Nachwuchstalent bei Fifa 21

21. Mai 2021 09:32; Akt: 21.05.2021 09:40 Print

EA Sports ehrt getöteten Fußballer

Kiyan Prince, der mit 15 Jahren tragisch aus dem Leben gerissen wurde, kehrt als Fifa-21-Fußballer auf die Bildschirme der Zocker zurück.

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Es klingt surreal, wenn man hört, dass ein Spieler 15 Jahre nach seinem Tod wieder auf dem Platz steht. Doch das istnun Realität geworden. Aber von Anfang an.

Der Fußball-Youngster Kiyan Prince, der bei den Queens Park Rangers als junger Spieler in der Nachwuchs-Schmiede zum Profi herangeführt werden sollte, war der Traum des Berufssportlers verwehrt geblieben. Der im November 1990 geborene Prince wechselte als besonderes Talent 2004 zu den Queens Park Rangers in die Jugend. Er galt als der Nachwuchsspieler überhaupt. Doch dann kam alles anders als geplant. Der damals 15-Jährige wollte eigentlich nur einen Streit schlichten, als er von einem anderen Jungen erstochen wurde.

15 Jahre später lässt Fifa 21 den Youngster wieder aufleben

Der tragische Tod des jungen Talentes war ein Schock für Familie, Freunde aber auch den Verein. In Ehren an das Fußballkind führte der Verein sogar die «Kiyan Prince Tor der Saison»-Trophäe ein, die der Spieler mit dem schönsten Tor am Ende der Saison bekommt. 2019 folgte dann die nächste Würdigung. Nach einer Fan-Abstimmung wurde das Stadion an der Loftus Road in «Kiyan Prince Foundation Stadium» umbenannt.

Und nun folgt – wie zu Beginn erwähnt – die nächste Widmung an den Verstorbenen. Genau 15 Jahre nach seinem Tod kehrt Kiyan Prince auf den grünen Rasen zurück. Am 18. Mai 2021, seinem Todestag, ehrt ihn EA Sports. Der ehemalige Nachwuchssportler kommt als Fußballer im Game Fifa 21 vor. Im Spiel ist der Mittelfeldspieler 30 Jahre alt und läuft im Team der Queens Park Rangers auf.

Was auf den ein oder anderen nun makaber wirkt, findet bei den Fans der QPR Anklang. Und auch der Vater des Jungen, Mark Prince, sprach gegenüber der BBC von einem «emotionalen Moment», denn er habe Kiyan in dem Spieler des Videospiels wiedererkannt. Des Weiteren fügte er hinzu: «Ich bin wirklich stolz.»

(L'essentiel/Sophie Klein)

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