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13. Mai 2020 18:04; Akt: 13.05.2020 18:04 Print

Österreichs Fußball-​​Bundesliga startet am 2. Juni

Der Profisport ist durch das Coronavirus beinahe zum Erliegen gekommen. Erste Ligen wagen jedoch wieder den Neustart.

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Das Coronavirus legt den Sport lahm: Geisterspiele in der Bundesliga, infizierte Topsportler in den internationalen Ligen, Wettbewerbe werden unterbrochen, Großveranstaltungen abgesagt. Wir fassen hier die wichtigsten News übersichtlich zusammen.


Mittwoch, 13. Mai 2020

17.51 Uhr Österreichs Fußball-Bundesliga startet am 2. Juni

Die österreichische Fußball-Bundesliga wagt am 2. Juni den Neustart nach der coronabedingten Spielpause. Das teilte der Liga-Vorsitzende Christian Ebenbauer am Mittwoch in Wien mit. Die Spiele finden ohne Publikum und auf Grundlage eines umfangreichen Präventionskonzepts statt. Die Menschen, die das Stadion betreten dürfen, werden dabei in verschiedene Gruppen eingeteilt. Für die Gruppen gelten dann verschiedene Regeln etwa hinsichtlich regelmäßiger Corona-Tests sowie dem Bewegungsbereich im Stadion. Auch kleine Details werden laut Ebenbauer im Konzept geregelt, etwa dass ein Torjubel mit Umarmungen nicht vorgesehen ist. Die Spielbälle sollen regelmäßig desinfiziert werden, eine Maskenpflicht für Trainer gibt es nicht.

Montag, 11. Mai 2020

16.25 Uhr Erste Corona-Tests bei Bundesliga-Schiedsrichtern

Die Bundesliga-Schiedsrichter für das kommende Wochenende haben sich am Montag ersten Tests auf das Coronavirus unterzogen. Eine zweite Reihe ist wie geplant am Tag vor den jeweiligen Spielen des Unparteiischen vorgesehen. «Ist der Befund negativ, dann wird die Ansetzung bestätigt. Ist der Befund nicht negativ, dann muss der Schiedsrichter oder der Schiedsrichter-Assistent vom Spiel zurückgezogen werden und ein anderer Schiedsrichter die entsprechende Position im Schiedsrichter-Team übernehmen», sagte Lutz Michael Fröhlich, Chef der Elite-Referees beim Deutschen Fußball-Bund, in einem Interview auf dfb.de.

16.02 Uhr Basketball-Saison in der Türkei wird abgebrochen

Für den deutschen Basketball-Nationalspieler Ismet Akpinar von Beşiktaş Istanbul ist die Saison vorzeitig beendet. Der türkische Basketballverband sagte wegen des Ausbruchs des Coronavirus die Saison in allen Ligen ab. Zudem werde es keine Meister geben. Wie Verbandspräsident Hidayet Turkoglu mitteilte, sei die Entscheidung nach Konsultationen mit allen Clubs getroffen worden. Die Türkei hat im März sämtliche Sportwettbewerbe eingestellt. Der Fußballverband hatte vergangene Woche angekündigt, den Spielbetrieb ab 12. Juni wieder aufzunehmen.

8.30 Uhr Radsport-Teams leiden unter Corona

Die Coronavirus-Krise macht dem Radsport schwer zu schaffen. Bei mehr als 25 Prozent der 19 WorldTour-Teams wurden die Gehälter bereits gekürzt. «Wir wissen, dass drei, vier, fünf Mannschaften mehr Schwierigkeiten haben als andere. Wir hoffen, dass alle Teams die Saison beenden können», sagte David Lappartient, der Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI.

Vor allem der CCC-Rennstall, für den auch der frühere deutsche Tour-Etappengewinner Simon Geschke sowie Olympiasieger Greg van Avermaet fahren, befindet sich arg in Schieflage. Das Management der Schuhgeschäfte-Kette überlegt, sich aufgrund der Einbußen aus dem Sponsoring zurückzuziehen. Alle Mitarbeiter aus dem Betreuerstab mussten bis auf wenige Ausnahmen freigestellt und die Fahrer-Gehälter stark gekürzt werden.

Auch bei den Rennställen Mitchelton-Scott, Bahrain-McLaren, Astana und Lotto-Soudal, der Mannschaft um Klassikerspezialist John Degenkolb, ging es nicht ohne Gehaltskürzungen. Das deutsche Sunweb-Team ist bislang nicht betroffen, obwohl der Geldgeber in der Tourismusbranche tätig und mit voller Wucht von der Corona-Krise betroffen ist. «Allerdings ist unser Hauptsponsor Sunweb glücklicherweise ein sehr gesundes Unternehmen und mit einem sehr intelligenten und strategisch kompetenten Management ausgestattet», sagte Teamchef Iwan Spekenbrink der dpa. Auch Bora-hansgrohe-Manager Ralph Denk freut sich, dass die Geldgeber ihn nicht im Stich lassen.

7.25 Uhr Bundesliga: Expertin verteidigt Umgang mit Corona-Fällen Eine Gesundheitsexpertin hat die unterschiedlichen Konsequenzen der Corona-Fälle beim 1. FC Köln und Dynamo Dresden verteidigt. «Vertraut doch den Leuten, die das machen. Die haben die Ausbildung, die können auch entscheiden und die können genauso gut auch differenzieren, in einem Fall ist es so und im anderen so», sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, am Sonntagabend in der ARD-Sendung «Anne Will». «Die Fälle in Köln und in Dresden sind unterschiedlich», sagte Teichert.

