Prämie ausgesetzt

28. April 2020 11:30; Akt: 28.04.2020 11:31 Print

Bei «Valorant» bekommen Hacker bis zu 92.000 Euro

Das Anti-Cheat-System «Vanguard» von Riot Games soll unüberwindbar und sicher sein. Wer doch eine Lücke entdeckt, wird von den Entwicklern reichlich belohnt.

Der Trailer zum Game.

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Der Strategie-Shooter Valorant geht derzeit durch die Decke: Auf der Streaming-Plattform Twitch brach das Game bereits in der geschlossenen Beta alle Zuschauerrekorde. Nun gibts Kritik an Vanguard, dem Anti-Cheat-System des Spiels.

Die Community fand laut Social-Media-Posts heraus, dass sich Vanguard beim Herunterladen von Valorant quasi als separates Programm auf dem eigenen Rechner installiert. Wer Valorant spielen will, muss Vanguard ebenfalls installiert haben.

Das soll einerseits die Zahl der Cheater minimieren, andererseits melden einige Gamer Probleme mit dem Programm. Es sei zu invasiv und belaste auch die Performance anderer Spiele auf dem Computer.

Riot legt die Karten offen

In der Gerüchteküche brodelte es weiter: Riot Games gehört zum größten Teil dem chinesischen Internetkonzern Tencent. Insbesondere US-Amerikaner fürchten nun, dass Vanguard als Spyware für die Chinesen insgeheim Daten sammelt.

Bevor die Diskussionen jedoch noch weiter eskalierten, meldete sich Riot in den sozialen Medien. Die Entwickler erklären im Detail, wie ihr Anti-Cheat-System funktioniert, und versichern, dass Privatsphäre ein wichtiger Punkt sei. Außerdem bietet Riot allen Hackern, die Sicherheitslücken oder Bugs finden, Belohnungen von bis zu 92.000 Euro.

Vanguard wurde bereits von mehreren Experten ausführlich getestet. Die Prämien sollen aber gewährleisten, dass das Programm auch in Zukunft sicher bleibt. Valorant befindet sich derzeit in der Closed-Beta-Phase und erscheint voraussichtlich im Sommer.

(L'essentiel)

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