Ticker – Luxemburg

27. März 2020 09:40; Akt: 27.03.2020 16:41 Print

Sechs weitere Corona-​​Opfer in Luxemburg

Das Coronavirus hat Luxemburg voll im Griff. Die Regierung hat weitreichende Maßnahmen beschlossen. Alle Entwicklungen und Informationen in unserem Newsticker.

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Das Wichtigste in Kürze:

• Am 29. Februar wurde in Luxemburg der erste Coronavirus-Fall bestätigt. Inzwischen sind insgesamt 1605 Personen positiv getestet worden, 15 Menschen haben die Krankheit nicht überlebt.

• In mehreren Stufen hat die Regierung Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

• Das öffentliche Leben kommt langsam zum Erliegen, die Wirtschaftet leidet.


Newsticker:

Freitag, 27. März 2020

16.30 Uhr – 15 Corona-Opfer in Luxemburg

Die Zahl der Corona-Opfer erhöht sich dramatisch auf 15, wie Premierminister Xavier Bettel in einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag bekanntgab.

15.02 Uhr – Geschäfte in Luxemburg-Stadt rufen zur Solidarität auf

Der hauptstädtische Geschäftsverband UCVL bittet die Vermieter gewerblicher Flächen während der Corona-Krise gegebenenfalls auf die Miete zu verzichten. Die UCVL erklärt, dass viele Unternehmen aufgrund der Bewegungseinschränkung einen starken Umsatzrückgang zu verzeichnen haben. In vielen Fällen sei der Umsatz sogar komplett weggebrochen.

14.50 Uhr – Chamber stimmt über Beihilfen für kleine und mittlere Unternehmen ab

Der Gesetzesentwurf über die Beihilferegelung für kleine und mittlere Unternehmen, die durch die Krise in finanzielle Nöten geraten sind, wird den Abgeordneten am Dienstag um 14.30 Uhr zur Abstimmung vorgelegt.

14.47 Uhr – Dan Kersch tritt vor die Presse

Arbeitsminister informiert um 17.30 Uhr über verschiedene Maßnahmen für Unternehmen und Arbeitnehmer. Unter anderem will er zum Thema Kurzarbeit sprechen.

14.30 Uhr – Kindernotaufnahme in Kirchberg schließt

Die Robert-Schuman-Krankenhäuser haben die Schließung der Kindernotaufnahme des Kirchberg-Krankenhauses mit sofortiger Wirkung angekündigt. Diese Maßnahme wurde im Rahmen einer Sonderregelung getroffen, um einen größeren Patientenstrom wegen der Corona-Krise bestmöglich zu bewältigen.

Die Kindernotaufnahme in der Kannerklinik des CHL (4 Rue Nicolas Ernest Barblé) bleibt weiterhin 24 Stunden am Tag geöffnet. Das Pädiatrische Ärztehaus steht jungen Patienten unter der gleichen Adresse von Montag bis Freitag von 19 bis 22 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 21 Uhr zur Verfügung.

13.23 Uhr – US-Airforce hilft Luxemburg

Die US-Botschaft in Luxemburg hat am Freitag bekannt gegeben, dass die US-Luftwaffe der luxemburgischen Armee Generatoren und Kühlaggregate zur Unterstützung des provisorischen Krankenhauses am CHL zur Verfügung gestellt hat. Darüber hinaus werden 36 amerikanische Soldaten am Standort Sanem das Luftfrachtunternehmen Cargolux am Findel unterstützen.

Die am Mittwoch gelieferte Ausrüstung wird die Behandlungskapazität in dem von der Nato zur Verfügung gestellten und von der Luxemburger Armee installierten provisorischen Krankenhaus erhöhen. Die Nato-Agentur NSPA stellt außerdem 15 Experten zur Verfügung, um die Gesamtorganisation der Versorgungszentren zu verbessern.

8.55 Uhr – Neue Behandlungszentren erklärt

Vier Standorte der neuen Behandlungszentren («centre de soins avancé») sind in Luxemburg eingerichtet worden. Esch/Belval, Ettelbrück und Grevenmacher sind schon in Betrieb. Die drei Standorte sind bereits gut ausgelastet und der vierte, im Osten des Landes, soll am Freitagnachmittag folgen. In den Zentren sollen Patienten die bestmögliche Versorgung bekommen.

Sie stehen allen Patienten offen, ob mit Corona-Verdacht oder ohne und auch ohne vorherige Überweisung durch einen Arzt. Nachdem am Donnerstag die Experten die Telekonsultation und weiter Neuerungen vorgestellt haben, veröffentlichte das Gesundheitsministerium auf seiner Facebook-Seite ein Video, das die Funktionsweise der Zentren verdeutlichen soll. Darin führt Dr. Pierre Hertz, der Koordinator der Zentren durch das Zentrum in der Luxexpo und erklärt den Betrieb.


Donnerstag, 26. März 2020

17.30 Uhr – Ein weiteres Corona-Opfer in Luxemburg

Das Großherzogtum hat den Tod eines weiteren Coronavirus-Patienten zu beklagen, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstagnachmittag mitgeteilt hat. Damit sind neun Menschen in Luxemburg an den Folgen des Virus gestorben.

Außerdem sind 120 neue Fälle des Coronavirus im Großherzogtum hinzugekommen, nachdem schon gestern ein Rekord an Neuinfektionen vermeldet wurde. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen auf 1453.

14.15 Uhr – Privat-Uni spendet Ausrüstung an Krankenhaus

Die Krankenhäuser hatten Unternehmen und Einrichtungen im Land aufgerufen, Masken, Handschuhe und sonstige nicht benötigte Ausrüstung im Kampf gegen das Coronavirus zu spenden. Die internationale Schule in Luxemburg (ISL) ist dem Aufruf gefolgt und hat das Material an die Robert Schuman Klinik auf dem Kirchberg übergeben. Insgesamt wurden 736 Masken und rund 1700 Paar Einweghandschuhe, sowie weiteres Material gespendet.

11.45 Uhr – Oberste Regel: den Arzt anrufen, nicht hinfahren

Sechs Gesundheitsexperten haben über die aktuellen Entwicklungen im Land aufgeklärt. Dazu gehört: Die Telekonsultation soll Neuinfektionen beim Arzt und im Krankenhaus verhindern, drei der vier Gesundheitszentren stehen bereits und eine Studie zu neuen Medikamenten nimmt Fahrt auf.

Für die Menschen in Luxemburg gilt daher weiterhin #BLEIFTDOHEEM. Das gilt auch im Fall eines Verdachts auf eine Infektion. Die Experten bitten mit Nachdruck darum, erst einen Arzt anzurufen. Der klärt über die weiteren Schritte auf. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

9.10 Uhr – Luxemburgs Experten geben um 11 Uhr Erklärung ab

In der Corona-Krise verändert sich die Lage jeden Tag. Um 11 Uhr geben die Experten des Landes eine aktuelle Einschätzung ab. Sprechen werden neben der Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) auch Christian Oberlé, Direktor der CNS, Pierre Hertz, Koordinator der neuen Versorgungszentren (centres de soins avancés) und Romain Nati, Direktor des städtischen Krankenhauses (Centre hospitalier de Luxembourg).


Mittwoch, 25. März 2020

16.01 Uhr – 234 Neuinfektionen

In Luxemburg wurden seit Dienstag weitere 234 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilt Premierminister Xavier Bettel am Mittwochnachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz zur Sitzung des Regierungsrates mit. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Großherzogtum auf 1333 Menschen. Trauriger Rekord: So viele Neuinfektionen innerhalb eines Tages hatte es zuvor noch nicht gegeben.

Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hat es nicht gegeben, wie Gesundheitsministerin Paulette Lenert eklärte.

15.45 Uhr – Zwei neue Behandlungszentren

Das Rehabilitationszentrum Schloss Colpach und das Thermalbad Bad Mondorf werden in Behandlungszentren umgewandelt. Das Rehabilitationszentrum ist bereits in Betrieb und kann bis zu 80 Coronavirus-Patienten aufzunehmen, die stationär behandelt werden müssen.

In Bad Mondorf dürfte man am morgigen Donnerstag soweit sein. «Dadurch können unsere Kollegen in den Krankenhäusern schneller Plätze für diejenigen freigeben, die sie am meisten benötigen», erklärt Jean-Philippe Schmit, Generaldirektor des Rehabilitationszentrums.

15.05 Uhr – Tausende Freiwillige

8100 Menschen aus dem Gesundheitssektor sind einem Aufruf der Regierung gefolgt. Sie wollen Luxemburg durch die Corona-Krise helfen. Dazu kommen 2400 Freiwillige, die keine Erfahrung im medizinischen Bereich haben, aber etwas Gutes tun wollen.

Das Gesundheitsministerium hatte nach Helfern gesucht. Bis gestern konnte man sich auf der Website govjobs.public.lu registrieren.

15 Uhr – Kontaktloses Bezahlen erlebt Boom

Viele Geschäfte versuchen, Barzahlungen wegen des Ansteckungsrisikos zu vermeiden und bitten ihre Kunden stattdessen, mit Karte zu zahlen. Mastercard hat daher einen «phänomenalen Boom» des kontaktlosen Zahlungsverkehrs festgestellt. Um diese Art der Zahlung zu erleichtern, haben mehrere Länder das Limit, bis zu dem man seine Einkäufe ohne Eingabe des Pin bezahlen kann, angehoben. In Luxemburg wurde die Obergrenze von 25 auf 50 Euro erhöht.

13.08 Uhr – Halbe Milliarde für Kurzarbeit

Die Kurzarbeit in der Corona-Krise werde den Luxemburger Staat allein im März mindestens 500 Millionen Euro kosten. Das sagte Arbeitsminister und Vize-Premierminister Dan Kersch am Mittwoch im Interview mit 100.7. Das Paket ist derzeit für den März geplant und reiche «natürlich nicht», wenn die Zahl der Anträge im April genauso hoch bleibe wie bisher. Kersch bilanziert, dass derzeit zwischen 6000 und 7000 Unternehmen Anträge gestellt hätten.

Für die Dauer der Kurzarbeit zahlt der Staat 80 Prozent der Löhne, wenn ein Unternehmen einen Antrag stellt. Als Folge der Schließung der Baustellen haben allein die Bauunternehmen rund 30.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschicht. Das entspricht einem Lohnvolumen von rund 150 Millionen Euro. Es sei derzeit «unmöglich, die Kosten der Krise abzuschätzen», denn niemand wisse, «wie viele Unternehmen betroffen sein werden oder wie lange die Krise dauern wird».

12.52 Uhr – Petitionen ausgesetzt

Der Petitionsausschuss der Chamber hat am Mittwochmorgen beschlossen, dass die laufenden Petitionen ausgesetzt werden. Das teilt das Abgeordnetenhaus am Mittwoch mit. Alle laufenden Petition werden rückwirkend zum 18. März eingefroren. Damit wolle man verhindern, dass die Petitionen in der aktuellen Lage benachteiligt werden. Je nach Entwicklung der Lage sollen die Petitionen am 15. April wieder zur Zeichnung freigegeben werden. Die Maßnahme betrifft neben der Online-Unterzeichnung auch die Möglichkeit, persönlich zu unterzeichnen.

12:32 – Kein Mittelalterfest in Useldingen

Das Mittelalterfest von Useldingen, das für den 13. und 14. Juni geplant war, wird abgesagt. Die Organisatoren, die Seniorenmannschaft des FC Useldange, bekunden ihre Solidarität mit dem Land. Man wolle einen Beitrag zu den enormen Anstrengungen des Landes im Kampf gegen das Coronavirus leisten. Das Mittelalterfest, in der außergewöhnlichen Kulisse von Schloss Useldange, ist eines der beliebtesten Feste des Landes. Es werde im nächsten Jahr noch stärker zurückkehren, zeigen sich die Verantwortlichen zuversichtlich.

12:11 Uhr – Kein Fußball bis zum 27. April

Alle Fußball- und Futsal-Spiele, die bis zum 27. April in Luxemburg geplant waren, sind abgesagt. Das teilte der Luxemburger Fussballverband (FLF) mit. Darüber hinaus bleibt die FLF-Fußballschule bis auf weiteres geschlossen.

9.05 Uhr – Bettel und Lenert geben Lagebericht

Premierminister Xavier Bettel (DP) tritt am heutigen Mittwoch gemeinsam mit Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) vor die Presse. Ab 16 Uhr berichten sie über den aktuellen Stand in der Corona-Krise. Zuvor tagt der Regierungsrat.


Dienstag, 24. März 2020

17.51 Uhr – Mehr als 1000

Die Zahl der Neu-Infizierten wächst auf 1099 im Großherzogtum. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Im Vergleich zum Dienstag sind das 224 Erkrankte mehr. Von Montag auf Dienstag wurden 77 Neuinfektionen gezählt. Es bleibt weiterhin bei acht Todesopfern.

16.51 Uhr – Änderung des Busfahrplans wegen Grenzschließung

Die Schließung der luxemburgisch-deutschen Grenze bei Remich führt zu Änderungen in der Linienverkehr der RGTR-Busse 158 Kirchberg – Remich – Merzig und 159 Luxemburg – Losheim. Die Busse fahren ab sofort über Schengen nach Deutschland. Die Haltestelle Nennig Zoll wird durch den Nennig Bahnhof ersetzt.

15.01 Uhr – Aufruf des Premierministers

Premierminister Xavier Bettel hat über Twitter ein Video verbreitet, in dem er erneut die Corona-Maßnahmen erläutert: Raus gehen ja, aber nur kurz. Das Prinzip laute «drinnen bleiben!», betont der Premierminister. Bettel richtet überdies ein Dankeschön an all jene Menschen, die Arbeiten gehen müssten und so den Laden am Laufen hielten. Sein Dank gelte auch den Grenzgängern aus Frankreich, Belgien und Deutschland, so der Regierungschef.

Montag, 23. März 2020

17.30 Uhr – 77 neue Infizierte

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Patienten im Großherzogtum steigt auf 875. Das teilt das Gesundheitsministerium am Montagabend mit. Die Zahl der Infizierten steigt damit um 77 Infizierte. Von Samstag und Sonntag wurden noch 128 Neuinfektionen gezählt.

Neue Todesfälle wurden nicht berichtet.

14.20 Uhr – 1500 Schutzanzüge gespendet

Die in Luxemburg ansässige China Construction Bank hat 1500 medizinische Schutzanzüge gespendet, hieß es am Montag in einer Erklärung. Das Gesundheitsministerium verteilt die Spende an die Krankenhäuser. Auch an Frankreich, Italien, Spanien und Ungarn hat die Bank nach eigenen Angaben gespendet.