Beim Bundesligisten 1. FC Köln waren nur die positiv auf das Coronavirus getesteten Personen in Quarantäne geschickt worden. Zweitliga-Schlusslicht Dynamo Dresden muss dagegen komplett für zwei Wochen in die Selbstisolation und darf nicht mehr trainieren. Der geplante Re-Start gegen Hannover 96 am kommenden Wochenende kann deswegen nicht stattfinden.

Sonntag, 10. Mai 2020

17.34 Uhr
FC Bayern bezieht Hotel für Geisterspiel-Vorbereitung

Der FC Bayern München hat am Sonntagnachmittag sein Mannschaftshotel für die Quarantäne-Maßnahme vor dem beschlossenen Bundesliga-Neustart bezogen. Das Team von Trainer Hansi Flick wird dort bis zur Abreise für das Auswärtsspiel am kommenden Sonntag bei Union Berlin logieren. Trainiert wird in der Regel auf dem FC Bayern Campus im Münchner Norden, aber auch in der Allianz Arena ist Training möglich.

12.43 Uhr
French Open im Tennis auch ohne Zuschauer möglich

Die Organisatoren der French Open erwägen, dass Tennis-Grand-Slam-Turnier im Zuge der Coronavirus-Krise ohne Zuschauer zu veranstalten. «Wir schließen keine Option aus», sagte der französische Tennisverbands-Präsident Bernard Giudicelli dem Journal du Dimanche. Bei einer Austragung ohne Publikum könne ein Teil der Einnahmen, wie TV- und Sponsorengelder, noch generiert werden. Dies solle nicht außer Acht gelassen werden.

Die Organisatoren hatten das wichtigste Sandplatz-Turnier, das eigentlich Ende Mai beginnen sollte, aufgrund der Pandemie eigenmächtig verschoben. Bislang war der Klassiker für den 20. September bis 4. Oktober terminiert, das Turnier soll möglicherweise aber noch eine Woche später beginnen. Derzeit ist die Tennis-Szene bis zum 13. Juli ausgesetzt.

Freitag, 8. Mai 2020

20.43 Uhr
Fußball: Real-Stürmer Jovic nach Heimtraining verletzt

Stürmer Luka Jovic von Real Madrid hat sich während des Corona-Lockdowns verletzt. Der frühere Profi von Eintracht Frankfurt habe sich eine Fraktur am rechten Fersenbein zugezogen, teilte der Club am Freitag mit. Details wurden nicht bekannt gegeben. Nach Berichten spanischer Medien verletzte sich der 22-Jährige beim Training zu Hause. Er müsse mindestens zwei Monate pausieren, schrieben das Fachblatt «AS» und andere Medien.

19.10 Uhr
Fußball: BVB rechnet mit Jahresverlust

Borussia Dortmund rechnet nach einem Gewinneinbruch in den ersten neun Monaten im gesamten Geschäftsjahr mit einem Verlust. Zwar will der Vorstand um Geschäftsführer Joachim Watzke weiter keine konkrete Prognose abgeben, er rechnet aber nach eigenen Angaben nicht mit einem positiven Konzernjahresergebnis im Geschäftsjahr 2019/20 (Ende Juni), wie das Unternehmen am Freitag in Dortmund mitteilte. Im dritten Quartal fuhr der BVB noch einen Gewinn von 1,1 Millionen Euro ein nach 29,4 Millionen ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel auf 79,8 Millionen nach 83,7 Millionen vor einem Jahr.

Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung von Borussia Dortmund sei der Fortgang der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf das öffentliche Leben von wesentlicher Bedeutung, hieß es. Vor allem künftige Beschlüsse von Bund und Ländern beeinflussten den Konzern nach eigenen Angaben. Unsicherheiten und Unwägbarkeiten blieben trotz der für den 16. Mai angepeilten Wiederaufnahme des Spielbetriebs der aktuellen Bundesliga-Saison.

18.22 Uhr
Fußball: Niederländische Clubs verklagen Verband

Im Streit um den vorzeitigen Abbruch der Spielzeit im Profifußball der Niederlande haben zwei Zweitliga-Vereine vor Gericht ihren Aufstieg gefordert. Der Fußballverband KNVB habe zu Unrecht beschlossen, die Saison ohne Auf- und Absteiger zu beenden, erklärten die Rechtsvertreter vom SC Cambuur aus Leeuwarden und De Graafschap aus Doetinchem am Freitag in Utrecht.

Die Clubs stehen an erster beziehungsweise zweiter Position der zweiten Liga und wollen mit einer Einstweiligen Verfügung den Aufstieg in die Ehrendivison erzwingen. Das Urteil soll innerhalb der nächsten zwei Wochen fallen.

In den Niederlanden dürften die Stadien noch lange Zeit leer bleiben. So hat die Regierung ein Dokument veröffentlicht, in dem steht, dass Zuschauer bei Großereignissen «ein Jahr oder länger» nicht möglich seien. Der niederländische Fußballverband zeigte sich daraufhin enttäuscht.

Auch wurde bekannt, dass sich die Sozialpartner des niederländischen Profi-Fußballs auf ein Rettungspaket mit Gehaltskürzungen für Spieler und Trainer geeinigt haben. Diese verzichten auf insgesamt 35 Millionen Euro. Die niederländischen Clubs schätzen den finanziellen Schaden der vorzeitig beendeten Saison auf 300 Millionen Euro.

