Motion Capture

03. Dezember 2019 07:40; Akt: 03.12.2019 07:40 Print

Sex in «Cyberpunk 2077» wird besonders realistisch

«Cyberpunk 2077» will mit möglichst echten Sexszenen trumpfen. Um den Realismus zu perfektionieren, kommt Technologie aus Hollywood zum Einsatz.

Computertechnik wie in Hollywood: «Cyberpunk 2077». (CDPR)

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«Cyberpunk 2077» ist ohne Übertreibung das wohl meist erwartete Game des kommenden Jahres. Die Entwickler haben sich in Warschau kürzlich bei einem Community-Event den Fragen der Fans gestellt. Dabei gab es durchaus neue Einsichten. Unter anderem zu den Sexszenen im Spiel, die laut dem polnischen Studio CD Projekt Red «aus der Ego-Perspektive erlebbar» sein werden.

Die Entwickler erklärten, dass sie «jede Menge Mo-Cap» für die Sexszenen verwendet hätten. Motion Capture ist eine Technik, bei der man ein Trackingverfahren am Körper von Darstellern zur Aufzeichnung von Bewegungen nutzt, so dass Computer diese dann möglichst lebensecht wiedergeben können. Viele Hollywood-Filme mit CGI-Figuren (etwa die jüngsten «Planet of the Apes»-Filme) nutzen das Verfahren mit teils imposanten Resultaten.

CD Projekt Red sagte zudem, dass die Sexszenen in Spiel durchaus umfangreich sein werden. Das wird all jene beruhigen, die befürchteten, die Szenen würden lediglich angedeutet und – wie in vielen anderen Spielen – in einem Fade-out enden. Doch Code Red ist bekannt dafür, nicht allzu verklemmt zu Werke zu gehen: Bereits bei «The Witcher 3» gab es eine für einen AAA-Titel sehr ausführliche erotische Szene mit dem Hexer Geralt von Riva.

Kürzer als der Hexer

Apropos Hexer: Im Rahmen des Community-Events wurde bekannt, dass die Kampagne von «Cyberpunk 2077» kürzer ausfallen wird als jene in «The Witcher 3». Allerdings soll das Spiel einen höheren Wiederspielwert mit sich bringen. Die Entwickler haben sich zudem intensiv mit dem End-Game auseinandergesetzt. In Warschau wurde deshalb eine «wirklich coole Lösung» angekündigt, die Spieler lange beschäftigen soll.

Im weiteren wurde beim Event enthüllt, dass manche Orte in «Cyberpunk 2077» aufgrund der eigenen Entscheidungen verborgen bleiben oder kaum eine Rolle spielen werden. Auch bei den Nebenmissionen soll das Erlebte einen Einfluss haben und die weitere Handlung dynamisch verändern können. Das gilt auch für den Wechsel von Tag und Nacht, der laut den Entwicklern das Spielgeschehen beeinträchtigen wird.

Besser als GTA?

Auch die Frage nach dem Schwierigkeitsgrad des Sci-Fi-Game tauchte während des Q&A auf. Laut CD Projekt Red werden unterschiedliche Einstellungsoptionen Abstufungen ermöglichen, die angesichts des großen Spielumfangs aber eher schwierig umzusetzen sind. Man darf also gespannt sein.

Konkreter wurden die Entwickler bei der Fahrphysik. Versprochen wurde ein noch intensiveres und realistischeres Fahrgefühl als bei «GTA». Zudem wurde verraten, dass man die Spielwelt ordentlich zerstören werden kann. Ganze Bezirke können zwar nicht ausgelöscht werden, allerdings soll es im Spiel durchaus Möglichkeiten geben, der Zerstörungswut freien Lauf zu lassen.

Zu guter Letzt wurde verraten, dass man plane, Modding-Tools zu integrieren. Die Vielfalt der NPCs soll zudem umfangreicher ausfallen im Vergleich mit «The Witcher 3». Und auch zur Spielwelt des Sci-Fi-Games gab es neue Infos: Der Handlungsort Night City soll laut den Entwicklern den Stadtbildern von Los Angeles und San Francisco nachempfunden sein. «Cyberpunk 2077» erscheint am 16. April für PC, Playstation 4 und Xbox One.

(L'essentiel/est)

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