Risiko dreimal kleiner

23. Februar 2021 10:16; Akt: 24.02.2021 06:55 Print

Brillenträger sind besser vor Corona geschützt

Weil sich Brillenträger weniger in die Augen fassen, haben sie ein deutlich kleineres Risiko, am Coronavirus zu erkranken. Das legt eine indische Studie nahe.

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Das Coronavirus wird unter anderem über Nase, Mund und Augen übertragen. Seit Beginn der Pandemie raten Gesundheitsexperten deshalb, sich möglichst wenig ins eigene Gesicht zu fassen. Über mit dem Coronavirus kontaminierte Hände könnte das Virus ins Gesicht und von dort in den Körper gelangen.

Genau deshalb könnten Brillenträger ein geringeres Risiko haben, am Coronavirus zu erkranken. Das zumindest legt eine indische Studie nahe, wie «The New York Daily News» berichtet. Denn Brillenträger greifen sich deutlich weniger in die Augen als Menschen, die keine Brille tragen. Dementsprechend sollen Brillenträger einem bis zu dreimal tieferen Risiko ausgesetzt sein, sich mit dem Coronavirus zu infizieren.

«Die eigene Nase oder den Mund zu berühren, wird signifikant reduziert, wenn man eine Maske trägt. Aber eine Maske zu tragen, schützt die Augen nicht», so die Studie. Wer hingegen für längere Zeit – das heißt der Studie laut während mindestens acht Stunden täglich – eine Brille trägt, verringert auch dieses Risiko.

«Wichtige Ansteckungsquelle»

«Sich mit kontaminierten Händen in die Augen zu fassen und sie zu reiben könnte eine wichtige Ansteckungsquelle sein», so die Autoren der Studie. Zwar sei eine direkte Infektion über die Augen «extrem selten», so die Forscher. Von den Augen könnten Infektions-Tröpfchen aber problemlos via Nase oder Mund in den Körper gelangen.

Laut der Studie berühren wir uns 23 Mal pro Stunde im Gesicht. Dreimal pro Stunde fassen wir uns zudem in die Augen. Die Studie wurde im Sommer 2020 in Indien durchgeführt. Die 304 Teilnehmer der Studie waren zwischen zehn und 80 Jahre alt und verspürten allesamt Corona-Symptome. 60 von ihnen waren regelmäßige Brillenträger.

Bei der indischen Studie handelt es sich um eine Vorabstudie, die noch nicht publiziert ist. Vor der Publikation muss die Studie noch durch den sogenannten Peer-Review-Prozess. Das heißt, dass sie von anderen Forscherinnen und Forschern überprüft werden muss.

(L'essentiel/Reto Heimann)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dann brauchen die auch keinen am 26.02.2021 17:39 Report Diesen Beitrag melden

    "Lappen" im Gesicht -weil sich die Gläser sonst beschlagen - werden von der Zwangsimpfung befreit u. bekommen ihre demokratischen Grundrechte zurück!

  • @@@ am 23.02.2021 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    et ceux qui mettent des lunettes seulement pour lire ou les écrans ?

  • Marco am 23.02.2021 21:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jojo, Corona kréien ech net awer ech gin op Schnëss well den Brëll ugelaf ass. ;(

Die neusten Leser-Kommentare

  • Dann brauchen die auch keinen am 26.02.2021 17:39 Report Diesen Beitrag melden

    "Lappen" im Gesicht -weil sich die Gläser sonst beschlagen - werden von der Zwangsimpfung befreit u. bekommen ihre demokratischen Grundrechte zurück!

  • Marco am 23.02.2021 21:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jojo, Corona kréien ech net awer ech gin op Schnëss well den Brëll ugelaf ass. ;(

  • verita am 23.02.2021 20:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech ghing soen eng Plastik Tut op den Kaph gut fest zou mat engem Knuet an lass do simmer op der Gewonner Seit

  • @@@ am 23.02.2021 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    et ceux qui mettent des lunettes seulement pour lire ou les écrans ?

  • CHAREL am 23.02.2021 18:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ass vierun kurzer Zeit nach ofgestridde gin, wessen dei Wessenschaftler nach wat se esou Alles vun sech gin