Ticker – Luxemburg

04. Juni 2020 17:34; Akt: 04.06.2020 17:36 Print

Drei Neuinfektionen in Luxemburg

Das Coronavirus hat Luxemburg weiterhin im Griff. Die Regierung hat jedoch ihre Maßnahmen zum Teil gelockert. Alle Entwicklungen und Informationen in unserem Newsticker.

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Das Wichtigste in Kürze:

• Am 29. Februar wurde in Luxemburg der erste Coronavirus-Fall bestätigt. Inzwischen sind insgesamt 4024 Personen positiv getestet worden, 110 Menschen haben die Krankheit nicht überlebt.

• In mehreren Stufen hat die Regierung Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Einige wurden bereits gelockert.

• Das öffentliche Leben kommt wieder zu sich. Für die Wirtschaft hat die Krise weitreichende Folgen.


Newsticker:

Donnerstag, 4. Juni 2020

17.30 Uhr – Drei Neuinfektionen in Luxemburg

Bei fast 2900 in den letzten 24 Stunden ausgewerteten Tests wurden in Luxemburg drei weitere Covid-19-Fälle entdeckt, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Insgesamt 4027 Fälle des Coronavirus sind damit im Großherzogtum registriert. Die Zahl der Klinik-Patienten ist weiter rückläufig (-2).

Die Zahl der Sterbefälle bleibt unverändert auf 110.


Mittwoch, 3. Juni 2020

18.39 Uhr – Grenze zu Belgien öffnet am 15. Juni

Zum 15. Juni wird die Grenze zwischen Luxemburg und Belgien wieder komplett geöffnet. Das teilte die belgische Premierministerin Sophie Wilmès am Mittwochnachmittag im Anschluss an eine Sitzung des Sicherheitsrates mit. Seit dem 30. Mai durfte die Grenze nur zum Einkaufen oder zum Besuch der Familie überquert werden.

Zudem wurden in Belgien weitere Lockerungen angekündigt. So darf ab dem kommenden Montag die Gastronomie unter Einhaltung bestimmter Hygieneregeln wieder bis 1 Uhr nachts öffnen. Außerdem dürfen sich die belgischen Bürger wieder mit bis zu zehn verschiedenen Personen pro Woche treffen. Bisher lag diese Zahl bei vier.

17.36 Uhr – Vier Neuinfektionen

Das Gesundheitsministerium hat vier neue Covid-19-Fälle in Luxemburg gemeldet. Damit steigt die Zahl der registrierten Fälle auf 4024. Die Zahl der Patienten im Krankenhaus sinkt währenddessen auf 32 (-1).

Die Zahl der Verstorbenen bleibt unverändert auf 110.

14.16 Uhr – Corona-Versorgungszentren schließen

Die Corona-Versorgungszentren in Ettelbrück und Grevenmacher schließen heute. Dies teilte Luxemburgs Gesundheitsministerin Paulette Lenert via Twitter mit und bedankte sich im gleichen Atemzug bei allen Beteiligten, «die mitgeholfen haben und mit vollem Einsatz dabei gewesen waren». Mit der Schließung der beiden Standorte, die ursprünglich für Ende Mai vorgesehen war, verbleiben demnach noch zwei Corona-Versorgungszentren im Großherzogtum. Das innerhalb des Rockhal-Komplexes eingerichtete Versorungszentrum soll am 15. Juni geschlossen werden. Das Zentrum Luxexpo The Box soll auf Bereitschaft bleiben.

Dienstag, 2. Juni 2020

17.30 Uhr – Nur eine Neuinfektion in Luxemburg

In den vergangenen 24 Stunden wurde im Großherzogtum lediglich eine Neuinfektion mit dem neuartigen Coronavirus registriert, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der Covid-19-Fälle in Luxemburg auf 4020.

Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert.

15.15 Uhr – Luxemburg will weniger abhängig von China sein

Am Dienstag tauschten sich die Abgeordneten des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten mit Außenminister Jean Asselborn (LSAP) aus. Auf der Tagesordnung stand die «Verringerung der Abhängigkeit Luxemburgs von China» . Ein Thema, das aufgrund der Corona-Krise große Relevanz bekommen habe, wie Yves Cruchten (LSAP) gegenüber L'essentiel erklärt. Ein schwieriges Unterfangen: China ist «gleichermaßen Konkurrent und ein Partner», wie Cruchten sagt. Luxemburg hofft, «einen neuen, stärker lokal ausgerichteten Ansatz für die Produktion» umsetzen zu können. Dies würde Medikamente, aber auch viele Industriegüter betreffen.

Die Abgeordneten kamen auch auf die Spannungen zwischen den USA und China zu sprechen. Wie Asselborn erklärte, hätten diese nun einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Auswirkungen seien auch in Europa deutlich spürbar. Allerdings ist ein Investitionsabkommen mit China auf europäischer Ebene in vollem Gange. Die Verbindungen zwischen Luxemburg und China sind eng, nicht nur im Bankenwesen, sondern auch im Handel.

Montag, 1. Juni 2020

17.30 Uhr – Nur eine Neuinfektion in Luxemburg

In Luxemburg wurde in den vergangenen 24 Stunden nur eine Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Das teilt das Gesundheitsministerium am späten Nachmittag mit. Die Zahl der Infizierten steigt demnach auf insgesamt 4019. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Todesopfer im Großherzogtum bei 110.

Desweiteren werden in Luxemburgs Krankenhäusern derzeit 35 Covid-19-Patienten betreut. Vier der Patienten liegen auf der Intensivstation. In den vergangenen 24 Stunden wurden außerdem 162 Menschen auf das Virus getestet. Die Gesamtzahl der Tests liegt nun bei 75.594.

Sonntag, 31. Mai 2020

17.35 Uhr – Zwei Neuinfektionen am Sonntag

In Luxemburg wurden seit Samstag (4016 Fälle) zwei weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilt das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Die Gesamtzahl der Menschen im Großherzogtum, die positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet wurden liegt somit bei 4018.

Weitere Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 wurden am Sonntag nicht gemeldet, es bleibt demnach bei den bisher bekannten 110 offiziell gemeldeten Toten in diesem Zusammenhang. Die Krankenhäuser in Luxemburg behandeln derzeit 33 infizierte Patienten, drei davon auf der Intensivstation.

Freitag, 29. Mai 2020

17.40 Uhr – Vier Neuinfektionen am Freitag

Seit Donnerstag sind in Luxemburg vier weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt die Regierung am Freitag mit. In diesem Zeitraum wurden im Großherzogtum 1898 Tests durchgeführt. Insgesamt haben sich seit Beginn der Krise 4012 Personen in Luxemburg mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.

Da kein weiterer Todesfall hierzulande gemeldet wurde bleibt die Zahl der Sterbefälle bei 110 Personen. Die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern ist von Donnerstag auf Freitag um vier Personen gesunken. Damit werden derzeit noch 34 Patienten in den Krankenhäusern behandelt, die entweder an Covid-19 erkrankt sind oder bei denen eine Verdacht auf das Coronavirus besteht. Vier Patienten befinden sich derzeit in intensivmedizinischer Behandlung.

Insgesamt gibt es laut der Mitteilung vom Freitag noch 87 aktive Infektionen im Großherzogtum.

15.49 Uhr – Öffentliche Einrichtungen in der Hauptstadt bleiben geschlossen

Die Sportstätten, sowie kulturelle und soziale Zentren in der Stadt Luxemburg bleiben bis einschließlich Juli 2020 geschlossen. Das teilt die Stadtverwaltung am Freitag mit.

12.04 Uhr – Besuche im CHEM sind wieder erlaubt

Der Besuch eines Familienmitglieds, das im Centre Hospitalier Émile-Mayrisch (CHEM) im Krankenhaus liegt, ist ab diesem Freitag an den Standorten Esch-sur-Alzette und Niederkorn wieder möglich. Das teilt das Krankenhaus am Freitag mit, demnach seien Besuche jeden Tag von 14.30 Uhr bis 20 Uhr möglich, auch am Wochenende. Es müssen jedoch einige Bedingungen eingehalten werden.

