Ticker – Luxemburg

24. Februar 2021 22:17; Akt: 24.02.2021 22:20 Print

Schweiz erklärt Luxemburg wieder zum Risikogebiet

Das Coronavirus hat Luxemburg weiterhin im Griff. Derzeit befindet sich das Land in der «zweiten Welle». Alle Entwicklungen und Informationen in unserem Newsticker.

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Das Wichtigste in Kürze:

• Am 29. Februar wurde in Luxemburg der erste Coronavirus-Fall bestätigt. Inzwischen sind insgesamt 54.678 Einwohner (Stand: 24. Februar 2021) positiv getestet worden, 632 Menschen haben die Krankheit nicht überlebt.

• Nachdem das Infektionsgeschehen über die Sommermonate an Schwung verloren hatte, zieht die Ansteckungsrate seit Oktober wieder deutlich an, sodass das Land in den zweiten Lockdown musste. Für viele Wirtschaftsbranchen hat die Pandemie bereits jetzt verheerende Folgen.

• Weil sich in der zweiten Welle der Pandemie hierzulande vor allem jüngere Menschen mit dem Sars-Cov-2-Virus angesteckt haben, ist die Situation in den Krankenhäusern stabil.


Newsticker:

Mittwoch, 24. Februar 2021

22.12 Uhr – Luxemburg wird wieder Risikogebiet für Schweizer

Die Schweiz hat Luxemburg erneut zum Risikogebiet erklärt. Das teilt das Schweizer Gesundheitsministerium am Mittwochabend mit. Aus der am Abend veröffentlichten Liste geht hervor, dass Luxemburg ab dem 8.März wieder zu den Risikogebieten für Einreisen in die Schweiz gelte. Die Eidgenossen hatten Luxemburg am 21. Januar zunächst von der Liste der Risikogebiete gestrichen.

Wer nach dem Stichtag aus dem Großherzogtum in die Schweiz reist muss für zehn Tage in Quarantäne. Diese Anordnung lässt sich auch nicht mit einem negativen Test oder dem Nachweis einer Corona-Impfung umgehen.

18.31 Uhr – Erweiterte Beihilfe für Künstler und Gelegenheitsarbeiter

Die Beihilfen für selbständige Künstler und Gelegenheitsarbeiter in der Unterhaltungsbranche werden vom 1. März bis zum 30. April dieses Jahres verlängert. Das hat der Regierungsrat am Mittwoch beschlossen, wie aus einer Pressemitteilung der Regierung hervorgeht. Die Beihilferegelung garantiert eine Hilfe für professionelle Künstler bis zur Höhe des qualifizierten sozialen Mindestlohns pro Monat. Aushilfskräfte haben bei unfreiwilliger Arbeitslosigkeit Anspruch auf 20 Tagegelder pro Monat.

17.14 Uhr – 324 Neuinfektionen und drei Todesopfer

Im Großherzogtum sind seit Dienstag erneut drei Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Damit steigt die Zahl der Menschen, die im Großherzogtum mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben sind auf 632.

Außerdem wurden 324 Neuinfektionen registriert. In den vergangenen 24 Stunden wurden 12.516 Tests durchgeführt. Damit waren rund 2,59 Prozent der Tests positiv. Die Zahl der aktiven Infektionen wird demnach mit 2982 angegeben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 80 Menschen wegen Corona behandelt, davon 16 auf der Intensivstation.

Dienstag, 23. Februar 2021

17.05 Uhr – Santé meldet 182 Neuinfektionen

Im Großherzogtum ist seit Montag ein weiterer Patient im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt das Gesundheitsministerium mit. Damit steigt die Zahl der Menschen, die im Großherzogtum mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben sind auf 629.

Außerdem wurden 182 Neuninfektionen registriert. 9597 Tests wurden innerhalb von 24 Stunden dazu ausgewertet. In den Krankenhäusern werden derzeit 83 Menschen wegen Corona behandelt, davon 17 auf der Intensivstation. Die Zahl der aktiven Infektionen liegt am Dienstag bei 2780. Das sind 167 mehr als am Vortag.

Montag, 22. Februar 2021

17.05 Uhr – 34 Neuinfektionen bei 409 Tests

In den vergangenen 24 Stunden wurden im Großherzogtum 34 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das teilt die Santé am Montag mit. Außerdem sind drei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 409 Tests wurden durchgeführt. Aktuell gelten 2613 Personen als infiziert. Das sind 130 weniger als am Sonntag.

In den Krankenhäusern werden derzeit 79 Covid-19-Patienten behandelt (+9), davon 16 auf der Intensivstation.

Sonntag, 21. Februar 2021

17.20 Uhr – 170 Neuinfektionen und zwei Todesfälle

Im Großherzogtum sind seit Samstag erneut zwei Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Damit steigt die Zahl der Menschen, die im Großherzogtum mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben sind auf 625.

Außerdem wurden 170 Neuinfektionen registriert. In den vergangenen 24 Stunden wurden 7849 Tests durchgeführt.

In den Krankenhäusern werden derzeit 70 Menschen wegen Corona behandelt, davon 14 auf der Intensivstation.

Samstag, 20. Februar 2021

17.16 Uhr – 186 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 186 Neuinfektionen registriert. 10.216 Tests wurden nach Ministeriumsangaben durchgeführt.

Erneut hat das Großherzogtum auch ein Todesopfer zu beklagen. Die Gesamtzahl der Corona-Toten steigt somit auf 623.

Im Krankenhaus werden aktuell 74 Patienten behandelt, 13 davon auf der Intensivstation.

Freitag, 19. Februar 2021

17.16 Uhr – 220 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 220 Neuinfektionen registriert. 10.531 Tests wurden nach Ministeriumsangaben durchgeführt.

Erneut hat das Großherzogtum auch drei Todesopfer zu beklagen. Die Gesamtzahl der Corona-Toten steigt somit auf 622.

Im Krankenhaus werden aktuell 60 Patienten behandelt, 15 davon auf der Intensivstation.

10.52 Uhr – Bettemburg bietet Transport zu den Impfstoffen an

Die Gemeinde Bettembourg bietet für Menschen über 65 Jahre und sozial benachteiligte Personen mit dem ProxiBus einen kostenlosen Fahrdienst zum Impfzentrum an. Interessierte Personen können das CIGL Bettembourg unter der Telefonnummer 26 51 05 76 anrufen, sobald sie die Einladung des Gesundheitsministeriums erhalten haben. Das CIGL kümmert sich dann um die Terminvereinbarung, Organisatorisches und um den Transport.

Donnerstag, 18. Februar 2021

17.05 Uhr – 233 Neuinfektionen und drei Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 233 Neuinfektionen registriert.

Außerdem hat das Großherzogtum drei weitere Todesopfer zu beklagen. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Luxemburg steigt damit auf 619.

Im Krankenhaus werden aktuell 57 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt, davon 17 auf der Intensivstation.

10.05 Uhr – Astrazeneca-Wirkstoff wird weiter geimpft

Der Impfstoff von Astrazeneca werde trotz geringerer Wirksamkeit bei der südafrikanischen Variante in Luxemburg nicht vom Markt genommen, wie Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) am Donnerstag auf eine parlamentarische Frage des Abgeordneten Jeff Engelen (ADR) antwortet. «Vorläufige Analysen zeigen in der Tat eine deutlich geringere Wirksamkeit bei der Prävention von schweren und mittelschweren Formen von Covid-19», räumte die Ministerin ein. Die Studie zeige allerdings kein definitives Ergebnis. Erst müsse eine zweite Studie die Daten bestätigen.

Die Position der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei nach wie vor, dass der Impfstoff von Astrazeneca «weiterhin verwendet werden muss». Derzeit sind in Luxemburg 18 Fälle der südafrikanischen Variante identifiziert worden. «In einer Situation relativer Knappheit an Impfstoffen ist es derzeit nicht möglich, auf den Impfstoff von Astrazeneca zu verzichten, der große Wirksamkeit gegen die normale Form des Virus zeigt», so die Gesundheitsministerin.

