Ticker – Luxemburg

29. Oktober 2020 17:22; Akt: 29.10.2020 19:03 Print

Luxemburg beklagt drei weitere Todesfälle

Das Coronavirus hat Luxemburg weiterhin im Griff. Derzeit befindet sich das Land in der «zweiten Welle». Alle Entwicklungen und Informationen in unserem Newsticker.

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Das Wichtigste in Kürze:

• Am 29. Februar wurde in Luxemburg der erste Coronavirus-Fall bestätigt. Inzwischen sind insgesamt 16.356 Einwohner (Stand: 29. Oktober 2020) positiv getestet worden, 150 Menschen haben die Krankheit nicht überlebt.

• Nachdem das Infektionsgeschehen über die Sommermonate an Schwung verloren hatte, ziehen die Ansteckungsrate seit Oktober wieder deutlich an. Einen zweiten Lockdown schließt die Regierung bisher aus. Für viele Wirtschaftsbranchen hatte die Pandemie bereits jetzt verheerende Folgen.

• Weil sich in der zweiten Welle der Pandemie hierzulande vor allem jüngere Menschen mit dem Sars-Cov-2-Virus angesteckt haben, ist die Situation in den Krankenhäusern stabil.


Newsticker:

Donnerstag, 29. Oktober 2020

17.20 Uhr – Drei Sterbefälle und 697 Neuinfektionen am Donnerstag

In Luxemburg wurden seit Mittwoch 697 neue Corona-Fälle festgestellt. 8646 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Donnerstagnachmittag mit. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 6341 angegeben.

Außerdem teilt das Gesundheitsministerium mit, dass Luxemburg wieder drei Todesfälle zu beklagen hat. Somit sind 150 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 140 Personen behandelt, 21 liegen auf der Intensivstation. 13 weitere Personen auf der Normalstation warten noch auf ihr Ergebnis des Coronatests.

15.38 Uhr – Auch im CHEM und CHdN gilt ab Freitag Besuchsverbot

Nach den Robert-Schuman-Krankenhäusern und dem CHL zieht nun auch das Centre Hospitalier Emile Mayrisch (CHEM) in Esch/Alzette, Niederkorn und Düdelingen nach: Ab Freitag herrscht in den Krankenhäusern Besuchsverbot. Auch hier wird es Ausnahmen sowohl für Patienten in den «roten Zonen» (Corona-Zone) wie auch in den «grünen Zonen» (keine Corona-Zone) geben. Außerdem können persönliche Gegenstände der Patienten täglich von 11 bis 19 Uhr am Krankenhauseingang hinterlegt und/oder abgeholt werden.

Gleiches gilt für das Centre Hospitalier du Nord (CHdN). Ab Freitag dürfen Patienten keinen Besuch mehr empfangen. Ausgenommen von der Regel sind die Geburtshilfe, die Palliativstation sowie Personen, die sich im Endstadion einer tödlichen Krankheit befinden.

12.20 Uhr – Neue Maßnahmen könnten bereits ab Mitternacht gelten

Sollte die Chamber am Donnertag die neuen Restriktionen zur Eindämmung des Coronavirus mehrheitlich annehmen, würden die Maßnahmen bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 0 Uhr, in Kraft treten. Das teilt das Abgeordnetenhaus auf Twitter mit.


Mittwoch, 28. Oktober 2020

18.28 Uhr – Das CHL setzt Patientenbesuche aus

Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen ist es nicht mehr möglich, Patienten im Centre hospitalier de Luxembourg zu besuchen. «Es ist eine schwierige Entscheidung, die aufgrund des zunehmenden Kontaminationsrisikos im Zusammenhang mit der blitzschnellen Ausbreitung des Coronavirus getroffen wurde», so das CHL.

Die Maßnahme, die am Donnerstag in Kraft tritt, betrifft nicht die Entbindungsstation (der Ehepartner des Elternteils ist erlaubt), die Kannerklinik (ein autorisierter Verwandter) und bestimmte Patienten in kritischen Situationen.

17.28 Uhr – 774 Neuinfektionen am Mittwoch

In Luxemburg wurden seit Dienstag 774 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. 12.347 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 5831 angegeben.

Weitere Todesopfer meldet das Ministerium am Mittwoch nicht. Somit sind 147 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben sind.