Ein Patient kann immer nur einen Besucher zur gleichen Zeit empfangen. Die Bereiche des Krankenhauses sind in zwei Zonen aufgeteilt, eine rote und eine grüne Zone. In der grünen «non-Covid»-Zone gilt eine Ausnahme von der Begrenzung auf einen Besucher: Kinder unter 14 Jahren müssen begleitet werden. In der roten Zone, in der sich Covid-Patienten befinden, sind Besuche grundsätzlich nicht gestattet. Darüber hinaus sind das Tragen einer Schutzmaske und die Händedesinfektion innerhalb des Krankenhauses obligatorisch. Bereits am Donnerstag hatten die Robert-Schuman-Krankenhäuser angekündigt, dass künftig wieder Besuche möglich sind. Hier gilt die Einschränkung nur ein Besucher gleichzeitig und maximal zwei Besucher pro Tag und Patient.

10.16 Uhr – Horesca ist weiterhin von Kurzarbeit betroffen

Auch wenn Bars und Restaurants endlich wieder öffnen können, bleibt ihre wirtschaftliche Lage schwierig. «Wohl wissend, dass der Horesca-Sektor von der Pandemie und der Schließung vieler Betriebe besonders betroffen ist», hat die Regierung beschlossen, «dass sie für die kommenden Monate gegebenenfalls weiterhin Kurzarbeit in Anspruch nehmen können und für den Monat Juni weiterhin Vorschüsse erhalten», schreibt Arbeitsminister Dan Kersch (LSAP) in einer parlamentarischen Antwort auf die Frage des Abgeordneten Marc Spautz (CSV).

«Ab Juli werden dieselben Einrichtungen die Möglichkeit haben, einen vereinfachten Antrag auf Kurzarbeit für strukturelle Änderungen zu stellen, und zwar mittels einer monatlichen Abrechnung», ohne Vorauszahlung, aber je nach Bedarf, präzisiert der Minister. Er fügte hinzu, dass auch der Horesca-Sektor von der Hilfe profitieren kann, die im Rahmen des Sanierungs- und Solidaritätsfonds vorgesehen ist.

Donnerstag, 28. Mai 2020

17.35 Uhr – Sieben weitere Neu-Infektionen in Luxemburg

In Luxemburg wurden seit Mittwoch sieben weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilt das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Die Gesamtzahl der Menschen im Großherzogtum die positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet wurden liegt damit bei 4008.

Weitere Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 wurden am Donnerstag nicht gemeldet, es bleibt somit bei den bisher bekannten 110 offiziell gemeldeten Toten in diesem Zusammenhang. Die Krankenhäuser in Luxemburg behandeln derzeit 38 infizierte Patienten, vier davon auf der Intensivstation.

12.30 Uhr – 10.000 Fässer Bier für angeschlagene Gastro-Betriebe

Die Terrassen sind wieder geöffnet, die Bars und Restaurants werden ab Freitag ihre Kunden auch im Innenbereich wieder empfangen können. Brasserie nationale, die unter anderem Bofferdinger und Battin herstellt, und Munhoven SA haben am Donnerstagmorgen angekündigt, dass sie ihren Kunden auf dem luxemburgischen, französischen und belgischen Markt helfen wollen, indem sie nach der Wiedereröffnung 10.000 Fässer Bier an ihre Horesca-Kunden verteilen. Die kostenlose Verteilung soll im Juli stattfinden und hat einen im Wert von mehr als fünf Millionen Euro.

Darüber hinaus reinigt, desinfiziert und spült der technische Dienst des Unternehmens kostenlos die rund 4750 Leitungen in den Bierstuben, um «eine Qualitätsgarantie für ihre Biere vom Moment der Öffnung an» zu gewährleisten. «Ein solches Erdbeben erfordert Solidarität zwischen allen Akteuren des Sektors, und wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten. Es geht jetzt darum, die Erholung unseres Sektors zu unterstützen», sagt Frédéric de Radiguès, Geschäftsführer der Brasserie nationale.

12.00 Uhr – Thermalbad Bad Mondorf öffnet wieder

Etwas Entspannung nach dem Stress der Krise? Seit Montag ist das wieder im Thermalbad Bad Mondorf möglich. Die Abteilung Spa, Pflege, Entspannung und Wellness konnte wiedereröffnet werden. Fast 300 Mitarbeiter warten nun auf Kunden. Die Gesundheitsaktivitäten, das Hotel, das Fitnesszentrum, das Schwimmbad und die Restaurants werden bis zum 8. Juni schrittweise wieder eröffnet. Die Saunen und Hammams und die Räume für private und berufliche Veranstaltungen bleiben bis zu weiteren Lockerungsmaßnahmen noch geschlossen.


Mittwoch, 27. Mai 2020

17.30 Uhr – Luxemburg registriert sechs Neuinfektionen

In Luxemburg wurden in den vergangenen 24 Stunden sechs neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert, nachdem am Vortag nur eine Infektion festgestellt wurde. Das teilt das Gesundheitsministerium am späten Nachmittag mit. Die Zahl der Infizierten steigt demnach auf insgesamt 4001. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Todesopfer im Großherzogtum bei 110.

Desweiteren werden in Luxemburgs Krankenhäusern derzeit 49 Covid-19-Patienten betreut. Vier der Patienten liegen auf der Intensivstation. In den vergangenen 24 Stunden wurden außerdem 1319 Menschen auf das Virus getestet. Die Gesamtzahl der Tests liegt nun bei 70.148.

16.03 Uhr – Winteraktion für Obdachlose verlängert

Die Winteraktion für Obdachlose in Luxemburg wird bis Ende Juni verlängert. Das teilt das Familienministerium am Mittwoch mit. Das Ende der Winteraktion fällt nun auf den 30. Juni und damit auf den gleichen Tag, an dem auch der «état de crise» ausläuft. Normalerweise läuft die Aktion vom 1. Dezember bis zum 31. März. Ab dem 1. Juli werde man dann im Erdgeschoss des Gebäude B am Findel ein Nachtquartier für Obdachlose einrichten.

Das Nachtquartier betreibt das Luxemburger Rote Kreuz, das derzeit im Gebäude B auch Obdachlose betreut, die Covid-19-Symptome haben. Das derzeit nach Bonneweg ausgelagerte Nachtquartier der Caritas soll ab dem 1. Juli wieder in seine normalen Räumlichkeiten im Bahnhofsviertel umziehen. Während der Krise konnten sich Menschen ohne festen Wohnsitz in den Einrichtungen der Winteraktion ganztägig an sieben Tagen in der Woche aufhalten.

12.00 Uhr – Parkgebühren werden fällig

Mit der schrittweisen Aufhebung der Corona-Maßnahmen in Luxemburg normalisieren sich auch die Parkgebühren in Differdingen wieder. Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Demnach werden ab Montag kommender Woche wieder die üblichen Tarife erhoben. Zu Beginn der Coronakrise sind die Gebühren teilweise ausgesetzt worden, mancherorts galt lediglich die Verpflichtung, eine Parkscheibe auszulegen.

Dienstag, 26. Mai 2020

17.35 Uhr – Zwei Neuinfektionen bei über 1700 Tests

Seit Montag wurden in Luxemburg zwei Neuinfektion mit dem Coronavirus registriert (bei 722 Tests). Das teilt das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Damit erhöht sich die Zahl der bekannten Infektionen im Großherzogtum auf 3995.

Die Zahl der Todesopfer bleibt am Dienstag unverändert bei 110 Personen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Derzeit werden 44 Patienten stationär behandelt, fünf davon auf der Intensivstation.

16.30 Uhr – Kinos öffnen am 17. Juni

Die Kinos im Großherzogtum hätten bereits mit der Gastronomie ab kommenden Freitag ihre Pforten wieder öffnen dürfen. Die Branche hat sich aber für einen späteren Termin entschieden. In einer gemeinsamen Erklärung des Branchenverbandes vom Dienstag heißt es, «Die Kinos des Landes haben gemeinsam beschlossen, die ersten Kinovorführungen ab dem 17. Juni wieder aufzunehmen.» Dem Branchenverband gehören auch CDAC und die Kinepolis Gruppe an. Die Verzögerung werde den Lichtspielhäusern, «die Zeit geben, alle Vorbereitungen abzuschließen und unsere Kunden unter den bestmöglichen Bedingungen Willkommen zu heißen». Man prüfe derzeit ein einheitliches Vorgehen bei der Wiederöffnung unter gesundheitlichen Gesichtspunkten.