12.15 Uhr – Hilfe für Sportvereine

Die Regierung hat beschlossen, dass auch Sportvereine und -verbände von den Konjunkturhilfen in der Corona-Krise profitieren können. Demnach können Vereine, die Profisportler beschäftigen und für diese in die Sozialversicherung einbezahlen, für diese Kurzarbeit beantragen. Das bestätigte Sportminister Dan Kersch gegenüber RTL.

10.27 – Auchan lässt morgens nur Senioren rein

Im Auchan Cloche d'Or haben zwischen 8 und 9 Uhr am Morgen nur Senioren (Personen über 65 Jahre) und medizinisches Personal Zutritt. Der Supermarkt ergreift damit - wie zuvor bereits Lidl - Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu begrenzen.

10 Uhr – Neue Zahlen am Abend erwartet

Die aktuelle Zahl der gezählten Corona-Infektionen wird die Regierung an diesem Montag erst gegen 18 Uhr veröffentlichen. Bisher hatte die Regierung jeweils am Morgen über den aktuellen Stand informiert. Es wird erwartet, dass im Laufe des Tages großflächig Tests durchgeführt werden.


Sonntag, 22. März 2020

20 Uhr – Spende aus China

Ein Cargolux-Flieger mit medizinischer Ausrüstung ist heute Nachmittag am Findel gelandet. Das teilte das Frachtunternehmen auf seiner Facebook-Seite mit. Die Spende kommt aus der chinesischen Provinz Henan. Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) hatte zuvor erklärt, dass die Lieferung von Masken «ein Problem» sei, obwohl «viele bestellt wurden.» Weitere fünf Millionen Masken sollen am morgigen Montag aus China eintreffen.

Cargolux freighter LX-UCV bound from Zhengzhou, China, landed this afternoon with medical supplies for Luxembourg...

Publiée par Cargolux Airlines International S.A. sur Dimanche 22 mars 2020

16 Uhr – Vorsichtiger Optimismus

Nachdem die Zahl der bestätigten Infektionen in den vergangenen Tagen dramatisch gestiegen ist, hat sich Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) am Sonntag bemüht, Optimismus auszustrahlen.

Unseren Artikel zur Pressekonferenz der Ministerin finden Sie hier: «Etwa zehn Infizierte konnten geheilt werden»

14 Uhr – Pressekonferenz

Innerhalb von nur drei Tagen hat sich die Zahl der Corona-Patienten in Luxemburg mehr als verdoppelt. Am Sonntagmittag tritt Gesundheitsministerin Paulette Lenert erneut vor die Kameras.

Die Pressekonferenz können Sie ab 15 Uhr hier live verfolgen:

10.20 Uhr – Neue Zahlen

Die Zahl der bestätigten Infektionen ist in Luxemburg weiter angestiegen. Inzwischen sind 798 Personen positiv getestet worden, wie das Gesundheitsministerium am Sonntagmorgen mitteilt. Das sind 128 mehr als noch am Samstag. Die gute Nachricht: Es sind keine weiteren Todesopfer zu beklagen.

Ministerin Paulette Lenert (LSAP) wird am Nachmittag erneut vor die Kameras, um die Öffentlichkeit über die aktuelle Lage zu informieren.

9 Uhr – Zahnärzte schließen

Ab diesem Wochenende werden in Luxemburg keine Zahnbehandlungen mehr durchgeführt. Da der enge Kontakt von Medizinern und Patienten ein hohes Risiko birgt, bleiben die Praxen des Landes bis auf Weiteres geschlossen. Dies bestätigt ein Arzt am Sonntagmorgen gegnüber L'essentiel.

Notfälle sollen aber weiter behandelt werden. Mehr Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel.


Samstag, 21. März 2020

17 Uhr – Keine Grenzschließungen

Xavier Bettel (DP) betont erneut seinen Willen, Luxemburgs Grenzen offen zu halten. «Wenn wir sie zumachen, überlebt keiner hier in Luxemburg», erklärt der Premierminister am Samstagnachmittag in der Chamber. Die Regierung stehe in ständigem Kontakt mit den Nachbarländern, um Berufspendlern weiter den Grenzübertritt zu ermöglichen.

Mehr Informationen zur Parlamentssitzung finden Sie in diesem Artikel.

12 Uhr – Drei weitere Corona-Opfer

Das Großherzogtum hat den Tod von drei weiteren Coronavirus-Patienten zu beklagen, wie das Gesundheitsministerium am Samstagmorgen mitteilt. Damit sind acht Menschen in Luxemburg an den Folgen des Virus gestorben.

Seit gestern sind 186 neue Fälle des Coronavirus im Großherzogtum hinzugekommen. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen auf 670.

11.30 Uhr – Masken aus China

China kommt dem Großherzogtum mit einer für Montag geplanten Lieferung zu Hilfe. Auch Südkorea hilft.

Mehr Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel.


Freitag, 20. März 2020

19.05 Uhr – 450 Kontrollen der Police Grand-Ducale

Seit Montag hat die Polizei mehr als 450 Kontrollen im Land durchgeführt. Überprüfungen gab es bei Geschäften, Restaurants und Cafés, aber auch auf offener Straße. So soll die Umsetzung der Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Coronavirus sichergestellt werden. Verwarnungen kosten 145 Euro.

Ausschließlich folgende Kommissariate empfangen derzeit Bürger:

• Commissariat Luxembourg (1, Rue Marie et Pierre Curie)
• Commissariat Diekirch (8, Rue Alexis Heck)
• Commissariat Esch/Alzette (104, Boulevard Kennedy)
• Commissariat Museldall in Grevenmacher (48, Rue de Machtum)

Sie sind rund um die Uhr geöffnet.

15.10 Uhr – Ärzte am Wochenende erreichbar

Am kommenden Wochenende sind von 9 Uhr bis 11 Uhr und von 15 bis 17 Uhr viele Allgemeinärzte telefonisch für ihre Patienten zu erreichen. (Telefonnummern unter: cmg.lu)

14.20 – Fünf Todesfälle

Xavier Bettel (DP) bestätigt auf der aktuellen Pressekonferenz, dass es inzwischen fünf Todesfälle aufgrund der Corona-Pandemie in Luxemburg gibt.

14.15 Uhr – Ein provisorisches Krankenhaus

Am Freitag erklärte Premierminister Xavier Bettel (DP), dass neben dem Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL) ein provisorisches Krankenhaus gebaut werde. So wolle man sich auf eine mögliche Verschärfung der Situation vorbereiten. Die Einzelteile des Zeltes wurden von Cargolux aus Italien nach Luxemburg gebracht.

13.45 Uhr – Post

21 Poststellen sollen wegen der Corona-Krise vorübergehend geschlossen werden. Die Öffnungszeiten der verbleibenden 35 Filialen werden angepasst. Ab dem 21. März bleiben sämtliche Büros samstags geschlossen.

9.40 Uhr – Korrektur der Zahlen

Das Gesundheitsministerium hatte auf seiner Website am Freitagmorgen 283 neue Fälle des Coronavirus im Großherzogtum bekanntgegeben.

Eine halbe Stunde später wurde die Zahl nach unten korrigiert. Man habe einen Fehler gemacht, so das Ministerium. Die tatsächliche Zahl an Corona-Fällen beträgt 484. Das sind 149 Infektionen mehr als noch am Donnerstag.