16.56 Uhr
Allgemein: Fechter berichtet von möglicher Ansteckung im Oktober

Der italienische Degenfechter Matteo Tagliarol heizt die Spekulationen an, dass das Coronavirus schon im vergangenen Oktober grasiert sei. Der 37-Jährige, der in jenem Monat in Wuhan zu den Militärweltspielen war, erzählt gegenüber der Zeitung «Corriere della Sera»: «Als wir in Wuhan eingetroffen sind, sind wir alle erkrankt. Alle sechs Personen in meiner Wohnung waren krank, auch viele Athleten anderer Delegationen.» Er habe zunächst schweren Husten gehabt, andere Sportler Fieber.

Heute ist Tagliariol überzeugt, dass er an Covid-19 erkrankt war. «Ich hatte sehr hohes Fieber und konnte nicht atmen. Auch Antibiotika halfen nicht. Drei Wochen lang war ich krank und sehr schwach. Danach ist mein zweijähriger Sohn Leo erkrankt. Er hat drei Wochen lang gehustet. Auch meine Lebensgefährtin ist krank geworden, jedoch in leichterer Form. Als man begonnen hat, vom Virus zu sprechen, dachte ich: ‹Ich habe mich angesteckt.› Ich erkannte die Covid-19-Symptome», schildert der Italiener.

Der Degenfechter ist nicht der einzige Sportler, der von den Spielen mit Symptomen heimkehrte. Wie die französische Zeitung «L'Equipe» berichtet haben sich auch die Fünfkämpfer Elodie Clouvel und Valentin Belaud wahrscheinlich bei den Spielen in Wuhan infiziert.

4.35 Uhr
Südkoreas Fußballliga startet Saison

In der höchsten südkoreanischen Fußballliga rollt nach wochenlanger Verschiebung wegen der Coronavirus-Krise wieder der Ball. Zur Saisoneröffnung der K-League wurde am Freitagabend (Ortszeit) im WM-Stadion von Jeonju vor leeren Rängen das Spiel des Titelverteidigers Jeonbuk Hyundai Motors gegen die Suwon Samsung Bluewings angepfiffen. Am Wochenende folgen weitere Spiele. Zum Schutz vor Infektionen sollen zumindest die ersten Runden ohne Fans im Stadion stattfinden, die Saison wurde von 38 auf 27 Spieltage verkürzt. Der Start für die erste und zweite Profi-Fußballliga erfolgte nur wenige Tage, nachdem bereits die Baseball-Saison in Südkorea begonnen hatte.

4.35 Uhr
Formel 1 verhandelt mit Ersatz-Gastgebern

Die Formel 1 ist weiter auf der Suche nach Strecken für ihren Not-Kalender und verhandelt auch mit bislang für dieses Jahr nicht eingeplanten Gastgebern. «Wir sind im fortgeschrittenen Stadium eines Plans für weitere Rennen in Europa bis in den frühen September, inklusive Rennen während der eigentlichen Sommerpause im August», sagte Geschäftsführer Chase Carey bei einer Schaltkonferenz mit Investoren. Dabei wolle man «alle Optionen prüfen». Spekuliert wurde zuletzt, dass auch der eigentlich für diese Saison nicht vorgesehene Hockenheimring für einen Grand Prix einspringen könnte.

«Wir haben zwei wesentliche Herausforderungen: Wir müssen Orte finden, wo wir ein Rennen austragen können, und wir müssen sicherstellen, wie wir alle Beteiligten und ihre Ausrüstung dorthin transportieren können», erklärte Carey. Ziel bleibe es, die Saison mit zwei Rennen ohne Zuschauer im österreichischen Spielberg am 5. und 12. Juli zu beginnen. Nach dem kurzfristig abgesagten Auftakt in Australien im März wurden alle WM-Läufe bis Ende Juni gestrichen oder verschoben.

Donnerstag, 7. Mai 2020

20.15 Uhr
Motorrad: Möglicher Saisonstart im Juli in Jerez

In zwei Monaten könnte der Rennbetrieb in der MotoGP-Weltmeisterschaft wieder starten. Rechteinhaber Dorna einigte sich Donnerstag mit der Region Andalusien und den Verantwortlichen der Stadt Jerez auf einen Entwurf für zwei Renn-Wochenenden im Juli. Geplant ist, am 19. Juli in die neue Saison zu starten und am Wochenende darauf noch einmal auf der WM-Piste in Andalusien zu fahren. Der Entwurf muss noch von der spanischen Regierung abgesegnet werden und dann von Motorradweltverband FIM in den Kalender übernommen werden. Offen ist, wie es nach den beiden Rennen in Jerez weitergehen soll.

18.34 Uhr
Fußball: Bundesliga-Geisterspiele an zwei Spieltagen im Free-TV

Zuschauer können beim Re-Start der Bundesliga die Geisterspiele an den ersten zwei Wochenenden live im Free-TV sehen. Der Pay-TV-Sender Sky teilte am Donnerstag mit, die Konferenz-Schalten der 1. Liga am Samstag und der 2. Liga am Sonntag am 26. sowie 27. Spieltag auf seinem frei zugänglichen Kanal Sky Sport News HD zu zeigen.

17.05 Uhr
Fußball: Regierung unterstützt Pläne für Premier-League-Restart

Nach dem Beschluss zur Fortsetzung der Bundesliga rückt auch in der englischen Premier League eine Wiederaufnahme des Fußballbetriebs näher. Nach Informationen der Zeitung «The Times» unterstützt die britische Regierung Pläne für eine Fortsetzung der Saison ab 12. Juni hinter verschlossenen Türen und unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Laut dem Bericht ist geplant, bis Ende Juli täglich drei bis vier Spiele der Premier League und auch der zweitklassigen Championship zu unterschiedlichen Zeiten anzusetzen.

