In Luxemburg

19. März 2020 09:26; Akt: 19.03.2020 09:27 Print

Der Eventbranche bricht die Arbeit fast komplett weg

LUXEMBURG – Die Unterhaltungsbrache und insbesondere ihre Freiberufler leiden mit am meisten unter der Pandemie.

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Den Angestellten in der Eventbranche ist die Arbeit weggebrochen. (Bild: Bohumil Kostohryz Boshua)

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«Momentan sind wir eigentlich nur noch mit Absagen und Rückerstattungen von Tickets beschäftigt», sagt Michel Welter vom Atelier. Seit den ersten Maßnahmen, die im Kampf gegen das Corona ergriffen wurden, musste die Unterhaltungsbranche wohl mit die größten wirtschaftlichen Einschnitte verkraften.

«Wir versuchen die Veranstaltungen zu verschieben. Aber wir hatten eben schon vieles geplant. Da ist es oft schwer einen neuen Termin zu finden», erklärt Steph Meyers, Direktor von Rotondes.

Freiberufler haben keine Arbeit

Sämtliche große Eventhäuser des Landes haben auf Homeoffice umgestellt. «In unserem Büro arbeiten nur noch sehr wenige. Auch wir wollen es vermeiden, das Virus weiter zu verbreiten», sagt Yasmine Kaufmann, die am Luxemburger Theater für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Vor den größten Problemen stehen aber die vielen Freiberufler, die in der Branche tätig sind: Tontechniker, Bühnenarbeiter, Theker. Ihnen ist die Arbeit weggebrochen. «Wir versuchen, unser Stammpersonal nicht im Regen stehen zu lassen. Ich habe das Gefühl, dass das Kulturministerium unsere Anliegen ernst nimmt. Wir müssen ruhig bleiben und die nächsten Wochen abwarten», sagt Welter.

(nc/L'essentiel)

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