9 Uhr – Drastischer Anstieg der Infektionen

Seit gestern sind 283 neue Fälle des Coronavirus im Großherzogtum hinzugekommen. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen auf 618, wie das Gesundheitsministerium am Freitagmorgen mitteilt.

Vier Menschen sind bisher an den Folgen des Virus gestorben.

8.30 Uhr – «Keep calm and give blood»

Ruhe bewahren und Blut spenden - Das ist der Appell, den das Luxemburger Rote Kreuz am Freitagmorgen veröffentlicht hat. «Blutspenden ist wichtig und die aktuelen Regeln erlauben, dass man zur Blutspende fährt», so die Mitteilung. Verschiedene chirurgische Eingriffe könnten auch in der aktuellen Situation nicht verschoben werden und manche laufende Behandlungen seien auf die Blutkonserven angewiesen, so das Rote Kreuz.

Daher setzen die Blutspendeteams des Roten Kreuzes ihren Auftrag fort und haben «eine Reihe von Schutzmaßnahmen ergriffen, um ihre Sicherheit und die der Spender zu gewährleisten». Zum Beispiel werden die Hände jedes Besuchers am Eingang des Gebäudes desinfiziert. Und die Spender, die auf ihre Snacks warten, sind weit genug voneinander entfernt, um eine mögliche Übertragung des Virus zu vermeiden.

Infos zur Blutspende sind auf der Website www.dondusang.lu oder telefonisch unter 2755-4000 erhältlich.


Donnerstag, 19. März 2020

19.30 Uhr – Deutsch-luxemburgische Grenze

Die Bundesregierung schließt ab Freitag, 20. März, mehrere Grenzübergänge. Dies betrifft Luxemburg, Frankreich, Österreich, Dänemark und die Schweiz.

An Luxemburgs Grenze bleiben diese Übergänge offen:

•A 1 (bei Wasserbillig)
•B 419 Wellen
•B 419 Wincheringen
•B 418 Wasserbilligerbrück
•B 257 (E29) Echternachbrück
•B 407 / B 419 Perl-Schengen / Perl Apach (Kreisverkehr Dreiländereck)
•A 8 (Perl-Schengen)

Die Liste finden Sie hier.

11.57 Uhr – Dringende Sitzung

Die Chamber hat für Samstag eine Dringlichkeitssitzung einberufen. Um 14 Uhr sind die Abgeordneten geladen um über eine Verlängerung des «état de crise» zu beraten. Dieser kann längstens auf drei Monate ausgedehnt werden. Das schreibt die Luxemburger Verfassung so vor.

Einer solchen Verlängerung muss das Parlament mit einer Zweidrittel-Mehrheit zustimmen, also 40 von 60 Abgeordneten müssen mit «Ja» stimmen. Die Krisen-Maßnahmen enden automatisch mit dem Ende des Notstandes. Das Parlament überwacht währenddessen ob er aufrechterhalten werden muss oder vorzeitig beendet werden kann.

9 Uhr – Zwei weitere Corona-Opfer

Das Großherzogtum hat den Tod von zwei weiteren Coronavirus-Patienten zu beklagen. Damit sind vier Menschen in Luxemburg an den Folgen des Virus gestorben.

Mittlerweile sind 335 Menschen in Luxemburg mit dem Coronavirus infiziert, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstagmorgen mitteilt. Das sind 132 mehr als noch am Mittwoch.

14 Personen werden derzeit wegen der Lungenkrankheit Covid-19 im Krankenhaus behandelt, vier Patienten befinden sich in einem kritischen Zustand.


Mittwoch, 18. März 2020

17.40 Uhr – Schulen bis zum 19. April geschlossen

Die Schulen des Landes sollen noch bis zum 19. April geschlossen bleiben. Das teilte das Bildungsministerium mit.

Folgen hat das zum einen für das Première-Examen: Die Regierung hat beschlossen, nur den Lernstoff abzufragen, der tatsächlich vermittelt worden ist. Das teilte Bildungsminister Claude Meisch den Schülern per Videobotschaft mit. Am Zeitpunkt des Examens soll sich bis auf Weiteres nichts ändern.

Die Epreuves standardisées in der Grundschule haben bereits begonnen und werden nach den Osterferien fortgesetzt.

Sollten die Schulen nach den Osterferien geschlossen bleiben, würden die Tests ausfallen. Die Orientierung findet laut Meisch auf Basis der «Bilans» statt. Die Orientierung soll fristgerecht abgeschlossen werden.

11.45 Uhr – Schließung mehrerer POST-Filialen

POST Luxemburg hat ab diesem Mittwoch die Öffnungszeiten seiner Verkaufsstellen angepasst, und einige POST-Filialen vorübergehend geschlossen (Belair, Limpertsberg, Esch-Nord, Esch-Lallingen, Kayl, Clemency, Kirchberg, Ulflingen und Bereldingen).

Folgende Telekom-Geschäfte sind vorübergehend geschlossen: Differdingen, Kirchberg und Cloche d'Or.

POST erinnert daran, dass viele Dienste online oder per Fernzugriff verfügbar sind. Einzelheiten unter www.post.lu.

10.45 Uhr – Müllentsorgung in der Hauptstadt

«Die Entsorgung von Hausmüll, biologisch abbaubarem Abfall, Glas und Altpapier bleibt bis auf weiteres garantiert», teilte die Stadt Luxemburg am Mittwoch mit. Die Container an den 65 öffentlichen Sammelstellen bleiben auch für «wiederverwertbare Materialien wie Papier/Karton, Glas, Altkleider und Batterien» zugänglich.

Lediglich die für diese Woche geplanten mobilen Sammelaktionen für die SuperDrecksKëscht werden abgesagt. Das Recyclingzentrum an der Route d'Arlon bleibt ebenfalls «bis auf weiteres» geschlossen.

10.30 Uhr – Fast-Food-Restaurants schließen

Das Unternehmen Burger Brands, welches in Luxemburg und Belgien die Ketten Quick und Burger King verwaltet, hat die Schließung aller Filialen zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden angekündigt. Bis auf weiteres bleiben alle Restaurants geschlossen, auch Drive-In-Verkäufe werden nicht mehr angeboten.

9 Uhr – Zweiter Todesfall, 63 neue Infektionen

Die Person in kritischem Zustand ist an den Folgen des Coronavirus verstorben. Die Zahl der Infizierten im Großherzogtum steigt auf 203. Das hat das Gesundheitsministerium am Mittwochmorgen mitgeteilt. Das sind 63 mehr als noch am Dienstag.

Damit hat Luxemburg zwei Todesfälle zu beklagen.


Dienstag, 17. März 2020

22.14 Uhr – Grenzgänger aus Belgien

Nachdem Belgien eine dreiwöchige Ausgangssperre beschlossen hat, gibt Luxemburg ein Formular für Grenzgänger heraus, um ihnen die Einreise ins Großherzogtum zu erleichtern. Das Formular finden Sie hier.

18.40 Uhr – Police Grand-Ducale kontrolliert ab sofort

Die Luxemburger Polizei führt seit Dienstag im ganzen Land Kontrollen durch, «um sicherzustellen, dass die von der Regierung getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus eingehalten werden.» Die Kontrollen werden in den kommenden Tagen fortgesetzt.

