Huawei Mate 20 Pro

30. Oktober 2018 07:22; Akt: 30.10.2018 07:23 Print

Der Tausendsassa unter den aktuellen Top-​​Handys

Riesiger Akku, tolles Display, schlaue Kamera und ein innovatives Design: Das Mate 20 Pro bringt sogar die Augen von iPhone-Fans zum Leuchten.

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Huawei kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Im zweiten Quartal gelang es dem Hersteller erstmals, mehr Smartphones als Konkurrent Apple zu verkaufen. Ein Ziel, das der Huawei-CEO Richard Yu seit Jahren vor Augen hatte und wofür er oft belächelt wurde.

Dass Yu iPhones mag, ist kein Geheimnis. Das widerspiegelt sich auch im Design des neusten Top-Modells, mit dem Huawei jetzt das Jahr abrundet. Das Mate 20 Pro hat wie das iPhone X einen Notch. Im Gegensatz zu anderen Android-Smartphones aber mit gutem Grund. Wie beim iPhone stecken darin Sensoren für die Gesichtserkennung.

Rasantes Entsperren

Das Einrichten des sogenannten Face Scan funktioniert in unserem Test nicht ganz reibungslos. Es braucht mehrere Anläufe, bis das Gesicht eingelesen ist. Bei anderen Gesichtern hatte das Telefon keine Mühe. Der Hersteller verspricht eine geringe Fehlerquote, weist aber darauf hin, dass Face Scan weniger sicher sei als PIN und Passwort.

Im Alltag ist das Feature praktisch und schnell. Sinnvoll: Trägt man eine Sonnenbrille, die Infrarotlicht blockiert – was für Face Scan notwendig ist – kann man das Gerät per Fingerabdruck entsperren. Der Sensor steckt unter dem Display. Huawei ist der erste große Hersteller, der auf diese Methode setzt. In unserem Test war das Entsperren per Face Scan aber in jedem Fall schneller als der Sensor unter dem Display.

Es läuft und läuft und läuft

Apropos Display. Der Bildschirm des Huawei Mate 20 Pro ist hell, die Farben wirken akkurat und der Blickwinkel ist ausgezeichnet, egal ob man gerade Youtube-Videos anschaut, sich per Whatsapp austauscht oder den Instagram-Feed durchforstet.

Die größte Stärke des Geräts ist der Akku. Die Batterie hat eine Kapazität von 4200 mAh. Was das bedeutet? Selbst bei sehr intensiver Nutzung dürfte es selten sein, dass man einen niedrigen Stand sieht. Nach einem Arbeitstag mit mehreren Telefonaten, intensiver Social-Media-Nutzung, einem guten Dutzend Fotos und mehreren kurzen «Pokémon Go»-Sessions zeigte der Akku am Abend um 20 Uhr noch 51 Prozent an.

Staunende iPhone-Fans

Innovativ ist die Funktion «umgekehrtes Aufladen». Damit bringt man die Augen von Freunden zum Leuchten, deren iPhone-Akku fast leer ist – für Huawei die beste Werbung. Kompatible Handys lassen sich mit dem Mate 20 Pro drahtlos laden. Klingt toll? Ist es auch.

Allerdings sollte man ein paar Dinge dabei bedenken. Die Geräte müssen aufeinander liegen, weshalb man den Vorgang wohl auf einige Minuten beschränkt. Im Test füllte sich der Akku eines iPhone XS Max (im Flugmodus) innerhalb von 30 Minuten um 7 Prozent. Im Gegensatz dazu entleerte sich der Akku des Mate 20 Pro um 14 Prozent. Zu spendabel sollte man also nicht sein.

Eindrücke von Huaweis Mate 20 Pro. (Video: 20M)

Weiter bietet das Handy eine ausgezeichnete Dreifachkamera. Diese ist schlau, erkennt Sujets und trifft dabei von selbst fast immer die richtigen Einstellungen. Beeindruckt hat der Makromodus (siehe Bildstrecke). Ein weiterer Test wird zeigen, wie die Kamera im Vergleich mit anderen Top-Smartphones abschneidet.

Das Mate 20 Pro ist der Tausendsassa unter den Handys. Es vereint innovative Funktionen in einem schickem Design. Es ist auch eine weitere Kampfansage von CEO Richard Yu. Nach Apple hat er nämlich jetzt die Nummer eins – Samsung – im Visier, wie er kürzlich verriet.

(L'essentiel/tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • De Grand-Sack am 02.11.2018 17:48 Report Diesen Beitrag melden

    Organe die man nicht nutzt werden verkümmern, gleich werden sich die kommenden Generationen nur noch durch einen Strohalm oder über Baxter ernähren weil ihnen die Münder zu einer normalen Kommunikation zugewachsen sind. Mail, SMS, und alles andere führt zu Vereinsamung und geistiger Verwahrlosung wenn man damit übertreibt und es zur Sucht ausartet, bei vielen ist es bereits zu spät. Wenn du die ansprichst schauen sie dich an wie Mondkälber, weil du sie aus ihrer Welt gerissen hast.

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  • De Grand-Sack am 02.11.2018 17:48 Report Diesen Beitrag melden

    Organe die man nicht nutzt werden verkümmern, gleich werden sich die kommenden Generationen nur noch durch einen Strohalm oder über Baxter ernähren weil ihnen die Münder zu einer normalen Kommunikation zugewachsen sind. Mail, SMS, und alles andere führt zu Vereinsamung und geistiger Verwahrlosung wenn man damit übertreibt und es zur Sucht ausartet, bei vielen ist es bereits zu spät. Wenn du die ansprichst schauen sie dich an wie Mondkälber, weil du sie aus ihrer Welt gerissen hast.