Ticker – Luxemburg

22. Januar 2021 17:18; Akt: 22.01.2021 17:43 Print

Luxemburg registriert 119 Neuinfektionen

Das Coronavirus hat Luxemburg weiterhin im Griff. Derzeit befindet sich das Land in der «zweiten Welle». Alle Entwicklungen und Informationen in unserem Newsticker.

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Das Wichtigste in Kürze:

• Am 29. Februar wurde in Luxemburg der erste Coronavirus-Fall bestätigt. Inzwischen sind insgesamt 49.438 Einwohner (Stand: 22. Januar 2021) positiv getestet worden, 562 Menschen haben die Krankheit nicht überlebt.

• Nachdem das Infektionsgeschehen über die Sommermonate an Schwung verloren hatte, zieht die Ansteckungsrate seit Oktober wieder deutlich an, sodass das Land in den zweiten Lockdown musste. Für viele Wirtschaftsbranchen hat die Pandemie bereits jetzt verheerende Folgen.

• Weil sich in der zweiten Welle der Pandemie hierzulande vor allem jüngere Menschen mit dem Sars-Cov-2-Virus angesteckt haben, ist die Situation in den Krankenhäusern stabil.


Newsticker:

Freitag, 22. Januar 2021

17.30 Uhr – 168 Infektionen in den Schulen

In den Schulen Luxemburgs hat es in der vergangenen Woche 168 neue Corona-Infektionen gegeben. Das meldet das Bildungsministerium in seinem am Freitag veröffentlichen Wochenbericht. In zwei Fällen hat es demnach Infektionen in der selben Klasse des Secondaire gegeben, bei denen der genaue Ansteckungsweg nicht klar sei (Szenario 2). Es sei jedoch kein Fall bekannt geworden, bei dem es mehrere Fälle in einer Klasse gab und die Ansteckung auch dort stattgefunden hat.

Insgesamt wurden 79 Schüler und acht Lehrer im Bereich des Fondamental positiv getestet. An den weiterführenden Schulen sind 73 Schüler und fünf Lehrer betroffen gewesen. Im Centre de Compétences hat es dagegen nur einen Fall beim Personal gegeben.

17.09 Uhr – Wieder 119 Neuninfektionen und kein Todesopfer

In den vergangenen 24 Stunden wurden in Luxemburg 119 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. 6406 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Weitere Todesopfer sind am Freitag nicht gemeldet worden, es bleibt als bei den bisher bekannten 562 Todesopfern, die im Zusammenhang mit Corona verstorben sind.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit 77 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt, davon 14 auf der Intensivstation. Außerdem werden auf der Normalstation noch zehn Patienten behandelt, bei denen das Ergebnis des Corona-Tests noch aussteht. Das gleiche gilt für zwei Patienten der Intensivstation. Auf der Normalstation befinden sich 30 Patienten in Isolation, bei denen ein positives Testresultat vorliegt und bei denen der Corona nicht der Grund für die Einweisung ins Krankenhaus war. Auf der Intensivstation wird eine Person aus diesem Grund isoliert behandelt.

704 Menschen haben seit gestern ihre erste Impfdosis erhalten, somit steigt die Zahl der geimpften Personen auf 6897. In dieser Zahl sind alle geimpfte Personen enthalten, also auch die, die bisher nur eine Impfdosis erhalten haben.

11.54 Uhr – Pressekonferenz angekündigt

Premierminister Xavier Bettel (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) haben für den Freitagnachmittag 15 Uhr ein Pressebriefing angekündigt. Beide Politiker wollen im Anschluss an die Sitzung des Regierungsrates über die Entscheidungen des Gremiums in der Corona-Pandemie informieren. Das teilt die Regierung am Freitagmorgen mit.

11 Uhr – Fast 140 Millionen Euro für Luxemburg

Als Teil des 750-Milliarden-Euro-Konjunkturprogramms, auf das sich die EU-Mitgliedstaaten im Juli geeinigt hatten, wurde ein 47,5-Milliarden-Euro-Programm mit dem Namen «React-EU» vereinbart, um unmittelbar auf die Folgen der Krise zu reagieren. Luxemburg hat am Freitag bekanntgegeben, dass es daraus ein Budget von 139,8 Millionen Euro erhalten habe.

Knapp 60 Millionen Euro werden davon in die zweite Phase des Large Scale Testing unter der Leitung des Gesundheitsministeriums fließen. Weitere zehn Millionen Euro werden in die Impfung investiert. Die restlichen 70 Millionen Euro sind für die Kofinanzierung der Kurzarbeiterregelung vorgesehen.


Donnerstag, 21. Januar 2021

17.03 Uhr – Luxemburg registriert 119 Neuinfektionen

Das Gesundheitsministerium in Luxemburg hat in den vergangenen 24 Stunden 119 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 6981 Tests wurden demnach durchgeführt.

Das Ministerium meldet am Donnerstag keinen weiteren Todesfall. Demnach bleibt es bei 562 Menschen, die in Luxemburg an oder mit dem Virus gestorben sind.

In den Krankenhäusern des Landes werden nach Ministeriumsangaben aktuell 72 Corona-Patienten behandelt, 14 davon intensivmedizinisch.

Mittwoch, 20. Januar 2021

17.24 Uhr – Luxemburg registriert 229 Neuinfektionen

Das Gesundheitsministerium hat in den vergangenen 24 Stunden 229 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 8588 Tests wurden demnach durchgeführt.

Außerdem meldet das Gesundheitsministerium zwei Todesfälle. Demnach steigt die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus gestorben sind auf 562.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 84 Corona-Patienten behandelt, davon liegen 17 auf der Intensivstation.

11.24 Uhr – LNS meldet Ausbreitung der britischen Mutation

In der Woche vom 4. bis 10. Januar haben sich die Fälle mit der britischen Mutation (B.1.1.7) von SARS-CoV-2 in Luxemburg im Vergleich zur Vorwoche verdoppelt. Das teilt das Laboratoire National de Santé (LNS) mit. Derzeit mache der Stamm 7,2 Prozent aller in Luxemburg zirkulierenden Corona-Varianten aus. In der Vorworche waren es noch drei Prozent.

10.24 Uhr – Handelsverband kritisiert Unternehmenshilfe als unnötig komplex

Der luxemburgische Handelsverband (Confédération luxembourgeoise du commerce, CLC) kritisiert die von der Regierung vorgeschlagene Hilfe für Unternehmen als «unzureichend und unnötig komplex». Dies betreffe Selbstständige ebenso wie kleine und mittelständische Unternehmen, heißt es in einer am Mittwochmorgen veröffentlichten Presseerklärung. Demnach häuften sich die Fälle, in denen es unmöglich sei, «Hilfe zu erhalten, obwohl sie lebensrettend ist». Einige Unternehmen hätten entmutigt aufgegeben, um Hilfe zu bitten, weil sie überzeugt seien, diese nicht zu bekommen.

Zu schnell erreichte Obergrenzen, Kosten, die trotz der Dauer der Krise teilweise vom Unternehmen getragen werden. Der Handelsverband fordert die Regierung auf, «ihre Gesetzesvorlage schnell zu überarbeiten» und ruft zu Arbeitstreffen auf. «Die Zeit wird knapp».

Dienstag, 19. Januar 2021

17.04 Uhr – 85 Neuinfektionen am Dienstag

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 85 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 7116 Tests wurden demnach durchgeführt.

Außerdem meldet das Gesundheitsministerium drei Todesfälle. Demnach steigt die Zahl, der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind auf 560.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 88 Corona-Patienten behandelt, davon liegen 20 auf der Intensivstation.

13.40 Uhr – Keine FFP2-Maskenpflicht in Luxemburg

Während in Österreich die FFP2-Masken für Geschäfte und den öffentlichen Verkehr Pflicht werden und auch Deutschland heute über entsprechende Maßnahmen diskutiert, erwägt die luxemburgische Regierung aktuell keine derartigen Schritte, wie Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) auf die Anfrage seines Parteikollegen Carlo Back bekannt gab.