Das sind die Maßnahmen

Die Regierung hat erlassen, dass der Verkehr auf öffentlichen Straßen streng auf die folgenden Aktivitäten beschränkt ist:

• Der Gang zum Arzt, wenn unbedingt notwendig
• Einkaufen von Lebensmitteln, Arzneimitteln und Grundbedarfsgütern
• Der Weg zur Arbeit, wenn Telearbeit nicht möglich ist
• Hilfe und Pflege für ältere und bedürftige Personen
• Notfallsituationen
• Es ist erlaubt, ins Freie zu gehen, wenn soziale Kontakte vermieden werden
• Alle Erholungsgebiete sind bis auf Weiteres geschlossen

17.45 Uhr – Nordspidol organisiert sich sich neu

Die CHDN-Klinik in Wiltz wird ab Mittwoch keine Notfallpatienten mehr aufnehmen. Außerdem werden die Zuständigkeiten am Centre Hospitalier du Nord (CHdN) aufgrund des Coronavirus neu organisiert. Dies berichtet das Luxemburger Wort. Demnach werden Notfallpatienten ab Mittwoch (18. März) nur noch am Klinikstandort in Ettelbrück aufgenommen. Das Wiltzer Krankenhaus wird die Notaufnahme komplett schließen und bleibt nur noch Patienten vorbehalten, die nicht mit dem Coronavirus infiziert sind.

16.03 Uhr – Plenarsaal ist spärlich besetzt

Zur Debatte zur Corona-Krise sind am Dienstag nur wenige Abgeordnete im Plenarsaal erschienen. Der Grund: Die Parlamentarier lassen zwei Sitze zu ihren Nachbarn frei, um den empfohlenen Sicherheitsabstand einzuhalten. Wer nicht im Plenarsaal Platz genommen hat, verfolgt die Debatte in den Nebenräumen.

14.44 Uhr – Infizierter ist in kritischem Zustand

Sechs mit dem Coronavirus infizierte Personen müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden. «Davon befindet sich eine in kritischem Zustand», sagte Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Dienstagmittag in der Chamber. Krankenhäuser würden derzeit mit Atemschutzmasken beliefert. Nach offiziellen Zahlen sind derzeit 140 Menschen an Covid-19 erkrankt. Eine Person ist bisher gestorben.

11.20 Uhr – Zahl nach oben korrigiert

Die Zahl der bestätigten Infektionen schnellt am Dienstagmorgen nach oben. Laut Regierungsangaben sind um 11.20 Uhr 140 Fälle in Luxemburg bekannt. Nur zwei Stunden zuvor waren 94, am Montagabend 81 Patienten gezählt worden.

9.20 Uhr – 13 neue Infektionen

94 Menschen sind in Luxemburg inzwischen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstagmorgen mit. Das sind 13 Fälle mehr als noch am Montag.

8 Uhr – Ärzte warnen vor Kollaps im Gesundheitssystem

Ärzte im Großherzogtum setzen einen Notruf ab. Um einen Kollaps der Krankenhäuser zu verhindern, sollen die Menschen dringend zu Hause bleiben. Den ganzen Artikel lesen Sie hier.


Montag, 16. März 2020

19.20 Uhr – «Gesondheetskeess»

Luxemburgs Gesundheitskasse schließt zahlreiche Geschäftsstellen für den Publikumsverkehr. Nur jene in Ettelbrück, Hollerich, Esch und Differdingen empfangen weiterhin Bürger – nach Terminvereinbarung. Die CNS bleibt aber weiterhin telefonisch (Tel.: 27571) sowie per E-Mail erreichbar.

19.03 Uhr – Rede des Großherzogs

Großherzog Henri hat sich am Montagabend in einer Videoansprache an das Luxemburger Volk gewandt. In der knapp dreiminütigen Rede appelierte er an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger und beschwor den Zusammenhalt der Menschen.

Mehr dazu: «Wir gehen mit euch durch diese schwere Zeit»

18.30 Uhr – Homeoffice-Einigung

Das Großherzogtum und Belgien setzen die 24-Tage-Regel für Grenzgänger außer Kraft. Das teilt die Luxemburger Regierung am Donnerstagabend mit. Beide Regierungen beurteilen demnach die Lage als einen Fall höherer Gewalt. Heißt konkret: In Luxemburg angestellte Grenzgänger dürfen in diesem Jahr auch mehr als 24 Tage aus dem Homeoffice in Belgien arbeiten, ohne steuerliche Nachteile fürchten zu müssen.

Für Grenzgänger aus Deutschland in Frankreich steht eine solche Einigung noch aus. Premierminister Xavier Bettel (DP) hatte Ende vergangene Woche jedoch erklärt, dass derlei Gespräche geplant seien.

18.10 Uhr – Tram-Taktung

Die Tram in Luxemburg-Stadt fährt ab Dienstag seltener als bislang. Angesichts des nachlassenden Betriebs wird die Taktung auf alle sieben, beziehungsweise alle 15 Minuten in Randzeiten gedrosselt, wie Luxtram am Montagabend mitteilt. Normalerweise startet zu den Hauptzeiten alle fünf Minuten ein Zug.

Hier finden Sie den kompletten Fahrplan.

18.05 Uhr – Heimkehr empfohlen

Personen mit Luxemburger Wohnsitz, die sich derzeit im Ausland befinden, sollen dringend die Möglichkeiten einer Heimkehr überprüfen, erklärt das Außenministerium am frühen Montagabend. Da immer mehr Staaten schärfere Ein- und Ausreisebestimmungen beschließen, nehme die Zahl der Verbindungen gen Heimat ab. «Unter den gegebenen Umständen ist eine Rückkehr kurzfristig nicht mehr möglich», heißt es in der Mitteilung.

13 Uhr – Chamber streicht Sitzung

Das Luxemburger Parlament fährt seine Aktivitäten auf Krisenmodus herunter. In dieser Woche wird nur eine von zwei geplanten Debatten stattfinden, Priorität wird die Gesetzgebung rund um die Corona-Krise haben. So soll etwa die Beihilferegelung für kleine und mittlere Unternehmen behandelt werden. «Das Parlament bleibt aber handlungsfähig», teilte das Haus am Montagmittag mit.

13 Uhr – Technische Kontrolle

Die Kfz-Prüfstellen des Landes fahren ihre Aktivitäten herunter, technische Kontrollen werden vorerst nur noch in dringenden Fällen vorgenommen. So sollen bis mindestens zum 31. März nur jene Fahrzeuge geprüft werden, deren Zulassung innerhalb von zwei Wochen erlischt.

11.10 Uhr – 81 Fälle in Luxemburg

Es gibt derzeit 81 bestätigte Fälle des Coronavirus im Großherzogtum. Dies teilte Paulette Lenert (LSAP) am Montagmorgen während der Pressekonferenz des Gesundheitsministeriums mit. Diese war am Sonntagabend angekündigt worden, um detaillierter auf die neuen Maßnahmen der Regierung einzugehen.

Die wichtigsten Aussagen und Informationen aus dieser Pressekonferenz finden Sie in diesem Artikel.

10.30 Uhr – Auslandsreisen

Das Außenministerium rät von allen nicht unbedingt notwendigen Auslandsreisen ab. In einer am Montagmorgen veröffentlichten Pressemitteilung heißt es außerdem, dass sich derzeit im Ausland befindliche Luxemburger, «an ihr Reisebüro, ihren Reiseveranstalter oder ihre Fluggesellschaft wenden sollten».

