den gesamten Krankenhaussektor sowie den Dachverband der Pflegedienstleister (COPAS) bestimmt. Den Vorsitz des Verwaltungsrates wird Internist Dr. Philippe Turk übernehmen.

Sonntag, 15. November 2020

17.29 Uhr – Vier Todesopfer und 548 Neuinfektionen am Sonntag

Wie das Gesundheitsministerium am Sonntagabend mitteilt, wurden im Großherzogtum in den vergangenen 24 Stunden 548 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Auf 100.000 Einwohner kamen in den vergangenen 24 Stunden 87,52 Infektionen. Insgesamt wurden 9.658 Tests durchgeführt.

Zudem meldet das Ministerium, dass es vier weitere Todesopfer zu beklagen gibt. Somit sind 226 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

In den Krankenhäusern werden aktuell 207 Personen behandelt, 46 davon liegen auf der Intensivstation.

Samstag, 14. November 2020

17.30 Uhr – 613 weitere Covid-Fälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 613 Neuinfektionen registriert. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Coronainfektionen in Luxembug auf 26.531. 10.855 Tests wurden durchgeführt.

Drei Menschen sind darüberhinaus an den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung verstorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Land auf 222.

In den Krankenhäusern werden derzeit 166 Patienten mit dem Coronavirus behandelt, 43 liegen auf der Intensivstation.


Freitag, 13. November 2020

17.11 Uhr – 713 Neuinfektionen und acht weitere Todesfälle

713 Neuinfektionen hat das Gesundheitsministerium seit gestern gemeldet, womit sich die Gesamtzahl der registrierten Infektionen auf 25.918 erhöht. 12.432 Tests wurden durchgeführt.

Erneut hat das Großherzogtum auch Todesopfer zu beklagen. Acht weitere Menschen sind an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Die Situation in den Krankenhäusern ist weiterhin angespannt. 180 Patienten werden derzeit mit dem Coronavirus behandelt, 41 liegen auf der Intensivstation.


Donnerstag, 12. November 2020

17.11 Uhr – 700 Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 700 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. 11.432 Tests wurden in dem Zeitraum durchgeführt.

Fünf weitere Patienten sind an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Damit hat Luxemburg in der Pandemie insgesamt 211 Corona-Tote zu beklagen.

214 Menschen werden derzeit im Krankenhaus mit einer Corona-Infektion behandelt, davon 39 auf der Intensivstation.


Mittwoch, 11. November 2020

17.11 Uhr – Acht Todesfälle und 794 Neuinfektionen

In Luxemburg wurden seit Dienstag 794 neue Corona-Fälle festgestellt. 11.742 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Mittwochnachmittag mit. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 10.209 angegeben.

Außerdem teilt das Gesundheitsministerium mit, dass Luxemburg acht weitere Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 206 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 219 Personen behandelt, 38 liegen auf der Intensivstation. Zwölf Verdachtsfälle befinden sich auf der Normalstation.

Dienstag, 10. November 2020

17.30 Uhr – 482 Neuinfektionen und fünf Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium in Luxemburg 482 Neuinfektionen registriert. Insgesamt 10.730 Tests wurden in dem Zeitraum durchgeführt. Zur Zeit sind 9417 aktive Infektionen im Land gemeldet.

Außerdem hat das Großherzogtum fünf weitere Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Damit sind mittlerweile 198 Menschen in Luxemburg dem Virus zum Opfer gefallen.

Aktuell werden 208 Menschen in den Krankenhäusern des Landes behandelt, davon 42 auf der Intensivstation.


Montag, 9. November 2020

17.35 Uhr – Ettelbrücker Schule geschlossen

An der Ettelbrücker Grundschule in der Rue du Dr Petit sind mehrere Klassen in Quarantäne geschickt worden. Das teilt das Gesundheitsministerium am Montag mit. Betroffen seien die Klassen des ersten Zyklus. Die Schüler und ihre Lehrer seien als Vorsichtsmaßnahme bis Dienstag dieser Woche zu Hause. Die Ergebnisse der Corona-Tests stehen derzeit noch aus.

17.23 Uhr – 180 Neuinfektionen und fünf Todesfälle

In Luxemburg sind seit Sonntag fünf Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Montag mit. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesfälle auf 193.

Im Großherzogtum wurden seit Sonntag zudem 180 neue Corona-Fälle festgestellt. 1079 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 9118 angegeben.

Die Krankenhäuser im Großherzogtum versorgen am Montag 198 Corona-Patienten, 40 liegen auf der Intensivstation. Bei 12 Personen auf der Normalstation und einem Patienten auf der Intensivstation steht das Testergebnis noch aus.

7.05 Uhr – Klassen in Sekundarschule könnten wieder verkleinert werden

Bildungsminister Claude Meisch deutete im Gespräch mit Radio 100,7 darauf hin, dass der Unterricht in der Sekundarstufe erneut mit verkleinerten Klassen stattfinden könnte. Ein Teil der Schüler würde den Unterricht in der Schule verfolgen, die restlichen Schüler im Streaming. Eine konkrete Entscheidung wird im Laufe der Woche bekannt gegeben.