10.35 Uhr – Findel bereitet sich auf Wiedereröffnung vor

Auf dem Findel laufen die Vorbereitungen zum Neustart auf Hochtouren. Nach zwei Monaten, in denen fast ausschließlich Fracht bewegt wurde, sollen endlich wieder Passagiere aus Luxemburg abgefertigt werden. Damit dies für Passagiere und Mitarbeiter so sicher wie möglich gestaltet werden kann, muss sich der Flughafen an die neuen Vorgaben anpassen. Die Findel-Mitarbeiter legen dabei fleißig Hand an und markieren Sicherheitsabstände. Das zeigt ein Facebook-Post des lux-Airports am Dienstagmorgen.

� Ist heute "Weltaufkleber-Tag"? Nein, aber für lux-Airport sind Aufkleber, die auf soziale Distanzierung hinweisen, ein...

Gepostet von LuxAirport am Dienstag, 26. Mai 2020

10.20 Uhr – Karrieremesse verschoben

Für die Karriere- und Ausbildungsmesse Moovijob Luxemburg wurde ein neuer Termin festgelegt. Ursprünglich war die Messe für den 27. März geplant und im Zuge der Corona-Krise auf den den 12. Juni verlegt worden. Am Dienstag haben die Organisatoren angekündigt, dass die Messe am Freitag, den 25. September in der LuxExpo the box stattfinden soll.


Montag, 25. Mai 2020

17.05 Uhr – Nur eine weitere Infektion in Luxemburg

In Luxemburg wurde in den vergangenen 24 Stunden nur eine neue Infektion mit dem Coronavirus registriert, nachdem bereits am Vortag nur zwei Infektionen registriert worden sind. Diese teilte Premierminister Xavier Bettel am späten Nachmittag auf einer Pressekonferenz mit. Die Zahl der Infizierten steigt demnach auf insgesamt 3993. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Todesopfer im Großherzogtum bei 110, wie das Gesundheitsministerium mitteilt.

Desweiteren werden, so Bettel, auf den Intensivstationen im Großherzogtum derzeit noch vier Covid-19-Patienten betreut. Am Vortag waren es noch sieben Covid-19-Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden mussten.

13.15 Uhr – Maskenverteilung geht weiter

In den vergangenen zwei Wochen hat Luxemburg an Grenzgänger ein zusätzliches Paket mit 50 Schutzmasken verteilt. Dazu waren bis Sonntag, den 24. Mai, insgesamt zwölf Stationen im Großherzogtum eingerichtet, an denen die Masken abgeholt werden konnten. Wer seine Masken noch nicht abholen konnte, der hat ab dieser Woche die Möglichkeit sein Paket an zwei verbliebenen Standorten zu bekommen. Darauf weist die Regierung auf ihrer Internetseite hin. Demnach sind seit heute die Standorte Findel und Esch-Belval von sieben bis 19 Uhr geöffnet.

11.20 Uhr – Bettel spricht

Am Montagnachmittag, 17 Uhr, tritt Premierminister Xavier Bettel (DP) erneut vor die Presse. Es wird damit gerechnet, dass der Regierungschef einen Plan vorlegen wird, ab wann unter welchen Umständen das Gaststättengewerbe wieder den Betrieb aufnehmen kann. Vergangene Woche hatte Bettel erklärt, dass sich der Regierungsrat am heutigen Montag mit diesem Thema befassen wolle.

Die Pressekonferenz können Sie wie gewohnt ab 17 Uhr auf «lessentiel.lu» live verfolgen.

7.15 Uhr – Grundschüler kehren zurück

Die ersten Grundschüler Luxemburgs kehren an diesem Montag in ihre Klassenräume zurück. Wie auch bei den weiterführenden Schulen werden die Klassen in Gruppen aufgeteilt, die sich wochenweise abwechseln. Vormittags wird unterrichtet, nachmittags werden die Schüler in der «Étude» betreut. Bildungsminister Claude Meisch (DP) wird an der Rückkehr der Schüler teilnehmen.


Sonntag, 24. Mai 2020

17.35 Uhr – Zwei Neuinfektionen und ein weiteres Todesopfer

In den letzten 24 Stunden sind zwei neue Corona-Infektionen in Luxemburg registriert worden, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Damit beläuft sich die Zahl der registrierten Fälle auf 3992.

Darüberhinaus hat Luxemburg auch ein weiteres Todesopfer zu beklagen, welches an den Folgen von Covid-19 verstorben ist.

14.35 Uhr – Claude Meisch besucht am Montag eine Grundschule

Bildungsminister Claude Meisch (DP) wird am morgigen Montag eine Grundschule besuchen, wenn der Unterricht wieder aufgenommen wird. Er soll mit Schülern und Lehrern über diesen besonderen Start ins neue Schuljahr sprechen.

In der Theorie sollten am Montagmorgen alle Schüler in Luxemburg wieder klassischen Unterricht haben, nachdem er mehr als zwei Monate wegen der Coronavirus-Krise unterbrochen worden war.


Samstag, 23. Mai 2020

18.15 Uhr – Neun Neuinfektionen

Die Zahl der Neuinfektionen in Luxemburg bleibt weiter niedrig. Seit Freitag seien neun neue Covid-19-Fälle registriert worden, teilt die Regierung am Samstagabend mit. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf 3990.

Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert auf 109.


Freitag, 22. Mai 2020

17.35 Uhr – Eine Neuinfektion am Freitag

Seit Donnerstag wurden in Luxemburg nur eine Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Das teilt die Regierung am Freitagabend mit. Damit erhöht sich die Zahl der bekannten Infektionen im Großherzogtum auf 3981, davon sind derzeit noch 124 Personen aktiv infiziert.

Die Zahl der Todesopfer bleibt am Freitag unverändert bei 109 Personen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Nach einem Anstieg am Feiertag ging die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern wieder zurück. Derzeit werden noch 51 Patienten stationär behandelt, davon sind fünf Patienten auf der Intensivstation in Behandlung. Das bedeutet neun Patienten weniger als am Vortag und ein Patient weniger bei den Intensiv-Patienten.

7.32 Uhr – Perspektiven der Screening-Strategie

Während die für den 19. Mai versprochene Testoffensive für die Bevölkerung verschoben wurde, halten Gesundheitsministerin Paulette Lenert und Forschungsminister Claude Meisch diesen Freitag um 13.30 Uhr eine Pressekonferenz ab, um «die Perspektiven der Screening-Strategie» zu erläutern. Die beiden Minister werden vom Leiter des Luxemburger Gesundheitsinstituts, Ulf Nehrbass, und dem Sprecher der Luxemburger Taskforce Covid-19 Research, Paul Wilms, unterstützt. Es wird erwartet, dass bekannt wird, wie die luxemburgische Bevölkerung untersucht werden kann. Und wie die Ergebnisse dieser Untersuchungen genutzt werden, um die weiteren Maßnahmen zu organisieren. Wie gewohnt können Sie diese Pressekonferenz ab 13.30 Uhr live bei uns verfolgen.

7.28 Uhr – PK zu den wirtschaftlichen Maßnahmen

Wirtschaftsminister Franz Fayot und Tourismusminister Lex Delles werden bei einer Pressekonferenz um 10 Uhr Details zum aktuellen «Neistart Lëtzeburg»-Paket erläutern. Die darin enthaltenen Maßnahmen sollten es der nationalen Wirtschaft ermöglichen, sich von der Coronavirus-Krise zu erholen. Diese Pressekonferenz können Sie ab 10 Uhr live bei uns verfolgen.

Donnerstag, 21. Mai 2020

17.35 Uhr – Neun Neuinfektionen am Donnerstag

In Luxemburg wurden seit Mittwoch neun weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilt das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Die Gesamtzahl der Menschen im Großherzogtum die positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet wurden liegt damit bei 3980. Seit Mittwoch sind 963 Tests im Land durchgeführt worden.

Weitere Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 wurden am Donnerstag nicht gemeldet, es bleibt somit bei den bisher bekannten 109 offiziell gemeldeten Toten in diesem Zusammenhang. Die Krankenhäuser in Luxemburg behandeln derzeit 62 infizierte Patienten, das sind fünf mehr als am Vortag. Bei der Belegung der Intensivbetten hat es keine Veränderung gegeben, nach wie vor befinden sich sechs Patienten in intensivmedizinischer Behandlung.

Derzeit gibt es im Großherzogtum 130 aktive Infektionen mit dem Coronavirus.