Das aktuelle Gesetz erlaubt das Tragen einer Maske oder eines Schals «oder einer anderen Vorrichtung, die Nase und Mund bedeckt». Grundsätzlich seien FFP1-Masken (chirurgische Masken) empfehlenswert, so Bausch. «Die FFP2-Maske wird vor allem für gefährdete Personen empfohlen». Masken, die dem FFP2-Standard entsprechen, haben eine höhere Filtrationskapazität als chirurgische Masken.


Montag, 18. Januar 2021

17.01 Uhr – 37 Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium fünf weitere Todesopfer registriert. Damit hat das Großherzogtum mittlerweile 557 Todesopfer in Verbindung mit der Corona-Pandemie zu beklagen.

Darüberhinaus meldet das Ministerium 37 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 653 Tests wurden demnach durchgeführt.

Aktuell werden 88 Patienten in den Krankenhäusern des Großherzogtums behandelt, davon 20 auf der Intensivstation.

11 Uhr – Covid-Task-Force warnt vor 700 bis 1200 täglichen Neuinfektionen bis Mitte März

Luxemburgs Covid-19-Task-Force hat die luxemburgische Regierung in ihrem Bericht vom vergangenen Freitag gewarnt, dass die Zahl der Neuinfektionen im Land bis Mitte März wieder auf 700 bis 1200 pro Tag ansteigen könnte.

Die Experten argumentieren mit der um 50 Prozent höheren Ansteckungsrate der britischen Corona-Mutation, die sich in einer gesellschaftlichen Situation, wie sie Mitte Dezember oder im Oktober herrschte, aggressiv ausbreiten könnte.

10.00 Uhr – Wie kann man sich gegen das Risiko einer Pandemie versichern?

Mars di Bartolomeo (LSAP) stellte kürzlich dem Finanzminister Pierre Gramegna (DP) die Frage, ob das Pandemierisiko in den Versicherungsverträgen von Gewerbetreibenden in Luxemburg, insbesondere für Cafés und Restaurants, abgedeckt sei. Hierauf antwortete dieser: «Nach dem Prinzip des Risikopools sind Betriebsverluste im Zusammenhang mit einer Pandemie wegen der sehr großen Anzahl von Versicherungsnehmern, die zur gleichen Zeit und am gleichen Ort betroffen sind, nahezu unversicherbar». Er erklärt weiter: «Die Betriebsunterbrechung wird nur dann entschädigt, wenn sie in direktem Zusammenhang mit dem Eintritt des versicherten Hauptrisikos, also einem Feuer- oder Wasserschaden, steht. Das Pandemie-Szenario ist in diesem Rahmen nicht abgedeckt».

Die Luxemburgische Versicherungsaufsicht (Commissariat aux assurances) orientiert sich, bezüglich der Annahme von Ansprüchen, an der Vorgehensweise der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und der betrieblichen Altersversorgung (EIOPA). Die Versicherungsaufsicht habe bis heute noch keine Beschwerden von Kunden erhalten, die sich durch die Verweigerung einer Entschädigung oder Teilentschädigung für Schäden, die durch die Pandemie entstanden seinen, geschädigt gefühlt haben.


Sonntag, 17. Januar 2021

17.34 Uhr – 87 Neuinfektionen am Sonntag

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 87 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 6123 Tests wurden durchgeführt.

Erstmals seit dem 17. Oktober meldet das Gesundheitsministerium keine Todesfälle. Demnach bleibt die Zahl, der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind bei 552.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 90 Corona-Patienten behandelt, davon liegen 18 auf der Intensivstation.

Freitag, 15. Januar 2021

16.30 Uhr – 143 Neuinfektionen und vier weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden wurden im Großherzogtum 143 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. 7376 Tests wurden durchgeführt. Darüberhinaus sind vier weitere Menschen dem Virus zum Opfer gefallen. Insgesamt hat Luxemburg mittlerweile 549 Corona-Opfer zu beklagen.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit 68 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt, davon 21 (-2) auf der Intensivstation.

8.49 Uhr – Wie buche ich einen Impftermin?

Das Gesundheitsministerium hat am Donnerstag ein kurzes Video veröffentlicht in dem erklärt wird, wie man einen Termin für eine Impfung vereinbaren kann. «Ihre Zeit wird kommen», betont das Ministerium darin und fordert die Bevölkerung auf Geduld zu haben. In fünf Schritten erklärt das Video den genauen Ablauf der Terminvereinbarung.

Donnerstag, 14. Januar 2021

17.35 Uhr – 114 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 114 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. 8875 Tests wurden durchgeführt.

Darüberhinaus sind drei weitere Menschen mit einer Corona-Infektion gestorben. Damit hat das Großherzogtum mittlerweile 545 Todesopfer in Verbindung mit der Corona-Pandemie zu beklagen.

Aktuell werden 68 Patienten (-3) in Verbindung mit dem Coronavirus behandelt, davon 23 auf der Intensivstation (+2).

12.55 Uhr – Déi Lénk will besseren Schutz für Arbeitnehmer

Bei 2102 Kontrollen der Gesundheitsvorschriften in den Bterieben hatte die Gewerbeaufsicht ITM 356 Verstöße festgestellt. Weil dabei nur 13 Bußgelder verhängt worden waren, übt Déi Lénk nun Kritik. «Während im Privaten strenge und freiheitsberaubende Regeln mit teilweise drakonischen Strafen angewandt werden, gelten für den Arbeitsplatz und die Arbeitgeber nur Empfehlungen», schreibt die Partei in einem Communiqué.

«Seit Beginn der Pandemie haben wir immer wieder auf die Notwendigkeit hingewiesen, Beschäftigte an ihrem Arbeitsplatz angemessen zu schützen. Mit Inkrafttreten der mittlerweile 8. Modifizierung des Corona-Gesetzes bleibt der Arbeitsplatz weiter außen vor im Maßnahmenkatalog der Regierung. Dies erscheint uns grob fahrlässig, insbesondere weil rezente Studien vermehrt zeigen, dass neben dem Privatbereich und fast ebenwertig der Arbeitsplatz als Hauptinfektionsquelle mit dem Corona-Virus gilt», heiß es in der Pressemitteilung.

Die liberale Regierung setze auf Eigenverantwortung. «Auf der anderen Seite wird die kollektive Verantwortung des Staates für den Schutz am Arbeitsplatz trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse vernachlässigt», beklagt Déi Lénk, die die Minister für Gesundheit, Arbeit und Wirtschaft auffordert, «die Karten auf den Tisch zu legen».

Mittwoch , 13. Januar 2021

17.56 Uhr – 190 Neuinfektionen und vier weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 190 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. 9766 Tests wurden durchgeführt.

Vier weitere Patienten sind an den Folgen des Virus gestorben. Damit beklagt das Großherzogtum mittlerweile 542 Corona-Todesopfer.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 71 Corona-Patienten, davon liegen 21 auf der Intensivstation.

16.07 Uhr – Drei weitere Fälle der britischen Mutation in Luxemburg entdeckt

Zwischen dem 5. und 10. Januar hat das Laboratoire National de Santé (LNS) drei neue Fälle der britischen Mutation des Coronavirus entdeckt, womit sich die Gesamtzahl auf sechs erhöhte. Die Proben wurden am 30. und 31. Dezember beziehungsweise am 3. Januar entnommen. Während ein Fall durch Kontaktverfolgung identifiziert wurde, wurden die beiden anderen Fälle durch traditionelle PCR-Tests auf ärztliche Verschreibung identifiziert.

09.17 Uhr – Januar bis März «werden schwierige» Monate

Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) glaubt, dass die ersten drei Monate des Jahres «schwierig» werden. Es könne eine dritte Welle geben, sagte die Ministerin im Interview mit dem Luxemburger Wort. Eine solche Entwicklung sehe man praktisch überall in Europa. Derzeit sei Luxemburg auf einem guten Weg, aber das heiße nicht, dass man nicht eine unangenehme Überraschung erleben könne. Lenert betonte: «Wir haben im Oktober gesehen, wie schnell sich die Situation verschlechtern kann.»