Anders als üblich in England, wo im Gegensatz zu Deutschland nur ein kleiner Teil der Spiele live übertragen wird, sollen laut «The Times» fast alle verbleibenden Partien im Fernsehen gezeigt werden, ein Großteil voraussichtlich sogar im Free-TV. In der Premier League stehen noch 92 Spiele aus, in der Championship 108. Am letzten Spieltag sollen die Begegnungen aller Clubs gleichzeitig stattfinden.

Anders als üblich in England, wo im Gegensatz zu Deutschland nur ein kleiner Teil der Spiele live übertragen wird, sollen laut «The Times» fast alle verbleibenden Partien im Fernsehen gezeigt werden, ein Grossteil voraussichtlich sogar im Free-TV. In der Premier League stehen noch 92 Spiele aus, in der Championship 108. Am letzten Spieltag sollen die Begegnungen aller Clubs gleichzeitig stattfinden.

Die Liga-Verantwortlichen wollen am Montag über das weitere Vorgehen entscheiden. Bereits am Sonntag will Premierminister Boris Johnson über die Pläne der Regierung für eine Lockerung der Maßnahmen gegen das Coronavirus informieren. Großbritannien hat Statistiken zufolge die meisten Todesopfer durch das Coronavirus in Europa.

10.26 Uhr
Gladbach im Mannschaftstraining, nur Zakaria fehlt

Nachdem alle Spieler von Borussia Mönchengladbach zwei negative Corona-Tests absolviert haben, nimmt der Fußball-Bundesligist von sofort an das Mannschaftstraining auf. Wie der Club am Donnerstag mitteilte, ergaben die in den vergangenen Tagen vorgenommen Tests bei insgesamt 50 Personen aus dem Umfeld der Mannschaft - mit einer Ausnahme - für jede getestete Person jeweils zwei negative Ergebnisse.

Ein Mitarbeiter, bei dem zunächst ein sehr schwach positives Testergebnis festgestellt wurde, befindet sich nach einem zweiten negativen Test vorsorglich in Quarantäne. Ein Spieler, der ebenfalls sehr schwach positiv getestet war, hatte danach zwei negative Testergebnisse. Vorerst nicht dabei ist Mittelfeldspieler Denis Zakaria. Der 23-Jährige unterzog sich am Mittwochabend einem arthroskopischen Eingriff am Knie – erfolgreich.

Mittwoch, 6. Mai 2020

16.35 Uhr
Tennis: Australian Open droht auszufallen

Auch das Australian Open der Tennisprofis im Januar 2021 könnte aufgrund der Coronavirus-Pandemie ausfallen. Das gab Turnierchef Craig Tiley am Mittwoch bekannt. «Das Worst-Case-Szenario sind kein AO», sagte Tiley laut australischen Medien. «Das Best-Case-Szenario im Moment sind AO mit Spielern, die wir mit Quarantäne-Techniken hierherholen können, und ausschliesslich australischen Fans.»

Seit Mitte März finden wegen der aktuellen Krise keine ATP- und WTA-Turniere mehr statt. Die Tour ruht mindestens bis zum 13. Juli. Es gilt allerdings als wahrscheinlich, dass die internationale Tennis-Szene noch länger pausieren wird.

In diesem Jahr waren die Australian Open noch nicht von der Coronavirus-Krise beeinflusst gewesen.

16.11 Uhr
Fußball: Clubärzte äußern Bedenken für Wiederbeginn

Einige Vereinsärzte hegen englischen Medienberichten zufolge erhebliche Zweifel am Sicherheitskonzept für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der englischen Premier League. Laut eines Berichts des «Guardian» äußerten mindestens vier Clubärzte ihre «ernsthafte Besorgnis» und haben dies dem Chefarzt der Premier League, Mark Gillett, auch mitgeteilt. In dem Schreiben wiesen sie demzufolge auf mögliche Risiken bei der Fortsetzung der Saison während der Coronavirus-Pandemie hin.

Laut «Guardian» wurden die geplanten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen bei einem außerordentlichen Treffen der 20 Spitzenclubs am vergangenen Freitag erstmals erörtert. Genehmigt wurde das Konzept noch nicht. Dies soll erst nach einer endgültigen Ausarbeitung geschehen. Zunächst will die Liga erste Empfehlungen der Regierung für eine Lockerung der allgemeinen Corona-Maßnahmen am kommenden Sonntag abwarten. Voraussichtlich am Montag soll es dann weitere Beratungen in der Premier League geben.

15 Uhr
Fußball: «Klares Durchgreifen» bei Verstößen gegen Corona-Regeln

Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat im Falle einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga ein konsequentes Handeln bei Verstössen gegen die Corona-Auflagen gefordert. «Wir haben in den letzten Tagen gesehen, bei dem einen oder anderen muss das Verständnis dafür, dass es hier um etwas geht, offensichtlich noch geweckt werden», sagte Spahn am Mittwoch im ZDF-«Morgenmagazin». Deswegen sei «ein klares Durchgreifen» der Deutschen Fußball Liga und der einzelnen Teams «ganz, ganz wichtig».

Der Hertha-Profi Salomon Kalou hatte am Montag Szenen aus der Umkleidekabine mit seinem Handy gefilmt und bei Facebook live verbreitet, auf denen zu sehen war, wie er vielen Teamkollegen die Hand gab. Das widerspricht dem Hygienekonzept, das die DFL den Vereinen vorschreibt, um die Saison fortsetzen zu können.