16.00 Uhr – Details zur Teststrategie

Gesundheitministerin Paulette Lenert (LSAP) und Forschungsminiser Claude Meisch (DP) stellen am Freitag einen Fortschrittsbericht zur Test-Strategie für Luxemburg vor. Das teilt die Regierung am Donnerstag mit. In einer, für 13.30 Uhr angekündigten, Pressekonferenz soll es zudem um die zukünftige Perspektive für Corona-Tests im Großherzogtum gehen. Neben Lenert und Meisch werden außerdem weiter Gesundheitsexperten sich den Fragen der Presse stellen. Der Leiter des Luxemburg Institut of Health (LIH) Ulf Nerbass und der Sprecher der taskforce Covid-19 Paul Wilmes werden die beiden Minister begleiten und weitere Einsichten in die Details der Strategie geben können.

Mittwoch, 20. Mai 2020

17.35 Uhr – 13 Neuinfektionen gemeldet

In Luxemburg wurden seit dem gestrigen Dienstag 13 Menschen erstmalig positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilt das Gesundheitsministerium am Mittwochabend mit. Damit sind im Großherzogtum seit Beginn der Krise 3971 Menschen positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden. 1007 Tests wurden in diesem Zeitraum durchgeführt.

Am Mittwoch sind keine neuen Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert worden, es bleibt also vorläufig bei der 109 Todesopfer im Verlauf der Krise. In den Krankenhäuser des Landes werden derzeit noch 57 Menschen wegen Covid-19 behandelt, davon sechs Menschen auf der Intensivstation. Damit werden drei Menschen weniger als am Vortag im Krankenhaus behandelt.

13.04 Uhr – Eine helfende Hand für die Bedürftigsten

Die Regierung hat an diesem Mittwoch beschlossen, die Unterhaltsbeihilfe für Menschen mit geringem Einkommen zu verdoppeln. Damit wolle man, besonders die Menschen unterstützen, die durch ihr niedriges Einkommen «von der Covid-19-Krise besonders schwer getroffen wurden», teilte die Regierung in einer Pressemitteilung mit. So seien zum Beispiel Menschen mit einem Mindestlohn von der Kurzarbeit besonders betroffen. Familienministerin Corinne Cahen spricht von einem «Ziel der sozialen Gerechtigkeit».

Alleinstehende erhalten demnach 2640 Euro statt 1320 Euro jährlich. Zwei-Personen-Haushalte haben Anspruch auf 3300 EUR, Drei-Personen-Haushalte auf 3960 EUR. Für vierköpfige Familien erhöht sich der Zuschuss auf 4620 Euro. Schließlich erhalten Haushalte mit fünf oder mehr Personen 5.280 Euro statt 2.640 Euro.

Die Unterhaltsbeihilfe wird vom «Fonds national de solidarité» (FNS) gewährt und ist abhängig von den Einkommenssituation in den zwölf Monaten vor der Antragstellung. So kann beispielsweise eine alleinstehende Person mit einem Einkommen von weniger als 25.744 Euro die Beihilfe beantragen. Für drei Personen steigt die Einkommensgrenze auf 46.339 Euro.

11.00 Uhr – Justiz kehrt langsam wieder zur Normalität zurück

Das Justizsystem wird kommenden Montag die seit März für die Öffentlichkeit geschlossenen Dienste wieder öffnen, sagte die Justizverwaltung in einer Erklärung. Sie fordert die Bürger dennoch auf, für Fragen und Verfahren, die elektronisch, telefonisch oder auf dem Postweg erledigt werden können, «so weit wie möglich» Besuche vor Ort zu vermeiden.

Darüber hinaus weist die Justiz darauf hin, dass sie ab dem 2. Juni zu dem Arbeitsrhythmus vor dem Lockdown zurückkehren wird. «Wegen der Verzögerungen, die sich während der Corona-Krise angesammelt haben, hat die Justizverwaltung beschlossen, den Zeitplan der Anhörungen um mehr als zwei Wochen, vom 16. Juli bis zum 3. August 2020, zu verlängern», sagt sie. Um «den Personenfluss in den Korridoren und Gerichtssälen zu reduzieren», werden die Vorladungen für die Anhörungen zudem zeitlich gestaffelt organisiert.

9.30 Uhr – PK von Xavier Bettel und Paulette Lenert

Wo steht Luxemburg? Ist das Land bereit für die nächste Phase der Lockerung oder sogar die Wiedereröffnung von Restaurants? Nach dem Regierungsrat am Mittwoch werden Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert ab 13.30 Uhr Antworten geben. Wie üblich können Sie die Pressekonferenz live bei uns verfolgen.

Dienstag, 19. Mai 2020

17.30 Uhr – Neue Zahlen für Luxemburg

In den vergangenen 24 Stunden sind elf weitere Personen positiv auf Covid-19 getestet worden, wie das Gesundheitsministerium am Dienstagabend mitteilt. Damit beläuft sich die Zahl der gemeldeten Infektionen auf 3958.

Zudem hat es im selben Zeitraum zwei weitere Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Luxemburg gegeben. Insgesamt sind 109 Menschen seit Beginn der Corona-Krise im Großherzogtum mit oder an dem Coronavirus gestorben.

Derzeit werden hierzulande 60 Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern behandelt. Davon liegen zehn Patienten auf der Intensivstation. Seit Beginn der Krise wurden 63.011 Menschen auf das Virus getestet.

15.05 Uhr – Walfer Bicherdeeg abgesagt

Die Büchertage in Walferdingen, die jedes Jahr rund 10.000 Leseratten anziehen, sind wegen der Corona-Krise abgesagt worden. Das teilten die Organisatoren auf der Website der Veranstaltung mit, die am 21. und 22. November stattfinden sollte.

13.35 Uhr – Neue Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft

Die Vize-Premierminister Dan Kersch (LSAP) und François Bausch (déi gréng), sowie Finanzminister Pierre Gramegna (DP) werden am Mittwoch «ein Maßnahmenpaket vorstellen, das der luxemburgischen Wirtschaft nach der Covid-19-Krise einen Neuanfang ermöglichen soll».

Die Pressekonferenz können Sie am Mittwoch ab 17.30 Uhr wie immer bei uns verfolgen.

12.05 Uhr – Gab es bereits im Herbst Corona-Fälle in Luxemburg?

Kann eine Analyse der medizinischen Untersuchungen von Patienten in Luxemburg vom vergangenen November und Dezember Hinweise auf die ersten Coronavirus-Infektionen im Land noch vor dem «offiziellen» Beginn der Epidemie ergeben? Dies fragt der Abgeordnete Marc Hansen (déi gréng) in einer parlamentarischen Anfrage ans Gesundheitsministerium.

In Frankreich wurden durch Analyse von 2456 Röntgenbildern von Brustkörben zwischen dem 1. November 2019 und dem 30. April bereits ab dem 16. November 2019 Covid-19-Erkrankungen nachgewiesen. Die Analyse im Großherzogtum würde im Grunde nichts an der gegenwärtigen Situation ändern, aber es ermöglichen, «die Ursprünge der Epidemie in Europa zu erforschen und ihre Entwicklung besser zu verstehen», erklärt der Abgeordnete.


Montag, 18. Mai 2020

17.30 Uhr – Nur zwei neue Fälle in Luxemburg

Seit gestern sind lediglich zwei weitere Personen positiv auf Covid-19 getestet worden, wie das Gesundheitsministerium am Montagabend mitteilt. Damit beläuft sich die Fälle der gemeldeten Infektionen auf 3947.

Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert, die Zahl der hospitalisierten Patienten ist weiter rückläufig.

17.00 Uhr – Police Grand-Ducale kontrolliert weiterhin

Die Police Grand-Ducale überprüft auch weiterhin die neuen Corona-Regeln der Regierung. Einer Pressemitteilung zufolge führten die Beamten in der vergangenen Woche durchschnittlich 115 Kontrollen pro Tag durch. Dabei ging es hauptsächlich um das Social Distancing und die Maskenpflicht, sowie das Versammlungsverbot von mehr als 20 Personen.

Pro Tag wurden nach Angaben der Polizei durchschnittlich 25 Verwarnungen ausgestellt, hauptsächlich wegen Nichteinhaltung der Maskenpflicht. Auch wurden 80 Verwarnungen am Ufer des Obersauer Stausees ausgesprochen, das am Wochenende trotz Badeverbot gut besucht war.