8.50 Uhr – Telemedizin

Ärzte in Luxemburg können ab sofort Patientengespräche auch dann abrechnen, wenn diese telefonisch oder per Videoanruf erfolgt sind. Das teilte die Regierung am Montag mit. Über diesen Weg sollen beispielsweise Krankschreibungen oder Rezepte ausgestellt werden können, um so die Praxen zu entlasten. Ob eine Telekonsultation ausreiche, liege im Ermessen der Mediziner.

8.35 Uhr – Kaum Berufsverkehr

Ungewohntes Bild auf Luxemburgs Straßen: Am Montagmorgen herrschte überall freie Fahrt, wie die Kameras der CITA zeigen. Offensichtlich haben viele Luxemburger Arbeitnehmer wegen der am Sonntagabend verkündeten strengen Maßnahmen den Weg zur Arbeit nicht angetreten.

1.50 Uhr – Grenzgänger-Bescheinigung

Luxemburgs Regierung stellt Grenzgängern, die in Deutschland leben und im Großherzogtum arbeiten, eine Bescheinigung zur Verfügung, die den Grenzübertritt erleichtern soll. Das Formular kann hier heruntergeladen werden und muss vom Arbeitgeber ausgefüllt werden.

Deutschland hatte am Sonntagabend angekündigt, ab Montagmorgen, 8 Uhr, die Grenzen zu einigen Nachbarstaaten – darunter Luxemburg – zu schließen. Berufspendler sind von dieser Entscheidung jedoch ausgenommen.

Mehr Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel.


Sonntag, 15. März 2020

19.35 Uhr – Neue Fallzahlen

Seit Sonntagmorgen hat sich die Zahl der bestätigten Infektionsfälle in Luxemburg um 18 auf 77 erhöht, wie das Gesundheitsministerium am Abend mitteilt.

18.20 Uhr – Neue Maßnahmen

Luxemburgs Regierung schränkt das öffentliche Leben weiter maßgeblich ein. Unter anderem bleiben ab Dienstag Geschäfte, Restaurants, Bars, Museen und andere Versammlungsorte bis auf weiteres geschlossen. Nur Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen und Banken bleiben geöffnet. Die Bürger seien angehalten, zu Hause zu bleiben, erklären Premierminister Xavier Bettel (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) am Sonntagabend der Öffentlichkeit mit.

Alle in der Pressekonferenz verkündeten Maßnahmen finden Sie in diesem Artikel.

17.16 Uhr – Gastronomen schließen freiwillig

Einige Bars und Restaurants im Großherzogtum kündigen am Sonntagnachmittag ihre freiwillige Schließung an; so zum Beispiel das Urban in Belval und das Konrad.

In diesen Minuten tagt erneut der Regierungsrat in einer Krisensitzung, gegen 18 Uhr wird Xavier Bettel (DP) wieder vor die Kameras treten. Es wird davon ausgegangen, dass der Premierminister entsprechende, noch schärfere Maßnahmen verkünden wird, die beispielsweise in Frankreich, Belgien und dem Saarland schon gelten.

14.28 Uhr – Uni betroffen

Das Coronavirus ist an der Luxemburger Universität angekommen. Die Uni bestätigte am Sonntagnachmittag, dass ein Student positiv auf die Lungenkrankheit Covid-19 getestet wurde. Alle Mitarbeiter werden gebeten, ab Montag im Homeoffice zu arbeiten.

12.10 Uhr – Regierung informiert am frühen Abend

Premierminister Xavier Bettel hat für diesen Sonntag, den 15. März 2020, um 15 Uhr einen außerordentlichen Regierungsrat einberufen, der sich mit Maßnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus befasst.

Anschließend wird er um 18 Uhr eine Erklärung vor der Presse abgeben. Gesundheitsministerin Paulette Lenert wird dann um 18.30 Uhr eine Pressekonferenz abhalten.

Zunächst war die Pressekonfrenz für 17 Uhr angekündigt worden.

10.35 Uhr — Grevenmacher schließt Verwaltung

Die Gemeindeverwaltung von Grevenmacher bleibt bis auf weiteres geschlossen. Das teilt der Schöffenrat am Sonntag mit. Für administrative oder technische Notfälle wird eine eingeschränkte Permanenz gewährleistet. Die Bevölkerung wird gebeten, sich nur in Notfällen telefonisch unter der Nummer 750311-1 zu melden. Bescheinigungen stellt die Gemeinde in elektronischer Form aus (E-Mail: info@grevenmacher.lu).

8.51 Uhr – Finanzverwaltung reduziert Empfang

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus empfängt die Finanzverwaltung fortan nur noch Bürger nach vorheriger Anmeldung. Vorab sollen sich die Bürger im Internet informieren, ob ein Besuch auf dem Amt tatsächlich notwendig ist.

Gleiches gilt für die Zollverwaltung, das Katasteramt und das Meldeamt.

8 Uhr – Acht neue Fälle in Luxemburg

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Luxemburg ist von 51 auf 59 gestiegen. Das teilt das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Damit wurden von Samstag auf Sonntag acht weitere Personen positiv auf die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 getestet. Einen weiteren Todesfall gibt es nicht. Die 94 Jahre alte Person, die am Freitag an den Folgen der Erkrankung verstorben war, bleibt das einzige Opfer.


Samstag, 14. März 2020

13.21 Uhr – 51 Infizierte

13 Personen sind am Samstag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt das Gesundheitsministerium mit. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 51 Personen.

10.29 Uhr –Kinos schließen

Kinepolis teilt mit, dass seine drei Kinos in Luxemburg bis zum 31. März geschlossen bleiben.

9.55 Uhr – CHEM beschließt Maßnahmen

Wie das Escher Centre Hospitalier Emile Mayrisch mitteilt, dürfen Patienten aufgrund der Verbreitung des Virus ab sofort nur noch einen Besucher pro Tag empfangen. Diese müssen zuvor von den Patienten benannt werden. Die Besucher können das CHEM nur noch über den Haupteingang erreichen, müssen sich ausweisen können und einem Gesundheitstest unterziehen.

Um auf den Zustrom von Patienten vorbereitet zu sein, wird das Krankenhaus ab Dienstag (17. März) seine Tätigkeit einschränken: Alle nicht dringenden ambulanten (tagesklinischen) Termine werden verschoben. Jeder Patient wird einzeln vom CHEM über eine Verschiebung informiert.

Um den Kontakt zwischen Patienten in den Wartezimmern zu minimieren, wurden darüber hinaus Vorkehrungen getroffen, um den Raum zwischen den Menschen zu vergrößern. Die Krankenhaus-Cafeterien in Esch/Alzette und Niederkorn sind für die Öffentlichkeit vorläufig geschlossen.


Freitag, 13. März 2020

21.24 Uhr – Zwölf neue Infektionen

Im Großherzogtum sind zwölf weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt das Gesundheitsministerium am Freitagabend mit. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 38 Personen.

18.32 Uhr – Erstes Todesopfer

Das Coronavirus hat in Luxemburg sein erstes Opfer gefordert. Das teilt Paulette Lenert (LSAP) auf einer Pressekonferenz am Abend mit.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

18.15 Uhr – Düdelingen sorgt vor

Die Gemeinde Düdelingen bittet ihre Bürger, «nur wenn es absolut notwendig ist» das Rathaus aufzusuchen. Einige öffentliche Gebäude, darunter die Bibliothek, das Kulturzentrum und die Musikschule, bleiben ab Samstag mindestens bis einschließlich 29. März geschlossen.