Dienstag, 12. Januar 2021

21.55 Uhr – Horeca-Sektor wird bevorzugt behandelt

Die Anträge auf Kurzarbeit für die Unternehmen des Horeca-Sektors, die bis zum 1. Februar geschlossen bleiben müssen, werden vorrangig behandelt. Darauf verständigten sich Arbeitsminister Dan Kersch und Wirtschaftsminister Franz Fayot bei einem Treffen mit dem Gaststättenverband Horesca, die François Koepp, Generalsekretär der Vereinigung, als «fruchtbar» bezeichnete. Demnach erhalten die Unternehmen die Zahlungen zwischen zwei und vier Wochen nach der Antragsstellung. Unter der Bedingung, dass die Anträge gestellt, vervollständigt und korrekt sind. Das sei in den vergangenen Monaten bei den rund 2600 Unternehmen des Sektors nicht der Fall gewesen.

Nach den Zahlen, die die Horesca und die Ministerien bekanntgaben, wurden im November 1.473 Anträge für 8.419 Mitarbeiter gestellt, 855 der Anträge wurden demnach erstattet und 80 weitere seien in Bearbeitung. Mehr als 538 Unternehmen hätten die Abrechnung für November 2020 noch nicht eingereicht, daher könnten diese nicht erstattet werden. Für Dezember 2020 lägen 1544 Anträge für 9861 Mitarbeiter vor. Elf Anträge seien erstattet worden und 253 Anträge seien noch in Bearbeitung.

Mehr als 1280 Unternehmen haben die Abrechnungen für die Dezember-Erstattung noch nicht eingereicht. Für Januar wurden 6000 Ansprüche geltend gemacht. Zur Frage eines möglichen Streiks der Mitglieder des Horeca-Sektors an diesem Samstag versichert die Horesca, dass sie die Notlage des Sektors versteht, aber nicht teilnehmen werde, um die laufenden Verhandlungen mit Mittelstandsminister Lex Delles oder dem Gesundheitsministerium nicht zu beeinträchtigen.

17.14 Uhr – 153 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle

Das Gesundheitsministerium in Luxemburg hat in den vergangen 24 Stunden 153 Neuinfektionen registriert. In diesem Zeitraum wurden 10.406 Tests durchgeführt.

Außerdem sind drei weitere Patienten an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit hat Luxemburg mittlerweile 538 Todesopfer zu beklagen.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 92 Patienten behandelt, davon 24 auf der Intensivstation.

16.23 Uhr – Polizei löst Corona-Treffen mit acht Personen auf

Die Polizei hat in der vergangenen Woche mehr als 430 Corona-Kontrollen durchgeführt und 190 Personen mit Bußgeldern belegt. Dies teilt die Police Grand-Ducale mit. In drei Vierteln der Fälle hatten die Täter gegen die Ausgangssperre verstoßen.

Zu den Höhepunkten gehörte demnach eine Versammlung in einem Waldstück zwischen Bridel und Strassen am Mittwoch, den 6. Januar. Da es erst 17 Uhr war, wurde die Ausgangssperre also nicht verletzt. Doch an dem Treffen nahmen acht Personen teil, die weder Masken trugen, noch die Abstände einhielten. Außerdem verstießen sie gegen das Verbot des Alkoholkonsums auf dem öffentlichen Platz. Jeder wurde mit einer Geldstrafe belegt.

Montag, 11. Januar 2021

17.12 Uhr – Zwei Todesfälle und 42 Neuinfektionen

Im Großherzogtum wurden in den vergangenen 24 Stunden 42 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Im selben Zeitraum wurden 637 Tests durchgeführt.

Wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilt, haben in den vergangenen 24 Stunden zwei weitere Menschen den Kampf gegen das Virus verloren. Somit erhöht sich die Gesamtzahl der Todesfälle im Großherzogtum auf 535.

Sonntag, 10. Januar 2021

17.14 Uhr – 104 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 104 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 7613 Tests wurden durchgeführt.

Außerdem sind drei weitere Patienten an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit hat Luxemburg mittlerweile 533 Todesopfer zu beklagen.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 72 Patienten auf eine Infektion behandelt, davon 21 auf der Intensivstation.

Freitag, 8. Januar 2021

17.14 Uhr – Neue Maßnahmen beschlossen

Am Freitag bestätigten die Abgeordneten der Chamber mit 31 Ja-Stimmen die neuen Maßnahmen, die die Regierung am Dienstag vorgestellt hatte. 29 Mitglieder der Opposition stimmten dagegen. Ab Montag können daher Geschäfte des nicht alltäglichen Bedarfs und Kultureinrichtungen wie Theater und Kinos wieder geöffnet werden.

Unter Einhaltung der Maßnahmen können auch sportliche Aktivitäten wieder ausgeübt werden. Zudem wird die Ausgangssperre verkürzt, sie gilt ab Montag ab 23 Uhr. Bars und Restaurants müssen jedoch mindestens bis zum 31. Januar geschlossen bleiben.

16.57 Uhr – 149 Neuinfektionen, sechs weitere Todesfälle

Die Santé meldet am Freitagnachmittag, dass sechs weitere Menschen in den vergangenen 24 Stunden den Kampf gegen die Lungenkrankheit Covid-19 verloren haben. Im selben Zeitraum wurden 149 Neuinfektionen registriert und 10.777 PCR-Tests durchgeführt.

77 Coronapatienten befinden sich derzeit zur Behandlung im Krankenhaus, davon liegen 23 auf der Intensivstation.

12.37 Uhr – Regierungsrat bewilligt neue Hilfen für Selbständige

Der Regierungsrat hat am Freitagmorgen neue Hilfen zur Unterstützung der von den Folgen der Pandemie betroffenen Selbstständigen bewilligt. Der Minister für den Mittelstand Lex Delles hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf eingebracht, der «so schnell wie möglich» der Abgeordnetenkammer vorgelegt werden soll. Die Höhe der einmaligen und nicht rückzahlbaren Beihilfe wird einkommensabhängig auf 3000, 3500 und 4000 Euro festgelegt. Um die Beihilfe zu erhalten, muss man selbständig und als solcher der Sozialversicherung angeschlossen sein. Außerdem müssen Betroffene ein Einkommen zwischen einem Drittel des sozialen Mindestlohns (SSM) und dem Zweieinhalbfachen des SSM erzielen.

Donnerstag, 7. Januar 2021

20.05 Uhr – Morgen wird über die neuen Maßnahmen abgestimmt

Die Chamber kommt am morgigen Freitag ab 14 Uhr zusammen, um über die am Dienstag angekündigten Corona-Maßnahmen zu debattieren und abzustimmen. Bereits am Montag werden die neuen Regeln dann im Falle einer erfolgreichen Abstimmung in Kraft treten.

17.30 Uhr – 161 Neuinfektionen, vier weitere Todesfälle

Im Großherzogtum wurden in den vergangenen 24 Stunden 161 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Im selben Zeitraum wurden 10.114 Tests durchgeführt.

Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, haben in den vergangenen 24 Stunden vier weitere Menschen den Kampf gegen das Virus verloren. Somit erhöht sich die Gesamtzahl der Todesfälle im Großherzogtum auf 521.

In den Krankenhäusern Luxemburgs werden derzeit 104 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Davon liegen 26 auf der Intensivstation.

15.45 Uhr – CCDH bewertet neue Maßnahmen skeptisch

Die Beratende Kommission für Menschenrechte in Luxemburg (CCDH) hat eine kritische Stellungnahme zu den neuen Anti-Covid-Maßnahmen abgegeben, die seit Montag in Kraft sind. Das Gremium sagte, man sei «überrascht, dass die Regierung den Lockdown nach einem relativ kurzen Zeitraum beendet, während sie bisher immer darauf bestanden hat, dass es wichtig sei, ihr Zeit zu geben, um die Wirkung der Maßnahmen zu bewerten».

Unter Berufung auf einen besorgniserregenden Bericht des Gesundheitsministeriums zur Gesundheitssituation hat die CCDH «Schwierigkeiten, die Gründe für die Einführung der aktuellen Maßnahmen zu verstehen», ebenso wie das Ende der Verpflichtung zur Telearbeit im öffentlichen Dienst.