13.47 Uhr – An diesen Punkten werden die Schutzmasken verteilt

Jeder Bewohner Luxemburgs im Alter von mindestens 16 Jahren bekommt vom Staat 50 weitere Schutzmasken. Das Innenministerium hat eine Webseite eingerichtet, auf der angezeigt wird, wo sich die Abholstationen in den jeweiligen Gemeinden befinden. Es sei angemerkt, dass die Karte noch nicht vollständig ist, aber fortlaufend aktualisiert wird. Um die Masken zu erhalten, muss der entsprechende Brief von der Regierung vorgelegt werden. Um Massenansammlungen zu vermeiden, wird empfohlen, dass eine Person die Masken für den gesamten Haushalt abholt.

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11.45 Uhr – Luxemburg plädiert für Stärkung der WHO

Die Abgeordneten des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten kamen am Montagmorgen während ihrer Sitzung per Videokonferenz überein, die Arbeit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu analysieren, sobald die Coronavirus-Krise vorüber ist. Ein entsprechender Antrag war von Marc Spautz (CSV) eingebracht worden.

«Wir wollen nun herausfinden, was gut und was weniger gut funktioniert hat. Es geht uns nicht darum, die Arbeit der WHO anzuprangern oder ihre Finanzierung zu kürzen, wie es Donald Trump getan hat», sagt Yves Cruchten (LSAP), Präsident der Kommission. Die Abgeordneten sprachen sich dafür aus, «die WHO in Zukunft zu stärken», um auf solche Krisen besser vorbereitet zu sein.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

10.11 Uhr – Intensivstation des CHL schließt Covid-19-Abteilung

Die Intensivstation des Centre hospitalier de Luxembourg (CHL) hat heute auf Twitter angekündigt, ihre Covid-19-Abteilung an diesem Montag, zwei Monate nach der Aufnahme des ersten mit dem Coronavirus infizierten Patienten, zu schließen.

Aktuell gebe es nur noch einen Covid-19-Patienten auf der Intensivstation, wie das CHL gegenüber L'essentiel mitteilte. Ende März waren 13 Coronavirus-Patienten gleichzeitig auf der Intensivstation untergebracht, von denen zehn künstlich beatmet werden mussten.

«Die letzten Monate waren emotional intensiv und erforderten eine schnelle und kontinuierliche Anpassung des gesamten medizinischen Teams», heißt es in der Mitteilung. «Wir möchten der gesamten Bevölkerung für ihre Geduld und Disziplin während der Eindämmung danken. Es ist den Anstrengungen aller zu verdanken, dass unsere Kapazität nie überschritten wurde». Darüber hinaus werde man in den kommenden Monaten «wachsam» bleiben und für den Fall einer zweiten Welle «bereit sein».

10.02 Uhr – Luxemburgische Armee verteilt Masken

Die Luxemburgische Armee verteilt noch bis zum 24. Mai Atemschutzmasken an die Grenzgänger. Die Masken können entweder zu Fuß oder in den zwölf von der Armee eingerichteten Drive-in-Stationen abgeholt werden.

Sonntag, 17. Mai 2020

17.30 Uhr – Neue Zahlen für Luxemburg

In Luxemburg sind in den vergangenen 24 Stunden drei weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Dies teilt die Regierung mit. Demnach sind im Großherzogtum nun insgesamt 107 mit oder an der Lungenkrakheit Covid-19 gestorben.

Die Zahl der Neuinfektionen ist mit 15 neuen Covid-19-Fällen wieder angestiegen. 65 Menschen werden derzeit in Krankenhäusern behandelt, 14 davon intensivmedizinisch. Insgesamt wurden in Luxemburg seit Beginn der Krise 62.153 Test durchgeführt, 3945 Menschen wurden demnach positiv auf das Virus getestet.

Freitag, 15. Mai 2020

17.30 Uhr – Luxemburg beklagt jetzt 104 Todesopfer

In den vergangenen 24 Stunden ist ein weiterer Patient im Großherzogtum im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Dies teilt das Gesundheitsministerium mit. Demnach steigt die Zahl der Todesopfer in Luxemburg auf 104 Todesfälle.

Acht weitere Menschen wurden im selben Zeitraum positiv auf das Virus getestet. 82 Menschen werden derzeit in Luxemburgs Krankenhäusern behandelt, elf davon intensivmedizinisch.

Insgesamt wurden im Großherzogtum seit Beginn der Krise 59.987 Tests durchgeführt, 3923 Menschen wurden demnach positiv auf das Virus getestet.

16.21 Uhr – Jean Asselborn trifft Heiko Maas in Schengen

Der Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten, Jean Asselborn, und sein deutscher Amtskollege, Heiko Maas, treffen sich am Samstag, den 16. Mai 2020 um 10.10 Uhr auf der Moselbrücke in Schengen. Wie das Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten am Freitag mitteilt, schließt sich an das Treffen eine kurze Arbeitssitzung an, die den Ministern einen Meinungsaustausch über mehrere Themen von gemeinsamem Interesse ermöglicht, wie etwa den Binnenmarkt der Europäischen Union, Migration oder die Vorbereitung der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

9 Uhr – Bis zu 150.000 Euro Starthilfe für Anti-Covid19-Startups

Im April wurde vom Ministerium für Wirtschaft und Luxinnovation unter dem Namen «StartupsVsCovid19» ein Aufruf zur Einreichung von Projekten zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Krise veröffentlicht. Insgesamt haben dafür rund 300 Startups im Land innovative Ideen vorgeschlagen. Am Ende wurden 15 Projekte ausgewählt, die vom Ministerium eine finanzielle Unterstützung von bis zu 150.000 Euro erhalten werden.

Die Produkte und Dienstleistungen haben alle ein gemeinsames Ziel: «die wirtschaftlichen, gesundheitlichen oder gesellschaftlichen Auswirkungen der mit der Pandemie verbundenen Krise zu begrenzen oder gar zu überwinden», erklärte das Wirtschaftsministerium in einer am Freitagmorgen veröffentlichten Pressemitteilung.


Donnerstag, 14. Mai 2020

17.30 Uhr – Neue Zahlen für Luxemburg

In den vergangenen 24 Stunden ist kein weiterer Patient im Großherzogtum im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Dies teilt das Gesundheitsministerium mit. Demnach bleibt es in Luxemburg bei 103 Todesfällen.

Elf weitere Menschen wurden im selben Zeitraum positiv auf das Virus getestet. 78 Menschen werden derzeit in Krankenhäusern behandelt, elf davon intensivmedizinisch. Am Vortag lagen noch 22 Corona-Patienten auf der Intensivstation. Insgesamt wurden in Luxemburg seit Beginn der Krise 58.727 Tests durchgeführt, 3915 Menschen wurden demnach positiv auf das Virus getestet.

9.30 Uhr – Mobilfunkanbieter Tango öffnet wieder seine Filialen

Vier Läden des Mobilfunkanbieters Tango waren auch während dem Lockdown geöffnet, ab Montag öffnen auch wieder die anderen Filialen ihre Türen. Allerdings dürfen nur vier Kunden gleichzeitig im Laden sein und es herrscht Maskenpflicht. Auch der Mindestabstand von zwei Metern muss beachtet werden. Sämtliche Geräte werden regelmäßig von den Mitarbeitern desinfiziert.

8.30 Uhr – Kurzarbeit kann bis zum 31. Mai beantragt werden

Adem hat am Donnerstagmorgen darauf hingewiesen, dass Anträge auf Kurzarbeit für den Monat Mai vor dem 31. Mai über MyGuichet eingereicht werden müssen. Aufgrund der allmählichen Rückkehr zur Normalität müssen auch die Anträge für Juni bis Ende Mai eingereicht werden.

Unternehmen, die ihre Tätigkeit nach dem 11. Mai noch nicht wieder aufnehmen durften, können jedoch weiterhin Vorschüsse für Juni erhalten.


Mittwoch, 13. Mai 2020

17.30 Uhr – Luxemburg beklagt einen weiteren Todesfall

Luxemburg hat in den vergangenen 24 Stunden ein weiteres Opfer in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Dies teilt das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle in Luxemburg auf 103.

Demnach wurden in Luxemburg zehn weitere Personen positiv getestet bei 1293 Test in den vergangenen 24 stunden. 89 (+1) Menschen werden derzeit in Krankenhäusern behandelt, 22 davon intensivmedizinisch. Insgesamt wurden in Luxemburg seit Beginn der Krise 57.687 (Vortag: 56.394) Test durchgeführt, 3904 Menschen wurden demnach positiv auf das Virus getestet.