Derzeit werden 132 Personen im Krankenhaus behandelt, 16 davon intensivmedizinisch. Bei 20 Patienten der Normalstation steht das Testergebnis noch aus.

13.55 Uhr – Allerheiligenferien werden nicht verlängert

Die Allerheiligenferien (31. Oktober bis 8. November) werden trotz der rasant steigenden Corona-Fälle im Großherzogtum nicht verlängert. Dies erklärt Bildungsminister Claude Meisch (DP) in seiner Antwort auf die parlamentarische Anfrage des Piraten-Abgeordneten Marc Goergen.

Im Interview mit RTL sagte der Minister am Montagabend, dass eine solche Maßnahme «kontraproduktiv» sei. So könnte eine Verlängerung der Ferien dazu führen, dass Kinder und Jugendliche sich eher versammeln und die Ansteckungen sich somit noch weiter vermehren. Seiner Ansicht nach mache eine Schließung der Schulen nur dann Sinn, wenn auch weitere Aktivitäten abgesagt würden.


Dienstag, 27. Oktober 2020

17.20 Uhr – 485 Neuinfektionen am Dienstag

Im Großherzogtum wurden seit Montag 485 neue Corona-Fälle festgestellt. 8863 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Die Zahl der aktiven Infektionen wird aktuell mit 9579 angegeben.

Sterbefälle hat das Gesundheitsministerium am Dienstag keine gemeldet. Es bleibt somit bei den bisher bekannten 147 Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19.

In den Krankenhäusern werden derzeit 114 Personen behandelt, 16 liegen auf der Intensivstation. Bei weiteren 21 Personen auf der Normalstation ist die Coronainfektion noch nicht bestätigt.

16.15 Uhr – Robert-Schuman-Krankenhäusern verbieten ab Donnerstag Besuche

Krankenbesuche in den Robert-Schuman-Krankenhäusern (HRS), also in der Klinik Kirchberg, in der Zitha-Klinik sowie in der Sainte-Marie-Klinik, sind ab Donnerstag, dem 29. Oktober 2020, verboten. Das teilt die Klinikleitung am Dienstag mit. Ausgenommen von der neuen Regelung sind nur besondere Fälle: Pädiatrie, Gynäkologie und Besuche bei Patienten in kritischer Phase.

Die neue Maßnahme wurde am Dienstag, den 27. Oktober 2020 angekündigt. Das «angesichts der aktuellen Gesundheitssituation». So sollen Patienten und Pfleger besser vor dem Coronavirus geschützt werden. «Wir haben die Pflicht, Patienten, Angehörige, Personal, Ihre Lieben und Sie selbst zu schützen», betonte Dr. Claude Schummer, HRS-Generaldirektor.

11.36 Uhr – Merscher «Chrëschtmaart» abgesagt

In diesem Jahr fällt der «Chrëschtmaart» in Mersch, der am 28. und 29. November stattfinden sollte, aus. Der Schöffenrat der Gemeinden habe diese Entscheidung aufgrund der Ankündigungen der Regierung getroffen. Die Sicherheit der Besucher könne aufgrund der aktuellen Gesundheitslage nicht garantiert werden.

10.30 Uhr – Chamber-Abstimmung am Mittwoch

Am Mittwoch, 15 Uhr, treten die Abgeordneten der Chamber zusammen, um über die neuen Restriktionen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus abzustimmen. Ab Montag könnte dann die Ausgangssperre zwischen 23 Uhr und 6 Uhr gelten. Zudem ist unter anderem vorgesehen, die Minimalstrafe bei Verstößen gegen die Corona-Auflagen von 25 Euro auf 100 Euro zu erhöhen und die Besucheranzahl bei privaten Besuchen auf vier herabzusetzen.


Montag, 26. Oktober 2020

17.29 Uhr – Zwei Sterbefälle und 195 Neuinfektionen am Montag

In Luxemburg wurden seit Sonntag 195 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Montag mit. 1903 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen liegt derzeit bei 4682.

Zudem meldet das Gesundheitsministerium zwei weitere Todesopfer. Somit sind 147 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Derzeit werden 114 Personen im Krankenhaus behandelt, 12 davon intensivmedizinisch.

