Corona-Pandemie

10. April 2020 11:10; Akt: 10.04.2020 12:21 Print

So greift der Staat den Bauern unter die Arme

LUXEMBURG – Aufgrund der Corona-Krise hat Luxemburg einige Maßnahmen ergriffen, um die Landwirtschaft am Laufen zu halten.

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Die Luxemburger Landwirte können ihrer Arbeit weiterhin nahezu ohne Einschränkung nachgehen. (Bild: DPA)

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Weil es gelte, die Landwirtschaft und die Nahrungsmittelproduktion als «vorrangigen Sektor» aufrecht zu erhalten, hat die Regierung in den vergangenen Tagen und Wochen ein Maßnahmenpaket geschnürt, um den Betrieben in der Corona-Krise unter die Arme zu greifen.

Um finanzielle Engpässe in den Unternehmen zu vermeiden, habe das Landwirtschaftsministerium zu Beginn der Krise rund 25 Millionen Euro aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU ausgezahlt. Zudem haben, wie es im Communiqué heißt, auch zahlreiche Betriebe vom Stabilitätspakt für die gesamte Wirtschaft Luxemburgs profitiert, um ihre laufenden Kosten zu decken. So hätten kleine Betriebe die Soforthilfe in Höhe von 5000 Euro erhalten, größere die rückzahlbaren Zuschüsse von bis zu 500.000 Euro.

« Unverzichtbarer Pfeiler »

Weiterhin könnten die Beschäftigten in der Landwirtschaft ihrer Arbeit unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen nachgehen: Die Tätigkeiten auf den Feldern und auf den Weinbergen und die Versorgung der Tiere seien genauso ohne Einschränkung erlaubt, wie Fahrten zu den Kunden. Die neu eingerichtete Website «JobSwitch» soll es den Landwirten erleichtern, Saisonarbeiter zu finden. Für Betriebe, die der Online-Verkausplattform «Letzshop» beitreten, entfiele der Jahresbeitrag in Höhe von 500 Euro.

Landwirtschaftsminister Romain Schneider betont, «dass die Landwirte und alle Fachleute des Sektors ein wesentlicher und unverzichtbarer Pfeiler für die Nahrungsmittelkette sind, die für die gesamte Bevölkerung lebenswichtig ist».

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Arme Bauer am 10.04.2020 17:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wees net wei main Noper, den Bauer ass, ennert der Krise ageschränkt soll sen. De mecht wat en wellt, fiirt wou e wellt, feiert Piff an pleit seng Stecker genau sou wie all Joer.

  • jeanpaul am 10.04.2020 17:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    majo, dei aarm groussgrondbesetzer, deenen geet et, grad mat der enormer nofro zur zeit, am schlechsten...

  • Ausverkauf der Nahrungsmittelketten am 11.04.2020 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    gilt nur für die paar Übriggebliebenen, die noch nicht enteignet wurden für erweiterte Industriezonen für die Erweiterung der Wirtschaftsverseuchung, wie z.B. lebenswichtige Zigarettenfabrik u/o Googlezentren sowie den massiv erweiterten Strassenbau ... ausverkaufte Nahrungsmittelketten füllen keine Einkaufswagen! ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ausverkauf der Nahrungsmittelketten am 11.04.2020 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    gilt nur für die paar Übriggebliebenen, die noch nicht enteignet wurden für erweiterte Industriezonen für die Erweiterung der Wirtschaftsverseuchung, wie z.B. lebenswichtige Zigarettenfabrik u/o Googlezentren sowie den massiv erweiterten Strassenbau ... ausverkaufte Nahrungsmittelketten füllen keine Einkaufswagen! ...

  • Daweb am 11.04.2020 08:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jo d’kéih petzen aus angscht den auder zou... komisch an d’luxlait kennt net méi erno fir d’melleg anzefellen... hm wat stemmt dann lo a wat net?

  • jeanpaul am 10.04.2020 17:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    majo, dei aarm groussgrondbesetzer, deenen geet et, grad mat der enormer nofro zur zeit, am schlechsten...

  • Arme Bauer am 10.04.2020 17:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wees net wei main Noper, den Bauer ass, ennert der Krise ageschränkt soll sen. De mecht wat en wellt, fiirt wou e wellt, feiert Piff an pleit seng Stecker genau sou wie all Joer.

  • loshein am 10.04.2020 14:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie? Sind die Äcker und Kühe geschlossen?