Mittwoch, 17. Februar 2021

17.05 Uhr – 267 Neuinfektionen und vier Todesfälle

Im Großherzogtum sind seit Dienstag erneut vier Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Damit steigt die Zahl der Menschen, die im Großherzogtum mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben sind auf 616.

Außerdem wurden 267 Neuinfektionen registriert. In den vergangenen 24 Stunden wurden 12.078 Tests durchgeführt.

In den Krankenhäusern werden derzeit 73 Menschen wegen Corona behandelt, davon 17 auf der Intensivstation.

14.12 Uhr – Die zweite Phase der Impfkampagne steht an

Die zweite Phase der luxemburgischen Impfkampagne kann beginnen. Die Einladungen werden bis Ende der Woche verschickt, teilt das Gesundheitsministerium am Mittwoch in einer Presseerklärung mit. Phase zwei betrifft Personen über 75 Jahren (Phase 2a) und Personen, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes besonders gefährdet sind (Phase 2b).

Über 75-Jährige erhalten demnach per Post eine Einladung mit detaillierten Erklärungen, wie sie einen Termin vereinbaren können. Außerdem können sie über eine Hotline unter der Nummer 247-65 533 persönliche Hilfe in Anspruch nehmen. Menschen, die an einer Krebserkrankung leiden, würden direkt von dem Krankenhaus, das sie betreut, zur Impfung eingeladen. Andere besonders gefährdete Personen können ab dem 1. März mit ihrer Einladung rechnen.

Außerdem werden zwei neue Impfzentren im Norden und Osten des Großherzogtums geöffnet. Am Donnerstag, 25. Februar, öffnet um 8 Uhr das Zentrum in der Sporthalle des Centre Hospitalier Neuro-Psychiatrique in der Rue du Deich in Ettelbrück sowie um 13 Uhr das Zentrum am Pfadfinderheim «Babdoeschelchen», Route de Burmerange, in Bad Mondorf. Wie die Impfzentren in Luxemburg und Belval werden sie montags von 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 7 bis 19 Uhr und samstags von 7 bis 13 Uhr geöffnet sein.

12.53 Uhr – Chamber stimmt am Freitag ab

Die Abgeordnetenkammer tritt am Freitag zu einer Plenarsitzung zusammen. Auf der veröffentlichten Tagesordnung ist einer der wichtigsten Punkte die Verlängerung der derzeit geltenden Corona-Maßnahmen. Diese sollen nach dem Willen der Regierung bis mindestens 14. März in Kraft bleiben.

10.05 Uhr – Findel bietet drei Testvarianten an

Seit gestern können sich Passagiere, die am Findel ankommen und abfliegen, am Flughafen testen lassen, wie der Lux-Airport auf seiner Facebook-Seite mitteilt. Dazu stehen drei Arten von Tests zur Verfügung: ein antigener Schnelltest, dessen Ergebnis in 30 Minuten feststeht, ein Schnelltest auf PCR-Basis, der 12 Stunden braucht, um ein Ergebnis zu liefern, und ein klassischer PCR-Test, bei dem das Ergebnis 24 Stunden benötigt.

Es ist auch möglich, sich im Voraus auf der Website des Flughafens zu registrieren. Die Preise für den Test variieren je nach Test zwischen 79 und 169 Euro.

From today, all passengers and visitors can take a COVID-19 test at the airport. You can choose between a rapid antigen...

Gepostet von Lux-Airport am Dienstag, 16. Februar 2021

Dienstag, 16. Februar 2021

17 Uhr – 139 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 139 Neuinfektionen registriert. 9391 Tests wurden durchgeführt.

Erneut hat das Großherzogtum auch ein Todesopfer zu beklagen. Die Gesamtzahl der Corona-Toten steigt damit auf 612.

Im Krankenhaus werden aktuell 60 Patienten behandelt, davon 16 auf der Intensivstation.

11.50 Uhr – Kein Ersatzgehalt für Selbständige

Selbständige, deren Unternehmen durch die Coronakrise in Schieflage geraten sind, erhalten kein Ersatzgehalt. Das teilen Arbeitsminister Dan Kersch und der Minister für Mittelstand, Lex Delles, in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Ein Ersatzgehalt sei hinfällig, da der Arbeitgeberverband UEL die von der Regierung seit November 2020 eingeführten Beihilfen für nicht gedeckte Kosten als Umsetzung der Forderung ansieht.

«Besagte Hilfe bietet im Verbund der Soforthilfe für Selbständige, und der Ausdehnung der Kurzarbeit einen bestmöglichen Schutz», heißt es in dem Communiqué. Durch die anerkennende Stellungnahme der UEL erübrigten sich weitergehende Forderungen der Handwerkerföderation (FDA) bezüglich eines Ersatzgehalts.

Montag, 15. Februar 2021

17.04 Uhr – Vier weitere Todesfälle und 39 Neuinfektionen

Im Großherzogtum sind seit Sonntag erneut vier Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Montag mit. Damit steigt die Zahl der Menschen, die im Großherzogtum mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben sind auf 611.

Außerdem wurden 39 Neuninfektionen registriert.

968 Tests wurden innerhalb von 24 Stunden dazu ausgewertet. In den Krankenhäusern werden derzeit 73 Menschen wegen Corona behandelt, davon 13 auf der Intensivstation.

10.28 Uhr – Luxemburg verstärkt Corona-Hilfen

Die Luxemburger Regierung hat beschlossen, die Hilfen für Unternehmen in der Corona-Krise zu intensivieren. Das teilt das Mittelstandsministerium am Montag mit. Mittelstandsminister Lex Delles (DP) wird am Montag, den 15. Februar, die Verlängerung der Hilfsmaßnahmen der Öffentlichkeit vorstellen. Seine Rede wird ab 14 Uhr im Livestream übertragen.

Sonntag, 14. Februar 2021

17.26 Uhr – Luxemburg registriert 185 Neuinfektionen

Am Sonntag wurden im Großherzogtum 185 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. In den vergangenen 24 Stunden wurden 9124 Tests durchgeführt.

Zudem hat Luxemburg ein weiteres Todesopfer zu beklagen. Die Zahl der Patienten, die an oder mit Corona gestorben sind, steigt somit auf 607.

Derzeit werden 69 Patienten in den Krankenhäusern behandelt, elf davon intensivmedizinisch.

Freitag, 12. Februar 2021

20.38 Uhr – Impfzentrum in Esch/Belval öffnet am Montag

Das Impfzentrum in Esch/Belval wird am Montag seine Türen öffnen, teilte die Regierung am Freitagabend mit. Dieses zweite Zentrum wird im nördlichen Gebäude des Maison des Matériaux, in der 30, avenue des Hauts-Fourneaux in Esch/Belval untergebracht sein.

Damit sollte es möglich sein, bald mit Phase 2 der luxemburgischen Impfkampagne zu beginnen, sofern die Impfstofflieferungen dies zulassen. In naher Zukunft sollen auch Zentren in Mondorf und Ettelbrück öffnen.

Wie im Zentrum in Limpertsberg erfolgt die Impfung in fünf Phasen: Empfang, Registrierung, Warten, Impfung und schließlich Ruhe, ggf. mit einem eigenen Bereich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.covidvaccination.lu.

17.18 Uhr – 147 Neuinfektionen und zwei Todesfälle

Das Gesundheitsministerium hat in den vergangenen 24 Stunden 147 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. Wie das Ministerium am Freitag mitteilt, wurden in diesem Zeitraum 12.223 Tests ausgewertet.

Zudem meldet das Ministerium zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach steigt die Zahl der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind, auf 606.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 68 Corona-Patienten behandelt, 14 davon intensivmedizinisch.

17.11 Uhr – Luxemburg verlängert die Maßnahmen

In der Pressekonferenz am Freitagnachmittag erklärt Premierminister Bettel, dass die Coronamaßnahmen bis 14. März verlängert werden.

15.36 Uhr – Anteil der Mutationen in Luxemburg steigt

Das Laboratoire national de Santé (LNS) veröffentlichte an diesem Freitag die Ergebnisse seiner Analysen für die letzte Januarwoche. Vom 25. bis 31. Januar sequenzierte das LNS 159 Proben des Virus, was 15,9 Prozent der in dieser Woche diagnostizierten Fälle entspricht.