15.15 Uhr – Research Luxembourg-Experten rechnen mit bis zu 1400 Neuinfektionen täglich

Im aktuellen Wochenbericht von Research Luxembourg warnen die Wissenschaftler vor der sich beschleunigenden Dynamik exponentiell steigender Fallzahlen.

Bis Mitte November könnte sich daraus ein Höchstwert von 1400 Neuinfektionen pro Tag ergeben.

Die Forscher appellieren in dem Schreiben an die Bevölkerung, die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen einzuhalten, um «eine schwere Krise des Gesundheitssystems» zu verhindern. Diese könne vor allem eintreffen, «wenn sich der jüngste Trend der Ansteckung älterer Menschen fortsetzt».

15.15 Uhr – Lenert tritt am Montag um 19 Uhr vor die Presse

Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) wird diesen Montag um 19 Uhr im Anschluss an den Gesundheitsausschuss der Chamber eine Pressekonferenz abhalten und Auskunft zum aktuellen Infektionsgeschehen geben.

Am Samstag wurden in Luxemburg an einem einzigen Tag 862 neue Fälle von Coronavirus bei 11.948 durchgeführten Tests registriert.

13.33 Uhr – Testzentrum wird zum Beratungszentrum in Kirchberg

Sieben Tage in der Woche und von 10 bis 17 Uhr wird ab Dienstag, 27. Oktober 2020, ein neues Covid-19-Beratungszentrum (CCC) am Konrad-Adenauer-Boulevard 31 seine Türen öffnen, teilte das Gesundheitsministerium am Montag, 26. Oktober, am frühen Nachmittag mit. Das Ziel ist klar: Ärzte, Kinderärzte und Notfalldienste zu entlasten, die derzeit angesichts der Zunahme von Covid-19-Infektionen zunehmend Verstärkung brauchen.

Der Sitz des neuen Beratungszentrums wird sich im ehemaligen Nebengebäude der Nationalbibliothek Luxemburg (Bnl) befinden, wo bereits seit dem 19. Oktober ein Testzentrum untergebracht ist.

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Menschen über 6 Jahre können sich dort - unabhängig davon, ob Sie sozialversichert sind oder nicht - bei Anzeichen einer Corona-Infektion kostenlos untersuchen lassen. Das Gesundheitsministerium schließt die Eröffnung eines zweiten Konsultationszentrums desselben Typs im Süden Luxemburgs nicht aus, «falls die Situation dies erfordert».

12.33 Uhr – Kein Weihnachtsmarkt in Mamer

Die Gemeinde Mamer hat am Montag beschlossen, die «Mamer Winter Moments» wegen der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus in Luxemburg abzusagen. Daher wird es in diesem Winter keinen Weihnachtsmarkt und keine Eisbahn geben.

11.01 Uhr – Caféteria wird zur Tagesklinik für ambulante Operationen

Nach dem Anstieg der Zahl der Covid-19-Patienten hat das Centre hospitalier Émile Mayrisch (CHEM) beschlossen, sich neu zu organisieren. Wie das Krankenhaus mitteilt, werde die Caféteria am Standort Esch/Alzette am Montag geschlossen und in eine «Tagesklinik» für ambulante Operationen umgewandelt. Die Caféteria des CHEM war bereits Mitte März für die Aufnahme von Patienten genutzt worden. Es hat eine Kapazität von 24 Betten. Die geplante Tagesklinik soll eine Kapazität von 18 Betten haben.


Sonntag, 25. Oktober 2020

17.29 Uhr – 491 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall

In den vergangenen 24 Stunden wurden im Großherzogtum 491 Neuinfektionen registriert, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Darüberhinaus ist ein weiterer Patient an den Folgen des Coronavirus gestorben. Insgesamt wurden im Land seit gestern 10.366 Tests durchgeführt.

86 Patienten liegen weiterhin mit Covid 19 im Krankenhaus, davon zehn auf Intensiv.

13.45 Uhr – Die Züge werden weiterfahren

Trotz der am Freitag beschlossenen Ausgangssperre planen die CFL, ihr Angebot aufrechtzuerhalten entsprechend dem Fahrplan, der seit dem 8. Juni gilt.

