Apple-Preise

28. Juni 2018 12:55; Akt: 28.06.2018 12:59 Print

Wird das nächste iPhone deutlich günstiger?

Wer das iPhone X kaufen möchte, muss dafür etwa 1000 Euro hinblättern. Die neuen Modelle könnten für einiges weniger zu haben sein.

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Im September wird Apple voraussichtlich seine nächste Smartphone-Generation vorstellen. Nachdem Apple im letzten Jahr mit dem iPhone X das bislang teuerste Modell auf den Markt gebracht hat, wird nun in Fachkreisen nicht nur über neue Funktionen, sondern auch über den Preis spekuliert.

Die Analystin Katy Huberty von Morgan Stanley erwartet, dass 2018 gleich drei neue Modelle auf den Markt kommen werden, wie Marketwatch.com berichtet. Ihrer Schätzung zufolge wird der direkte Nachfolger des iPhone X statt für 999 für 899 Dollar zu haben sein. Die größere Version, das iPhone X Plus, soll demnach 999 Dollar kosten.

Günstige Version

Das dritte Modell soll statt einem OLED- über einen LCD-Bildschirm und statt einer Dual- über eine einfache Kamera verfügen. Zudem würden in der Produktion vermutlich günstigere Materialien verwendet. Die Version soll aber ebenfalls Sensoren für die Face-ID-Gesichtserkennung erhalten, wie man es vom iPhone X kennt.

Huberty erwartet beim günstigsten Modell einen Verkaufspreis zwischen 699 und 769 Dollar. Der bekannte Apple-Experte Ming-Chi Kuo geht sogar davon aus, dass die günstigste Variante nur 550 bis 650 Dollar kosten wird.

Preisentwicklung

Als vor knapp 11 Jahren das erste iPhone auf den Markt kam, musste man dafür unter Berücksichtigung der Inflation 597 Euro bezahlen. Das iPhone X vom letzten Jahr kostet hingegen etwa doppelt so viel. Auch beim iPhone 8 gab es eine Teuerung, denn es ist das erste Basismodell, für das man über 800 Euro bezahlen muss – rund 50 Euro mehr als bei früheren Modellen.

Die Herstellung eines iPhone X kommt Apple auf rund 358 Dollar zu stehen, wie die Nachrichtenagentur Reuters mit Bezug auf den Tech-Analysten Al Cowsky berichtete. Somit erreicht der Konzern aus Kalifornien mit dem iPhone X eine Brutto-Marge von 64 Prozent. Das ist allerdings nicht reiner Gewinn, da für Apple auch noch weitere Kosten, etwa fürs Marketing oder für die Forschung, anfallen.

(L'essentiel/swe)

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