Die Ergebnisse zeigen, dass die britische und die südafrikanische Variante zunehmend im Land präsent sind. In 39 Prozent der Fälle wurde die britische Mutante festgestellt (17,6 Prozent vergangene Woche), während die südafrikanische Variante in 5,6 Prozent der Proben (3,25 Prozent in der Vorwoche) auftauchte. Es ist jedoch schwierig, Schlussfolgerungen für die gesamte Population zu ziehen, da die Analysen auf Fälle abzielten, bei denen diese Varianten vermutet wurden.

Insgesamt 18 verschiedene Varianten sind derzeit im Großherzogtum im Umlauf, so der wöchentliche LNS-Bericht. Der Bericht zeigt auch, dass in Luxemburg Ende Januar keine Fälle von saisonaler Influenza bestätigt wurden.


Donnerstag, 11. Februar 2021

20.36 Uhr – Erwarten uns bald wieder strengere Maßnahmen?

Am Freitag werden Premierminister Xavier Bettel (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) erneut vor die Presse treten und über die aktuelle Lage informieren. Ob ab dem 22. Februar strengere Maßnahmen oder Lockerungen zu erwarten sind, ist bisher nicht klar.

Die Pressekonferenz wird am Freitag anschließend an den Regierungsrat stattfinden. Den Livestream können sie ab 17 Uhr live bei uns verfolgen.

17.51 Uhr – 200 Neuinfektionen und zwei Todesfälle

Das Gesundheitsministerium hat in den vergangenen 24 Stunden 200 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. Wie das Ministerium am Donnerstag mitteilt wurden in diesem Zeitraum 11.449 Tests ausgewertet.

Zudem meldet das Ministerium zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach steigt die Zahl, der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind auf 604.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 63 Corona-Patienten behandelt, 13 davon intensivmedizinisch.

Mittwoch, 10. Februar 2021

17.05 Uhr – 225 Neuinfektionen und zwei Todesfälle

Im Großherzogtum sind seit Dienstag erneut zwei Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Damit steigt die Zahl der Menschen, die im Großherzogtum mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben sind auf 602.

Außerdem wurden 225 Neuninfektionen registriert. Am Mittwoch vergangener Woche waren es 203 Neuinfektionen.

11.697 Tests wurden innerhalb von 24 Stunden dazu ausgewertet. In den Krankenhäusern werden derzeit 66 Menschen wegen Corona behandelt, davon 12 auf der Intensivstation.

Dienstag, 9. Februar 2021

16.47 Uhr – 600 Corona-Todesopfer in Luxemburg

In den vergangenen 24 Stunden sind drei Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Todesopfer im Großherzogtum auf 600.

Außerdem wurden 142 Neuinfektionen registriert. 10.526 Tests wurden durchgeführt.

In den Krankenhäusern werden aktuell 53 Menschen mit einer Corona-Infektion behandelt, davon momentan nur ein Patient auf der Intensivstation.

14.47 Uhr – Quarantäne in Howalder Kinderkrippe angeordnet

Nach dem Bekanntwerden mehrerer Corona-Fälle hat die «Inspection sanitaire» am vergangenen Samstag (6. Februar) entschieden, sämtliche Gruppen der «Top Crèche» in Howald unter Quarantäne zu setzen. Dies bestätigt am Dienstagmittag das Bildungsministerium auf Nachfrage von L’essentiel. Demnach sei bei insgesamt 13 Personen eine Infektion diagnostiziert worden. Dem widerspricht die Leiterin der Einrichtung. Es handele sich nur um elf bestätigte Fälle, vier davon seien Kinder.

In einer ersten Version dieser Meldung hatte es fälschlicherweise geheißen, dass die Quarantäne bereits am Samstag zuvor (30. Januar) beschlossen worden sei. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

10.51 Uhr – Familienurlaub berücksichtigt Ausnahmen

Eltern von Kindern unter 13 Jahren, die im Ausland zur Schule gehen können auch Urlaub aus familiären Gründen in Anspruch nehmen, wenn die schulische Einrichtung aus gesundheitlichen Gründen schließen muss. Dies erklärt Claude Meisch, Minister für Nationale Bildung, Kinder und Jugend, am Dienstag auf Nachfrage des CSV-Abgeordneten Claude Wiseler.

Der Minister wies darauf hin, dass das vom Parlament am 22. Januar verabschiedete Gesetz das Arbeitsgesetzbuch ändere und einige Besonderheiten berücksichtige. Unter anderem den des Abgeordneten erwähnten Fall der deutsch-luxemburgischen Sekundarschule in Perl, die von den deutschen Behörden geschlossen wurde.

Montag, 8. Februar 2021

17.09 Uhr – Luxemburg registriert 31 Neuinfektionen

Das Gesundheitsministerium hat in den vergangenen 24 Stunden 31 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. Wie das Ministerium am Donnerstag mitteilt wurden in diesem Zeitraum 630 Tests ausgewertet.

Zudem meldet das Ministerium vier Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach steigt die Zahl, der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind auf 597.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 65 Corona-Patienten behandelt, 14 davon intensivmedizinisch.

9.52 Uhr – Ärzte entscheiden über Impfung

«Impfen ist ein medizinischer Akt, der von einem Arzt entschieden wird», sagte Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) am Montag in der Antwort auf eine Frage des Abgeordneten Marc Goergen (Piraten). Es sei die medizinische Fachkraft, die entscheidet, ob ein Patient geimpft werden kann oder nicht. Und wenn ja, welchen Impfstoff er oder sie erhalte, sagte die Ministerin. Die Entscheidung basiere auf den Angaben der verschiedenen Hersteller und den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden. Derzeit sind in Luxemburg drei Impfstoffe zugelassen: Moderna, Pfizer/Biontech und AstraZeneca. Aber auch logistische Zwänge können bei der Wahl des einen oder anderen Produkts eine Rolle spielen, betont sie.

Sonntag, 7. Februar 2021

17.22 Uhr – Luxemburg verzeichnet 159 Neuinfektionen

Am Sonntag wurden im Großherzogtum 159 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Im selben Zeitraum wurden 7259 Tests durchgeführt. Desweiteren ist ein weiterer Covid-19-Patient gestorben.

Derzeit werden 50 Patienten in den Krankenhäusern behandelt, 14 davon intensivmedizinisch.

Zum Vergleich: Am vergangenen Sonntag waren es 152 neue Infektionen bei 6138 Corona-Tests.

Freitag, 5. Februar 2021

18 Uhr – Eingeschränkte Verteilung des Impfstoffs von AstraZeneca

Der Hohe Rat für Infektionskrankheiten (CSMI) hat am Freitag sein Urteil über den Impfstoff von AstraZeneca abgegeben, und die Regierung hat sich dieser Meinung im Rat angeschlossen. Aufgrund des Mangels an Daten zu diesem Impfstoff für Personen über 65 Jahren wird er in Luxemburg nur an Personen unter diesem Alter verabreicht. Sie wird auch nicht an «stark und signifikant gefährdete»Personen verabreicht (Phase 2 und 3 des nationalen Impfplans).

Die Tests zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind noch im Gange, und es werden neue Daten zu den betroffenen Gruppen erwartet, erklärt der CSMI und ergänzt, dass «die Wirksamkeit des Impfstoffs von AstraZeneca gegen schwere Verläufe und Todesfälle unabhängig von der Altersgruppe hervorragend ist».

17.05 Uhr – Santé meldet 181 Neuinfektionen

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 181 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. Wie das Ministerium am Freitag mitteilt, wurden in diesem Zeitraum 10.452 Tests durchgeführt.

Außerdem meldet das Ministerium zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach steigt die Zahl der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind, auf 590.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 57 Corona-Patienten behandelt, elf davon liegen auf der Intensivstation.

Donnerstag, 4. Februar 2021

17.09 Uhr – Luxemburg registriert 199 Neuinfektionen

Das Gesundheitsministerium hat in den vergangenen 24 Stunden 199 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. Wie das Ministerium am Donnerstag mitteilt wurden in diesem Zeitraum 9304 Tests ausgewertet.