Das Unternehmen beabsichtigt, «den Transport für alle Kunden zu erhalten, insbesondere für diejenigen, die vor allem zu den späten Arbeitszeiten arbeiten». Geschäftsreisen bleiben weiterhin erlaubt.


Samstag, 24. Oktober 2020

17.29 Uhr – Erneut Rekordzahlen bei den Neuinfektionen

In Luxemburg sind seit Freitag 862 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilt das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Von den 11.948 durchgeführten Tests in den vergangenen 24 Stunden waren somit 7,21 Prozent positiv.

Zudem hat das Großherzogtum drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Krise mit oder an einer Infektion mit Corona gestorben sind, steigt somit auf 144.

In den Krankenhäusern werden am Samstag 86 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, zehn davon auf der Intensivstation.


Freitag, 23. Oktober 2020

17.32 Uhr – 516 Neuinfektionen und zwei Todesopfer gemeldet

In Luxemburg wurden seit Donnerstag 516 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Freitag mit. 8936 Tests wurden durchgeführt.

Zudem meldet das Gesundheitsministerium ein weiteres Todesopfer. Somit sind 141 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben sind.

Derzeit werden 86 Personen im Krankenhaus behandelt, zehn davon intensivmedizinisch.

15.40 Uhr – 24 Infektionen im CHEM

In einer Pressemitteilung erklärte das Centre Hospitalier Émile Mayrisch CHEM, dass es am Standort Niederkorn in drei Abteilungen ein Cluster festgestellt hat. 21 Patienten und 13 Mitglieder des Pflegepersonals wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Die betroffenen Patienten wurden in die Corona-Abteilung nach Esch verlegt, wo sie überwacht werden.

14.16 Uhr – Pressekonferenz nach dem Regierungsrat

Die Hôpitaux Robert Schuman bereiten sich wie zu Beginn der Pandemie auf mehr Patienten vor. Mit Hilfe der luxemburgischen Armee haben Mitarbeiter der Klinik am Kirchberg ein Zelt aufgebaut, wie das Krankenhaus am frühen Freitagnachmittag auf Facebook berichtet. Ziel sei es, den Besucherstrom zu steuern und routinemäßige Gesundheitskontrollen durchzuführen, bevor die Patienten das Krankenhaus betreten.

Les Hôpitaux Robert Schuman remercient vivement l'armée luxembourgeoise pour leur soutien et leur aide lors de l'...

Publiée par Hôpitaux Robert Schuman sur Vendredi 23 octobre 2020

10.45 Uhr – Pressekonferenz nach dem Regierungsrat

Nach der ordentlichen Sitzung des Regierungsrates wird Premierminister Xavier Bettel (DP) am Freitagnachmittag vor die Presse treten. Das teilt die Regierung am Freitag mit. Der Regierungschef wird demnach gegen 15 Uhr eine Erklärung abgeben.

Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) hat am Mittwoch noch vor Schnellschüssen bei neuen Maßnahmen gewarnt. Lenert sagte bei der wöchentlichen Pressekonferenz zur Corona-Lage, dass die Regierung die Entwicklung zunächst analysieren werde. Am Freitagnachmittag werden wir erfahren, was diese Analyse ergeben hat.


Donnerstag, 22. Oktober 2020

20.45 Uhr – 14.000 Arbeitsplätze gefährdet

Der Generalsekretär der Horesca, François Koepp, hat am Donnerstag auf die Gefahren einer möglichen erneuten Zwangsschließung von Lokalen hingewiesen. 14.000 Arbeitsplätze würden im Falle einer solchen Maßnahme auf dem Spiel stehen.

Ohne Kurzarbeit könnten viele die Situation nicht überstehen. Er geht aber davon aus, dass auch dies noch nicht ausreichen würde. «Aber mit der angekündigten Hilfe und den richtigen Entscheidungen, können wir die Krise überwinden.»

17.38 Uhr – 595 Neuinfektionen und zwei Todesfälle

Im Großherzogtum wurden seit Mittwoch 595 neue Corona-Fälle festgestellt. 12.177 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

Außerdem beklagt das Großherzogtum zwei weitere Todesopfer. Somit sind 140 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 77 Personen behandelt, acht liegen auf der Intensivstation und bei weiteren acht Personen ist die Coronainfektion noch nicht bestätigt.