Sonntag, 8. November 2020

17.29 Uhr – Drei Todesopfer und 570 Neuinfektionen am Sonntag

Wie das Gesundheitsministerium am Sonntagnachmittag mitteilt, wurden im Großherzogtum in den vergangenen 24 Stunden 570 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Auf 100.000 Einwohner kamen in den vergangenen 24 Stunden 91,04 Infektionen. Insgesamt wurden 10.478 Tests durchgeführt.

Zudem meldet das Ministerium, dass es drei weitere Todesopfer zu beklagen gibt. Somit sind 188 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

In den Krankenhäusern werden aktuell 204 Personen behandelt, 36 liegen auf der Intensivstation.

Samstag, 7. November 2020

17.24 Uhr – Fünf Todesopfer und 675 Neuinfektionen gemeldet

In Luxemburg wurden seit Dienstag 675 neue Corona-Fälle festgestellt. 12.751 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Samstagnachmittag mit.

Außerdem teilt das Gesundheitsministerium mit, dass in Luxemburg fünf weitere Menschen den Kampf gegen das Coronavirus verloren haben. Somit sind nun insgesamt 185 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 208 Personen behandelt, 41 Patienten liegen auf der Intensivstation.


Freitag , 6. November 2020

17.35 Uhr – Drei Todesopfer und 659 Neuinfektionen

Im Großherzogtum sind in den vergangenen 24 Stunden drei Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Wie das Gesundheitsministerium am Samstag weiter mitteilt, wurden seit Freitag 659 neue Corona-Fälle festgestellt. Im gleichen Zeitraum wurden 12.338 Tests durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 9532 angegeben.

In den Krankenhäusern werden demnach 208 Personen behandelt, 37 davon intensivmedizinisch.

Donnerstag, 05. November 2020

17.24 Uhr – Sechs Todesopfer und 803 Neuinfektionen gemeldet

Im Großherzogtum sind in den vergangenen 24 Stunden sechs Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag weiter mitteilt, wurden seit Mittwoch 803 neue Corona-Fälle festgestellt. 11.981 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 9451 angegeben.

In den Krankenhäusern werden demnach 215 Personen behandelt, 36 davon intensivmedizinisch.

13 Uhr – Drive-in-Station in Düdelingen wird einen Tag früher als geplant eröffnet

Das Laboratoire national de santé (LNS) wollte an seinem Standort Düdelingen ab morgen ein Corona-Drive-in-Testzentrum eröffnen. Nun ist der Service aber schon heute einsatzbereit, so das LNS gegenüber L'essentiel.

Die Proben werden fortan nach Vereinbarung von Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr entnommen. Nur Personen mit einer ärztlichen Verschreibung werden zum Test zugelassen. Kinder können erst ab einem Alter von 6 Jahren getestet werden. Termine können über die Website rdv.lns.lu vereinbart werden. «Im Moment rechnen wir mit 100 Tests pro Tag», so die LNS-Sprecherin. Wenn es mehr Anfragen gibt, wird sich das Labor nach und nach anpassen.

In einem Tweet hat sich das LNS bei der luxemburgischen Armee für die Hilfe beim Aufbau bedankt.

7.45 Uhr – Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Luxemburg auf 750

In Luxemburg ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in der vergangenen Woche weiter stark gestiegen. Im Vergleich zur Vorwoche wuchs sie um 39 Prozent auf 4701 Fälle, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Die sogenannte Inzidenzrate, also die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner, stieg auf 750 (26. Oktober bis 1. November). Das Durchschnittsalter der Neuinfizierten kletterte von 40,3 auf 41,2 Jahre.

Am 1. November gab es laut Statistik 8224 aktive Infektionen. Eine Woche zuvor waren es noch 4683 gewesen. 171 Menschen sind in Luxemburg bislang in Verbindung mit Covid-19 gestorben. 225 Menschen befinden sich in Kliniken, davon 30 auf Intensivstationen (Stand 4. November). In Deutschland lag die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt bei knapp 126 (4. November).


Mittwoch, 04. November 2020

17.24 Uhr – Vier Todesopfer und 710 Neuinfektionen gemeldet

In Luxemburg wurden seit Dienstag 710 neue Corona-Fälle festgestellt. 10.835 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Mittwochnachmittag mit. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 9110 angegeben.

Außerdem teilt das Gesundheitsministerium mit, dass Luxemburg vier Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 171 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 225 Personen behandelt, 30 liegen auf der Intensivstation. 16 weitere Personen auf der Normalstation warten noch auf ihr Ergebnis des Coronatests. Auf der Intensivstation wird zudem aktuell ein Verdachtsfall behandelt.

Dienstag, 03. November 2020

17.20 Uhr – Sieben Todesopfer und 533 Neuinfektionen am Dienstag

In Luxemburg wurden seit Montag 533 neue Corona-Fälle festgestellt. 8213 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstagnachmittag mit. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 8642 angegeben.

Außerdem teilt das Gesundheitsministerium mit, dass Luxemburg sieben Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 167 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 203 Personen behandelt, 29 liegen auf der Intensivstation. 23 weitere Personen auf der Normalstation warten noch auf ihr Ergebnis des Coronatests.