Zudem meldet das Ministerium einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach steigt die Zahl, der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind auf 588.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 58 Corona-Patienten behandelt, zwölf davon intensivmedizinisch.

12 Uhr – Meisch gibt ein Update zur Situation an den Schulen

In Waldbillig steht eine ganze Schule unter Quarantäne, in Schifflingen sind es immerhin sieben Klassen. Verschlechtert sich die Corona-Situation an den Luxemburger Schulen? Müssen neue Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, da die Karnevalsferien näher rücken?

Bildungsminister Claude Meisch (DP) wird voraussichtlich am Donnerstagnachmittag diese Fragen im Rahmen einer Pressekonferenz beantworten. Nur wenige Stunden vor seiner Rede hat er eine Krisensitzung einberufen.

Den Livestream zur Pressekonferenz können Sie wie immer bei uns verfolgen:

7.40 Uhr – Patienten haben keine Wahl beim Impfstoff

Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) und Santé-Direktor Jean-Claude Schmit haben am Mittwoch Fragen von Internetusern beantwortet. Sie wiesen darauf hin, dass die Wahl des Impfstoffs zwischen den verschiedenen Herstellern (Moderna, Pfizer...) dem medizinischen Fachpersonal obliegt und nicht dem Patienten selbst. Jede Dosis kostet ein paar Euro, aber die Infrastruktur und das Personal kosten mehr.


Mittwoch, 3. Februar 2021

17.12 Uhr – Santé meldet 203 Neuinfektionen

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 203 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 10.577 Tests wurden demnach durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit.

Zudem meldet das Ministerium einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach steigt die Zahl, der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind auf 587.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 71 Corona-Patienten behandelt, davon liegen 14 auf der Intensivstation.

Dienstag, 2. Februar 2021

17.12 Uhr – 190 Neuinfektionen und zwei Todesfälle

Im Großherzogtum sind seit Montag erneut zwei Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Damit steigt die Zahl der Menschen, die im Großherzogtum mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben sind auf 586.

Im selben Zeitraum sind 190 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. 10.979 Tests wurden innerhalb von 24 Stunden dazu ausgewertet. In den Krankenhäusern werden derzeit 68 Menschen wegen Corona behandelt, davon 13 auf der Intensivstation.

14.34 Uhr – Unterricht am Lycée wird weiter in Gruppen durchgeführt

Kommenden Freitag beginnen für die Schüler die zweiwöchigen Faschingsferien. Nach L'essentiel-Informationen wird danach der Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht in zwei Gruppen, der seit Herbst als Corona-Maßnahme eingeführt wurde, weiter so gehandhabt.

Die Maßnahme, die für alle weiterführenden Klassen außer den Abschlussklassen gilt, wird damit vom 21. Februar bis zu den Osterferien verlängert.

13.02 Uhr – 600 Menschen in Altenheimen geimpft

Seit Beginn der Impfkampagne im Großherzogtum sind in Altenheimen 2800 Dosen des Corona-Impfstoffs injiziert worden. Wie am Dienstag aus dem Familienausschuss hervorging, erhielten in Luxemburg bereits 600 ältere Menschen die zwei nötigen Dosen, die einen stärkeren Schutz gegen das Virus bieten.

Montag, 1. Februar 2021

17.12 Uhr – Santé meldet 34 Neuinfektionen

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 34 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 545 Tests wurden demnach durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Montag mit.

Zudem sind erneut vier Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verzeichnen. Demnach steigt die Zahl, der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind auf 584.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 65 Corona-Patienten behandelt, davon liegen elf auf der Intensivstation.

10.748 Personen haben ihre erste Impfdosis erhalten, 1680 bereits die zweite Dosis.

11.30 Uhr – Neue Öffnungszeiten der Corona-Zentren

Aufgrund des rückläufigen Besucherandrangs in den vergangenen Wochen werden die Öffnungszeiten der beiden Covid-19-Beratungsstellen (CCC) in Kirchberg und Esch/Alzette ab Montag, 1. Februar, angepasst. So werden sie täglich von 10 bis 15 Uhr geöffnet sein, auch samstags, sonntags und an Feiertagen.

Die beiden Corona-Zentren verzeichneten seit ihrer Eröffnung insgesamt 6481 Besuche, darunter 283 Besuche in der Woche vom 18. bis 24. Januar, also fast genauso viele wie in der Vorwoche (266). Die Beratung in einem CCC steht allen Personen offen, unabhängig davon, ob sie sozialversichert sind oder nicht. Die Beratung und ein eventueller Corona-Test sind kostenlos.

Sonntag, 31. Januar 2021

17.25 Uhr – Ein weiterer Todesfall gemeldet

In Luxemburg ist ein weiterer Mensch im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Damit steigt die Zahl der Menschen die im Großherzogtum mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben sind auf 580.

Gleichzeitig wurden im Großherzogtum in den vergangenen 24 Stunden 152 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Dazu wurden im gleichen Zeitraum 6138 Corona-Tests ausgewertet. Damit waren 2,48 Prozent der ausgeführten Tests positiv.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit 66 Menschen mit einer Corona-Infektion behandelt, davon elf Menschen auf der Intensivstation.

Samstag, 30. Januar 2021

17.30 Uhr – 159 Neuinfektionen und zwei Todesfälle

Im Großherzogtum sind seit Freitag erneut zwei Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.Das teilt das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Damit steigt die Zahl der Menschen die im Großherzogtum mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben sind auf 579.

Im selben Zeitraum sind 159 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. 9075 Tests wurden innerhalb von 24 Stunden dazu ausgewertet. In den Krankenhäusern werden derzeit 69 Menschen wegen Corona behandelt, davon elf auf der Intensivstation.

Freitag, 29. Januar 2021

18.30 Uhr – Corona-Maßnahmen offiziell bis zum 21. Februar verlängert

Der Gesetzentwurf zur Verlängerung der aktuell geltenden Maßnahmen bis zum 21. Februar wurde am Freitag mit der Mehrheit der Stimmen (31 Ja: DP, LSAP, Déi gréng) verabschiedet. Die Abgeordneten der Opposition stimmten dagegen (29 Nein: CSV, ADR, Piraten, déi Lénk). Die Ausgangssperre um 23 Uhr gilt somit weiterhin und auch die Gastgewerbe-Branche bleibt weiterhin geschlossen. Zudem bleibt auch immer noch die Begrenzung der Gastanzahl zu Hause und der Kunden in Geschäften bestehen.

17.30 Uhr – 160 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle

Das Gesundheitsministerium registrierte in den vergangenen 24 Stunden 160 Neuinfektionen. 8879 Tests wurden durchgeführt.

Erneut hat das Großherzogtum auch Todesopfer im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu beklagen. Drei weitere Menschen haben den Kampf gegen das Virus verloren, insgesamt steigt die Zahl der Opfer damit auf 577.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit 53 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt, davon zwölf auf der Intensivstation

13.01 Uhr – Steuerhilfen für Gastronomen

Die Regierung hat am Freitagmorgen ein Konjunkturpaket für Gastronomen angekündigt. Sie können nun die Streichung ihrer Einkommens- und Kommunalsteuervorauszahlungen für die letzten beiden Quartale 2020 und die ersten beiden Quartale 2021 beantragen. Sollten die Vorschüsse bereits gezahlt worden sein, werden sie zurückerstattet.

Darüber hinaus werden die Fristen für die Abgabe von persönlichen und körperschaftlichen Einkommenssteuererklärungen nach einem Gesetzentwurf verlängert. Die Frist für die Abgabe der Steuererklärung wird vom 31. März auf den 30. Juli verlängert.

13.28 Uhr – Der «Postlaf» wird virtuell

Die 2021er-Ausgabe des «Postlaf», die für Sonntag, den 14. März geplant ist, wird online stattfinden. Jeder Teilnehmer kann sich eine Strecke von mindestens 10 Kilometer Länge aussuchen und seine Ergebnisse über eine Online-Plattform mitteilen. Alle Ergebnisse werden veröffentlicht, es wird aber keine Rangliste erstellt.

