Distancing im Sand

08. Mai 2020 12:42; Akt: 08.05.2020 13:14 Print

So könnte Ihr Urlaub im Corona-​​Sommer aussehen

Getrennte Zonen für Rentner und Familien oder Plexiglasboxen am Strand – Badeferien in Europa könnten in diesem Jahr seltsam werden.

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Plan de adaptación e seguridade da Praia de Silgar

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#ConcelloDeSanxenxo

Gepostet von Concello de Sanxenxo am Mittwoch, 6. Mai 2020

Calamari fritti unter dem Sonnenschirm in Italien oder eine kalte Cerveza am Chiringuito in Spanien – viele Menschen sehnen sich derzeit nach einer Sommerpause am Strand im Ausland. Doch sind Strandferien in Zeiten von Corona überhaupt möglich? Vielerorts haben Strandbetreiber unterschiedliche Lösungen, um die Sehnsucht der Urlauber zu stillen – und einen Saisonausfall zu verhindern. Ein Überblick:

Der Bürgermeister der Gemeinde Sanxenxo in Galizien, Telmo Martín, hat am Mittwoch einen konkreten Plan auf Facebook präsentiert, wie Badeferien am Strand von Silgar aussehen könnten. Martín will den Strand erstmals in drei Zonen aufteilen: eine Zone für Rentner, eine Zone für Erwachsene ohne Kinder und eine Zone für Familien. Auf der gesamten Küstenfläche soll ein Raster mit 780 Quadraten entstehen, jedes Quadrat ist 3 mal 3 Meter groß. In jedem Quadrat dürfen zwei Personen liegen. «Das ist größer, als die Gesundheitsbehörde vorschreibt», sagt Martín zur spanischen Zeitung ABC. Eigentlich sei er verpflichtet, jedem Badegast einen Abstand von 4 Metern zu sichern.

Die Quadrate sind mit Seilen markiert. Großfamilien haben die Möglichkeit, bis zu vier solcher Quadrate zusammenzulegen. Zwischen den Zonen wird es einen sechs Meter breiten Streifen geben, durch den die Urlauber ans Meer gelangen. Für die Gemeinde von Sanxenxo bedeutet dies eine Verringerung der üblichen Kapazität der Strände um fast 75 Prozent. «Hauptsache, unsere Gäste fühlen sich genauso sicher, wie wenn sie zu Hause bleiben würden», meint Bürgermeister Martín.

Anders löst es die Gemeinde von Fuengirola im südspanischen Andalusien: Dort sollen zwischen 50 und 60 Sensoren angeben, wie stark der Strand besetzt ist. Die Sensoren sollen an den Strommasten auf der sieben Kilometer langen Küstenstrecke angebracht werden. Ist der Strand einmal voll, wird keiner mehr reingelassen. Um Warteschlangen zu vermeiden, sollen Badegäste über freie Strandplätze noch vor dem Eingang informiert werden. Zeitlimits für den Strandgenuss sind allerdings nicht geplant. In anderen Gemeinden will die Polizei Drohnen einsetzen, um sich laufend einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Wie die Zeitung El País berichtet, werden mithilfe von Traktoren Rillen im Sand markiert, damit die Regeln der sozialen Distanz eingehalten werden können.

Einen alternativen Lösungsvorschlag machte kürzlich eine Firma aus Modena in Norditalien: Sie schlägt vor, Plexiglaswände zwischen den Sonnenliegen aufzustellen. Dadurch entstehen Boxen von 4,5 mal 4,5 Meter mit einer 1,5 Meter breiten Öffnung. Erste Bestellungen seien bereits eingegangen, sagte Firmenleiter Claudio Ferrari zu La Repubblica.

Bei 40 Grad in einer Box am Strand liegen? Auf sozialen Medien hielt sich die Begeisterung der Italiener im Rahmen: «Lieber bleibe ich zu Hause», meinte eine Userin auf Twitter.

Eine weitere Idee für einen Ausflug ans Meer kommt aus den norddeutschen Bundesländern Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Dort will man Tagestouristen nur mit gültigem Ticket ans Meer lassen. «Man könnte Anmeldeverfahren über das Internet schaffen oder Ticketkonzepte, sodass man die Identität der Gäste kennt», sagte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz der Zeit.

(L'essentiel/Karin Leuthold)

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