11.23 Uhr
Fußball: Barcelona soll nicht zum Meister gekürt werden

Real Madrids Torhüter Thibaut Courtois hofft auf ein reguläres Ende der spanischen Meisterschaft. Denn dass bei einem Abbruch Erzrivale Barcelona zum Meister erklärt werden könnte, passt dem belgischen Nationalspieler gar nicht. «Wir sind nur zwei Punkte hinter Barcelona, ​​wir können also immer noch Meister werden», sagte der 27-Jährige im belgischen Fernsehen. «Es wäre ungerecht, wenn die Saison abgesagt und Barcelona zum Meister ernannt werden würde.»

In Spanien, was besonders schwer von der Coronavirus-Pandemie betroffen ist, könnte im Juni wieder der unterbrochene Spielbetrieb losgehen. Und Courtois ist sich sicher, dass die «Königlichen» noch am Messi-Club vorbeiziehen können. «Sie haben einmal gegen uns Remis gespielt und einmal verloren. Wir haben gezeigt, dass wir das bessere Team sind. Ich möchte die Saison beenden. Ich denke, eine Meisterschaft basiert auf allen Spielen, die gespielt werden müssen. Es ist elf Spiele zu früh, um sich für den Meister zu entscheiden», sagte Courtois, der seit 2018 bei Real spielt.

9.54 Uhr
Tennis: Organisatoren sammeln Millionen für Wenigverdiener

Unterklassige Tennisprofis, die auch von der Corona-Krise schwer getroffen wurden, sollen mit mehr als sechs Millionen Dollar unterstützt werden. Diese Summe haben die Tour-Organisatoren ATP und WTA, der Weltverband ITF und die Veranstalter der vier Grand-Slam-Turniere Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open in einem Hilfsfonds zusammengetragen, wie die ATP am Dienstag mitteilte.

Das Geld soll zu gleichen Teilen unter rund 800 Spielerinnen und Spielern verteilt werden, die auch wegen der Corona-Krise finanzielle Unterstützung brauchen. Berücksichtigt werden bei der Auswahl das Ranking in der Weltrangliste und bisherigen Preisgeld-Einnahmen. Der Spielbetrieb im internationalen Profitennis ist noch mindestens bis zum 13. Juli unterbrochen.

9 Uhr
Angespannte Bundesliga wartet auf die Freigabe

Alles deutet auf einen schnellen Neustart hin. Die 36 Profifußball-Vereine aus der Bundesliga und 2. Bundesliga hoffen beim Politik-Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den 16 Ministerpräsidenten auf Klarheit - und werden wohl nicht enttäuscht. Aus der der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussvorlage geht hervor, dass der Bund den Ligen die notwendige Genehmigung geben will.

«Dem Beginn des Spielbetriebs muss eine zweiwöchige Quarantänemaßnahme, gegebenenfalls in Form eines Trainingslagers, vorweggehen», heißt es in der Vorlage. Als voraussichtliches Datum für den Beginn der Geisterspiele ohne Zuschauer gelten die Wochenenden um den 16. oder der 22. Mai - ein genauer Termin ist in der Beschlussvorlage offen gelassen.

Dienstag, 5. Mai 2020

19.12 Uhr
Fußball: Frankreichs Clubs bekommen Ausgleich für TV-Einnahmen

Nach dem Saisonabbruch der französischen Fußball-Liga bekommen Clubs der Profi-Ligen Ligue 1 und Ligue 2 einen Ausgleich für entgangene TV-Einnahmen. Der französische Fußballverband Ligue de Football Professionnel (LFP) werde dazu einen staatlich garantierten Kredit aufnehmen. Das berichteten französische Medien am Dienstag unter Berufung auf eine entsprechende Entscheidung des Verbandes.

Hintergrund des Saisonabbruchs ist die Corona-Krise. Laut Medien hat der Kredit eine Höhe von rund 225 Millionen Euro – der Verband selbst äußerte sich dazu nicht.

Der Liga-Verwaltungsrat hatte in der vergangenen Woche den Saisonabbruch verkündet. Ursprünglich wollte die Liga ab Mitte Juni den Spielbetrieb fortsetzen. Frankreich ist stark von der Covid-19-Pandemie betroffen, über 25 000 Menschen starben bisher. Von kommendem Montag an sollen die bisher strikten Ausgangsbeschränkungen für die Bürger schrittweise gelockert werden. Große Sportveranstaltungen bleiben aber untersagt.

19 Uhr
Fußball: Zwei positive Corona-Tests bei Gladbach

Zu den zehn Corona-Fällen in der 1. und 2. Bundesliga, die die DFL am Montag nach der ersten Test-Welle genannt hatte, gehören auch zwei bei Borussia Mönchengladbach. Dies berichtet die «Rheinische Post» mit Verweis auf Vereinskreise. Bei den Betroffenen soll es sich um einen Spieler und einen Physiotherapeuten handeln. Beide befinden sich nun in häuslicher Quarantäne. Der Trainingsbetrieb läuft ansonsten weiter. Der Club hat sich noch nicht zu den Fällen geäußert.

18.34 Uhr
Radsport: Giro, Vuelta und Klassiker zeitgleich

Erst die Tour de France, dann gleichzeitig die Vuelta, der Giro und ein paar Frühjahrsklassiker: Der vollgepackte Herbst wird für die Radprofis zum absoluten Stresstest – sofern er angesichts der derzeitigen Coronavirus-Pandemie überhaupt wie geplant stattfinden kann. Der Weltverband UCI gab am Dienstag nach zahlreichen Rennverschiebungen den neuen Kalender für das restliche Jahr 2020 bekannt. Mit Ausnahme der Strassenrad-WM in den Schweizer Orten Aigle und Martigny (20. bis 27. September) mussten quasi alle Jahreshighlights verschoben werden.

