Corona-Pandemie

18. September 2020 09:55; Akt: 18.09.2020 11:18 Print

«Die Telearbeit ist eine echte Gefahr für die Gastro»

LUXEMBURG – François Koepp schlägt Alarm: Die Gastronomie des Großherzogtums brauche Hilfe, um das Jahr 2021 zu überleben.

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François Koepp war zu Gast im «L'essentiel»-Radio. (Bild: Editpress)

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Weil Hotels, Restaurants und Cafés von der Coronakrise hart getroffen wurden, empfing Jean-Luc Bertrand den Generalsekretär der Horesca, François Koepp, in seiner Sendung «Story» auf L'essentiel Radio. «Die Zahlen für Land- und Freizeithotels sind seit Anfang September wieder gut», sagte Koepp. Sie seien wieder zu etwa 70 Prozent ausgelastet.

Anders sei dies bei gastronomischen Betrieben in den Städten. Dort sei die Lage dramatisch, weil ihre Auslastung nur zwischen 18 und 30 Prozent liege. «Ein Rückgang um mehr als 75 Prozent», wie Koepp ergänzt. Einen Grund für den Kundenschwund sieht er in der noch immer weit verbreiteten Telearbeit: «Wenn die Leute nicht zur Arbeit ins Büro kommen, gehen sie auch nicht ins Restaurant», sagt er. Das Homeoffice sei eine echte Gefahr für viele Gastro-Betriebe in Luxemburg.

Momentan fehlen nach Angaben des Horesca-Generalsekretärs noch immer 100.000 potenzielle Kunden. Koepp warnt: «Auf dem Kirchberg sind die Büros leer und niemand geht in der Mittagspause in die Restaurants essen. Im Jahr 2021 sind in der Branche 5000 bis 7000 Entlassungen zu befürchten. Wir sind ein wichtiger Akteur in der Wirtschaft des Landes. Die Regierung darf uns nicht im Stich lassen.»

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Normale Preise am 18.09.2020 11:17 Report Diesen Beitrag melden

    Dann froot mol normal Praisser um Kierchbierg. 25 Euro fir en Hamburger an elo kraischen, mimimi

  • Safti am 18.09.2020 20:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weess een e Restaurant um Kiirchbierg, de et Wert ass en Ëmwee ze maachen?

  • jimmy am 18.09.2020 14:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann ech e Restaurant an enger Géigend opmachen wou ech weess, dass ech just mëttes Ëmsatz machen, ass de business modell vun vireran faul.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • JP jr am 20.09.2020 04:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nope

  • r. am 19.09.2020 08:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schon mol iwerluecht?: zeiten an Situatioun huet geännert,dann wärten et der elo zevill ginn,nemen dei bescht iwerliewen wei an der Natur

  • Safti am 18.09.2020 20:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weess een e Restaurant um Kiirchbierg, de et Wert ass en Ëmwee ze maachen?

  • Beauculse am 18.09.2020 15:11 Report Diesen Beitrag melden

    Et as net den Téletravail. Et sin déi Iwwerzunnen Moossnahmen mat Distanz an Öffnungszaiten déi der Gastronomie schueden!

  • jimmy am 18.09.2020 14:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann ech e Restaurant an enger Géigend opmachen wou ech weess, dass ech just mëttes Ëmsatz machen, ass de business modell vun vireran faul.

    • Veri am 18.09.2020 16:46 Report Diesen Beitrag melden

      Genau, se hu just vum Hamsterrad profitéiert, fir niewendrunn e Friessnapf opzemachen ! Ech fannen das déi gudd Restauran'en bei mir an der (Wunn-)Geigend bal méi Client'en hunn ...

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