13.12 Uhr – Grenzgänger bekommen Briefe zur Abholung von Masken

Alle Grenzgänger, die in Luxemburg arbeiten, erhalten in den kommenden Stunden und Tagen Post. Mit dem Brief können sie 50 weitere Atemschutzmasken abholen, die der Staat ihnen zur Verfügung stellt. Der Versand der Briefe wird in den kommenden fünf Tagen erfolgen. Die Masken können bis zum 24. Mai abgeholt werden.

Die Verteilzentren sind an den Werktagen von 7 Uhr bis 19 geöffnet, an Samstagen und Sonntagen von 9 Uhr bis 17 Uhr. Zu Christi Himmelfahrt (21. Mai) sind nur die Zentren am Findel und in Belval offen (9 Uhr bis 17 Uhr).

12.15 Uhr – Jean Asselborn begrüßt die Grenzöffnung zu Deutschland

Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn (LSAP) hat die heutige Entscheidung der deutschen Bundesregierung begrüßt, den Grenzverkehr in Kürze wieder an sämtlichen Grenzübergängen zu erlauben und sämtliche Kontrollen einzustellen.

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«Diese Entscheidung wird nicht nur konkrete Erleichterungen für die Bürger und Unternehmen beiderseits der Grenze bringen, sondern ist auch ein wichtiges Signal hinsichtlich einer schrittweisen Wiederinkraftsetzung des Schengener Abkommens», so Asselborn in einer Pressemitteilung der Regierung. Die Maßnahme werde das Vertrauen der Bürger in offene Grenzen wiederaufbauen.

Wie der Beschluss der Beendigung der Grenzschließungen und -kontrollen umgesetzt wird, müsse nun ausgearbeitet werden. «Sowohl in Luxemburg als auch in Deutschland gelten weiterhin eine Reihe von Einschränkungen im Rahmen der Pandemiebekämpfung, die es zu respektieren gilt», sagte der Außenminister.

11.15 Uhr – Die Stadt Luxemburg hatte sich vorbereitet

Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) erklärte am Mittwoch bei einem Treffen mit der Presse, dass man bereits im Februar mit den Vorbereitungen für eine mögliche Pandemie begonnen habe. Am 1. März wurde der Pandemieplan vom Gemeinderat verabschiedet und am 11. März wurde ein Rundschreiben an alle Dienststellen verschickt, kurz bevor die Regierung beschloss, die Pandemie einzudämmen.

Lydie Polfer lobt auch die Solidarität zwischen den Abteilungen, deren Personalbestand durch die Krise reduziert wurde, insbesondere wegen des Sonderurlaubs für Eltern aufgrund der Schulschließungen. Sie betont auch, dass sich die Strategie Luxemburgs ihrer Meinung nach ausgezahlt hat. «Wenn man heute die Zahl der Infektionen pro Tag sieht, verglichen mit den 200 oder 300, die wir zu einem bestimmten Zeitpunkt hatten, dann hat es funktioniert, die Menschen respektierten die Eindämmung mehr als irgendwo sonst. Das ermöglicht es uns, nach acht Wochen der Eindämmung nach und nach wieder zu öffnen. Aber die Menschen müssen verantwortungsbewusst bleiben. Das Virus ist noch nicht verschwunden».

10.15 Uhr – Die Hauptstadt steht kurz vor der Wiedereröffnung ihrer Dienste

Die verschiedenen öffentlichen Dienste der Stadt Luxemburg stehen kurz vor der Wiedereröffnung. So werden das Bierger-Center, das Rathaus, der Infobus und der Stadtplanungsdienst ab kommenden Montag, 18. Mai, wieder Besucher empfangen. Hygienemaßnahmen, wie das Tragen von Schutzmasken und Social Distancing müssen beachtet werden.

Die Öffnungszeiten können von den gewohnten Zeiten abweichen: «Das sind noch nicht die normalen Zeiten, denn einige Mitarbeiter sind auf Sonderurlaub, da die Schulen noch nicht wieder geöffnet haben», erklärt Bürgermeisterin Lydie Polfer.

10.05 Uhr – Städtische Museen am Donnerstag wieder geöffnet

Die beiden Museen der Stadt Luxemburg, die Villa Vauban und das Stadtmuseum Lëtzebuerg, öffnen wieder am morgigen Donnerstag zu den gewohnten Öffnungszeiten. Besucher werden auf die neuen Hygieneregeln achten müssen. So wird das Tragen einer Schutzmaske obligatorisch sein, ebenso wie das Social Distancing zwischen den Besuchern.

Führungen werden noch nicht wieder aufgenommen. Darüber hinaus wird die Zahl der gleichzeitig eingelassenen Besucher auf 30 in der Ville Vauban und 40 im Stadtmuseum Lëtzebuerg begrenzt. Darüber hinaus bleibt das virtuelle Angebot beider Museen mit 3D-Führungen auf ihren jeweiligen Websites weiterhin verfügbar.


Dienstag, 12. Mai 2020

17.30 Uhr – Luxemburg beklagt einen weiteren Todesfall

Luxemburg hat in den vergangenen 24 Stunden ein weiteres Opfer in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Dies teilt das Gesundheitsministerium mit. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle in Luxemburg auf 102.

Die Zahl der Neuinfektionen ist mit sechs neuen Covid-19-Fällen sehr niedrig. 88 (+2) Menschen werden derzeit in Krankenhäusern behandelt, 22 (+4) davon intensivmedizinisch. Insgesamt wurden in Luxemburg seit Beginn der Krise 56.394 (Vortag: 55.415) Test durchgeführt, 3894 Menschen wurden demnach positiv auf das Virus getestet.

15.44 Uhr – Test der gesamten Bevölkerung verzögert sich

Eigentlich sollte die gesamte luxemburgische Bevölkerung ab dem 19. Mai auf das neuartige Coronavirus getestet werden. Wie Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Dienstag vor dem zuständigen parlamentarischen Ausschuss sagte, verzögere sich der Beginn der großangelegten Testreihe. Eigentlich sollte sie an 17 im Land verteilten Stationen durchgeführt werden. Allerdings seien deren Aufbau zum 19. Mai noch nicht abgeschlossen.

14.38 Uhr – Orange öffnet Geschäft, liefert aber weiterhin

Orange Luxemburg hat am vergangenen Donnerstag sein erstes Geschäft in Esch-sur-Alzette wiedereröffnet. Seitdem öffnen die Geschäfte des Betreibers schrittweise. Bis Ende der Woche sollen alle insgesamt 14 Geschäfte im Großherzogtum wieder die Türen öffnen.

Selbstverständlich gehe die Wiedereröffnung mit den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen einher, so leite man die Kundenströme in den Geschäften und bleibe dem Prinzip «ein Kunde, ein Berater» treu. Darüber hinaus, erklärt eine Sprecherin gegenüber L'essentiel, «haben wir beschlossen, die Hauszustellung, die während der Abriegelung sehr beliebt war, beizubehalten, um zur Vorsicht zu ermutigen. Kunden können anrufen und ihre SIM-Karte oder ihr Mobiltelefon innerhalb 24 Stunden geliefert bekommen».

11.45 Uhr – Lenert dankt Pflegepersonal

Anlässlich des internationalen Tages der Krankenschwestern an diesem Dienstag hat Gesundheitsministerin Paulette Lenert eine Botschaft auf YouTube hochgeladen, um dem Pflegepersonal «für ihren unerschütterlichen Einsatz Danke zu sagen». Darin dankt sie auch denjenigen, «die nicht bei uns wohnen und weiterhin die Grenzen überquerten, um zu uns kommen. Sie waren für die Patienten da, und wir konnten uns von Anfang bis Ende auf sie verlassen». Vor dem Hintergrund von Porträts von Pflegekräften erinnert die Ministerin daran, dass Krankenschwestern «das Rückgrat unseres Gesundheitssystems» sind.

Der Internationale Tag der Krankenschwestern wird jedes Jahr am Geburtstag der Britin Florence Nightingale begangen. Die Britin wurde am 12. Mai 1820 geboren und wäre heute 200 Jahre alt geworden. Sie gilt als Begründerin der modernen Krankenpflege.

Montag, 11. Mai 2020

17.30 Uhr – Neue Zahlen für Luxemburg

Luxemburg hat in den vergangenen 24 Stunden kein weiteres Opfer in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Dies teilt das Gesundheitsministerium mit. Demnach bleibt es in Luxemburg bei 101 Todesfällen.

Die Zahl der Neuinfektionen ist mit zwei neuen Covid-19-Fällen sehr niedrig. 86 Menschen werden derzeit in Krankenhäusern behandelt, 18 davon intensivmedizinisch. Insgesamt wurden in Luxemburg seit Beginn der Krise 55.415 Test durchgeführt, 3888 Menschen wurden demnach positiv auf das Virus getestet.