16.30 Uhr – Weniger Sportler beim Training

Obwohl Sport in Gruppen nicht formell verboten werden, rät die Regierung dennoch davon ab. Es sollten bestenfalls nicht mehr als vier Personen an einer Trainingseinheit teilnehmen, findet dieses drinnen statt, zählt der Trainer oder Coach zu den vier Personen dazu. Für letzteren gilt zudem auch die Maskenpflicht, Sportler müssen die Maske allerdings nicht tragen. Sind die Räumlichkeiten groß genug, um dies zu erlauben, dürfen auch mehrere Gruppen anwesend sein.

13.34 Uhr – Treibjagden werden wie Versammlungen behandelt

Für Treibjagden während der Pandemie gelten die gleichen Regeln, die auch für Veranstaltungen gelten. Das stellt das Umweltministerium am Dienstag in einer Pressemitteilung klar. Der Jagdpächter sei demnach gehalten, für die Einhaltung der Corona-Maßnahmen zu gewährleisten. Dies gelte nicht nur für Treibjagden, sondern auch für alle anderen Jagdgesellschaften. Gemäß den geltenden Vorgaben dürfen deshalb in Luxemburg nicht mehr als 100 Leute an einer Jagd teilnehmen, es werde keine Ausnahmen von den geltenden Regeln für die Jägerschaft geben.

08.30 Uhr – Covid-19-Taskforce zeigt sich «ganz vorsichtig optimistisch»

Der am gestrigen Montag veröffentlichte Bericht der Covid-19-Taskforce von Research Luxembourg, der sich mit dem Infektionsgeschehen der vergangenen Woche befasst, hat zum ersten Mal seit Wochen einen verhalten optimistischen Grundtenor.

Wie das Luxemburger Wort berichtet, begründet Paul Wilmes, Wissenschaftler und Sprecher der Taskforce, dies mit einem «nicht mehr beschleunigten exponentiellen Wachstum», sondern nur noch einem «exponentiellem Wachstum». Dies deute auf ein «halbwegs stabiles Plateau, was die täglichen Fallzahlen betrifft». Gleichzeitig warnt Wilmes aber auch, dass es durch ein «großes Reservoir an Infizierten [...] jederzeit wieder losgehen kann».

Die Taskforce schätzt, dass die Mitte Oktober prognostizierten November-Zahlen von bis zu 1400 Neuinfektionen aufgrund der aktuellen Lage nicht erreicht werden. Ein Wert von bis zu 1300 Neuinfektionen pro Tag sei aber Mitte November weiterhin möglich. Auch eine leicht zurückgehende Viruslast in den Kläranlagen des Landes unterstütze diese Thesen.

Montag, 02. November 2020

19.12 Uhr – Weitere Testzentren angekündigt

Die luxemburgische Regierung hat am Montag die Einrichtung neuer Probeentnahmezentren für Covid-Tests angekündigt. Man reagiere damit auf die gestiegene Nachfrage, teilt die Regierung am Montagabend mit. Das erste der zwei geplanten Zentren gehe am Dienstag in Esch/Alzette in Betrieb. Das Zentrum ist ab 12 Uhr geöffnet, es befindet sich in der 2, Rue Jos Kieffer. Für einen Test in der Einrichtung sei kein Termin erforderlich, es würden jedoch ausschließlich Patienten mit einem ärztlichen Rezept getestet. Künftig soll das Zentrum von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein.

Ein weiteres Zentrum soll dann am Freitag in der Düdelinger Rue Louis Rech eröffnen. Hier werden nur Patienten mit Termin und Rezept untersucht. Termine können täglich zwischen 9 und 17 Uhr vereinbart werden. Das Gesundheitsministerium und «Laboratoire national de santé» (LNS) kündigten zudem an, dass die Labors im Land ihre Kapazitäten im Laufe der Woche noch einmal erhöhen würden.

17.15 Uhr – 320 Neuinfektionen am Montag

In Luxemburg wurden seit Sonntag 320 neue Corona-Fälle festgestellt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Montag mit. 6403 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 8224 angegeben.

Todesfälle meldet das Ministerium am Montag keine. Somit bleibt es bei 160 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Die Krankenhäuser im Großherzogtum versorgen am Montag 179 Corona-Patienten, 29 liegen auf der Intensivstation. Bei 25 Personen auf der Normalstation und einem Patienten auf der Intensivstation steht das Testergebnis noch aus.

15.15 Uhr – Vier Infektionsketten in Schulen

Seit Beginn des Schuljahres im September sind in den Schulen des Landes vier Corona-Infektionsketten festgestellt worden. Das teilen Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) und Bildungsminister Claude Meisch (DP) am Montag in ihrer Antwort auf die parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Françoise Hetto-Gaasch und Claude Wiseler mit.

Auch außerhalb der Schulen kam es zu Ansteckungen von einer Reihe an Lehrern und 460 Schülern. 591 Klassen seien betroffen. Bei 173 Schülern sei weiterhin nicht bekannt, wo sie sich angesteckt haben, man gehe aber davon aus, dass sie sich nicht auf dem Schulgelände angesteckt haben. Die Regierung weist darauf hin, dass in den Schulen mobile Teststationen eingerichtet worden sind.