Weil bis zum 1. August alle World-Tour-Rennen ausfallen, muss auch die Tour als grösstes Radrennen der Welt weichen. Die UCI bestätigte den neuen Termin für die Tour de France, die nun vom 29. August bis 20. September stattfinden soll. Danach geht es Schlag auf Schlag: Direkt im Anschluss an die Tour folgt die WM in der Schweiz, bevor der Giro d'Italia (3. bis 25. Oktober) und die Vuelta (20. Oktober bis 8. November) auch noch in diesem Jahr folgen sollen. Als erstes großes Highlight nach der mehrmonatigen Pause ist Mailand-Sanremo für den 8. August angesetzt.

Parallel zum Giro sollen auch die traditionellen Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich (4. Oktober) und die Flandern-Rundfahrt (18. Oktober) nachgeholt werden. Während der Vuelta ist unter anderem auch Paris-Roubaix (25. Oktober) eingeplant. Für die beiden deutschen Radklassiker Eschborn-Frankfurt und die Cyclassics Hamburg gibt es derweil noch keinen neuen Termin.

17.58 Uhr
Schwimmen: Neuer Termin für Schwimm-EM in Ungarn

Die nächsten Schwimm-Europameisterschaften sollen nach der Verlegung wegen der Coronavirus-Pandemie vom 10. bis 23. Mai in Budapest ausgetragen werden. Auf diesen neuen Termin verständigte sich der europäische Dachverband (LEN) mit dem Ungarischen Schwimm-Verband, der ungarischen Regierung und den lokalen Organisatoren der Wettkämpfe im Becken, im Freiwasser, im Synchronschwimmen und der Kunstspringer.

Ursprünglich sollte die EM vom 11. bis 24. Mai 2020 in Ungarns Hauptstadt ausgetragen werden. Sie war wegen der Corona-Krise zunächst auf den 17. bis 30. August verschoben worden. LEN und die Organisatoren glauben, dass sich das Leben bis Mai kommenden Jahres wieder so normalisiert haben wird, dass die Austragung eines außergewöhnlichen Events wie einer Schwimm-EM wieder möglich sei.

16.44 Uhr
Fußball: In der Premier League stehen kürzere Spiele zur Debatte

In England werden kürzere Spiele als Teil der Pläne für die Wiederaufnahme der Saison in Erwägung gezogen. Dies sagte Gordon Taylor, Leiter des englischen Fußballergewerkschaft, gegenüber «BBC». «Wir wissen nicht, wie die Zukunft aussieht», sagte er. «Was wir wissen, ist, welche Vorschläge gemacht wurden: die Möglichkeit, mehr Auswechselspieler zu haben, Spiele, die möglicherweise nicht die vollen 45 Minuten pro Halbzeit dauern, neutrale Stadien ... es werden viele Dinge vorgeschlagen.» Taylor sagte, dass die Profis selbst entscheiden dürfen, ob sie spielen wollen oder nicht. «Sie sind um ihre eigene Gesundheit besorgt. Sie sind nicht dumm und auch nicht naiv. Sie müssen sicher sein, dass es ungefährlich ist, auf den Platz zurückzukehren», sagte Taylor. Die Premier League pausiert seit März und soll wenn möglich im Juni fortgesetzt werden.

15.06 Uhr
Tennis: Saison 2020 laut Nadal so gut wie «verloren»

Der spanische Tennisstar Rafael Nadal hat die Turniersaison wegen der Corona-Pandemie so gut wie abgeschrieben. «Ich hoffe, dass es noch in diesem Jahr wieder losgeht, aber ich glaube es nicht. 2020 sehe ich praktisch als verloren an», sagte der 33-Jährige in einem Interview der Zeitung «El País».

Das Turnier, auf das er nun blicke, seien die Australian Open, die im Januar stattfinden sollen. Aber auch die Austragung dieses Grand-Slam-Turniers sei alles andere als sicher und bereite ihm Sorgen, meinte Nadal. «Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder starten können, hoffentlich ist es auch so.»

14.27 Uhr
Tennis: Djokovic trainiert auf Court – Quarantäne-Regeln gebrochen

Novak Djokovic postete auf Instagram ein Video von sich beim Training auf einem Sandplatz. Dies verstößt jedoch derzeit noch gegen die Quarantäne-Regeln in Spanien. Die Weltnummer eins schrieb zum Post, dass er «glücklich ist wieder auf Sand zu spielen, wenn auch nur kurz und mit dem Handy in der Hand». Am Montag lockerte Spanien zwar die Mßnahmen etwas, so dass Athleten ihr Training wieder aufnehmen konnten. Sportstätten, einschließlich des Clubs, wo Djokovic trainierte, sollten aber voraussichtlich noch mindestens bis nächste Woche geschlossen bleiben. Der spanische Tennisverband hatte die Spieler noch am Montag daran erinnert, dass sie zwar alleine und mit einem Trainer trainieren dürften, aber noch nicht auf einem Court. Es ist unklar, ob nun Sanktionen gegen Djokovic verhängt werden. Die von der Nachrichtenagentur AP kontaktierte Agentur des Serben hat noch nicht auf Anfragen geantwortet.

2.42 Uhr
Ronaldo ist nach zwei Monaten wieder zurück in Turin

Juventus-Superstar Cristiano Ronaldo ist nach zwei Monaten auf seiner Heimatinsel Madeira nach Turin zurückgekehrt. Der 35 Jahre alte Portugiese landete dort mit seinem Privatjet, wie Medien berichteten. Wegen der Corona-Pandemie muss der Fußballprofi von Juventus Turin nun zunächst zwei Wochen in Quarantäne bleiben.