Man begrüße zwar die Wiedereröffnung von Kultur-, Freizeit- und Sportangeboten sowie von Geschäften, ist aber der Ansicht, dass «die epidemiologische Situation solche Veränderungen nicht zu rechtfertigen scheint». Was die Ausgangssperre betrifft, so bedauert die CCDH, dass es keine Untersuchung für die Wirksamkeit der Maßnahme gibt.

15.17 Uhr – So geht es für Luxemburgs Kultur-Sektor weiter

Kulturministerin Sam Tanson (Déi Grèng) stellt ab 16 Uhr in einer Pressekonferenz die neuen Maßnahmen vor, die für den Sektor im Kampf gegen die Corona-Pandemie geplant sind. Zur Sprache kommen unter anderem die Wiedereröffnung von Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Archiven, Kinos, Theatern und Konzertsälen.

Verfolgen Sie die Pressekonferenz hier live!

8.55 Uhr – Dan Kersch präsentiert neue Maßnahmen für sportliche Aktivitäten

Im Rahmen der Coronavirus-Bekämpfung wird der Minister für Sport, Dan Kersch, ab 11 Uhr die neuen Maßnahmen für sportliche Aktivitäten vorstellen. Die Pressekonferenz können Sie live bei uns verfolgen.

Mittwoch, 6. Januar 2021

19.30 Uhr – Der Moderna-Impfstoff trifft nächste Woche ein

Mehr als zwei Wochen nach dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech wurde gestern der Impfstoff der amerikanischen Firma Moderna von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zugelassen. Das Unternehmen teilte gestern mit, dass die Europäische Kommission 160 Millionen Dosen bestellt hat und dass die ersten Lieferungen nächste Woche stattfinden werden. «Die Einsätze sind alle für die nächste Woche geplant, also auch für Luxemburg», so das Unternehmen am Mittwoch gegenüber L'essentiel, ohne einen konkreten Tag zu nennen.

18.57 Uhr – Anweisungen für Schulsport

Wenn am Montag der Schulunterricht wieder aufgenommen wird, gelten für den Schulsport die gleichen Regeln wie für Menschenansammlungen, so Bildungsminister Claude Meisch (DP) vor einem Parlamentsausschuss. Maximal zehn Schüler dürfen sich zu einer Sportart versammeln, wobei ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden muss. Das Tragen einer Maske ist hingegen nicht zwingend erforderlich. Die Lehrer werden in den nächsten Tagen genaue Anweisungen erhalten.

16.57 Uhr – 281 Neuinfektionen, drei weitere Todesfälle

Im Großherzogtum wurden in den vergangenen 24 Stunden 281 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Im selben Zeitraum wurden 12.244 Tests durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen ist um 34 gestiegen und liegt nun bei 3201. Drei weitere Menschen haben den Kampf gegen das Virus verloren und sind gestorben.

Die Lage in den Krankenhäusern entspannt sich weiter: Derzeit werden sich 76 (15 weniger als am Vortag) Covid-19-Patienten stationär behandelt. Davon liegen 28 (-4) auf der Intensivstation.

15 Uhr – Hilfen für Horesca-Sektor laufen weiter

Die Unternehmen im Hotel- und Gaststättengewerbe bleiben mindestens bis Ende Januar geschlossen, wie Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Dienstag ankündigten. Das Ministerium für Mittelstand teilte indes mit, dass die Beihilfen für die Gastronomie für ungedeckte Kosten noch bis Ende März weiterlaufen. Eine Verlängerung des Programms werde zu gegebener Zeit geprüft, je nachdem, wie sich die Situation gesundheitliche entwickelt. Das Programm umfasst auch die rückzahlbaren Beihilfen in Frage. Diese müssen vor dem 1. Juni eingereicht werden.

Dienstag, 5. Januar 2021

19.20 Uhr – Gastronomie sieht sich als «großer Verlierer»

Der Einzelhandel öffnet wieder, die Gastronomie bleibt geschlossen. «Damit sind wir der große Verlierer der Krise», teilt der Gaststättenverband Horesca am Dienstagabend mit. Zum Horesca-Sektor sagte Gesundheitsministerin Lenert, dass hier nicht sichergestellt werden könne, dass die Abstände und die Maskenpflicht eingehalten werden. Diese Aussage bezeichnet die Horesca als «inakzeptabel».

Es gebe weiterhin keine Zahlen, die diese Annahme belegen. Zudem kritisiert der Verband, «dass vor einigen Wochen noch die Zahl von 500 Infektionen pro Tag als Bedingung für die Wiedereröffnung genannt wurde, während jetzt die Zahl von weniger als 200 neuen Infektionen genannt wird». Dieser Positionswechsel sei unverständlich.

Wirtschaftlich gesehen sei die Situation für viele Gastronomen sehr schwierig. «Wir begrüßen die neuen Beihilfen, aber sie tragen nur teilweise zu den Kosten der Unternehmen bei. «Wir fordern, dass unsere Kosten zu 100 Prozent von der Regierung berücksichtigt werden. Die Horesca fordert außerdem eine kürzere Frist von fünf Arbeitstagen für die Zahlung von Kurzarbeitergeld», heißt es in der Mitteilung.

17.10 Uhr – 163 Neuinfektionen und sechs weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 163 Neuinfektionen registriert. 9318 Test wurden durchgeführt.

Sechs weitere Personen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben, die Gesamtzahl der Todesfälle erhöht sich somit auf 514.

91 Patienten werden derzeit mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt, davon 32 auf der Intensivstation.

10.32 Uhr – Meisch wirbt für zweite Testkampagne

Bildungsminister Claude Meisch (DP) fordert Schüler, Lehrer und Erzieher via Twitter auf, sich im Rahmen einer zweiten Kampagne auf das Coronavirus testen zu lassen. «In den letzten Tagen hat jeder eine Einladung zum Test erhalten. Jetzt ist es an der Zeit, sich für diesen Test anzumelden, damit Schulen, Maison Relais und Gymnasien unter den bestmöglichen Sicherheitsbedingungen wieder öffnen können», schrieb Claude Meisch.

10.28 Uhr – PK von Bettel und Lenert findet eine Stunde später statt

Die Pressekonferenz von Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Dienstag verschiebt sich um eine Stunde. Wie das Staatsministerium am Dienstagvormittag mitteilt, werden Bettel und Lenert um 15 Uhr vor die Presse treten. Ursprünglich war die PK für 14 Uhr geplant.

Montag, 4. Januar 2021

17 Uhr – 66 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 66 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Luxemburg registriert. 617 Tests wurden durchgeführt.

Außerdem sind zwei weitere Menschen an den Folgen der Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 508.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit 90 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt, davon liegen 34 auf der Intensivstation.

15.27 Uhr – Bettel und Lenert treten am Dienstag vor die Presse

Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert werden am Dienstag ab 14 Uhr eine Pressekonferenz abhalten. Wahrscheinlich ist, dass sie dabei verkünden, wie es ab der kommenden Woche im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitergeht. Die aktuellen Restriktionen gelten bis am Sonntag, 10. Januar.

11.40 Uhr – Regierungsrat kommt noch Anfang der Woche zusammen

Da die aktuellen Corona-Maßnahmen nur noch bis Sonntag in Kraft sind, wird die Regierung noch Anfang der Woche entscheiden, wie es weitergehen soll. Laut einer regierungsnahen Quelle «wird es zwingend notwendig sein, die Maßnahmen in den kommenden Wochen fortzusetzen». Eine genaue Entscheidung trifft der Regierungsrat bei seiner nächsten Sitzung, der Termin muss noch festgelegt werden. Bestehende Maßnahmen können hier erweitert oder angepasst werden und müssen bis Ende der Woche von der Chamber gestimmt werden.

Sonntag, 3. Januar 2021

17.30 Uhr –81 Neuinfektionen und drei weitere Todesopfer

In Luxemburg sind in den vergangenen 24 Stunden drei weitere Menschen an den Folgen einer Coronainfektion gestorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Damit sind seit Beginn der Coronakrise insgesamt 506 Menschen an oder mit einer Infektion verstorben.

