Gewalt gegen Frauen

06. Dezember 2018 17:05; Akt: 06.12.2018 17:07 Print

EA löscht Football-​​Star, was passiert mit CR7?

Electronic Arts hat den Footballer Kareem Hunt aus «Madden NFL 19» gelöscht. Dieser Umgang mit Straftätern könnte für «Fifa» Folgen haben.

Gewalttätige Footballer werden aus dem Spiel gelöscht: «Madden NFL 19». (EA)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Electronic Arts hat den amerikanischen Football-Profi Kareem Hunt aus seiner Sportsimulation «Madden NFL 19» gelöscht. Der Spieler der Kansas City Chiefs hatte eine Auseinandersetzung mit einer Frau und diese attackiert. Nachdem das amerikanische Klatsch-Portal TMZ ein Video des Vorfalls veröffentlicht hatte, flog der Running Back aus seinem Team. Nun wird auch seine Figur im «NFL 19»-Game gelöscht.

«Wir sind gerade dabei, den Profispieler Kareem Hunt aus dem ‹Madden NFL 19-Roster›, aus ‹Madden Overdrive› und aus ‹Madden Ultimate Team› zu entfernen», bestätigt Electronic Arts gegenüber TMZ. «Ultimate Team»-Spieler sollen einen gleichwertigen Ersatz für Hunt erhalten.

Was passiert mit CR7?

Kareems Rausschmiss aus dem Videogame ist keine Premiere. Vor allem bei «Madden NFL» musste man schon mehrfach auf Straftaten von Football-Profis reagieren. So hat EA unter anderem schon den NFL-Spieler Ray Rice aus seinen Games gelöscht, nachdem dieser seine Freundin zusammengeschlagen hatte. Auch den wegen Mordes angeklagten Footballer Aaron Hernandez findet man nicht mehr in der populären Sportsimulation.

Bleibt die Frage, was der Publisher mit dem Star seines Hit-Games macht, sollte dieser verurteilt werden. Superstar und «Fifa 19»-Coverstar Cristiano Ronaldo steht bekanntlich wegen einer angeblichen Vergewaltigung in Las Vegas im Jahr 2009 unter Beschuss. Sollte CR7 in irgendeiner Form verurteilt werden, müsste EA konsequenterweise genauso drastisch handeln. Obwohl ein «Fifa» ohne CR7 aktuell kaum vorstellbar scheint.

(L'essentiel/srt)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.