7,5-Milliarden-Deal

22. September 2020 14:37; Akt: 22.09.2020 14:41 Print

Microsoft will den «Skyrim»-​​Hersteller kaufen

Die Games «Doom», «Fallout» und «Skyrim» stammen alle aus dem Unternehmen Zenimax Media. Nun will sich die Xbox-Mutter Microsoft diese Titel krallen.

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Der US-Softwareriese Microsoft stärkt seine Gaming-Sparte um die Spielkonsole Xbox mit einem milliardenschweren Zukauf. Das Unternehmen will Zenimax Media schlucken, die Konzernmutter von Bethesda Softworks und einigen anderen bekannten Spieleentwicklern.

Am Montag gab der Konzern die Übernahmevereinbarung bekannt. Demnach zahlt Microsoft 7,5 Milliarden US-Dollar in bar. Zenimax ist mit seinen Studios für Spielehits wie «Doom», «Fallout» oder «The Elder Scrolls V: Skyrim» verantwortlich und hat laut eigenen Angaben rund 2300 Mitarbeiter.

Was bedeutet das?

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Washington DC soll unter dem Konzerndach von Microsoft in seiner gewohnten Struktur und mit seinem bisherigen Führungsteam fortbestehen. Die verschiedenen Franchises von Zenimax Media sollen laut Microsoft künftig aber in ihrem Xbox Game Pass mit eingeschlossen werden. Der Abonnementsdienst offeriert den Spielern bereits jetzt Zugang zu mehr als 200 verschiedenen Games.

Unklar ist, ob der Aufkauf einen Einfluss auf sich noch in der Produktion befindenden Games wie «The Elder Scrolls VI» oder «Starfield» haben wird. Der Xbox-Chef Phil Spencer hat aber in einem Statement mitteilen lassen, dass die beiden Unternehmen ähnliche Ansichten über künftige Spiele teilen.

Über den Deal freut sich auch Bethesdas Vizepräsident, Pete Hynes. «Er wird uns Zugang zu größeren Ressourcen verschaffen, die uns zu noch besseren Entwicklern machen werden», sagte er.

Nur zwei Spiele sind im Deal mit Microsoft nicht inbegriffen: «Deathloop» und «GhostWire: Tokyo». Diese beiden Titel werden zuerst exklusiv für den Konkurrenten von Microsoft, Sonys Playstation 5 erscheinen. Später soll auch die PC-Version veröffentlicht werden.

Wann ändert sich etwas?

Die Übernahme muss noch von den zuständigen Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Microsoft rechnet damit, sie in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres abzuschließen. Die Transaktion dürfte den Betriebsgewinn lediglich «minimal» beeinträchtigen, so der Konzern. Anleger nahmen die News verhalten auf, die Aktie reagierte kaum.

(L'essentiel/SDA/DOZ)

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