Zudem sind im Großherzogtum 81 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. In den vergangenen 24 Stunden sind 3929 Corona-Tests durchgeführt worden.

In den Krankenhäusern werden derzeit 125 Personen wegen Corona behandelt, davon 30 auf der Intensivstation.

13.49 Uhr – Chamber ist «bereit zu reagieren»

Die von Luxemburg im Kampf gegen die Corona-Pandemie beschlossenen Maßnahmen gelten vorerst bis zum 10. Januar. Die Regierung ist aber entsprechend der Entwicklung der gesundheitlichen Lage «bereit zu reagieren», wie es auf der Website der Chamber heißt. Es wird erwartet, dass die Abgeordnetenkammer in der kommenden Woche zur ersten Sitzung des Jahres zusammentritt.

«Die Regierung hatte angekündigt, in der ersten Januarwoche erneut ein Corona-Gesetz verabschieden zu wollen», heißt es weiter. Das letzte Maßnahmenpaket wurde kurz vor Weihnachten sowohl von den Regierungsmehrheit aus DP, LSAP und Déi Gréng als auch von der CSV verabschiedet.


Freitag, 1. Januar 2021

17.29 Uhr – 215 Neuinfektionen und drei weitere Todesopfer

Luxemburg beklagt drei weitere Todesopfer. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Damit sind seit Beginn der Coronakrise insgesamt 501 Menschen an oder mit einer Infektion verstorben.

Zudem sind im Großherzogtum 215 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. In den vergangenen 24 Stunden sind 4470 Corona-Tests durchgeführt worden.

In den Krankenhäusern werden derzeit 136 Personen wegen Corona behandelt, davon 33 auf der Intensivstation.

Mittwoch, 30. Dezember 2020

20.18 Uhr – Schnelltest erweitern Testangebot am Findel

Am Luxemburger Flughafen Findel werden ab Samstag Corona-Schnelltests für alle ankommenden Passagiere angeboten. Das teilt das Verkehrsministerium am Mittwochabend mit. Demnach solle durch das Schnelltestangebot das bestehende Testangebot ausgeweitet werden. Zielgruppe seien Reiserückkehrer aus Urlaubsländern.

Reisende erhalten einen Testgutschein an der Gepäckausgabe, sie können dann zwischen dem klassischen PCR-Test oder einem Antigen-Schnelltest wählen. Das Ergebnis des Schnelltests soll den getesteten Personen innerhalb von drei Stunden per SMS mitgeteilt werden. Bei einem positiven Testresultat erfolgt die Kontaktaufnahme durch die Behörden.

Bisher hätten etwa 30 Prozent der Reisenden die PCR-Testgutscheine am Findel in Anspruch genommen. Durch das erweiterte Angebot versprechen sich die Behörden nach eigenen Angaben eine höhere Akzeptanz des freiwilligen Angebots.

17.13 Uhr – 326 Neuinfektionen und sechs weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden sind in Luxemburg 326 neue Fälle des Coronavirus registriert worden. Wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilt, wurden im selben Zeitraum 8850 Tests durchgeführt.

Außerdem hat das Großherzogtum sechs weitere Todesfälle zu beklagen. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der Corona-Opfer auf 495.

In den Krankenhäusern werden derzeit 147 Personen wegen Corona behandelt, davon 31 auf der Intensivstation. Bei sechs Patienten der Normalstation und einem auf der Intensivstation stehen die Testergebnisse noch aus. Zudem befinden sich noch weitere 31 Patienten der Normalstation, bei denen der Grund für die Einweisung nicht Covid-19 ist, in Isolation, weil sie positiv auf Corona getestet worden sind. Das gleiche gilt für einen Patienten auf der Intensivstation.

15.40 Uhr – Weniger Neuinfektionen über Weihnachten

In der Woche vom 21. bis 27. Dezember, einschließlich der Weihnachtsfeiertage, ist die Zahl der Menschen, die in Luxemburg positiv auf das Coronavirus getestet wurden, «deutlich zurückgegangen», so das Gesundheitsministerium in einer Erklärung am Mittwoch. In einer Woche sank die Zahl demnach von 2681 auf 1267 Personen (53 Prozent). Auch die Zahl der Kontaktfälle sank von 8620 auf 3207 (-63 Prozent). Nach Ministeriumsangaben bleibt der Familienkreis der häufigste Übertragungskontext (43,2 Prozent).

Allerdings ist das Durchschnittsalter der Neuinfizierten in der vergangenen Woche von 38,4 auf 41,1 Jahre gestiegen, so die Behörden. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen betrage demnach 77 Jahre. In der Woche vom 21. bis 27. Dezember befanden sich im Vergleich zur Vorwoche 5301 Personen in Isolation (-23 Prozent) und 4342 in Quarantäne (-49 Prozent).

Dienstag, 29. Dezember 2020

17.29 Uhr – 239 Neuinfektionen und zwei weitere Todesopfer

Seit Montag sind im Großherzogtum 239 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. In den vergangenen 24 Stunden sind 7136 Corona-Tests durchgeführt worden, von denen 3,35 Prozent positiv ausgefallen sind. Die Zahl der aktiven Infektionen wird mit 4991 angegeben.

Zudem sind erneut zwei Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Damit sind seit Beginn der Coronakrise insgesamt 489 Menschen an oder mit einer Infektion verstorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 157 Personen wegen Corona behandelt, davon 32 auf der Intensivstation. Bei vier Patienten der Normalstation stehen die Testergebnisse noch aus. Zudem befinden sich noch weitere 36 Patienten der Normalstation, bei denen der Grund für die Einweisung nicht Covid-19 ist, in Isolation, weil sie positiv auf Corona getestet worden sind. Das gleiche gilt für einen Patienten auf der Intensivstation.

8.50 Uhr – Keine Tests ohne Verordnung

Da Silvester nur noch ein paar Tage entfernt ist, ist die Versuchung groß, den Jahreswechsel im Ausland zu verbringen. Um in ein Land zu reisen, das einen negativen PCR-Test verlangt, wie beispielsweise Belgien, ist es weiterhin notwendig, sich vor der Abreise testen zu lassen. Die Large Scale Testing Stationen, die Tests für ins Ausland reisende Luxemburger anbieten, sind bis zum 6. Januar ausgebucht.

Was die privaten Labore betrifft, so bestätigen sowohl das Laboratoire National de Santé (LNS) als auch die Laboratoires Réunis L'essentiel auf Anfrage, dass man zwingend eine ärztliche Verschreibung haben müsse, um sich testen lassen zu können. Auch Ketterthil und BioneXt, weisen auf ihren Websites darauf hin, dass für die Durchführung eines PCR-Tests ein Rezept erforderlich ist.

Montag, 28. Dezember 2020

17.38 Uhr – Neun Todesopfer und 16 Neuinfektionen

In Luxemburg sind seit Sonntag erneut neun Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Montag mit. Damit steigt die Zahl der Menschen, die mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind, auf 487.

Außerdem meldet das Ministerium, dass 16 neue Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 registriert worden sind. Demnach wurden 300 Tests durchgeführt.

In den Krankenhäusern werden derzeit 150 Personen behandelt, 32 liegen auf der Intensivstation. Bei acht Patienten der Normalstation und einem der Intensivstation stehen die Testergebnisse noch aus. Zudem befinden sich noch weitere 43 Patienten der Normalstation, bei denen der Grund für die Einweisung nicht Covid-19 ist, in Isolation, weil sie positiv auf Corona getestet worden sind. Das gleiche gilt für einen Patienten auf der Intensivstation.

Sonntag, 27. Dezember 2020

17.27 Uhr – 54 Neuinfektionen und acht weitere Todesfälle

In Luxemburg wurden seit Samstag 54 neue Corona-Fälle festgestellt, wie das Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilt. Demnach wurden 1101 Tests durchgeführt.

Nach Ministeriumsangaben sind in Luxemburg acht weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Somit steigt die Zahl auf insgesamt 478 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 152 Personen behandelt, 34 davon auf der Intensivstation.