18.09 Uhr – Verhaltensregeln im ÖPNV

Angesichts der Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Corona-Virus hat das Ministerium für Mobilität die damit verbundenen Änderungen des Öffentlichen Personennahverkehrs mitgeteilt. Dies beinhaltet auch Verhaltensregeln zum Schutz der Gesundheit aller Fahrgäste und Fahrer.

Alle Infos dazu finden Sie hier.

17.35 Uhr – Soforthilfen der Handelskammer

Die luxemburgische Handelskammer («Chambre de Commerce», CDC) beschloss vor dem Hintergrund «einer außergewöhnlichen, ernsten Situation» zu handeln. CDC-Präsident Luc Frieden kündigte am Freitag zwei Maßnahmen an, mit dem besonders der Handel sowie das Hotel- und Gastgewerbe unterstützt werden sollen. Beide Branchen würden besonders unter den Einschränkungen des täglichen Lebens leiden und könnten Liquiditätsprobleme bekommen.

Den ganzen Artikel, finden Sie hier.

16.33 Uhr – Luxemburg-Stadt ergreift Maßnahmen

Die Stadt Luxemburg teilte am Freitagnachmittag ergänzende Maßnahmen zu denen der Regierung mit, um die Gesundheit von Bewohnern, Besuchern sowie Mitarbeitern bestmöglich zu gewährleisten. Bürgermeisterin Lydie Polfer sprach im Gemeinderatssaal.

Einen Überblick und weitere Infos finden Sie in unserem Artikel.

12.30 Uhr – Deutsche Polizei kontrolliert an Luxemburger Grenze

Aufgrund der aktuellen Verbreitung des Coronavirus kontrolliert die Bundespolizei Trier seit Donnerstagabend verstärkt die Grenzübergänge zu Luxemburg. Das berichtet der Trierische Volksfreund. Die stichprobenartigen Kontrollen finden aufgrund von illegaler Migration statt. Allerdings stelle die Polizei auch Fragen zum Gesundheitszustand der Autofahrer.

Besonders im Fokus stehe die Herkunft der Reisenden. «Es gibt Einreisende, die aus dem Grand-Est über Luxemburg nach Deutschland kommen», erklärt die Bundespolizei gegenüber dem Blatt. Das Gebiet Grand Est wurde als Risikogebiet eingestuft. Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Virus gebe die Polizei eine Meldung an das Gesundheitsamt heraus.

12.27 Uhr – Luxembourg Science Center schließt

Das Luxembourg Science Center schließt wegen COVID-19 bis zum 27. März.

12.09 Uhr – Rockhal schließt

Die beliebte Konzertlocation in Belval schließt wegen des Coronavirus die Türen bis zum 31. März.

Alle Infos zu den Konzerten, die in den nächsten zwei Wochen stattgefunden hätten, finden Musikfans auf der Homepage.

Auch das Atelier in Luxemburg-Stadt hat diverse Shows abgesagt, aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht offiziell geschlossen.

11.04 Uhr – Gottesdienste abgesagt

Alle katholische Gottesdienste im Land sind vom Erzbischöflichen Ordinariat ab Samstag, 14. März, abgesagt. Die Messen werden frühestens wieder am 4. April aufgenommen.

Auch sämtliche «katechetischen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche sowie alle Veranstaltungen mit Risikogruppen in den Pfarreien» werden bis einschließlich 3. April ausgesetzt.

9.04 Uhr – «DKV Urban Trail» fällt aus

Wie die meisten der in Luxemburg geplanten Veranstaltungen ist auch der «DKV Urban Trail», der für den 26. April geplant war, abgesagt. Das teilen die Organisatoren am Freitagmorgen mit. Nun würden «alle bereits angemeldeten Teilnehmer rasch kontaktiert, um sie so schnell wie möglich zu entschädigen.» Am Donnerstagabend hatte Premierminister Xavier Bettel unter anderem ein Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in geschlossenen Räumen und 500 Personen im Freien angekündigt.


Donnerstag, 12. März 2020

21.25 Uhr – Minister in Quarantäne

Wirtschaftsminister Franz Fayot (LSAP) hat sich am Donnerstag in Selbstquarantäne begeben, wie er auf Facebook mitteilt. Er habe am Montag Kontakt mit einer Person gehabt, die zwischenzeitlich positiv getestet wurde. Er habe sich deswegen nun isoliert, auch wenn er sich nicht krank fühle. Er arbeite von zu Hause und habe an der Krisensitzung des Regierungsrates deshalb nur per Videoschalte teilgenommen.

20.30 Uhr – Neue Maßnahmen

Luxemburgs Regierung hat am Donnerstagabend weitreichende Maßnahmen beschlossen, die Premierminister Xavier Bettel (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit mitteilten. Die wichtigsten Punkte:

• Zahl der Infektionen ist allein seit Donnerstagmorgen von 19 auf 26 angestiegen. Eine 94-jährige Person befindet sich in kritischem Zustand. Insgesamt 400 Personen wurden getestet.

• Die dramatische Entwicklung der letzten 24 Stunden verlange nach schärferen Maßnahmen, erklärte Bettel.

• Sämtliche Bildungseinrichtungen sowie Kindergärten und Tagesstätten werden ab Montag für mindestens zwei Wochen geschlossen.

• Schüler sollen weiterhin Hausaufgaben erledigen, die Kommunikation mit Lehrern per E-Mail erfolgen.

• Bildungsminister Claude Meisch (DP) wird in einer gesonderten Pressekonferenz am Freitagmorgen Details dazu bekanntgeben.

• Firmen und Behörden sollen ihre Mitarbeiter möglichst im Home Office arbeiten lassen.

• Großeltern und geschwächte Personen sollen nicht auf die Kinder aufpassen. «Das wäre der größte Fehler», so Bettel.

• Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 100 Besuchern sowie Außen-Veranstaltungen mit mehr als 500 Gästen werden untersagt. Dies gilt auch für Schwimmbäder, Restaurants und Kinos.

• Personen über 65 und bereits kranke Menschen sollen geplante Reisen absagen, Veranstaltungen mit vielen Besuchern und den öffentlichen Transport meiden.

• Besuche in Krankenhäusern und Altenheimen werden untersagt, um kranke und alte Menschen nicht zu gefährden.

• Öffentlicher Personennahverkehr soll verstärkt werden, um überfüllte Busse zu vermeiden.

• Luxemburg wird die Grenzen nicht schließen. «Wenn wir die Grenzen schließen, können wir auch die Krankenhäuser schließen», so Bettel.

• Die Krisen-Hotline wurde innerhalb der letzten 24 Stunden so oft angerufen wie noch nie. Sie sei überlastet, erklärt Gesundheitsministerin Paulette Lenert und bittet darum, diese nur in Ernstfällen anzurufen.

• Personen mit Verdacht auf eine Infektion (Fieber, Husten) sollen sich in sebstständig in Hausquarantäne begeben. Bei mildem Krankheitsverlauf sei kein Test notwendig.

• Personen, die mit einem Infiziertem in engem Kontakt standen, sollen sich in 14-tägige Selbstisolation begeben.

19.12 Uhr – Armeemusiker helfen an der Hotline

Die Mitglieder des Militärmusikkorps sollen das Personal des Gesundheitsministeriums an der Corona-Hotline unterstützen. Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Militärmusiker vorerst bis zum Ende des Monats abgestellt.