8.20 Uhr – Bausch-Test negativ und raus aus der Quarantäne

Vizepremierminister François Bausch (déi Gréng) ist nach sechs Tagen Quarantäne negativ auf das Coronavirus getestet worden und darf die Isolation wieder verlassen, wie das Mobilitätsministerium in einem Communiqué mitteilt.


Sonntag, 01. November 2020

17.33 Uhr – Drei Todesfälle und 849 Neuinfektionen

Seit Samstag hat es in Luxemburg drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Somit sind seit Beginn der Krise 160 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Sonntag mit.

Zudem sind bei 13.515 durchgeführten Tests 849 Neuinfektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Somit waren 6,28 Prozent der Tests positiv.

Derzeit werden 168 Personen im Krankenhaus behandelt, 27 davon intensivmedizinisch.

Samstag, 31. Oktober 2020

17.34 Uhr – Fünf Todesfälle und 799 Neuinfektionen

Seit Freitag hat es in Luxemburg fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Somit sind seit Beginn der Krise 157 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Samstag mit.

Zudem sind bei 13.919 durchgeführten Tests 799 Neuinfektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Somit waren 5,74 Prozent der Tests positiv.

Derzeit werden 169 Personen im Krankenhaus behandelt, 26 davon intensivmedizinisch.

Freitag, 30. Oktober 2020

17.20 Uhr – Luxemburg meldet 778 Neuinfektionen und zwei Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 778 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Insgesamt sind 12676 Tests durchgeführt worden, so das Ministerium am Freitagnachmittag.

Darüberhinaus hat Luxemburg zwei weitere Todesopfer zu beklagen. Insgesamt sind somit 152 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Aktuell werden 150 Patienten in den Kliniken des Landes behandelt, davon 24 auf der Intensivstation.


Donnerstag, 29. Oktober 2020

17.20 Uhr – Drei Sterbefälle und 697 Neuinfektionen am Donnerstag

In Luxemburg wurden seit Mittwoch 697 neue Corona-Fälle festgestellt. 8646 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Donnerstagnachmittag mit. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 6341 angegeben.

Außerdem teilt das Gesundheitsministerium mit, dass Luxemburg wieder drei Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 150 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 140 Personen behandelt, 21 liegen auf der Intensivstation. 13 weitere Personen auf der Normalstation warten noch auf ihr Ergebnis des Coronatests.

15.38 Uhr – Auch im CHEM und CHdN gilt ab Freitag Besuchsverbot

Nach den Robert-Schuman-Krankenhäusern und dem CHL zieht nun auch das Centre Hospitalier Emile Mayrisch (CHEM) in Esch/Alzette, Niederkorn und Düdelingen nach: Ab Freitag herrscht in den Krankenhäusern Besuchsverbot. Auch hier wird es Ausnahmen sowohl für Patienten in den «roten Zonen» (Corona-Zone) wie auch in den «grünen Zonen» (keine Corona-Zone) geben. Außerdem können persönliche Gegenstände der Patienten täglich von 11 bis 19 Uhr am Krankenhauseingang hinterlegt und/oder abgeholt werden.

Gleiches gilt für das Centre Hospitalier du Nord (CHdN). Ab Freitag dürfen Patienten keinen Besuch mehr empfangen. Ausgenommen von der Regel sind die Geburtshilfe, die Palliativstation sowie Personen, die sich im Endstadion einer tödlichen Krankheit befinden.

12.20 Uhr – Neue Maßnahmen könnten bereits ab Mitternacht gelten

Sollte die Chamber am Donnertag die neuen Restriktionen zur Eindämmung des Coronavirus mehrheitlich annehmen, würden die Maßnahmen bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 0 Uhr, in Kraft treten. Das teilt das Abgeordnetenhaus auf Twitter mit.


Mittwoch, 28. Oktober 2020

18.28 Uhr – Das CHL setzt Patientenbesuche aus

Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen ist es nicht mehr möglich, Patienten im Centre hospitalier de Luxembourg zu besuchen. «Es ist eine schwierige Entscheidung, die aufgrund des zunehmenden Kontaminationsrisikos im Zusammenhang mit der blitzschnellen Ausbreitung des Coronavirus getroffen wurde», so das CHL.

Die Maßnahme, die am Donnerstag in Kraft tritt, betrifft nicht die Entbindungsstation (der Ehepartner des Elternteils ist erlaubt), die Kannerklinik (ein autorisierter Verwandter) und bestimmte Patienten in kritischen Situationen.

17.28 Uhr – 774 Neuinfektionen am Mittwoch

In Luxemburg wurden seit Dienstag 774 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. 12.347 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 5831 angegeben.

Weitere Todesopfer meldet das Ministerium am Mittwoch nicht. Somit sind 147 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben sind.

Derzeit werden 132 Personen im Krankenhaus behandelt, 16 davon intensivmedizinisch. Bei 20 Patienten der Normalstation steht das Testergebnis noch aus.

13.55 Uhr – Allerheiligenferien werden nicht verlängert

Die Allerheiligenferien (31. Oktober bis 8. November) werden trotz der rasant steigenden Corona-Fälle im Großherzogtum nicht verlängert. Dies erklärt Bildungsminister Claude Meisch (DP) in seiner Antwort auf die parlamentarische Anfrage des Piraten-Abgeordneten Marc Goergen.