15.30 Uhr – Armee verteilt Masken an Grenzgänger

Grenzgänger erhalten ab sofort weitere Schutzmasken von der Armee. Wer in Luxemburg arbeitet, nicht aber im Großherzogtum wohnt, kann die 50 Masken bis zum 24. Mai an vier Standorten abholen. Es muss der dafür vorgesehene Brief der Regierung vorgelegt werden.

15 Uhr – Kostenerstattung für INL-Schüler

Schüler, die bereits die Gebühren für das zweite Semester am Luxemburger Spracheninstitut INL gezahlt haben, bekommen diese zurückerstattet, wenn der Unterricht ab Mitte März aufgrund des Coronavirus ausgefallen ist. Die Rückerstattung erfolge in Form einer Gutschrift für einen Kurs in der Zukunft.

14 Uhr – Regierung erweitert Maßnahmen

Der Regierungsrat hat einige Hilfsmaßnahmen verlängert, die zu Beginn der Corona-Krise eingeführt wurden. Davon betroffen sind die Zulagen für Kleinstunternehmen und Selbständige sowie für kleine Unternehmen mit zehn bis 20 Beschäftigten. Wer noch keinen Antrag gestellt hat, kann dies noch bis zum 15. Juli nachholen. Auch der Umfang des Urlaubs aus familiären Gründen wurde ausgeweitet. Er kann nun auch von Eltern beantragt werden, die durch das Virus in besonderem Maße gesundheitlich gefährdet sind.

Sonntag, 10. Mai. 2020

17.30 Uhr – Kein weiterer Todesfall in Luxemburg

Luxemburg hat in den vergangenen 24 Stunden kein weiteres Opfer in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Dies teilt das Gesundheitsministerium mit. Demnach bleibt es in Luxemburg bei 101 Todesfällen.

Die Zahl der Neuinfektionen ist mit neun neuen Covid-19-Fällen weiterhin niedrig. 92 Menschen werden derzeit in Krankenhäusern behandelt, 14 davon intensivmedizinisch. Insgesamt wurden in Luxemburg seit Beginn der Krise 55.250 Test durchgeführt, 3886 Menschen wurden demnach positiv auf das Virus getestet.

Samstag, 9. Mai 2020

17.30 Uhr – Ein weiterer Todesfall in den letzten 24 Stunden

In Luxemburg ist in den vergangenen 24 Stunden eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Dies teilt die Regierung mit. Demnach erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Land auf 101. Seit Ende Februar sind insgesamt 3.877 Personen positiv getestet worden, sechs mehr als am Freitag, bei 1.206 Tests an einem Tag.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen hat nach Regierungsangaben wieder zugenommen. Die Krankenhäuser im Großherzogtum behandeln derzeit 102 Covid-19-Patienten, sieben mehr als am Freitag. 15 davon auf der Intensivstation.

Freitag, 8. Mai 2020

17.30 Uhr – Zwölf Neuinfektionen, unter 100 Fälle im Krankenhaus

Zwischen Donnerstag und Freitag sind 12 Neuinfektionen in Luxemburg registriert worden, wie das Gesundheitsministerium Freitagabend mitteilt. Damit beläuft sich die Zahl aller registrierten Fälle auf 3871.

16 Covid-19-Patienten konnten aus den Krankenhäusern entlassen werden. Insgesamt 95 Menschen werden derzeit noch in den Kliniken des Landes behandelt.

Es wurde kein weiterer Todesfall verzeichnet, wodurch die Zahl der Verstorbenen bei 100 bleibt.

14.05 Uhr – Das kulturelle Leben kehrt zurück

Mit den Lockerungen am Montag wird auch das kulturelle Leben peu a peu wieder aufgenommen. Auch die Abtei Neumünster im Grund bestätigte die Wiedereröffnung am Montag mit kostenlosen Ausstellungen und dem Casino Luxembourg - Forum d'art contemporain. Mit den Lockerungen, die Anfang nächster Woche in Kraft treten, können Museen, Ausstellungsorte Bibliotheken ihre Aktivitäten wiederaufnehmen. Die Regierung hat Kulturangebote, die am Montag wieder öffnen, aufgelistet und auf einer Webseite zusammengefasst.

10.02 Uhr – Automobilsektor will nach Stillstand wieder anspringen

Der Automobilsektor veröffentlichte an diesem Freitag eine Liste von 25 Maßnahmen, um eine Erholung der Wirtschaft auf europäischer und nationaler Ebene sicherzustellen. Zu den Vorschlägen des Automobilsektors gehört auch die Einführung von Maßnahmen, die Anreize zum Autokauf schaffen sollen. Steuervorteile oder Abwrackprämien könnten den Markt ankurbeln, sagt Febiac, der die Autohersteller und -importeure in Luxemburg vertritt.

8.10 Uhr – Luxemburgische Medien werden in der Krise entschädigt

Der Regierungsrat hat entschieden, eine außerordentliche Entschädigung für die Medien im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie einzuführen. Wie aus einer Mitteilung der Regierung am Donnerstag hervorgeht, besteht diese aus einem Betrag von 5.000 Euro pro Journalist mit unbefristetem Vertrag, der zwischen dem 15. März und dem 15. Mai weder Kurzarbeit noch Urlaub zur Unterstützung der Familie genommen hat.

Donnerstag, 7. Mai 2020

17.35 Uhr – Die Opferzahl in Luxemburg steigt auf 100

Seit gestern sind zwei weitere Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit beläuft sich die Zahl der Corona-Toten in Luxemburg auf 100, wie das Gesundheitsministerium mitteilt.

Lediglich acht Neuinfektionen sind seit gestern dazugekommen, womit sich die Gesamtzahl der registrierten Covid-19-Fälle im Großherzogtum auf 3859 beläuft.

16.51 Uhr – Bürger und Grenzgänger erhalten neue Masken in Kürze

Die Verteilung der 50 Masken an jeden Bürger und jeden Grenzgänger erfolgt «in den nächsten Tagen», wie Premierminister Xavier Bettel am Donnerstag erklärt. Einzelheiten über die Verteilung nannte er nicht. Das obliegt Innenministerin Taina Bofferding , die am Freitag dazu Auskunft geben möchte.

15.43 Uhr – Diese Betriebe müssen weiterhin geschlossen bleiben

Die Regierung hat im Amtsblatt die großherzogliche Verordnung veröffentlicht, die den Weg für die Dekonfinement ab dem 11. Mai ebnet. Der Text gibt an, welche Orte bis auf weiteres geschlossen bleiben müssen.

Dazu gehören Kinos (Autokinos ausgenommen), Sporthallen, Freizeitparks, Spielhallen und Kasinos. Auch Ausstellungen und Messen bleiben weiterhin verboten. Wie bereits von Xavier Bettel angekündigt, können auch die Betriebe des Horesca-Sektors weiterhin nicht öffnen.

7.43 Uhr – Mehr als 50.000 Test in Luxemburg

Seit Beginn der Coronakrise wurden im Großherzogtum 50.533 Tests auf das neuartige Coronavirus durchgeführt. Wie das Gesundheitsministerium auf seiner Webseite mitteilt wurden von Dienstag auf Mittwoch mehr als 1200 Tests veranlasst. Demnach wurden bislang 39.968 Luxemburger und 10.565 Nichtansässige getestet. Insgesamt vermeldet das Ministerium 3.851 positive Tests im Großherzogtum.

Mittwoch, 6. Mai 2020

17.34 Uhr – 11 Neuinfektionen und zwei weitere Todesopfer

Luxemburg hat zwei weitere Todesopfer, die an den Folgen des Coronavirus gestorben sind, zu beklagen, wie das Gesundheitsministerium am Mittwochabend mitteilt. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 98.

Die Zahl der Neuinfektionen ist mit elf neuen Covid-19-Fällen weiterhin niedrig, allerdings müssen sieben zusätzliche Patienten im Krankenhaus behandelt werden. Insgesamt sind 3851 Fälle des Virus in Luxemburg registriert.

11.23 Uhr – Das Pflegepersonal hält die «Moral» hoch

Dies war keine leichte Zeit für die Beschäftigten des Gesundheitswesens an vorderster Front im Kampf gegen das Coronavirus. Die Robert-Schuman-Krankenhäuser haben beschlossen, den Teamgeist und die Solidarität die ihren Pflegerinnen und Pfleger zu Teil wurde, nach außen zu tragen.