Die kostenlose Registrierung ist von Montag, 1. Februar, bis Sonntag, 7. März, möglich. Mit der Aktion werden Spenden für die Caritas Luxemburg gesammelt. Die Post hat sich verpflichtet, für jeden Teilnehmer fünf Euro zu spenden.

9.29 Uhr – Formular für neue Beihilfe ist online verfügbar

Der Antrag für die neue Unterstützung für Selbstständige ist ab dem heutigen Freitag online verfügbar, teilt die Regierung mit. Diese nicht rückzahlbare Beihilfe für Selbstständige beträgt je nach Einkommen 3000, 3500 oder 4000 Euro.

Beim Online-Antrag wird ein Luxtrust-Produkt (Token, Smartcard, Signing Stick...) oder ein elektronischer Personalausweis benötigt. Der Minister für den Mittelstand, Lex Delles (DP), gibt an, dass sein Ministerium seit Beginn der durch die Pandemie verursachten Krise 269 Millionen Euro an Hilfen an Unternehmen und Selbstständige ausgezahlt hat.


Donnerstag, 28. Januar 2021

20.59 Uhr – Ankünfte am Findel ändern sich morgen

Von diesem Freitag bis zum 28. Februar ändern sich die Regeln für ankommende Passagiere am Findel. Für die Einreise nach Luxemburg ist ein negativer Test erforderlich. Passagiere, die nach Luxemburg reisen, müssen einen negativen RT-PCR-Test oder einen negativen Schnelltest (Antigen) vorweisen, der weniger als 72 Stunden vor dem Abflug am Abflughafen durchgeführt wurde.

Passagiere, die von außerhalb der EU oder der Schengen-Staaten einreisen, müssen sich zusätzlich am Findel einem Schnelltest unterziehen. Der Test ist kostenlos und findet in einem speziellen Testzentrum im Bereich der Gepäckausgabe statt. Diejenigen, die sich weigern, werden für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Die Anmeldung für den Antigentest ist möglich unter lux-airport.lu/testing. Die kostenlosen PCR-Tests bei der Ankunft im Rahmen der groß angelegten Tests werden ausgesetzt.

17.10 Uhr – 138 Neuinfektionen und drei Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden sind im Großherzogtum erneut drei Personen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Donnerstagnachmittag mit. Die Zahl der Todesfälle steigt somit auf 574.

Zudem meldet das Ministerium 138 Neuinfektionen. 7692 Tests wurden seit Dienstag durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird in Luxemburg derzeit mit 2148 angegeben.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 63 Corona-Patienten behandelt, davon liegen 14 auf der Intensivstation.

Mittwoch, 27. Januar 2021

19.42 Uhr – Chamber stimmt am Freitag über Maßnahmen-Verlängerung ab

Die Abgeordneten der Chamber werden am Freitag über das Corona-Gesetz abstimmen, welches die derzeitigen Einschränkungen bis zum 21. Februar verlängert. Die Ausgangssperre um 23 Uhr, die Schließung von Horeca-Betrieben und die Begrenzung der Anzahl der Gäste in Wohnungen und der Anzahl der Kunden in Geschäften bleiben in Kraft.

Im Gesundheitsausschuss haben die Abgeordneten bereits mehrheitlich den Text bestätigt, die Opposition stimmte dagegen.

17.42 Uhr – Ein Todesfall und 237 Neuinfektionen gemeldet

In den vergangenen 24 Stunden ist im Großherzogtum erneut eine Person an oder mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt das Gesundheitsministerium am Mittwochnachmittag mit. Die Zahl des Todesfälle steigt somit auf 571.

Zudem meldet das Ministerium 237 Neuinfektionen. 9798 Tests wurden seit Dienstag durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird in Luxemburg derzeit mit 2216 angegeben.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 70 Corona-Patienten behandelt, davon liegen 15 auf der Intensivstation.

16.45 Uhr – In Waldbillig ist eine ganze Schule in Quarantäne

Sämtliche Klassen der Michel-Rodange-Grundschule in Waldbillig sind bis einschließlich 1. Februar in Quarantäne, wie das Bildungsministerium am Mittwoch mitteilt. Auch die Maison Relais bleibe wegen der schnell ansteigenden Fallzahlen bis zu diesem Zeitpunkt geschlossen.

«Zwischen dem 19. und 25. Januar wurden fünf Mitarbeitern der Maison Relais in Waldbillig sowie drei Schüler, die diese besuchen, positiv auf das Coronavirus getestet», heißt es in der Meldung des Ministeriums weiter. «Da das Grundschulpersonal in engem Kontakt mit ihren Schülern steht, wurden Schüler mehrerer Klassen, die mit den positiven Fällen in Kontakt kamen, entweder isoliert oder mussten in Quarantäne. Am 26. Januar wurde ein Lehrer, der mehrere Klassen unterrichtet, positiv getestet.»

Die Personen, die sich derzeit in Quarantäne befinden, werden aufgefordert, sich ab dem 31. Januar testen zu lassen.

10.23 Uhr – Südafrikanische Virusvariante in Luxemburg entdeckt

Laut dem wöchentlichen Bericht des Laboratoire National de Santé (LNS) sind zum ersten Mal Fälle der südafrikanischen Corona-Mutation in Luxemburg entdeckt worden. Insgesamt handele es sich um drei Personen, die sich mit dem Virus infiziert haben. Auf Nachfrage teilte das Gesundheitsministerium mit, dass bisher nicht bekannt sei, ob es sich um Rückkehrer von Südafrika-Reisen handele.

Nach aktueller Kenntnis der Wissenschaftler, führt die Mutation nicht zu erhöhten Sterblichkeit im Vergleich zu anderen bisher bekannten Virusstämmen. Allerdings soll sie 1,5 Mal ansteckender sein und sich so schneller verbreiten. Ebenso verhält es sich mit der britischen Virusvariante, die bereits 36 Mal in Luxemburg nachgewiesen wurde.

9.20 Uhr – Neue Finanzhilfen, Einschränkungen am Freitag

Die Abgeordneten der Chamber stimmen am Mittwochnachmittag über neue Finanzhilfen für Selbständige, die durch die Coronakrise in Schwierigkeiten geraten sind, ab. Im Raum steht ein, je nach Einkommensklasse, einmaliger, nicht rückzahlbarer und nicht steuerpflichtiger Zuschuss in Höhe von 3000 Euro, 3500 Euro oder 4000 Euro.

Um die Beihilfe zu erhalten, müssen die Antragsteller zwischen einem Drittel und dem Zweieinhalbfachen des sozialen Mindestlohns beziehen.

Außerdem hat die Abgeordnetenkammer für Freitagnachmittag eine zusätzliche Plenarsitzung angesetzt, die um 14 Uhr beginnt. Auf der Tagesordnung: Auf der Tagesordnung stehen Debatten sowie die Abstimmung über die Verlängerung der derzeit in Luxemburg geltenden Beschränkungen bis zum 21. Februar.


Dienstag, 26. Januar 2021

17.42 Uhr – Vier Todesfälle und 119 Neuinfektionen gemeldet

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 119 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 9210 Tests wurden demnach durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit.

Zudem sind erneut vier Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verzeichnen. Demnach steigt die Zahl, der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind auf 570.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 76 Corona-Patienten behandelt, davon liegen 15 auf der Intensivstation.

14.14 Uhr – Verlängerung der Maßnahmen um drei Wochen

Die derzeitigen Einschränkungen sollen um drei Wochen verlängert werden, also bis zum 21. Februar 2021. Über den entsprechenden Gesetzentwurf soll noch in dieser Woche in der Chamber abgestimmt werden. Als mögliche Termine werden der kommender Donnerstag oder Freitag gehandelt.

13.14 Uhr – Luxemburg fährt «vorsichtigen Ansatz» beim Impfstart

Das Großherzogtum hat einen eher «vorsichtigen Ansatz» bei der Impf-Strategie gewählt, sagen die Gesundheitsbehörden im Bezug auf den eher langsamen Start. Eine Studie der Universität Oxford listet das Land auf Platz 25 von 27 EU-Ländern, was die Anzahl der pro Kopf injizierten Dosen seit Beginn der Impfkampagne angeht.

