«Modern Warfare»

09. August 2019 12:36; Akt: 09.08.2019 12:37 Print

Im neuen «Call of Duty» stirbst du viel schneller

Die neuste Auflage des Shooter-Klassikers «Call of Duty» kommt mit einigen Neuerungen. Fans dürfen sich vor allem auf mehr Realismus freuen.

Mehr militärische Simulation, weniger Arcade: «CoD: Modern Warfare». (Video: Activision)

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Alles wie gehabt bei «CoD»? Wer sich in den letzten Jahren darüber beklagt hat, dass der Shooter-Dauerbrenner vor allem alten Wein in neuen Schläuchen präsentiert hat, wird die Ankündigung von Infinity Ward auf dem offiziellen Playstation-Blog mit Zufriedenheit zur Kenntnis genommen haben. Denn das Game, das am 25. Oktober erscheint, kommt mit zig Neuerungen – vor allem, was das Gameplay betrifft.

Im Mittelpunkt steht demnach vor allem ein bislang ungewohnter Realismus im Multiplayer-Gefecht. Während der Partien gibt es keinerlei Hitpoint- oder andere Anzeigen im Display über den Köpfen der Gegner. Mehr Realismus heißt auch, dass Spieler deutlich weniger einstecken können: Ein Headshot etwa ist sofort tödlich. Und auch sonst sollen in «Call of Duty: Modern Warfare» weniger Hits ausreichen, um einen Gegner niederzustrecken.

Neue Shooter-Erfahrung

Tatsächlich könnte der knallharte Realismus dem Shooter-Klassiker eine gänzlich neue Note verleihen. Ohne Headup-Display und mit heruntergestrippten Audio- und Bildeffekten versprechen die Macher in «Modern Warfare» eine «Multiplayer-Erfahrung, die stellenweise an Survival-Horror grenzt», wie die Entwickler nicht ohne Stolz auf dem Playstation-Blog ankündigen.

Generell legen die Macher Wert auf Realismus. Waffen etwa werden zwischen 30 und 60 mögliche Modifikationen haben, doch je aufwendiger etwa ein Gewehr ausgerüstet ist, desto umständlicher wird es im Handling sein. Auch mit Verzögerungen beim Zielen muss man bei einer solchen High-End-Rifle rechnen. Werden Partien bei Nacht ausgetragen, kommen zudem strategische Leuchtgranaten zum Einsatz. Diese sollen verraten, wo sich Gegner aufhalten. Auch das Verhalten der Waffen und die Sound-Kulisse sollen speziell für diesen Modus neu überarbeitet worden sein.

Bereit für Crossplay

Auch über die Größe der Maps gibt es Informationen. Zwischen 4 und 100 Spieler sollen sich im neuen «CoD» tummeln können. Offensichtlich versucht man mit «Modern Warfare», das Spiel näher bei militärischen Simulationen (Milsim) wie «Arma 3» zu positionieren – und sich so ein Stück weit vom übersättigten First-Person-Shooter-Markt wegzubewegen. Anders formuliert: weniger Arcade-Spaß, dafür mehr Hardcore-Milsim-Action.

Spannend ist in diesem Zusammenhang auch die Ankündigung, dass Spieler sowohl auf dem PC als auch auf den Konsolen mit Maus und Tastatur zocken können. Und da der Multiplayer-Mode eine Crossplay-Funktion bieten wird, passen die Entwickler auch das Matchmaking entsprechend an. Konkret: Wer mit Controller spielt, kämpft ausschließlich gegen andere Controller-Benutzer. Das Gleiche gilt für die Maus-Tastatur-Fraktion. Auf diese Weise wollen die Entwickler eine Chancengleichheit in den Multiplayer-Partien herstellen, bei der keine Vorteile nur durch die Wahl der verwendeten Peripherie entstehen.

Die Entwickler teilten außerdem mit, wann die Testphase startet: Zunächst dürfen PS4-Spieler ran an den Braten. Die Beta auf der Sony-Konsole läuft vom 12. bis 13. September für Vorbesteller, ab 21. September dürfen alle anderen auch mitballern.

(L'essentiel/srt)

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