Im Interview mit RTL sagte der Minister am Montagabend, dass eine solche Maßnahme «kontraproduktiv» sei. So könnte eine Verlängerung der Ferien dazu führen, dass Kinder und Jugendliche sich eher versammeln und die Ansteckungen sich somit noch weiter vermehren. Seiner Ansicht nach mache eine Schließung der Schulen nur dann Sinn, wenn auch weitere Aktivitäten abgesagt würden.


Dienstag, 27. Oktober 2020

17.20 Uhr – 485 Neuinfektionen am Dienstag

Im Großherzogtum wurden seit Montag 485 neue Corona-Fälle festgestellt. 8863 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 9579 angegeben.

Sterbefälle hat das Gesundheitsministerium am Dienstag keine gemeldet. Es bleibt somit bei den bisher bekannten 147 Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19.

In den Krankenhäusern werden derzeit 114 Personen behandelt, 16 liegen auf der Intensivstation. Bei weiteren 21 Personen auf der Normalstation ist die Coronainfektion noch nicht bestätigt.

16.15 Uhr – Robert-Schuman-Krankenhäusern verbieten ab Donnerstag Besuche

Krankenbesuche in den Robert-Schuman-Krankenhäusern (HRS), also in der Klinik Kirchberg, in der Zitha-Klinik sowie in der Sainte-Marie-Klinik, sind ab Donnerstag, dem 29. Oktober 2020, verboten. Das teilt die Klinikleitung am Dienstag mit. Ausgenommen von der neuen Regelung sind nur besondere Fälle: Pädiatrie, Gynäkologie und Besuche bei Patienten in kritischer Phase.

Die neue Maßnahme wurde am Dienstag, den 27. Oktober 2020 angekündigt. Das «angesichts der aktuellen Gesundheitssituation». So sollen Patienten und Pfleger besser vor dem Coronavirus geschützt werden. «Wir haben die Pflicht, Patienten, Angehörige, Personal, Ihre Lieben und Sie selbst zu schützen», betonte Dr. Claude Schummer, HRS-Generaldirektor.

11.36 Uhr – Merscher «Chrëschtmaart» abgesagt

In diesem Jahr fällt der «Chrëschtmaart» in Mersch, der am 28. und 29. November stattfinden sollte, aus. Der Schöffenrat der Gemeinden habe diese Entscheidung aufgrund der Ankündigungen der Regierung getroffen. Die Sicherheit der Besucher könne aufgrund der aktuellen Gesundheitslage nicht garantiert werden.

10.30 Uhr – Chamber-Abstimmung am Mittwoch

Am Mittwoch, 15 Uhr, treten die Abgeordneten der Chamber zusammen, um über die neuen Restriktionen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus abzustimmen. Ab Montag könnte dann die Ausgangssperre zwischen 23 Uhr und 6 Uhr gelten. Zudem ist unter anderem vorgesehen, die Minimalstrafe bei Verstößen gegen die Corona-Auflagen von 25 Euro auf 100 Euro zu erhöhen und die Besucheranzahl bei privaten Besuchen auf vier herabzusetzen.


Montag, 26. Oktober 2020

17.29 Uhr – Zwei Sterbefälle und 195 Neuinfektionen am Montag

In Luxemburg wurden seit Sonntag 195 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Montag mit. 1903 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen liegt derzeit bei 4682.

Zudem meldet das Gesundheitsministerium zwei weitere Todesopfer. Somit sind 147 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Derzeit werden 114 Personen im Krankenhaus behandelt, 12 davon intensivmedizinisch.

15.15 Uhr – Research Luxembourg-Experten rechnen mit bis zu 1400 Neuinfektionen täglich

Im aktuellen Wochenbericht von Research Luxembourg warnen die Wissenschaftler vor der sich beschleunigenden Dynamik exponentiell steigender Fallzahlen.

Bis Mitte November könnte sich daraus ein Höchstwert von 1400 Neuinfektionen pro Tag ergeben.

Die Forscher appellieren in dem Schreiben an die Bevölkerung, die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen einzuhalten, um «eine schwere Krise des Gesundheitssystems» zu verhindern. Diese könne vor allem eintreffen, «wenn sich der jüngste Trend der Ansteckung älterer Menschen fortsetzt».

15.15 Uhr – Lenert tritt am Montag um 19 Uhr vor die Presse

Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) wird diesen Montag um 19 Uhr im Anschluss an den Gesundheitsausschuss der Chamber eine Pressekonferenz abhalten und Auskunft zum aktuellen Infektionsgeschehen geben.

Am Samstag wurden in Luxemburg an einem einzigen Tag 862 neue Fälle von Coronavirus bei 11.948 durchgeführten Tests registriert.

13.33 Uhr – Testzentrum wird zum Beratungszentrum in Kirchberg

Sieben Tage in der Woche und von 10 bis 17 Uhr wird ab Dienstag, 27. Oktober 2020, ein neues Covid-19-Beratungszentrum (CCC) am Konrad-Adenauer-Boulevard 31 seine Türen öffnen, teilte das Gesundheitsministerium am Montag, 26. Oktober, am frühen Nachmittag mit. Das Ziel ist klar: Ärzte, Kinderärzte und Notfalldienste zu entlasten, die derzeit angesichts der Zunahme von Covid-19-Infektionen zunehmend Verstärkung brauchen.