«Die Abgabe von Impfstoffen ist in kleinen Staaten etwas komplizierter», bemerkt ein Mitarbeiter, der nicht genannt werden möchte. Er weist auch darauf hin, dass Luxemburg im Gegensatz zu anderen Ländern seine Politik beibehält, die zweite Dosis drei Wochen nach der ersten zu injizieren.

12.24 Uhr – Apotheker werden bei Impfungen mit eingebunden

Neben Ärzten sind auch Apotheker an der Covid-19-Impfkampagne beteiligt. Sie werden als Teil der Gesundheitsreserve herangezogen, so die Gesundheitsbehörde. Sie helfen in den Impfzentren, in einer klar definierten Rolle und sind insbesondere für die Bereitstellung des Impfstoffs verantwortlich. Demnach können sie auch innerhalb ihrer Apotheken mobilisiert werden, wenn der Impfstoff in größerem Umfang verfügbar wird. Der genaue Verlauf der nächsten Phasen ist teilweise noch offen.

Montag, 25. Januar 2021

17.24 Uhr – Zwei Todesopfer und 29 Neuinfektionen

In den vergangenen 24 Stunden wurden im Großherzogtum 29 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert, wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilt. 272 Tests wurden durchgeführt. Außerdem sind zwei Menschen an den Folgen des Coronavirus verstorben, somit steigt die Zahl der Todesopfer, die im Zusammenhang mit Corona verstorben sind, auf 566.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit 71 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt, davon liegen 14 auf der Intensivstation. Außerdem werden auf der Normalstation noch vier Patienten behandelt, bei denen das Ergebnis des Corona-Tests noch aussteht. Gleiches gilt für einen Patienten auf der Intensivstation.

Auf der Normalstation befinden sich 24 Patienten in Isolation, bei denen ein positives Testresultat vorliegt und bei denen das Virus nicht der Grund für die Einweisung ins Krankenhaus war. Auf der Intensivstation werden drei Personen aus diesem Grund isoliert behandelt.

11.25 Uhr – Xavier Bettel tritt am Montag vor die Presse

Auf der Pressekonferenz am vergangenen Freitag versprach Premierminister Xavier Bettel für Anfang der Woche Entscheidungen und Klarstellungen zu den Bedingungen für die Einreise nach Luxemburg in den kommenden Wochen.

Aus diesem Grund tritt der Premier am Montagabend um 18.30 Uhr erneut vor die Presse, wie die Regierung am Montagmorgen ankündigt.

Bettel hatte am Freitag angedeutet, dass Luxemburg erwägt, die Pflicht zur Vorlage eines Negativtests für die Einreise einzuführen, auch für Luxemburger, die von einem Auslandsaufenthalt zurückkehren.

Verfolgen Sie an dieser Stelle die Pressekonferenz live!

11.12 Uhr – Teststation zieht nach Mersch

Die Corona-Teststation in Roost ist nach Mersch umgezogen. Dies hat das Gesundheitsministerium via Facebook mitgeteilt. Demnach kann man sich künftig nach Terminvereinbarung in Mersch (77 Rue d'Arlon, L-7513, Mersch) testen lassen.

Gepostet von Ministère de la Santé Luxembourg am Montag, 25. Januar 2021

Sonntag, 24. Januar 2021

17.19 Uhr – 123 Neuinfektionen, kein Sterbefall

Das Gesundheitsministerium hat in den vergangenen 24 Stunden 123 Neuinfektionen (Samstag: 143) im Großherzogtum registriert. 7769Tests wurden demnach durchgeführt (Samstag: 7387).

Am Sonntag meldet das Gesundheitsministerium keine weiteren Todesfälle (Samstag: Zwei Sterbefälle). Demnach bleibt es in Luxemburg bei 564 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 73 Corona-Patienten behandelt, davon liegen 15 auf der Intensivstation. Am Samstag waren es noch 78 Patienten, von denen 14 intensivmedizinisch betreut wurden.

Freitag, 22. Januar 2021

17.30 Uhr – 168 Infektionen in den Schulen

In den Schulen Luxemburgs hat es in der vergangenen Woche 168 neue Corona-Infektionen gegeben. Das meldet das Bildungsministerium in seinem am Freitag veröffentlichen Wochenbericht. In zwei Fällen hat es demnach Infektionen in der selben Klasse des Secondaire gegeben, bei denen der genaue Ansteckungsweg nicht klar sei (Szenario 2). Es sei jedoch kein Fall bekannt geworden, bei dem es mehrere Fälle in einer Klasse gab und die Ansteckung auch dort stattgefunden hat.

Insgesamt wurden 79 Schüler und acht Lehrer im Bereich des Fondamental positiv getestet. An den weiterführenden Schulen sind 73 Schüler und fünf Lehrer betroffen gewesen. Im Centre de Compétences hat es dagegen nur einen Fall beim Personal gegeben.

17.09 Uhr – Wieder 119 Neuninfektionen und kein Todesopfer

In den vergangenen 24 Stunden wurden in Luxemburg 119 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. 6406 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Weitere Todesopfer sind am Freitag nicht gemeldet worden, es bleibt als bei den bisher bekannten 562 Todesopfern, die im Zusammenhang mit Corona verstorben sind.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit 77 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt, davon 14 auf der Intensivstation. Außerdem werden auf der Normalstation noch zehn Patienten behandelt, bei denen das Ergebnis des Corona-Tests noch aussteht. Das gleiche gilt für zwei Patienten der Intensivstation. Auf der Normalstation befinden sich 30 Patienten in Isolation, bei denen ein positives Testresultat vorliegt und bei denen der Corona nicht der Grund für die Einweisung ins Krankenhaus war. Auf der Intensivstation wird eine Person aus diesem Grund isoliert behandelt.

704 Menschen haben seit gestern ihre erste Impfdosis erhalten, somit steigt die Zahl der geimpften Personen auf 6897. In dieser Zahl sind alle geimpfte Personen enthalten, also auch die, die bisher nur eine Impfdosis erhalten haben.

11.54 Uhr – Pressekonferenz angekündigt

Premierminister Xavier Bettel (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) haben für den Freitagnachmittag 15 Uhr ein Pressebriefing angekündigt. Beide Politiker wollen im Anschluss an die Sitzung des Regierungsrates über die Entscheidungen des Gremiums in der Corona-Pandemie informieren. Das teilt die Regierung am Freitagmorgen mit.

11 Uhr – Fast 140 Millionen Euro für Luxemburg

Als Teil des 750-Milliarden-Euro-Konjunkturprogramms, auf das sich die EU-Mitgliedstaaten im Juli geeinigt hatten, wurde ein 47,5-Milliarden-Euro-Programm mit dem Namen «React-EU» vereinbart, um unmittelbar auf die Folgen der Krise zu reagieren. Luxemburg hat am Freitag bekanntgegeben, dass es daraus ein Budget von 139,8 Millionen Euro erhalten habe.

Knapp 60 Millionen Euro werden davon in die zweite Phase des Large Scale Testing unter der Leitung des Gesundheitsministeriums fließen. Weitere zehn Millionen Euro werden in die Impfung investiert. Die restlichen 70 Millionen Euro sind für die Kofinanzierung der Kurzarbeiterregelung vorgesehen.


Donnerstag, 21. Januar 2021

17.03 Uhr – Luxemburg registriert 119 Neuinfektionen

Das Gesundheitsministerium in Luxemburg hat in den vergangenen 24 Stunden 119 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 6981 Tests wurden demnach durchgeführt.

Das Ministerium meldet am Donnerstag keinen weiteren Todesfall. Demnach bleibt es bei 562 Menschen, die in Luxemburg an oder mit dem Virus gestorben sind.

In den Krankenhäusern des Landes werden nach Ministeriumsangaben aktuell 72 Corona-Patienten behandelt, 14 davon intensivmedizinisch.