Il y a des épreuves qui rapprochent et l'esprit d'équipe n'a jamais été aussi important qu'aujourd'hui.‍⚕️‍⚕️ Le service 3B retrace en images leurs derniers mois face au #coronavirus. ⬇️

Gepostet von Hôpitaux Robert Schuman am Mittwoch, 6. Mai 2020

Die Robert-Schuman-Krankenhäuser haben bereits am Montag Bilder eines besonderen Tanzes zur «Stärkung der Moral» geteilt.

Un peu de musique et de bonne humeur font toujours du bien, encore plus en cette période très particulière. Aujourd'hui, c'est notre Service 4A qui vous entraîne dans sa danse savamment orchestrée Une façon ingénieuse de rester stimulé et de garder le moral Soyez sûr d'avoir mis le son #boostetoienmusique

Gepostet von Hôpitaux Robert Schuman am Montag, 4. Mai 2020

Dienstag, 5. Mai 2020

17.30 Uhr – 12 Neuinfektionen in Luxemburg

Die Zahl der neuen Covid-19-Fälle im Großherzogtum steigt um 12 auf 3840 an, wie das Gesundheitsministerium am Dienstagabend mitteilt. Zwei weitere Personen konnten derweil aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Die Zahl der Todesopfer in Luxemburg bleibt unverändert auf 96.

15.30 Uhr – Kfz-Neuzulassungen rückläufig

Der starke Rückgang der Kfz-Neuzulassungen setzt sich im Großherzogtum fort. Während im März 2798 Fahrzeuge angemeldet wurden, waren es im April nur noch 1192. Das geht aus Daten der Nationalen Gesellschaft für Kfz-Verkehr hervor. In den Monaten Januar und Februar, also vor der Corona-Krise, wurden jeweils mehr als 4000 Fahrzeuge neu zugelassen. Die Autohäuser sind in Luxemburg seit dem 16. März geschlossen. Neue Modelle kommen derzeit nicht auf den Luxemburger Markt.

9.26 Uhr – Hochzeiten in anderen Gemeinderäumen

Eheschließungen und PACS sollen nun nicht nur in den Rathäusern, sondern vorübergehend auch in anderen Räumen der Gemeinden möglich sein. Diese Lösung haben Justizministerin Sam Tanson (déi Gréng) und Innenministerin Taina Bofferding (LSAP) in einer gemeinsamen Mitteilung vorgeschlagen.

Hintergrund dieses Vorschlags sind Probleme, die Abstandsregel zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten. Die Organisation von standesamtlichen Trauungen im Rathaus mit maximal 20 Personen stelle demnach «für eine Reihe von Gemeinden ein Problem dar, da die zur Verfügung stehenden Räume nicht ausreichend groß sind».

Die Regierung arbeite bereits an einem Gesetzentwurf, der die Verlegung von standesamtlichen Aktivitäten ermöglichen soll. «Diese Sofortmaßnahme könnte - im Hinblick auf die Modernisierung - als Gelegenheit dienen, vom Feedback der Kommunen zu profitieren», teilen die Ministerien mit.

8.33 Uhr – Asselborn fordert Abschaffung der Grenzkontrollen

Minister Jean Asselborn hat sich gegen eine weitere Verlängerung der Grenzkontrollen zu Luxemburg ausgesprochen. «Dies wäre nicht nur ein wichtiges Signal an die Bürger in unserer europäischen Modellregion», sagt Asselborn. In einem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer erklärt er die sehr starken Beeinträchtigungen des grenzüberschreitenden Zusammenlebens und der regionalen Wirtschaft.

Jean Asselborn (r.), Außenminister von Luxemburg begrüßt Bundesaußenminister Heiko Maas. Foto: Virginia Mayo/AP/dpa

Die Entwicklung der epidemiologischen Lage in Luxemburg stelle in keinster Weise eine Bedrohung für die Nachbarregionen dar. Daher gebe es auch keinen ersichtlichen Grund, die Binnengrenzkontrollen zu Luxemburg weiter aufrechtzuerhalten. „Im Gegenteil, die Grenzschließungen und Kontrollen verursachen einen immer größer werdenden Unmut in der Bevölkerung auf beiden Seiten der Grenze und riskieren, das grenzüberschreitende Zusammenleben in der Großregion dauerhaft zu schädigen“, sagt Asselborn.

Montag, 4. Mai 2020

18.25 Uhr – 50 weitere Masken für Luxemburger und Grenzgänger

Jeder Luxemburger, der älter als 16 Jahre ist, sowie jeder Grenzgänger, der im Großherzogtum arbeitet, erhält demnächst 50 weitere Schutzmasken vom Staat. Das kündigte Premierminister Xavier Bettel am Montag an. Für die Verteilung ist die Armee zuständig.

18.20 Uhr – 96 Prozent der Sekundarschüler anwesend

Insgesamt sind 96 Prozent der Sekundarschüler zum Unterricht am ersten Schultag nach der Eindämmung erschienen. Das teilt das Bildungsministerium mit. Das entspreche einem fanz normalem Schultag.

17.30 Uhr – Neue Zahlen

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden nur vier Neuinfektionen in Luxemburg gezählt. Die Zahl der positiven Tests steigt damit auf insgesamt auf 3828. Das teilt das Gesundheitsministeium am späten Montagnachmittag auf seiner Website mit.

Bedingt durch das Wochenende waren aber auch «nur» 221 Tests durchgeführt worden. Deutlich weniger als in den letzten Wochen. Seit Beginn der Krise sind in Luxemburg insgesamt 48.339 Tests ausgewertet worden. Die Zahl der Personen, die die Covid-19-Erkrankung nicht überlebt haben, bleibt am Montag unverändert bei 96.

8.24 Uhr – Weitere Grenzübergänge geöffnet

Am Montagmorgen sind vier weit

(Philip Weber/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jack am 10.03.2020 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Wer meint, die Sache mit dem Coronavirus werde übertrieben, der soll bitte in unsere Abteilung kommen" Massimo Galli, Chefarzt für Infektionskrankheiten

  • Superjemp am 03.03.2020 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keng Angscht, t'Paulette vun der LASEP huet alles am Grëff !

  • Verzögerung am 03.03.2020 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    Statt Grenzkontrollen sollten die einfach mal Kollektivurlaub für alle vorschreiben. Geht ein bisschen im Wald spazieren, meidet Menschenansammlungen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Léon am 04.06.2020 07:38 Report Diesen Beitrag melden

    Pauvre Asselborn, moi je passe les frontières Belgique Messancy Cora et la France Lidl Longwy 2 fois par semaine.Jamais de problème.

  • Thomas Bosch am 28.05.2020 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Man sollte die Kneipen und Diskotheken geschlossen halten. Natürlich hat das wirtschaftliche Auswirkungen, aber wenn man bedenkt dass die Abstandsregeln und das tragen von Masken in Verbindung mit Alkohol unmöglich einzuhalten sind, könnte man sich die Einschränkungen auch gleich ganz sparen. Bei der Gastronomie ist das etwas ganz anderes, da sitzt man an Tischen und steht nicht an der Bar oder quatscht stundenlang mit den ganzen anderen Rauchern draussen mit Bier in der Hand, natürlich ohne Maske und natürlich sind da auch oft zuviele Personen um die Abstände einzuhalten...

  • ech64 am 28.05.2020 07:04 Report Diesen Beitrag melden

    elo klammem zuelen erem well leit sech iwwerall treffen an wei een iwwerall erem geseit emmer mei ouni schutzmasken, dei wou schutzmasken nett un din sin awer dei eicht dei jeitzen wann erem alles zreck gefuehr gett

    • Frou am 28.05.2020 16:59 Report Diesen Beitrag melden

      Also ech si wierklech frou dass mir op all Eck en Expert sëtzen hun dee genau bescheed wees wéi dat alles ausgeet.

    einklappen einklappen
  • Realist am 27.05.2020 21:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waat eng Iwerschrëft! 4000 Infizierte! Emmer die Panikmache... tatsächlich sin jo ewer vu gester op haut just 6 Fäll dobei komm. Vun denen 4000 positive Fäll gëllen iwer 3.500 Leit als „geheelt“. Wiesou mussen die Meldungen ëmmer mat esou eng Dramatik geschriwe gin?

  • pat am 26.05.2020 17:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Top hoffen daß alles geschwen eriwer as????????