Der Sitz des neuen Beratungszentrums wird sich im ehemaligen Nebengebäude der Nationalbibliothek Luxemburg (Bnl) befinden, wo bereits seit dem 19. Oktober ein Testzentrum untergebracht ist.

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Menschen über 6 Jahre können sich dort - unabhängig davon, ob Sie sozialversichert sind oder nicht - bei Anzeichen einer Corona-Infektion kostenlos untersuchen lassen. Das Gesundheitsministerium schließt die Eröffnung eines zweiten Konsultationszentrums desselben Typs im Süden Luxemburgs nicht aus, «falls die Situation dies erfordert».

12.33 Uhr – Kein Weihnachtsmarkt in Mamer

Die Gemeinde Mamer hat am Montag beschlossen, die «Mamer Winter Moments» wegen der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus in Luxemburg abzusagen. Daher wird es in diesem Winter keinen Weihnachtsmarkt und keine Eisbahn geben.

11.01 Uhr – Caféteria wird zur Tagesklinik für ambulante Operationen

Nach dem Anstieg der Zahl der Covid-19-Patienten hat das Centre hospitalier Émile Mayrisch (CHEM) beschlossen, sich neu zu organisieren. Wie das Krankenhaus mitteilt, werde die Caféteria am Standort Esch/Alzette am Montag geschlossen und in eine «Tagesklinik» für ambulante Operationen umgewandelt. Die Caféteria des CHEM war bereits Mitte März für die Aufnahme von Patienten genutzt worden. Es hat eine Kapazität von 24 Betten. Die geplante Tagesklinik soll eine Kapazität von 18 Betten haben.


Sonntag, 25. Oktober 2020

17.29 Uhr – 491 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall

In den vergangenen 24 Stunden wurden im Großherzogtum 491 Neuinfektionen registriert, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Darüberhinaus ist ein weiterer Patient an den Folgen des Coronavirus gestorben. Insgesamt wurden im Land seit gestern 10.366 Tests durchgeführt.

86 Patienten liegen weiterhin mit Covid 19 im Krankenhaus, davon zehn auf Intensiv.

13.45 Uhr – Die Züge werden weiterfahren

Trotz der am Freitag beschlossenen Ausgangssperre planen die CFL, ihr Angebot aufrechtzuerhalten entsprechend dem Fahrplan, der seit dem 8. Juni gilt.

Das Unternehmen beabsichtigt, «den Transport für alle Kunden zu erhalten, insbesondere für diejenigen, die vor allem zu den späten Arbeitszeiten arbeiten». Geschäftsreisen bleiben weiterhin erlaubt.


Samstag, 24. Oktober 2020

17.29 Uhr – Erneut Rekordzahlen bei den Neuinfektionen

In Luxemburg sind seit Freitag 862 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilt das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Von den 11.948 durchgeführten Tests in den vergangenen 24 Stunden waren somit 7,21 Prozent positiv.

Zudem hat das Großherzogtum drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Krise mit oder an einer Infektion mit Corona gestorben sind, steigt somit auf 144.

In den Krankenhäusern werden am Samstag 86 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, zehn davon auf der Intensivstation.


Freitag, 23. Oktober 2020

17.32 Uhr – 516 Neuinfektionen und zwei Todesopfer gemeldet

In Luxemburg wurden seit Donnerstag 516 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Freitag mit. 8936 Tests wurden durchgeführt.

Zudem meldet das Gesundheitsministerium ein weiteres Todesopfer. Somit sind 141 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben sind.

Derzeit werden 86 Personen im Krankenhaus behandelt, zehn davon intensivmedizinisch.

15.40 Uhr – 24 Infektionen im CHEM

In einer Pressemitteilung erklärte das Centre Hospitalier Émile Mayrisch CHEM, dass es am Standort Niederkorn in drei Abteilungen ein Cluster festgestellt hat. 21 Patienten und 13 Mitglieder des Pflegepersonals wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Die betroffenen Patienten wurden in die Corona-Abteilung nach Esch verlegt, wo sie überwacht werden.

14.16 Uhr – Pressekonferenz nach dem Regierungsrat

Die Hôpitaux Robert Schuman bereiten sich wie zu Beginn der Pandemie auf mehr Patienten vor. Mit Hilfe der luxemburgischen Armee haben Mitarbeiter der Klinik am Kirchberg ein Zelt aufgebaut, wie das Krankenhaus am frühen Freitagnachmittag auf Facebook berichtet. Ziel sei es, den Besucherstrom zu steuern und routinemäßige Gesundheitskontrollen durchzuführen, bevor die Patienten das Krankenhaus betreten.

Les Hôpitaux Robert Schuman remercient vivement l'armée luxembourgeoise pour leur soutien et leur aide lors de l'...