Ronaldo hatte sich seit dem 9. März wegen der Corona-Krise bei seiner Familie auf Madeira aufgehalten. Auf der portugiesischen Insel weilte er bei seiner Lebensgefährtin Georgina Rodriguez und seinen vier Kindern. Seine Mutter hatte einen Schlaganfall erlitten.

2.42 Uhr
NFL veröffentlicht Spielplan am Donnerstag

Die NFL will am Donnerstag (Ortszeit) den Spielplan für die kommende Saison bekanntgeben. Das teilte die stärkste Football-Liga der Welt am Montag (Ortszeit) mit. Trotz der Corona- Pandemie hält die Liga bislang an ihrem Zeitrahmen fest, der den Saisonstart für den 10. September und den Super Bowl am 7. Februar 2021 vorsieht.

Allerdings soll die Liga dem Vernehmen nach mehrere verschiedene Optionen enthalten, um auf die Entwicklung der Pandemie reagieren zu können. So hatten US-Medien zuletzt berichtet, dass sowohl eine Variante mit späterem Start, als auch eine mit einem deutlich späteren Termin für das Finale durchgeplant seien. Auch Partien auf neutralem Boden und ohne Fans stünden zur Debatte.

Montag, 4. Mai 2020

14.49 Uhr
Fußball: Bundesliga präsentiert Sicherheitskonzept

Noch ist unklar, ob die Politik Geisterspiele in Deutschland überhaupt erlaubt. Derweil hat die Bundesliga unter der Leitung des Nationalmannschaftsarztes Tim Meyer ein Sicherheitskonzept für Geisterspiele erstellt. Die Eckpunkte dieses Konzeptes sind:

• Die Spieler sollen regelmäßig getestet werden. Ein Spieler soll zudem zweimal negativ getestet worden sein, um in den Trainingsbetrieb zurückzukehren. • Auch Kontaktpersonen von Spielern sollen getestet werden. Jene, die das nicht wollen, sollen schriftlich jeden Kontakt mit Spielern dokumentieren. • Spieler sollen in Quasi-Quarantäne leben. • Wird ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet, muss nicht die ganze Mannschaft in Quarantäne. Sie würden aufgrund der Maßnahmen (Dauertestung) in die Kategorie II (geringes Risiko) eingeteilt werden. Das hat «optional anzuwendende informatorische und kontaktreduzierende Massnahmen» statt einer Gruppenquarantäne zur Folge. Die lokalen Gesundheitsämter entscheiden darüber. • Während der Spiele sollen sich rund 300 Personen im Stadion und auf dem Stadiongelände befinden. • Aufenthalte in den Kabinen sollen minimiert werden. Rituale wie gemeinsames Einlaufen, Maskottchen oder Mannschaftsfotos entfallen. • Die DFL rät den Clubs, für einen «ausreichend großen Kader» für das Saisonfinale zu sorgen.

Der letzte Punkt verdeutlicht: Die DFL rechnet mit medizinisch bedingten Ausfällen. Und ein eng gestrickter Spielplan würde die Profis zusätzlich belasten.

13.51 Uhr
Fußball: Amiens kämpft gegen Abstieg aus der Ligue 1

Der französische Fußball-Club SC Amiens kämpft gegen den Abstieg in die 2. Liga nach dem Saisonabbruch wegen der Coronavirus-Pandemie an. Der Verein forderte die Liga auf, die Entscheidung über die Abstiegsregelung zu überdenken und stattdessen in der kommenden Saison die Meisterschaft von 20 auf 22 Clubs zu erhöhen. Zugleich startete der Verein ein Petition zur Unterstützung seiner Anliegen.

Der Verein zieht auch den Rechtsweg in Betracht. Amiens muss nach dem in der Vorwoche verkündeten Saisonabbruch als Vorletzter neben dem FC Toulouse den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Der Verein verwies darauf, dass noch 30 Punkte zu vergeben gewesen wären.

11.35 Uhr
DFL empfiehlt Testergebnisse nicht zu veröffentlichen

Die Deutsche Fußball Liga hat die Vereine zum Stillschweigen über die Ergebnisse der Tests auf den Coronavirus aufgefordert. Man werde eine «zentrale öffentliche Kommunikation» dazu an diesem Montag vornehmen. «Wir empfehlen, bis dahin von eigenen Verlautbarungen abzusehen und auf diese zu verweisen», heißt es zudem in einem Schreiben von DFL-Direktor Ansgar Schwenken an die Clubs, das der Kicker am Montag veröffentlichte. Die DFL bestätigte den Vorgang. Das Präsidium der Dachorganisation der 36 Proficlubs in der 1. und 2. Liga tagt an diesem Montag.

Am Wochenende hatten drei positive Tests beim 1. FC Köln - zwei Spieler und ein Betreuer - für viel Wirbel gesorgt. Eine zweite Testreihe am Sonntag verlief nach Angaben des Clubs durchgehend negativ.

6.52 Uhr
BMW will noch nicht aus DTM aussteigen

Nach dem Ausstieg von Audi hat BMW ein Bekenntnis zur Zukunft in der DTM vermieden. «Wir müssen abwarten, was sich wie entwickelt, da ist sehr viel im Fluss. Kurzfristig hat der bisherige Ansatz der DTM ein Problem, und wir müssen vielleicht querdenken. Es wird sicher erst mal eine Nachdenkpause und vielleicht eine Unterbrechung geben – aber die DTM hat in ihrer Geschichte ja schon einmal ausgesetzt und ist zurückgekommen», sagte BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich der Süddeutschen Zeitung im Interview (Montag).