18.48 Uhr – Verweigerter Test nachgeholt

Vor einigen Tagen haben wir Ihnen die Geschichte von Cheryll vorgestellt, der ein Coronavirus-Test von den Gesundheitsbehörden verweigert worden war. Nach diesem Artikel durfte sie endlich den Test machen. Die Ergebnisse hat sie am Donnerstag erhalten: Negativ, Cheryll hat das Coronavirus nicht.

18.40 Uhr – Pressekonferenz

Am Donnerstagabend hat der Regierungsrat weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Premier Xavier Bettel (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) verkündeten diese im Anschluss in einer Pressekonferenz.

16 Uhr – Europaschulen schließen

Die beiden Europaschulen im Mamer und Kirchberg sowie die dazugehörigen Einrichtungen für Kleinkinder machen zwei Wochen lang dicht. Dies hat der Elternsprecherrat am Donnerstagmittag in einer E-Mail den betroffenen Eltern mitgeteilt. Demnach bleiben die Einrichtungen vom 16. bis zum 29. März geschlossen.

14.35 Uhr – Staatliche Kredite für Unternehmen

Die Regierung will kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die wegen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, mit Krediten aushelfen. Zu diesem Zweck hat sie bei der Europäischen Kommission die «Gewährung von Pauschalbeihilfen an KMU von bis zu 500.000 EUR» beantragt. Der Antrag bei der EU ist notwendig, da diese Maßnahme gegen bestimmte Regeln des freien Wettbewerbs verstößt.

14.20 Uhr – Handball-Ligen pausieren

Nun hat auch der luxemburgische Handballverband angekündigt, dass am Wochenende keine Spiele stattfinden. Alle Meisterschaften legen eine Pause ein. Der Verband werde – falls notwendig – weitere Maßnahmen ergreifen, heißt es in der Mitteilung von Donnerstag.

13.20 Uhr – Kein Fußball mehr

Der luxemburgische Fußballverband FLF hat bis auf Weiteres alle Fußballspiele abgesagt. Davon betroffen sind sämtliche Ligen, inklusive der Futsal-Meisterschaft.

12 Uhr – Krisensitzung

Premierminister Xavier Bettel (DP) hat eine außerordentliche Sitzung des Regierungsrates für Donnerstagabend, 18 Uhr, angekündigt und will im Anschluss vor die Kameras treten.

Angesichts des sprunghaften Anstiegs der Infizierten-Zahlen innerhalb von 24 Stunden ist davon auszugehen, dass weitreichende Maßnahmen beschlossen werden.

10.40 Uhr – Zwölf neue Fälle

Zwölf weitere Menschen wurden in Luxemburg positiv auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsministerium am Donnerstagmorgen mit. Zwei der Neupatienten haben sich demnach in Luxemburg angesteckt – ein Novum. In allen bisherigen Fällen in Luxemburg, hatten sich die Personen im Ausland infiziert.

Besonders kritisch: Eine Neuinfektion wurde im Bereich der Hôpitaux Robert Schuman in Kirchberg festgestellt. In der Folge gelten fpür die Klinik ab sofort strengere Regeln. So werden die Zugänge verstärkt kontrolliert, Patientenbesuche werden limitiert.

10 Uhr – Umfrage

Sechs von zehn Menschen in Luxemburg sorgen sich wegen der Ausbreitung Coronavirus, teilt TNS Ilres am Donnerstagmorgen mit. Die Meinungsforscher hatten am 10. und 11. März insgesamt 986 Personen zu dem Thema befragt. Mehr Ergebnisse der Studie lesen Sie in unserem Artikel.

7 Uhr – Arbeitnehmer aus Frankreich

Das Luxemburger Unternehmen Ceratizit hat seine in Ostfrankreich lebenden Grenzgänger gebeten, am Donnerstag und Freitag nicht zur Arbeit zu kommen – die Hälfte der 1300 Mitarbeiter. Die Maßnahme betrifft «mindestens die Hälfte der Belegschaft», wie ein Sprecher gegenüber L'essentiel bestätigt.

Mehr Informationen erfahren Sie in diesem Artikel.


Mittwoch, 11. März 2020

16.45 Uhr – Wasserbillig

Auch die Kavalkade in Wasserbillig fällt aus. Das hat der Schöffenrat von Mertert gemeinsam mit dem Verein Bratzelgecken entschieden. Neben der Kavalkade sind auch alle übrigen für den 21. März geplanten Veranstaltungen abgesagt.

16.15 Uhr – Krisen-Managment

Luxemburgs Regierung hat am Mittwochnachmittag ihren Krisenplan angesichts der Ausbreitung des Coronavirus präsentiert. Premier Xavier Bettel (DP), Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP), Wirtschaftsminster Franz Fayot (LSAP) und Mittelstandsminister Lex Delles (DP) kündigten in der über einstündigen Pressekonferenz weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus an. Die wichtigsten Punkte:

• Die Zahl der bestätigten Infektionen hat sich seit Dienstag nicht erhöht.
• Unter den sieben Patienten gibt es keinen schlimmen Fall.
• Täglich werden Dutzende Tests durchgeführt.
• Krisengebeutelte Firmen sollen staatliche Unterstützung erhalten. (Artikel)
• Mit strengeren Maßnahmen wie etwa Schulschließungen ist zu rechnen.
• Eltern von Kindern in Heimquarantäne können «Urlaub aus familiären Gründen»

(Philip Weber/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Superjemp am 03.03.2020 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keng Angscht, t'Paulette vun der LASEP huet alles am Grëff !

  • Pietro F. am 07.03.2020 23:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Während Italien elo seng Grenzen komplett dicht zou mecht fir t’Lombardei an 11 aaner Provinzen (An an ausrees sin vum 8 März bis den 3 Abrëll ënnersot) warden t’Lëtzebuerger Autoritéiten léiwer bis et ze spéit as an t’Kand am Pëtz leit. Elo as nach Zeit fir drastesch Mesuren ze huelen !!! Et huet kee Politiker de Mutt fir eng Decisioun ze huelen, et seet keen vu wei enger Geigend déi 4 Infizéierten sin. Komplett irresponsabel an trauereg.

  • Jack am 10.03.2020 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Wer meint, die Sache mit dem Coronavirus werde übertrieben, der soll bitte in unsere Abteilung kommen" Massimo Galli, Chefarzt für Infektionskrankheiten

Die neusten Leser-Kommentare

  • alles hallef sou wëll am 26.03.2020 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    Dat kann alles net sou wëll sin. No enger Woch "bleift doheem" fänke mir e Méinden rem u mat schaffen. An nee, dat as keng Aarbecht déi ONBEDENGT muss gemaach gin. An nee, ech wiere mech net, géint de Staat kënnt een net un.

  • irgendeen am 24.03.2020 21:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    1099 infizeiert, 8 Doudecher. Interessant ze gesin wei sech d‘Sterflechkeet Rate ännert no Land. Bei eis as se jo enner engem Prozent..

    • Stecker am 26.03.2020 11:47 Report Diesen Beitrag melden

      Wat bass du dann fir en Hirni??????

    einklappen einklappen
  • Michel Schmeler am 23.03.2020 19:38 Report Diesen Beitrag melden

    Ech froe mech ewei mer op dei Zuele kommen. Wat ass dann mat der Donkelziffer.

  • Addy am 20.03.2020 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    was für ein kindergarten. Ungebildetes Pack. Ein Affe macht 100 Affen.

  • superjhemp am 20.03.2020 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bei ArcelorMittal gin déi Leit déi keng Kanner hunn gezwongen schaffen ze goen !!!