11.45 Uhr – Kirchberg-Klinik riegelt Orthopädie wegen drei Corona-Fällen ab

Drei Corona-Fälle sind im Krankenhaus auf dem Kirchberg, welches zu den Robert Schuman-Kliniken gehört, registriert worden, berichtet RTL.lu. Das Krankenhaus bestätigte die Informationen auf Nachfrage von L'essentiel. Zwei Patienten und ein Mitarbeiter seien betroffen. Die orthopädische Abteilung ist vorübergehend geschlossen.

«Wir haben 22 Tests durchgeführt, die mit den Infizierten in Kontakt waren, und alle Tests waren negativ», so das Krankenhaus. 17 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne


Mittwoch, 21. Oktober 2020

16.42 Uhr – Luxemburg meldet 416 Neuinfektionen

Wie Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Mittwoch im Rahmen ihres Pressebriefings mitteilte, wurden in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 416 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Das entspricht 66,5 Infektionen auf 100.000 Einwohner. Bisher lag der Höchstwert in Luxemburg bei 242 Ansteckungen am vergangenen Sonntag.

Wie die Santé später mitteilte, sind in den vergangenen 24 Stunden auch zwei weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit wurden seit dem Beginn der Pandemie 138 Todesfälle in Luxemburg verzeichnet. Die Zahl der durchgeführten Tests liegt am Mittwoch bei 7475. Derzeit werden 67 Corona-Patienten in den Krankenhäusern behandelt, sechs von ihnen liegen auf der Intensivstation.

16.20 Uhr – Acht Infektionen im CHL

Das Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL) hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass in der Abteilung für Unfall- und Gefäßchirurgie ein Cluster von Coronavirus-Infektionen identifiziert wurde. «Drei Mitarbeiter und fünf Patienten wurden positiv getestet», so die Klinik in einer Pressemitteilung. Die acht Fälle seien nach der Ermittlung von Kontaktpersonen in Verbindung mit einem Screening aller Patienten und Mitarbeiter der betreffenden Abteilung aufgedeckt worden. Die positiv getesteten Personen seien isoliert worden.

14.45 Uhr – Patiente Vertriedung appeliert an Ärzte

Immer häufiger werden Patienten vor einem Arztbesuch im Großherzogtum dazu aufgefordert, einen negativen Corona-Test vorzulegen. Das teilt die Patiente Vertriedung asbl am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit. Demnach häuften sich in letzter Zeit die Beschwerden gegenüber der gemeinnützigen Organisation.

Die Organisation weißt darauf hin, dass es keine Anweisung aus dem Gesundheitsministerium oder dem Gesundheitsamt diesbezüglich gebe. Das hätten Nachfragen bei den zuständigen Stellen ergeben. Die Patientenvertreter appellieren deshalb an die Ärzte, die Tests im Vorfeld aufzugeben, im Sinne einer schnellen und effektiven Behandlung von kranken Menschen.

Neben einer verzögerten Behandlung bestehe auch die Gefahr, dass Patienten durch fehlende Krankschreibungen Probleme mit der CNS drohten, bemängeln die Patientenvertreter.


Dienstag, 20. Oktober 2020

17.33 Uhr –230 Neuinfektionen am Dienstag

Im Großherzogtum wurden seit Montag 230 neue Corona-Fälle festgestellt. 5565 Tests wurden durchgeführt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit.

Außerdem beklagt das Großherzogtum ein weiteres Todesopfer. Somit sind 136 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

In den Krankenhäusern werden derzeit 74 Personen behandelt, fünf liegen auf der Intensivstation.

15.00 Uhr – Bis zu 370 Neuinfektionen pro Tag sind möglich

Die Forscher der Covid-19-Taskforce haben in einem am Montagabend veröffentlichten Bericht vor einer exponentiellen Entwicklung der Corona-Zahlen gewarnt, die sich momentan bereits abzeichnet und «kaum kontrollierbar» wäre. Das könnte in den kommenden Wochen Neuinfektionswerte von 370 und mehr pro Tag bedeuten, so die Forscher.

Um gegenzusteuern wird in dem Bericht die deutliche Empfehlung ausgesprochen, Aufklärung und Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung weiter zu erhöhen. Als Beispiel führen die Forscher unter anderem eine verstärkte Konzentration auf Homeoffice an.