Mittwoch, 20. Januar 2021

17.24 Uhr – Luxemburg registriert 229 Neuinfektionen

Das Gesundheitsministerium hat in den vergangenen 24 Stunden 229 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 8588 Tests wurden demnach durchgeführt.

Außerdem meldet das Gesundheitsministerium zwei Todesfälle. Demnach steigt die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus gestorben sind auf 562.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 84 Corona-Patienten behandelt, davon liegen 17 auf der Intensivstation.

11.24 Uhr – LNS meldet Ausbreitung der britischen Mutation

In der Woche vom 4. bis 10. Januar haben sich die Fälle mit der britischen Mutation (B.1.1.7) von SARS-CoV-2 in Luxemburg im Vergleich zur Vorwoche verdoppelt. Das teilt das Laboratoire National de Santé (LNS) mit. Derzeit mache der Stamm 7,2 Prozent aller in Luxemburg zirkulierenden Corona-Varianten aus. In der Vorworche waren es noch drei Prozent.

10.24 Uhr – Handelsverband kritisiert Unternehmenshilfe als unnötig komplex

Der luxemburgische Handelsverband (Confédération luxembourgeoise du commerce, CLC) kritisiert die von der Regierung vorgeschlagene Hilfe für Unternehmen als «unzureichend und unnötig komplex». Dies betreffe Selbstständige ebenso wie kleine und mittelständische Unternehmen, heißt es in einer am Mittwochmorgen veröffentlichten Presseerklärung. Demnach häuften sich die Fälle, in denen es unmöglich sei, «Hilfe zu erhalten, obwohl sie lebensrettend ist». Einige Unternehmen hätten entmutigt aufgegeben, um Hilfe zu bitten, weil sie überzeugt seien, diese nicht zu bekommen.

Zu schnell erreichte Obergrenzen, Kosten, die trotz der Dauer der Krise teilweise vom Unternehmen getragen werden. Der Handelsverband fordert die Regierung auf, «ihre Gesetzesvorlage schnell zu überarbeiten» und ruft zu Arbeitstreffen auf. «Die Zeit wird knapp».

Dienstag, 19. Januar 2021

17.04 Uhr – 85 Neuinfektionen am Dienstag

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 85 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 7116 Tests wurden demnach durchgeführt.

Außerdem meldet das Gesundheitsministerium drei Todesfälle. Demnach steigt die Zahl, der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind auf 560.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 88 Corona-Patienten behandelt, davon liegen 20 auf der Intensivstation.

13.40 Uhr – Keine FFP2-Maskenpflicht in Luxemburg

Während in Österreich die FFP2-Masken für Geschäfte und den öffentlichen Verkehr Pflicht werden und auch Deutschland heute über entsprechende Maßnahmen diskutiert, erwägt die luxemburgische Regierung aktuell keine derartigen Schritte, wie Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) auf die Anfrage seines Parteikollegen Carlo Back bekannt gab.

Das aktuelle Gesetz erlaubt das Tragen einer Maske oder eines Schals «oder einer anderen Vorrichtung, die Nase und Mund bedeckt». Grundsätzlich seien FFP1-Masken (chirurgische Masken) empfehlenswert, so Bausch. «Die FFP2-Maske wird vor allem für gefährdete Personen empfohlen». Masken, die dem FFP2-Standard entsprechen, haben eine höhere Filtrationskapazität als chirurgische Masken.


Montag, 18. Januar 2021

17.01 Uhr – 37 Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium fünf weitere Todesopfer registriert. Damit hat das Großherzogtum mittlerweile 557 Todesopfer in Verbindung mit der Corona-Pandemie zu beklagen.

Darüberhinaus meldet das Ministerium 37 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 653 Tests wurden demnach durchgeführt.

Aktuell werden 88 Patienten in den Krankenhäusern des Großherzogtums behandelt, davon 20 auf der Intensivstation.

11 Uhr – Covid-Task-Force warnt vor 700 bis 1200 täglichen Neuinfektionen bis Mitte März

Luxemburgs Covid-19-Task-Force hat die luxemburgische Regierung in ihrem Bericht vom vergangenen Freitag gewarnt, dass die Zahl der Neuinfektionen im Land bis Mitte März wieder auf 700 bis 1200 pro Tag ansteigen könnte.

Die Experten argumentieren mit der um 50 Prozent höheren Ansteckungsrate der britischen Corona-Mutation, die sich in einer gesellschaftlichen Situation, wie sie Mitte Dezember oder im Oktober herrschte, aggressiv ausbreiten könnte.

10.00 Uhr – Wie kann man sich gegen das Risiko einer Pandemie versichern?

Mars di Bartolomeo (LSAP) stellte kürzlich dem Finanzminister Pierre Gramegna (DP) die Frage, ob das Pandemierisiko in den Versicherungsverträgen von Gewerbetreibenden in Luxemburg, insbesondere für Cafés und Restaurants, abgedeckt sei. Hierauf antwortete dieser: «Nach dem Prinzip des Risikopools sind Betriebsverluste im Zusammenhang mit einer Pandemie wegen der sehr großen Anzahl von Versicherungsnehmern, die zur gleichen Zeit und am gleichen Ort betroffen sind, nahezu unversicherbar». Er erklärt weiter: «Die Betriebsunterbrechung wird nur dann entschädigt, wenn sie in direktem Zusammenhang mit dem Eintritt des versicherten Hauptrisikos, also einem Feuer- oder Wasserschaden, steht. Das Pandemie-Szenario ist in diesem Rahmen nicht abgedeckt».

Die Luxemburgische Versicherungsaufsicht (Commissariat aux assurances) orientiert sich, bezüglich der Annahme von Ansprüchen, an der Vorgehensweise der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und der betrieblichen Altersversorgung (EIOPA). Die Versicherungsaufsicht habe bis heute noch keine Beschwerden von Kunden erhalten, die sich durch die Verweigerung einer Entschädigung oder Teilentschädigung für Schäden, die durch die Pandemie entstanden seinen, geschädigt gefühlt haben.


Sonntag, 17. Januar 2021

17.34 Uhr – 87 Neuinfektionen am Sonntag

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 87 Neuinfektionen im Großherzogtum registriert. 6123 Tests wurden durchgeführt.

Erstmals seit dem 17. Oktober meldet das Gesundheitsministerium keine Todesfälle. Demnach bleibt die Zahl, der Personen, die an oder mit dem Virus gestorben sind bei 552.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 90 Corona-Patienten behandelt, davon liegen 18 auf der Intensivstation.

Freitag, 15. Januar 2021

16.30 Uhr – 143 Neuinfektionen und vier weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden wurden im Großherzogtum 143 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. 7376 Tests wurden durchgeführt. Darüberhinaus sind vier weitere Menschen dem Virus zum Opfer gefallen. Insgesamt hat Luxemburg mittlerweile 549 Corona-Opfer zu beklagen.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit 68 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt, davon 21 (-2) auf der Intensivstation.

8.49 Uhr – Wie buche ich einen Impftermin?

Das Gesundheitsministerium hat am Donnerstag ein kurzes Video veröffentlicht in dem erklärt wird, wie man einen Termin für eine Impfung vereinbaren kann. «Ihre Zeit wird kommen», betont das Ministerium darin und fordert die Bevölkerung auf Geduld zu haben. In fünf Schritten erklärt das Video den genauen Ablauf der Terminvereinbarung.

Donnerstag, 14. Januar 2021

17.35 Uhr – 114 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 114 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. 8875 Tests wurden durchgeführt.

Darüberhinaus sind drei weitere Menschen mit einer Corona-Infektion gestorben. Damit hat das Großherzogtum mittlerweile 545 Todesopfer in Verbindung mit der Corona-Pandemie zu beklagen.

Aktuell werden 68 Patienten (-3) in Verbindung mit dem Coronavirus behandelt, davon 23 auf der Intensivstation (+2).