Freitag, 25. Dezember 2020

18.00 Uhr – 253 Neuinfektionen und 4 Todesfälle

In Luxemburg wurden seit Donnerstag 253 neue Corona-Fälle festgestellt, wie das Gesundheitsministerium am ersten Weihnachtstag mitteilt. 9081 Tests wurden durchgeführt.

Außerdem teilt das Ministerium mit, dass Luxemburg vier weitere Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 465 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 167 Personen behandelt, 35 liegen auf der Intensivstation.

Mittwoch, 23. Dezember 2020

14.30 Uhr – Chamber stimmt für die neuen Maßnahmen

Um kurz nach 14 Uhr haben die Abgeordneten der Chamber das neue Covid-Gesetz mit 52 zu acht Stimmen angenommen. Die Regierungsparteien und die CSV stimmten trotz einiger Streitpunkte für die neuen Maßnahmen. ADR, die Piraten und Déi Lénk stimmten dagegen. Auch der Staatsrat hatte am Mittwoch keinen formellen Einwand eingelegt.

Der Artikel, welcher die Ausgangssperre auf 21 Uhr vorverlegen sollte, stand separat zur Abstimmung. Die Stimmen der Regierungsparteien sorgten dafür, dass er trotz den Gegenstimmen der CSV angenommen wurde.

Die neuen Maßnahmen gelten ab Samstag, dem 26. Dezember bis zum 10. Januar.

7.42 Uhr – Chamber stimmt über neue Restriktionen ab

In letzter Minute wurde für heute, 11 Uhr, eine öffentliche Sitzung in der Abgeordnetenkammer einberufen. Es wird erwartet, dass über die von der Regierung angekündigten neuen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus abgestimmt wird. Sie sollen von Samstag bis zum 10. Januar gelten.

Zur Erinnerung: Geschäfte, die nicht systemrelevant sind, werden geschlossen, die Ausgangssperre gilt dann bereits ab 21 Uhr und Freizeit- und Sportaktivitäten werden auf maximal zwei Personen beschränkt (außer für Personen, die im selben Haushalt leben). Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum wird verboten. Bars und Restaurants bleiben geschlossen, Lieferdienste und Take-Away-Verkäufe müssen früher den Betrieb einstellen, um die Ausgangssperre gewährleisten zu können.

Die Abgeordneten wollen am Donnerstag auch den Urlaub aus familiären Gründen wiedereinführen, den Eltern in der Woche vom 4. bis 8. Januar nehmen können, wenn sie keine Kinderbetreuung organisieren können. Die Schulen bleiben nach den Weihnachtsferien geschlossen, der Unterricht wird per Fernunterricht fortgesetzt.


22.13 Uhr – Anzeigepflicht für Beamte entfällt

Im neuen Gesetzentwurf wird auf die Anzeigepflicht für Beamte und Angestellte im Dienste des Staates verzichtet. Das schreibt die Chamber auf Twitter.

Die Abgeordneten hätten einstimmig gegen diesen Passus gestimmt. Ursprünglich war vorgesehen, dass die entsprechende Personengruppen jeden Verstoß gegen beispielsweise Isolationsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft melden müssten. «Diese Bestimmung fand nicht die Unterstützung des Staatsrates und hatte auch am Vortag im Parlamentsausschuss zu Diskussionen geführt», hieß es.

17.30 Uhr – 400 Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 400 neue Fälle des Coronavirus registriert. 15.372 Tests wurden durchgeführt.

Außerdem hat das Großherzogtum fünf weitere Todesfälle zu beklagen. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der Corona-Opfer auf 458.

192 Patienten werden aktuell im Krankenhaus behandelt, davon 40 auf der Intensivstation.

16.45 Uhr – Xavier Bettel wirbt für das «schönste Geschenk»

Premierminister Xavier Bettel (DP) hat auf Twitter einen Videoclip geteilt, der für die Einhaltung der luxemburgischen Maßnahmen auch an den Festtagen wirbt. Das «Feiern im kleinen Kreis» soll zum schönsten Geschenk führen, dass man sich gegenseitig machen könne: «unsere Gesundheit».

14 Uhr – Der Staatsrat äußert sich skeptisch, wird aber keinen Widerspruch einlegen

Der Staatsrat hat am Mittwoch seine Stellungnahme zu den neuen Maßnahmen und Einschränkungen veröffentlicht, die am Samstag in Kraft treten sollen. Die Institution äußert sich angesichts der Vorverlegung der Ausgangssperre auf 21 Uhr skeptisch: «In Anbetracht der an anderer Stelle vorgesehenen restriktiven Maßnahmen stellt der Staatsrat die Notwendigkeit der Änderung in Frage».

Es sei darüberhinaus auch nicht nachvollziehbar, warum sportliche Aktivitäten auf zwei Personen und andere Versammlungen im Freien auf vier Teilnehmer begrenzt sind. Einen formellen Widerspruch wolle man aber nicht einlegen. Die Chamber soll am morgigen Donnerstag über den Gesetzestext abstimmen.


Dienstag, 22. Dezember 2020

20.00 Uhr – Hinweisschilder zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes

Da die Regierung empfiehlt, auch in belebten Außenbereichen grundsätzlich Masken zu tragen, hat die Stadt Esch-sur-Alzette entsprechende Bereiche mit Schildern gekennzeichnet: Rue de l'Alzette, Place de l'Hôtel-de-Ville.

Die Hauptstadt hat das Gleiche getan und an den Eingängen zur Fußgängerzone Schilder angebracht.

16.49 Uhr – Drei Todesopfer und 227 Neuinfektionen

Seit Montag sind im Großherzogtum erneut drei Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Damit sind seit Beginn der Corona-Krise insgesamt 453 Menschen an oder mit einer Infektion verstorben.

Außerdem meldet das Ministerium 227 Neuinfektionen am Dienstag. In den vergangenen 24 Stunden sind 10.503 Corona-Tests durchgeführt worden.

In den Krankenhäusern werden derzeit 193 Personen wegen Corona behandelt, davon 39 auf der Intensivstation.

Die Zahl der aktiven Infektionen wird mit 7135 angegeben.

11.21 Uhr –Vorübergehende Aussetzung von Post nach Großbritannien

Die Post Luxemburg teilte am Dienstagmorgen in einer Pressemitteilung mit, dass «die Lieferungen in das Vereinigte Königreich vorübergehend ausgesetzt wurden».

«Die Post Luxembourg versendet derzeit keine Postsendungen - Briefe und Pakete - nach England, Schottland, Wales und Nordirland», so der führende Postdienstleister im Großherzogtum. Dies gelte, aufgrund der Aussetzung von Linienflügen von und nach Großbritannien und der Sperrung von Straßen- und Bahnverbindungen, bis auf Weiteres.

Montag, 21. Dezember 2020

18.37 Uhr – Flüge von und nach Großbritannien fallen länger flach

Passagierflüge zwischen Luxemburg und Großbritannien werden vorübergehend bis einschließlich 3. Januar 2021 ausgesetzt, teilt die Regierung am Montagabend mit.

17.22 Uhr – Sechs Todesopfer und 91 Neuinfektionen

In Luxemburg wurden seit Sonntag 91 neue Corona-Fälle festgestellt, wie das Gesundheitsministerium am Montagnachmittag mitteilt. 1018 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 7026 angegeben.

Außerdem teilt das Ministerium mit, dass Luxemburg sechs weitere Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 450 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 207 Personen behandelt, 38 liegen auf der Intensivstation. Bei zehn Patienten der Normalstation und einem der Intensivstation stehen die Testergebnisse noch aus. Zudem befinden sich noch weitere 29 Patienten der Normalstation, bei denen der Grund für die Einweisung nicht Covid-19 ist, in Isolation, weil sie positiv auf Corona getestet worden sind.

11.43 Uhr – Pressekonferenz des Premiers angekündigt

Premierminister Xavier Bettel (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) haben für Montagnachmittag um 16 Uhr eine Pressekonferenz einberufen. Darin sollen die Ergebnisse der Sitzung des Regierungsrates vorgestellt werden. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich die Anzeichen für einen strikteren Kurs im Kampf gegen die Pandemie verdichtet. Hier unser Nachbericht zur Pressekonferenz.