Montag, 19. Oktober 2020

17.20 Uhr – 112 Neuinfektionen und zwei Todesopfer gemeldet

In Luxemburg wurden seit Sonntag 112 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Das teilt das Gesundheitsministerium am Montag mit. 1049 Tests wurden durchgeführt. Die Zahl der aktiven Infektionen liegt derzeit bei 2404 .

Zudem meldet das Gesundheitsministerium zwei weitere Todesopfer. Somit sind 135 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben sind.

Derzeit werden 63 Personen im Krankenhaus behandelt, vier davon intensivmedizinisch.

Sonntag, 18. Oktober

17.15 Uhr – 242 Neuinfektionen am Sonntag

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden im Großherzogtum in den vergangenen 24 Stunden 242 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert – der bisher höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Auf 100.000 Einwohner kamen in den vergangenen 24 Stunden 38,65 Infektionen. Insgesamt wurden 8618 Tests durchgeführt.

Am Sonntag meldet das Gesundheitsministerium kein weiteres Todesopfer. Es bleibt somit bei 133 Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind.

14.20 Uhr – Neues Corona-Testzentrum auf dem Kirchberg

«Um der hohen Nachfrage nach Coronatests gerecht zu werden, eröffnet das Nationale Gesundheitslabor (LNS) ab dem morgigen Montag, 12 Uhr, im ehemaligen Gebäude der Nationalbibliothek auf dem Kirchberg ein weiteres Testzentrum. Das Gesundheitsministerium bestätigte die Informationen am Sonntagmorgen in einer Pressemitteilung.

Das Zentrum ist von Montag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die Tests werden ohne Termin, aber mit obligatorischer ärztlicher Verschreibung entnommen. «Kinder können ab dem Alter von sechs Jahren getestet werden», hieß es in der Pressemitteilung.


Samsta

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Verzögerung am 03.03.2020 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    Statt Grenzkontrollen sollten die einfach mal Kollektivurlaub für alle vorschreiben. Geht ein bisschen im Wald spazieren, meidet Menschenansammlungen.

  • Jack am 10.03.2020 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Wer meint, die Sache mit dem Coronavirus werde übertrieben, der soll bitte in unsere Abteilung kommen" Massimo Galli, Chefarzt für Infektionskrankheiten

  • Superjemp am 03.03.2020 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keng Angscht, t'Paulette vun der LASEP huet alles am Grëff !

Die neusten Leser-Kommentare

  • jopp am 25.10.2020 21:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja da stimme ich 100% zu. Hohe Geldstrafen bei nicht tragen und diese viele Menschen wo alles runterspielen. Oder ignorieren. Lauter Egoisten.

  • Nico am 24.10.2020 18:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und morgen ist verkaufsoffener Sonntag. Restriktionen erst ab nächster Woche. Der Virus kann sich noch massiver vermehren. Es lebe der Wahnsinn und die Unvernunft der Regierung. Gleich für die, die jetzt meckern. Ja ich bleibe mit mit meiner Frau zu Hause und die Restriktionen nerven mich und meine Familie auch. Wir haben uns während dieser Krise gegen die grenzenlose Freiheit, aber dafür, für noch ein paar Jahre Leben. Bleibt alle gesund und gebt die Hoffnung auf ein Serum nicht auf.

  • Bibou am 16.10.2020 12:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wat wen blödsin. Dei wou sëcher Wellen schūtzen sollen eng Mask undoen an dei aber eben net a basta.

  • J1959p am 14.10.2020 12:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ????????????????

  • Nico am 10.10.2020 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Maskenpflicht!!!!!!Wir alle wissen, dass es von Tag zu Tag schlimmer wird und wir können nicht sehr viel tun. Das Wenige das wir tun können wird grösstenteils wissentlich Ignoriert. Wann wird endlich das Nichttragen eines Atemschutzes an vorgeschriebenen Orten unter massive Strafen gestellt. Tut mir leid dass ich das schreiben muss, aber das was ich jeden Tag sehen muss ist leider Gottes unter aller Sau. Für viele Menschen ist Covid19 noch immer Nichtexistenz oder das Leben ihrer Mitmenschen ist denen nichts wert.