Fonds braucht Geld

13. August 2020 20:28; Akt: 13.08.2020 20:38 Print

WHO warnt vor «Impfstoff-​​Nationalismus»

Die Weltgesundheitsorganisation ruft zur verstärkten globalen Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs auf.

storybild

Die WHO ruft bei der Suche nach einem Impfstoff zu mehr internationaler Zusammenarbeit auf. (Bild: DPA/Fredrik von Erichsen)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu mehr globaler Zusammenarbeit aufgerufen. Das sei auch im Eigeninteresse der Länder, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Donnerstagabend in Genf. Die Weltwirtschaft könne sich erst nachhaltig erholen, wenn das Virus überall besiegt sei. Dazu müsse an möglichst vielen Impfstoffen geforscht werden, statt auf einzelne Kandidaten zu setzen.

«Übermäßige Nachfrage und Wettbewerb um das Angebot schafft bereits jetzt Impfstoff-Nationalismus und das Risiko von Wucher», sagte Tedros. «Das ist die Art von Marktversagen, die nur globale Solidarität, öffentliche Investitionen und Engagement lösen können.»

Neun der weltweit aktuell klinisch getesteten Impfstoffe stünden Staaten im Rahmen eines unter dem Dach der WHO geschaffenen Fonds zur Verfügung. Der sogenannte «ACT Accelerator» - ACT steht für Access to Covid-Tools, also Zugang zu Covid-19-Werkzeugen - braucht laut WHO 31,3 Milliarden Dollar. Schon im Juni hatte der Fonds von Regierungen, Stiftungen und Privatwirtschaft gewarnt, dass die Staatengemeinschaft erst einen Bruchteil des nötigen Geldes zugesagt habe. Neben Impfstoffen soll der Fonds auch bei der Erforschung und Herstellung von Tests und Medikamenten gegen Covid-19 helfen.

(l'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marco am 14.08.2020 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Problem. Sollen die anderen ihn haben. Ich möchte ihn gar nicht. Nicht mal umsonst!

  • NationaleImpfung am 14.08.2020 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Auf ein wenig mehr Nationalismus kommt es in der aktuellen Situation auch nicht an.

  • Merci Letzebuerg am 14.08.2020 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    Ech wëll just en Impfstoff aus Letzebuerg well mer do vum Dr Ciotti e Bréif geschriwwe kréien fals en géif Nierwewirkungen mat sech brengen souwie mer dat vun hir fir d'Chloroquin erklärt kruten. De Remdésivir schéngt dogéint wirklech sëcher ze sin soss hätt se do jo och eis missten die Lëscht vun de Nierwewiekunge matdeelen. Ech si frou an engem Land ze liewen wou de Bierger richteg informéiert gët iwert Risiken déi sou nei Medikamenter/Impfstoffer mat sech brengen an eis Responsabel sou réaktif sinn.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • NationaleImpfung am 14.08.2020 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Auf ein wenig mehr Nationalismus kommt es in der aktuellen Situation auch nicht an.

  • Merci Letzebuerg am 14.08.2020 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    Ech wëll just en Impfstoff aus Letzebuerg well mer do vum Dr Ciotti e Bréif geschriwwe kréien fals en géif Nierwewirkungen mat sech brengen souwie mer dat vun hir fir d'Chloroquin erklärt kruten. De Remdésivir schéngt dogéint wirklech sëcher ze sin soss hätt se do jo och eis missten die Lëscht vun de Nierwewiekunge matdeelen. Ech si frou an engem Land ze liewen wou de Bierger richteg informéiert gët iwert Risiken déi sou nei Medikamenter/Impfstoffer mat sech brengen an eis Responsabel sou réaktif sinn.

    • Peter Pan am 14.08.2020 19:26 Report Diesen Beitrag melden

      @M.L.: da kuckt iech mol d'YT-Videos vun de Professeren vun der IHU Marseille un bzgl. Hydroxychloroquine & Remdesivir. Dier schafft och nët am medizinesche oder pharmazeutesche Beräich, soss géif dier hei nët esou schreiwen. Wann dier wéisst wéi schlecht de Bierger hei am Land informéiert gett... ;)

    einklappen einklappen
  • Marco am 14.08.2020 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Problem. Sollen die anderen ihn haben. Ich möchte ihn gar nicht. Nicht mal umsonst!