Publiée par Hôpitaux Robert Schuman sur Vendredi 23 octobre 2020

10.45 Uhr – Pressekonferenz nach dem Regierungsrat

Nach der ordentlichen Sitzung des Regierungsrates wird Premierminister Xavier Bettel (DP) am Freitagnachmittag vor die Presse treten. Das teilt die Regierung am Freitag mit. Der Regierungschef wird demnach gegen 15 Uhr eine Erklärung abgeben.

Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) hat am Mittwoch noch vor Schnellschüssen bei neuen Maßnahmen gewarnt. Lenert sagte bei der wöchentlichen Pressekonferenz zur Corona-Lage, dass die Regierung die Entwicklung zunächst analysieren werde. Am Freitagnachmittag werden wir erfahren, was diese Analyse ergeben hat.


Donnerstag, 22. Oktober 2020

20.45 Uhr – 14.000 Arbeitsplätze gefährdet

Der Generalsekretär der Horesca, François Koepp, hat am Donnerstag auf die Gefahren einer möglichen erneuten Zwangsschließung von Lokalen hingewiesen. 14.000 Arbeitsplätze würden im Falle einer solchen Maßnahme auf dem Spiel stehen.

Ohne Kurzarbeit könnten viele die Situation nicht überstehen. Er geht aber davon aus, dass auch dies noch nicht ausreichen würde. «Aber mit der angekündigten Hilfe und den richtigen Entscheidungen, können wir die Krise überwinden.»

17.38 Uhr – 595 Neuinfektionen und zwei Todesfälle

Im Großherzogtum wurden seit Mittwoch 595 neue Corona-Fälle festgestellt. 12.177 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

Außerdem beklagt das Großherzogtum zwei weitere Todesopfer. Somit sind 140 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 77 Personen behandelt, acht liegen auf der Intensivstation und bei weiteren acht Personen ist die Coronainfektion noch nicht bestätigt.

11.45 Uhr – Kirchberg-Klinik riegelt Orthopädie wegen drei Corona-Fällen ab

Drei Corona-Fälle sind im Krankenhaus auf dem Kirchberg, welches zu den Robert Schuman-Kliniken gehört, registriert worden, berichtet RTL.lu. Das Krankenhaus bestätigte die Informationen auf Nachfrage von L'essentiel. Zwei Patienten und ein Mitarbeiter seien betroffen. Die orthopädische Abteilung ist vorübergehend geschlossen.

«Wir haben 22 Tests durchgeführt, die mit den Infizierten in Kontakt waren, und alle Tests waren negativ», so das Krankenhaus. 17 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne


Mittwoch, 21. Oktober 2020

16.42 Uhr – Luxemburg meldet 416 Neuinfektionen

Wie Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Mittwoch im Rahmen ihres Pressebriefings mitteilte, wurden in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 416 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Das entspricht 66,5 Infektionen auf 100.000 Einwohner. Bisher lag der Höchstwert in Luxemburg bei 242 Ansteckungen am vergangenen Sonntag.

Wie die Santé später mitteilte, sind in den vergangenen 24 Stunden auch zwei weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit wurden seit dem Beginn der Pandemie 138 Todesfälle in Luxemburg verzeichnet. Die Zahl der durchgeführten Tests liegt am Mittwoch bei 7475. Derzeit werden 67 Corona-Patienten in den Krankenhäusern behandelt, sechs von ihnen liegen auf der Intensivstation.

16.20 Uhr – Acht Infektionen im CHL

Das Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL) hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass in der Abteilung für Unfall- und Gefäßchirurgie ein Cluster von Coronavirus-Infektionen identifiziert wurde. «Drei Mitarbeiter und fünf Patienten wurden positiv getestet», so die Klinik in einer Pressemitteilung. Die acht Fälle seien nach der Ermittlung von Kontaktpersonen in Verbindung mit einem Screening aller Patienten und Mitarbeiter der betreffenden Abteilung aufgedeckt worden. Die positiv getesteten Personen seien isoliert worden.

14.45 Uhr – Patiente Vertriedung appeliert an Ärzte

Immer häufiger werden Patienten vor einem Arztbesuch im Großherzogtum dazu aufgefordert, einen negativen Corona-Test vorzulegen. Das teilt die Patiente Vertriedung asbl am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit. Demnach häuften sich in letzter Zeit die Beschwerden gegenüber der gemeinnützigen Organisation.

Die Organisation weißt darauf hin, dass es keine Anweisung aus dem Gesundheitsministerium oder dem Gesundheitsamt diesbezüglich gebe. Das hätten Nachfragen bei den zuständigen Stellen ergeben. Die Patientenvertreter appellieren deshalb an die Ärzte, die Tests im Vorfeld aufzugeben, im Sinne einer schnellen und effektiven Behandlung von kranken Menschen.

Neben einer verzögerten Behandlung bestehe auch die Gefahr, dass Patienten durch fehlende Krankschreibungen Probleme mit der CNS drohten, bemängeln die Patientenvertreter.


Dienstag, 20. Oktober 2020

17.33 Uhr –230 Neuinfektionen am Dienstag

Im Großherzogtum wurden seit Montag 230 neue Corona-Fälle festgestellt. 5565 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit.

Außerdem beklagt das Großherzogtum ein weiteres Todesopfer. Somit sind 136 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 74 Personen behandelt, fünf liegen auf der Intensivstation.

