Wegen Homeoffice

19. März 2020 19:36; Akt: 20.03.2020 08:32 Print

Netflix schränkt Datenübermittlung ein

Die Netze könnten in der Corona-Krise wegen Überlastung an ihre Grenzen stoßen. Jetzt hat Netflix Maßnahmen beschlossen.

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Nach Sorgen, die verstärkte Nutzung von Video-Streamingdiensten könnten in der Coronavirus-Krise das Internet verstopfen, hat sich die EU-Kommission an Netflix gewandt. EU-Kommissar Thierry Breton sprach mit Netflix-Chef Reed Hastings über Wege, die Belastung zu senken, wie die Brüsseler Behörde am Mittwoch mitteilte.

Der EU-Kommissar hatte am Donnerstag den zweiten Tag in Folge mit Netflix-Chef Reed Hastings gesprochen. Am Vortag hatte Breton ihm unter anderem vorgeschlagen, die Bildqualität bei starker Auslastung automatisch von HD- auf Standard-Auflösung runterzuschrauben.

Sorge wegen Heimarbeit

Bei einer höheren Bildauflösung gibt es ein schärferes Bild, weil mehr Pixel dargestellt werden. Dafür werden aber auch mehr Daten übertragen. Netflix empfiehlt für HD (High Definition) eine Internet-Geschwindigkeit von fünf Megabit pro Sekunde, während es bei Standard-Auflösung drei Megabit pro Sekunde sind.

Einen richtig großen Sprung gibt es dann aber bei dem noch besseren Utra-HD-Format: Hier empfiehlt Netflix 25 Megabit pro Sekunde. Die Ultra-HD-Qualität gibt es dabei nur in den teureren Tarifmodellen von Netflix.

In Europa gibt es insgesamt die Sorge, dass die verstärkte Heimarbeit und Nutzung von Unterhaltungsangeboten die Netze verstopfen können. Internet-Anbieter versicherten bisher, dass sie den Anstieg schultern können.

(L'essentiel/kle/scl)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • irgendeen am 19.03.2020 21:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fanger weg vum Netflix, se sollen Geldstrofen un dei Firmen schecken dei Joeren laang op hierem Faulen Aasch soutzen an net hier Netzer ausgebaut hun! Statt dass d‘Bossen dei dach nix futeieren Miliounen un Primen kasseieren, sollen se d‘Infrastruktur ausbauen an verstärken!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • irgendeen am 19.03.2020 21:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fanger weg vum Netflix, se sollen Geldstrofen un dei Firmen schecken dei Joeren laang op hierem Faulen Aasch soutzen an net hier Netzer ausgebaut hun! Statt dass d‘Bossen dei dach nix futeieren Miliounen un Primen kasseieren, sollen se d‘Infrastruktur ausbauen an verstärken!

    • Taxman am 21.03.2020 09:44 Report Diesen Beitrag melden

      Naischt verstaan. Netzer geheieren entweder dem Staat oder puer Monopolisten do kann Netflix guer net matschwetzen. Dei wieren naemlech frou et geing iwwerall Glasfaser leien dann keinten se mei daier Aboen verkaafen. Och Scaling genannt.

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