Coronavirus in Luxemburg

17. März 2020 17:49; Akt: 17.03.2020 21:01 Print

Kulturschaffenden kann Corona alles nehmen

LUXEMBURG – Besonders dramatisch sind die finanziellen Folgen der Corona-Krise für Selbstständige. Die Regierung will daher dem Kultursektor helfen.

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Wer selbstständig arbeitet, gerät in der Corona-Krise schnell an seine Grenzen. (Bild: Pixabay)

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Die Corona-Krise trifft Menschen, die im kulturellen Sektor arbeiten, hart. Aufträge gibt es keine mehr, gleichzeitig arbeiten in diesem Bereich besonders viele selbstständig.

Am Dienstag erklärte Luxemburgs Regierung in einer Mitteilung, sie wolle alles tun, um den Kultursektor zu retten. Der Regierungsrat hat daher am Dienstagmorgen eine Änderung des Rechtsrahmens angenommen: Macht höhere Gewalt (Ereignisse wie ein Terrorakt oder eine Epidemie) das Geschäft unmöglich, können Kulturschaffende eine spezielle Sozialhilfe beantragen.

Ausstellungen abgesagt, Projekte verschoben

Die Höhe der Leistung soll maximal dem sozialen Mindestlohn für qualifizierte Arbeitnehmer entsprechen. Zusätzlich können bis zu 20 Tagegelder pro Monat beantragt werden. Normalerweise können 121 Tagegelder pro Jahr beantragt werden.

Der Antragsteller muss dafür nachweisen, dass ihm die Einnahmen aufgrund des Ereignisses fehlen (etwa Absage einer Ausstellung, Absage von Filmproduktionen).

(mb/L'essentiel)

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