15.00 Uhr – Bis zu 370 Neuinfektionen pro Tag sind möglich

Die Forscher der Covid-19-Taskforce haben in einem am Montagabend veröffentlichten Bericht vor einer exponentiellen Entwicklung der Corona-Zahlen gewarnt, die sich momentan bereits abzeichnet und «kaum kontrollierbar» wäre. Das könnte in den kommenden Wochen Neuinfektionswerte von 370 und mehr pro Tag bedeuten, so die Forscher.

Um gegenzusteuern wird in dem Bericht die deutliche Empfehlung ausgesprochen, Aufklärung und Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung weiter zu erhöhen. Als Beispiel führen die Forscher unter anderem eine verstärkte Konzentration auf Homeoffice an.


Montag, 19. Oktober 2020

17.20 Uhr – 112 Neuinfektionen und zwei Todesopfer gemeldet

In Luxemburg wurden seit Sonntag 112 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Montag mit. 1049 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen liegt derzeit bei 2404 .

Zudem meldet das Gesundheitsministerium zwei weitere Todesopfer. Somit sind 135 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben sind.

Derzeit werden 63 Personen im Krankenhaus behandelt, vier davon intensivmedizinisch.

Sonntag, 18. Oktober

17.15 Uhr – 242 Neuinfektionen am Sonntag

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden im Großherzogtum in den vergangenen 24 Stunden 242 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert – der bisher höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Auf 100.000 Einwohner kamen in den vergangenen 24 Stunden 38,65 Infektionen. Insgesamt wurden 8618 Tests durchgeführt.

Am Sonntag meldet das Gesundheitsministerium kein weiteres Todesopfer. Es bleibt somit bei 133 Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind.

14.20 Uhr – Neues Corona-Testzentrum auf dem Kirchberg

«Um der hohen Nachfrage nach Coronatests gerecht zu werden, eröffnet das Nationale Gesundheitslabor (LNS) ab dem morgigen Montag, 12 Uhr, im ehemaligen Gebäude der Nationalbibliothek auf dem Kirchberg ein weiteres Testzentrum. Das Gesundheitsministerium bestätigte die Informationen am Sonntagmorgen in einer Pressemitteilung.

Das Zentrum ist von Montag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die Tests werden ohne Termin, aber mit obligatorischer ärztlicher Verschreibung entnommen. «Kinder können ab dem Alter von sechs Jahren getestet werden», hieß es in der Pressemitteilung.


(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Verzögerung am 03.03.2020 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    Statt Grenzkontrollen sollten die einfach mal Kollektivurlaub für alle vorschreiben. Geht ein bisschen im Wald spazieren, meidet Menschenansammlungen.

  • Superjemp am 03.03.2020 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keng Angscht, t'Paulette vun der LASEP huet alles am Grëff !

  • Jack am 10.03.2020 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Wer meint, die Sache mit dem Coronavirus werde übertrieben, der soll bitte in unsere Abteilung kommen" Massimo Galli, Chefarzt für Infektionskrankheiten

Die neusten Leser-Kommentare

  • Arm am 24.11.2020 19:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Luxemburger Regierung macht ihr nur Copy past aus Deutschland also dürfen wir uns freuen Weihnachten zu zehn Personen zu sein Kinder unter 14 werden nicht mitgezählt

  • Arm am 23.11.2020 22:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    War noch am Wochenende essen alle die ohne Masken rum gelaufen sind waren die Belgier und die Franzosen und wir haben in Luxemburg gegessen habe die andere Statuten

  • Arm am 23.11.2020 18:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie wäre es denn wen die Luxemburger sich nicht einfach testen lassen würde hätten wir viel weniger infizierte Okay doch dann hätten wir ja noch die Grenzgänger die sich testen lassen und die unsere Zahlen in die Höhe steigen lassen

  • Arm am 18.11.2020 19:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie wäre es wenn wir mal unsere Nachbarländer draußen lassen dann hätten wir nicht so viele Infektionen

  • Nico am 09.11.2020 17:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt hat der TICE wieder gut gearbeitet. Zuerst waren die Schülerbusse welche alle Viertelstunde fuhren hoffnungslos überfüllt. Es wurde geändert dadurch dass Doppelbusse eingesetzt wurden. Dies half auch. Nun hat der TICE entschieden dass auf verschiedenen Strecken die Busse (also auch Busse die tagtäglich, und das schon viele Jahre, Schüller transportieren) nur noch jede halbe Stunde fahren.Jetzt sind logischerweise die Doppelbusse wieder hoffnungslos überfüllt. Wie schlau muss man sein um diesen Irrsinn während immer schneller steigenden Infektionszahlen so zu organisieren. Wenn sie das in den Griff bekommen wollen sehr geehrte Herren vom TICE dann müssen sie zu jeder haben Stunde (wenigstens zu den Stosszeiten die ihnen ja bekannt sind) zwei Doppelbusse gleichzeitig fahren lassen damit sich die Schüler und auch die anderen Fahrgäste besser aufteilen können. Schwere Zeiten, schwere Entscheidungen. Es ist aber das Leben eurer Fahrgäste wert.