11.01 Uhr – Die Polizei kontrolliert an den Feiertagen

Die großherzogliche Polizei weist am Montag darauf hin, dass die bis zum 15. Januar geltenden Einschränkungen auch an den Feiertagen über Weihnachten und Silvester gelten. Die Police Grand-Ducale werde dafür sorgen, dass die Ausgangssperre und die Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Wie jedes Jahr werde die Polizei ihre Präsenz vor Ort verstärken, insbesondere in der Nähe von Einkaufszentren und Fußgängerzonen, um bei Bedarf schnell eingreifen zu können. Schließlich wird die Polizeistärke in der Nacht zum 31. Dezember erhöht, um auf Anrufe aus der Bevölkerung zu reagieren. Da es in der Silvesternacht nach 23 Uhr verboten ist, sich auf öffentlichen Straßen zu bewegen, ist auch das Mitternachtsfeuerwerk verboten.

Sonntag, 20, Dezember 2020

17.26 Uhr – Vier Todesfälle und 424 Neuinfektionen

Im Großherzogtum sind seit Samstag vier Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Corona-Pandemie auf 444. Bei 12.501 Corona-Tests sind zudem 424 Neuinfektionen festgestellt worden. In den Krankenhäusern des Landes werden am Sonntag 214 Corona-Patienten behandelt, davon 38 Patienten auf der Intensivstation.

16.47 Uhr – Regierung erteilt Landeverbot für Flüge aus Großbritannien

In Großbritannien ist eine neue Virusmutation im Umlauf, die nach aktuellen Erkenntnissen als ansteckender gilt. Daher dürfen Flugpassagiere aus dem Vereinigten Königreich ab Mitternacht nicht mehr nach Luxemburg einreisen. Das teilt die Regierung am Sonntagnachmittag mit.

Das Verbot gelte für mindestens 24 Stunden und bis gesicherte wissenschaftliche Informationen vorliegen. Der Luxairport sei angewiesen umgehend die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten, um das Landeverbot umzusetzen, heißt es weiter.

13.52 Uhr – Ärzte fordern härtere Maßnahmen

Die AMMD (Vereinigung der Ärzte und Zahnärzte) hat am Samstag die Regierung aufgefordert, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zu verschärfen. Laut Pressemitteilung der AMMD könnten bei aktuell über 200 hospitalisierten Personen in Luxemburg die Zahl der Intensivbetten bald nicht mehr ausreichen. «Das Personal ist am Ende seiner Kräfte», heißt es weiter.

Angesichts der alarmierenden Zahlen fordert der Verband die Regierung auf, die Maßnahmen «mit Entschiedenheit und Weitsicht» zu überprüfen, das Tragen von Masken in öffentlichen und privaten Räumen verpflichtend zu machen und «wirksame Kontrollmaßnahmen durchzuführen sowie exemplarische Sanktionen vorzusehen», insbesondere für diejenigen, die sich nicht an die Maßnahmen halten.

Freitag, 18. Dezember 2020

17 .22 Uhr – Sechs Tote und 449 Neuinfektionen

Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, wurden seit Donnerstag 449 neue Corona-Fälle im Großherzogtum festgestellt. 13.015 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird derzeit mit 8057 angegeben.

Außerdem teilt das Ministerium mit, dass Luxemburg am Freitag sechs weitere Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 434 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden aktuell 226 Personen behandelt, 43 liegen auf der Intensivstation. Bei neun Patienten der Normalstation stehen die Testergebnisse noch aus. Außerdem befinden sich 44 Personen, die nicht wegen Corona eingeliefert wurden, in Isolation, weil auch sie inzwischen positiv auf das Virus getestet wurden.

14.30 Uhr – Paulette Lenert hält harten Lockdown für immer wahrscheinlicher

Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) hat in einem RTL-Interview erklärt, dass ein «richtiger Lockdown von Tag zu Tag wahrscheinlicher» wird. Die Regierung wolle sich aber noch ein paar Tage Zeit nehmen, um zu beobachten, wie sich die Tendenz diese Woche weiterentwickelt.

14.22 Uhr – LNS-Testzentrum in Düdelingen ist über die Feiertage geöffnet

Das Corona-Testzentrum des Nationalen Gesundheitslabors (LNS) in Düdelingen wird am 25. und 26. Dezember sowie am 1. Januar 2021 von 10 bis 14 Uhr geöffnet sein. Termine können bis zu einer Woche im Voraus auf der Website rdv.lns.lu mit einem ärztlichen Attest vereinbart werden. Das Mindestalter für einen Test beträgt 6 Jahre.

10 Uhr – Xavier Bettel ist nicht mit Corona infiziert

Premierminister Xavier Bettel (DP) hat in einem Tweet mitgeteilt, dass sein Corona-Test negativ ausgefallen ist und seine Quarantäne deshalb aufgehoben ist.

Der Premier hatte sich gestern vorsorglich selbst isoliert, nachdem bekannt wurde, dass der französische Präsident Emmanuel Macron mit Symptomen positiv getestet wurde.

Beide Politiker hatten bei der Sitzung des EU-Ministerrats vor einer Woche miteinander Kontakt.


Donnerstag, 17. Dezember 2020

17.15 Uhr – 434 Neuinfektionen, sieben weitere Opfer

Im Großherzogtum sind in den vergangenen 24 Stunden sieben Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Nachmittag mit. Insgesamt verzeichnete Luxemburg seit Beginn der Pandemie damit 428 Todesfälle, die auf das Virus zurückzuführen sind.

Außerdem wurden seit Mittwoch 434 Neuinfektionen registriert. Insgesamt 12.787 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird derzeit mit 8242 angegeben. Am Vortag waren es noch 8504.

Aktuell werden 230 Menschen in den Krankenhäusern des Landes behandelt, davon 47 auf der Intensivstation.

11.50 Uhr – Schwangere werden nicht geimpft

Da die Corona-Impfstoffe nicht an Schwangeren getestet wurden, werden diese auch nicht geimpft werden. Das bestätigt Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) am Donnerstag in einer parlamentarischen Antwort auf eine Frage des ADR-Abgeordneten Jeff Engelen. Die Information wurde Gynäkologen bereits mitgeteilt.

Mittwoch, 16. Dezember 2020

22.45 Uhr – Premier Bettel besucht Impfzentrum

In fünf Impfzentren sollen die ersten Luxemburger und Grenzgänger gegen das Coronavirus geimpft werden. Das erste wird in der Hall Victor Hugo im Luxemburger Stadtteil Limpertsberg eröffnet.

«In den letzten Wochen stand die logistische, technische und informationstechnische Einrichtung des Impfzentrums im Mittelpunkt des Interesses. Um die verschiedenen eingerichteten Prozesse bewerten zu können, hat die Kommission für Nationalen Schutz beschlossen, heute eine Simulationsübung zu organisieren», schreibt das Staatsministerium in einer an die Presse verschickten Erklärung.

Premierminister Xavier Bettel, Gesundheitsministerin Paulette Lenert, Luxemburgs Bürgermeisterin Lydie Polfer und der Erste Stadtschöffe Serge Wilmes waren vor Ort, «um sich über die Übung zu informieren».

17.15 Uhr – Drei Todesopfer und 595 Neuinfektionen

In Luxemburg sind erneut drei Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilt. Demnach sind mittlerweile 421 Menschen im Großherzogtum dem Virus zum Opfer gefallen.

Außerdem verzeichnet das Ministerium in den vergangenen 24 Stunden 595 Neuinfektionen. Insgesamt 13.900 Tests wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird derzeit mit 8504 angegeben.

Aktuell werden 235 Menschen in den Krankenhäusern des Landes behandelt, davon 48 auf der Intensivstation. Bei 10 Patienten der Normalstation stehen die Testergebnisse noch aus. Zudem befinden sich 39 Personen, die nicht wegen Corona eingeliefert wurden, in Isolation, weil auch sie inzwischen positiv auf das Virus getestet wurden.

Dienstag, 15. Dezember 2020

17.10 Uhr – Acht Todesopfer und 349 Neuinfektionen

Seit Montag sind im Großherzogtum erneut acht Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Damit sind seit Beginn der Corona-Krise insgesamt 418 Menschen an oder mit einer Infektion verstorben.