12.55 Uhr – Déi Lénk will besseren Schutz für Arbeitnehmer

Bei 2102 Kontrollen der Gesundheitsvorschriften in den Bterieben hatte die Gewerbeaufsicht ITM 356 Verstöße festgestellt. Weil dabei nur 13 Bußgelder verhängt worden waren, übt Déi Lénk nun Kritik. «Während im Privaten strenge und freiheitsberaubende Regeln mit teilweise drakonischen Strafen angewandt werden, gelten für den Arbeitsplatz und die Arbeitgeber nur Empfehlungen», schreibt die Partei in einem Communiqué.

«Seit Beginn der Pandemie haben wir immer wieder auf die Notwendigkeit hingewiesen, Beschäftigte an ihrem Arbeitsplatz angemessen zu schützen. Mit Inkrafttreten der mittlerweile 8. Modifizierung des Corona-Gesetzes bleibt der Arbeitsplatz weiter außen vor im Maßnahmenkatalog der Regierung. Dies erscheint uns grob fahrlässig, insbesondere weil rezente Studien vermehrt zeigen, dass neben dem Privatbereich und fast ebenwertig der Arbeitsplatz als Hauptinfektionsquelle mit dem Corona-Virus gilt», heiß es in der Pressemitteilung.

Die liberale Regierung setze auf Eigenverantwortung. «Auf der anderen Seite wird die kollektive Verantwortung des Staates für den Schutz am Arbeitsplatz trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse vernachlässigt», beklagt Déi Lénk, die die Minister für Gesundheit, Arbeit und Wirtschaft auffordert, «die Karten auf den Tisch zu legen».

Mittwoch , 13. Januar 2021

17.56 Uhr – 190 Neuinfektionen und vier weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 190 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. 9766 Tests wurden durchgeführt.

Vier weitere Patienten sind an den Folgen des Virus gestorben. Damit beklagt das Großherzogtum mittlerweile 542 Corona-Todesopfer.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell 71 Corona-Patienten, davon liegen 21 auf der Intensivstation.

16.07 Uhr – Drei weitere Fälle der britischen Mutation in Luxemburg entdeckt

Zwischen dem 5. und 10. Januar hat das Laboratoire National de Santé (LNS) drei neue Fälle der britischen Mutation des Coronavirus entdeckt, womit sich die Gesamtzahl auf sechs erhöhte. Die Proben wurden am 30. und 31. Dezember beziehungsweise am 3. Januar entnommen. Während ein Fall durch Kontaktverfolgung identifiziert wurde, wurden die beiden anderen Fälle durch traditionelle PCR-Tests auf ärztliche Verschreibung identifiziert.

09.17 Uhr – Januar bis März «werden schwierige» Monate

Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) glaubt, dass die ersten drei Monate des Jahres «schwierig» werden. Es könne eine dritte Welle geben, sagte die Ministerin im Interview mit dem Luxemburger Wort. Eine solche Entwicklung sehe man praktisch überall in Europa. Derzeit sei Luxemburg auf einem guten Weg, aber das heiße nicht, dass man nicht eine unangenehme Überraschung erleben könne. Lenert betonte: «Wir haben im Oktober gesehen, wie schnell sich die Situation verschlechtern kann.»

Dienstag, 12. Januar 2021

21.55 Uhr – Horeca-Sektor wird bevorzugt behandelt

Die Anträge auf Kurzarbeit für die Unternehmen des Horeca-Sektors, die bis zum 1. Februar geschlossen bleiben müssen, werden vorrangig behandelt. Darauf verständigten sich Arbeitsminister Dan Kersch und Wirtschaftsminister Franz Fayot bei einem Treffen mit dem Gaststättenverband Horesca, die François Koepp, Generalsekretär der Vereinigung, als «fruchtbar» bezeichnete. Demnach erhalten die Unternehmen die Zahlungen zwischen zwei und vier Wochen nach der Antragsstellung. Unter der Bedingung, dass die Anträge gestellt, vervollständigt und korrekt sind. Das sei in den vergangenen Monaten bei den rund 2600 Unternehmen des Sektors nicht der Fall gewesen.

Nach den Zahlen, die die Horesca und die Ministerien bekanntgaben, wurden im November 1.473 Anträge für 8.419 Mitarbeiter gestellt, 855 der Anträge wurden demnach erstattet und 80 weitere seien in Bearbeitung. Mehr als 538 Unternehmen hätten die Abrechnung für November 2020 noch nicht eingereicht, daher könnten diese nicht erstattet werden. Für Dezember 2020 lägen 1544 Anträge für 98

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Verzögerung am 03.03.2020 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    Statt Grenzkontrollen sollten die einfach mal Kollektivurlaub für alle vorschreiben. Geht ein bisschen im Wald spazieren, meidet Menschenansammlungen.

  • Superjemp am 03.03.2020 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keng Angscht, t'Paulette vun der LASEP huet alles am Grëff !

  • Jack am 10.03.2020 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Wer meint, die Sache mit dem Coronavirus werde übertrieben, der soll bitte in unsere Abteilung kommen" Massimo Galli, Chefarzt für Infektionskrankheiten

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jörg Mülller am 02.02.2021 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grenzgänger werden vorerst nicht geimpft. Was soll das? Ich selbst bin Grenzgänger und von der bisherigen Vorgehensweise der Regierung doch beieindruckt. So wurde ich bereits dreimal in einem Jahr zum Test gebeten. Wo gibt es das sonst! Nicht in Deutschland, nur hier in Luxembourg. Dafür vielen Dank. Die Tests waren alle negativ. Und jetzt diese Nachricht. Mir geht es nicht darum, so schnell wie möglich getestet zu werden. Es geht hier auch um Solidarität. Herr Bettel bescheinigt allen Grenzgänger seine Anerkennung. Ohne Grenzgänger geht in Luxembourg nichts. Herr Asselborn rügt Herrn Maas aufgrund der deutschen Grenzschliessungen im Frühjahr 2020. Letztendlich fühlt man sich dann doch wie das fünfte Rad am Wagen. Die viel gerühmte Solidarität in Europa bleibt dann doch auf der Strecke. Sollten wir ( alle Grenzgänger ) doch mal so verfahren wie letztens die Kleinanleger von Gamestop und alle mal für einen Tag oder zwei Tage zu Hause bleiben. Währe bestimmt eine Erfahrung für beide Seiten. Wie gesagt es geht mir nicht um das schnellen impfen. Es geht um das Miteinander und das Füreinander in Europa. Keine Grenzen wo Grenzen dann doch sichtbar werden bei solch einer Entscheidung

  • lucia am 13.01.2021 13:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ben voila drett Well schon viirgesinn kee Wonner Solden Autofestival asw muss jo Geld eran kommen

  • Nico am 13.01.2021 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine einzige Katastrophe mit der Organisation der Impfstrategie der Regierung. Heute am 13. Januar 2021 berichtet RTL dass noch fast 60% des im Dezember gelieferten Impfstoffes nicht verwendet wurde. Die Regierungen erzählt uns dass sie neue Lieferungen erwarten. Legen sie diese zu den anderen und erzählen uns dass sie alles im Griff hat. Dies hat nichts mehr mit organisieren zu tun. Das ist ein bewusstes Spiel mit unserem Leben. Ein Beispiel der Organisation der Regierung. Anscheinend bekommen wir eine Einladung um einen Termin für die Impfung übers Internet zu machen. Mann kann nur den Termin machen. Wie ist das dann mit den Menschen die schwere Allergien auf einen bestimmten Impfstoff machen. Das dies der Fall ist wurde ja berichtet. Also muss man einen Termin ausmachen, geht hin und erzählt dem dann hoffentlich anwesendem Arzt von der Allergie. Daraufhin wird man nicht geimpft und wieder nach Hause geschickt. Informieren kann man sich nicht denn die Leitungen zur Santé sind hoffnungslos überlastet und wenn man dann doch jemanden erreicht weiss dieser nicht bescheid. Das Ganze ist nur noch lächerlich.

  • Anne Nonym am 18.12.2020 16:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt, wo die Zahlen langsam sinken, denkt man über einen harten Lockdown nach? Interessant.

  • jempi am 13.12.2020 16:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sait en freiden keng Zuelen mei wellen se dei elo nemmei öffentlech weisen well se gesin dass se ed verkackt hun? Oder ass ed rem en Fehler am System ????