Der 59-Jährige glaubt aber, «dass die Serie nach wie vor einen hohen Reiz und eine Zukunftsperspektive hat». Nach der überraschenden Ausstiegsankündigung von Audi zum Jahresende bleibt als Hersteller für 2021 derzeit nur BMW. Damit droht der DTM das Aus. «Wir haben eine neue Sachlage, mit deren Bewertung wir nach so kurzer Zeit nicht fertig sind. Klar ist: Unsere Motorsportstrategie folgt der Unternehmensstrategie», meinte Fröhlich. BMW suche stets Formate, «die zu unserer Produktstrategie passen und sowohl verbrenner- als auch elektroorientiert sind».

19.52 Uhr
Fußball: Medienbericht – Negative Corona-Testergebnisse bei 14 Bundesligisten

Die ersten Untersuchungen auf das Coronavirus sind nach Kicker-Recherchen bei mindestens 14 Fußball-Bundesligisten negativ ausgefallen. Nach den bekannt gewordenen positiven Resultaten beim 1. FC Köln sei die Situation «nur noch an drei Standorten undurchsichtig», schrieb der Kicker» am Sonntagabend. Die Ergebnisse beim FC Augsburg seien noch nicht bekannt; Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig wollen demnach «keine Zwischenergebnisse zwischen den Testreihen bekanntgeben beziehungsweise sich nur im Wochenrhythmus äußern», hieß es in dem Beitrag.

Bei den Kölnern waren zwei Spieler und ein Physiotherapeut positiv auf das Coronavirus getestet worden. Gemäß den Richtlinien der Gesundheitsämter und auch des Konzepts der Deutschen Fußball Liga müssen die Vereine nur positive Fälle melden - damit umgehend Maßnahmen ergriffen werden können. Die Vereine der Bundesliga und 2. Liga hatten am Donnerstag mit den Tests begonnen, um auszuschließen, dass infizierte Spieler am Mannschaftstraining teilnehmen, das - die Genehmigung der Behörden vorausgesetzt - in der kommenden Woche starten soll.

18.50 Uhr
Tennis: Thiem glaubt nicht an Tour-Rückkehr in diesem Jahr

Australian-Open-Finalist Dominic Thiem rechnet erst im kommenden Jahr mit einer Rückkehr auf die Tennis-Tour. «Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass es dieses Jahr echt schwer wird leider, weil das Problem bei uns eben ist: Wahrscheinlich würde es in manchen Ländern schon gehen, aber es müssen halt alle Spieler freie Reisemöglichkeiten haben», sagte der 26 Jahre alte Österreicher in einem Interview ServusTV. Er glaube wegen der Coronavirus-Pandemie an eine Wiederaufnahme des Turnierbetriebs eher erst im Jahr 2021.

«Alle Spieler aus der ganzen Welt an einen Ort zu bringen, das erscheint mir wirklich schwierig», sagte der Weltranglisten-Dritte. Aus seiner Sicht sei es «das Realistischste, dass es mit Australien oder mit den ersten Turnieren 2021 losgeht.» Aktuell ruht die globale Tennis-Tour bis zum 13. Juli, eine Verlängerung gilt als sicher.

Das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon wurde bereits abgesagt, die French Open vorerst in den September verschoben. Eine Austragung der US Open Ende August/Anfang September in New York gilt als unrealistisch. Auch Rafael Nadal hatte zuletzt Zweifel geäußert an Grand Slams ohne Publikum. «Auch ohne Zuschauer würde es viel Kontakt geben», hatte der 33 Jahre alte Spanier gesagt. «Ich sehe es nicht, dass wir in jeder Woche in ein anderes Land reisen können.»

Freitag, 1. Mai 2020

11.45 Uhr
Auch Formel-1-Rennen in Ungarn nur ohne Zuschauer möglich

Die Formel 1 muss auch beim Großen Preis von Ungarn vor der Toren der Hauptstadt Budapest auf Zuschauer verzichten. Das teilten die Veranstalter des Rennens, das derzeit noch für den 2. August eingeplant ist, am Freitag mit. Demnach könnte auch der Grand Prix auf dem Hungaroring, sollte er während der Coronavirus-Pandemie überhaupt stattfinden, nur als Geisterrennen ausgetragen werden.


Donnerstag, 30. April 2020

17.19 Saisonabbruch im französischen Fußball - Paris ist Meister

Die französische Fußball-Liga hat ihre Saison wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen und Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel zum Meister erklärt. Das teilte die LFP am Donnerstag mit.

15.09 Uhr
DFB verlegt Pokalfinale der Fußball-Frauen auf unbestimmte Zeit

Der Deutsche Fußball-Bund hat das Pokal-Endspiel der Frauen wegen der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verlegt. Das Finale sollte ursprünglich am 30. Mai in Köln stattfinden. Weiter vakant bleiben auch die Termine für das Viertel- und Halbfinale. Für die Fortsetzung des Wettbewerbes seien die Zust

(sw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Leni am 20.04.2020 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    Es scheint als würden Sportler und Vereine die grössten Probleme haben. Dabei kann man sehr wohl ohne Profisport leben.

  • Sylvie am 30.04.2020 17:50 Report Diesen Beitrag melden

    "Paris isr Meister", wer denn sonst? Die Qatari haben nicht umsonst die letzten Jahre Millionen DAFÜR bezahlt!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sylvie am 30.04.2020 17:50 Report Diesen Beitrag melden

    "Paris isr Meister", wer denn sonst? Die Qatari haben nicht umsonst die letzten Jahre Millionen DAFÜR bezahlt!

  • Leni am 20.04.2020 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    Es scheint als würden Sportler und Vereine die grössten Probleme haben. Dabei kann man sehr wohl ohne Profisport leben.