Außerdem meldet das Ministerium 349 Neuinfektionen am Dienstag. In den vergangenen 24 Stunden sind 11.201 Corona-Tests durchgeführt worden.

In den Krankenhäusern werden derzeit 238 Personen wegen Corona behandelt, davon 48 auf der Intensivstation. Bei 15 Patienten der Normalstation stehen die Testergebnisse noch aus. Zudem befinden sich noch weitere 46 Patienten der Normalstation, bei denen der Grund für die Einweisung nicht Covid-19 ist, in Isolation, weil sie positiv auf Corona getestet worden sind.

Die Zahl der aktiven Infektionen wird mit 8346 angegeben.

13 .15 Uhr – Chamber stimmt für Verlängerung der Maßnahmen

Am Dienstagmorgen haben die Abgeordneten der Chamber der Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis zum 15. Januar zugestimmt. Eigentlich wären die Maßnahmen heute ausgelaufen.

Restaurants, Cafés und Bars bleiben daher weiterhin geschlossen, mit Ausnahme von Take-away-Angeboten. Außerdem ist es nicht möglich, mehr als zwei Personen zu sich nach Hause einzuladen und die Ausgangssperre bleibt weiter von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens in Kraft.

Auch kommen nun neue Einschränkungen hinzu, nach denen nicht in Einkaufszentren gegessen und getrunken werden darf, weil dafür die Schutzmaske abgesetzt werden muss.


Montag, 14. Dezember 2020

17 .15 Uhr – Acht Tote und 182 Neuinfektionen

In Luxemburg wurden seit Sonntag 182 neue Corona-Fälle festgestellt, wie das Gesundheitsministerium am Montagnachmittag mitteilt. 1313 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 8123 angegeben.

Außerdem teilt das Ministerium mit, dass Luxemburg acht weitere Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 410 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 239 Personen behandelt, 50 liegen auf der Intensivstation. Bei zwölf Patienten der Normalstation und einem der Intensivstation stehen die Testergebnisse noch aus. Zudem befinden sich noch weitere 42 Patienten der Normalstation, bei denen der Grund für die Einweisung nicht Covid-19 ist, in Isolation, weil sie positiv auf Corona getestet worden sind.

14.00 Uhr – Luxair bietet kostenpflichtige PCR-Tests für Passagiere an

Luxair ist eine Partnerschaft mit BioneXt eingegangen, um PCR-Tests für ihre Passagiere anzubieten, die zwischen dem 18. Dezember und dem 6. Januar 2021 in die Ferien fliegen wollen, so die Fluggesellschaft in einer Mitteilung. «Mehrere Länder wie Spanien und Italien verlangen von Passagieren einen negativen PCR-Test, um einreisen zu können», so Luxair. In Luxemburg sind aber verfügbare Test-Kapazitäten für Menschen mit Reiseplänen gar nicht so einfach zu finden.

Wer in besagtem Zeitraum mit Direktflügen von Luxair oder LuxairTours nach Spanien, Italien, Madeira, Portugal oder Kopenhagen reist, hat die Möglichkeit sich auf dem Gelände des BioneXt-Labors in Leudelingen im Vorhinein zum Preis von 58,49 Euro pro Person testen zu lassen. Die Luxair-Passagiere können sich vorher auf einer speziellen Website registrieren und bekommen dann einen Test-Termin, der auf die Regeln im Urlaubsland genau angepasst ist. Die Anmeldung muss mindestens fünf Arbeitstage vor dem Abreisetermin und im Rahmen der verfügbaren Plätze erfolgen.

13.15 Uhr – «Starke Nachfrage» nach Tests für Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren

Das Laboratoire national de santé (LNS) und die luxemburgische Liga für sozialmedizinische Vorsorge und Betreuung haben in den ersten zwei Wochen eine «starke Nachfrage» nach Covid-Tests verzeichnet, die für Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren angeboten werden, sagten sie am Montag in einer Pressemitteilung. So werden die Tests, die in den sozialmedizinischen Zentren der Liga in Luxemburg-Stadt, Ettelbrück und Düdelingen durchgeführt werden, demnächst auch auf Wiltz ausgeweitet.

Die Tests finden von Montag bis Freitag, zwischen 8.30 und 12 Uhr statt. «Besonderer

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Verzögerung am 03.03.2020 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    Statt Grenzkontrollen sollten die einfach mal Kollektivurlaub für alle vorschreiben. Geht ein bisschen im Wald spazieren, meidet Menschenansammlungen.

  • Superjemp am 03.03.2020 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keng Angscht, t'Paulette vun der LASEP huet alles am Grëff !

  • Jack am 10.03.2020 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Wer meint, die Sache mit dem Coronavirus werde übertrieben, der soll bitte in unsere Abteilung kommen" Massimo Galli, Chefarzt für Infektionskrankheiten

Die neusten Leser-Kommentare

  • lucia am 13.01.2021 13:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ben voila drett Well schon viirgesinn kee Wonner Solden Autofestival asw muss jo Geld eran kommen

  • Nico am 13.01.2021 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine einzige Katastrophe mit der Organisation der Impfstrategie der Regierung. Heute am 13. Januar 2021 berichtet RTL dass noch fast 60% des im Dezember gelieferten Impfstoffes nicht verwendet wurde. Die Regierungen erzählt uns dass sie neue Lieferungen erwarten. Legen sie diese zu den anderen und erzählen uns dass sie alles im Griff hat. Dies hat nichts mehr mit organisieren zu tun. Das ist ein bewusstes Spiel mit unserem Leben. Ein Beispiel der Organisation der Regierung. Anscheinend bekommen wir eine Einladung um einen Termin für die Impfung übers Internet zu machen. Mann kann nur den Termin machen. Wie ist das dann mit den Menschen die schwere Allergien auf einen bestimmten Impfstoff machen. Das dies der Fall ist wurde ja berichtet. Also muss man einen Termin ausmachen, geht hin und erzählt dem dann hoffentlich anwesendem Arzt von der Allergie. Daraufhin wird man nicht geimpft und wieder nach Hause geschickt. Informieren kann man sich nicht denn die Leitungen zur Santé sind hoffnungslos überlastet und wenn man dann doch jemanden erreicht weiss dieser nicht bescheid. Das Ganze ist nur noch lächerlich.

  • Anne Nonym am 18.12.2020 16:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt, wo die Zahlen langsam sinken, denkt man über einen harten Lockdown nach? Interessant.

  • jempi am 13.12.2020 16:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sait en freiden keng Zuelen mei wellen se dei elo nemmei öffentlech weisen well se gesin dass se ed verkackt hun? Oder ass ed rem en Fehler am System ????

  • KMX am 10.12.2020 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vun dene 40.000 sinn der 384 gestuerwen dat heescht 0,9 %!! An dobei sinn der vill dei souwiesou duerch Altersschwaecht, Haerzproblemer, Kreislafkrankheeten oder Femmen an Alkohol souwiesou oder och bei enger Influenza gestuerwe wiren. Klengt hart mee et ass esou. Well et weess jo keen op Covid den Doudesfaktor ass, well fir dat festzestellen muss een Autopsien maen. An dat kascht eis jo zevill. Dofir gellt jo all Mensch deen innerhalb 28 Deeg no engem positiven Test stierwt als Coviddoudegen. An Daitschland waren do scheinbar schons Verkeiersdoudeger an de Statistiken dei innerhalb 28 Deeg no engem positiven Test verongléckt sinn. A bei denen an der Klinik, jo ech weess si sinn positiv getest ginn, wivill sinn der do drenner dei der Grippesaison geschellt sinn? Weltweit schwetze mer aktuell bei 19 Milliounen aktiv Infektiounen just vun 107.000 meiglech schwiereg Faell also 0,5% A bei eis sinn bei 8800 lafenden Infektiounen em dei 40 meiglecherweis schwiereg Faell, also 0,5%. Just fir mol d‘Zuelen ze weisen opgrond denen ganz Gesellschaften futti gemat ginn.