Microsoft warnt

28. April 2014 16:12; Akt: 28.04.2014 16:19 Print

Gefährliche Lücke bei Internet Explorer entdeckt

Eine Sicherheitsfirma hat ein kritisches Leck im Microsoft-Browser Internet Explorer entdeckt. Hacker können damit einen Computer fernsteuern und Daten löschen.

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Microsoft warnt, dass die Sicherheitslücke bereits für Angriffe ausgenutzt wurde. (Keystone)

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Von der Lücke betroffen sind die Versionen 6 bis 11 des Internet Explorers (IE) von Microsoft. Diese Versionen dominieren das Internet und sind laut Netmarketshare auf über 50 Prozent der Computer weltweit installiert. Über den IE-Bug können sich Hacker aus der Ferne Zugriff auf den Rechner eines Opfers verschaffen.

Microsoft warnt in einer Mitteilung, dass die Lücke bereits von Angreifern ausgenutzt wurde. Sie ermöglicht den Hackern das Ausführen von schadhaftem Code und das Fernsteuern des Systems. Computer können beim Aufrufen einer speziell präparierten Website übernommen werden. So können Hacker Daten vom Rechner des Opfers löschen oder sensible Informationen abgreifen.

Noch kein Update

Microsoft arbeitet derzeit daran, den Fehler im IE-Browser zu beheben. Bis dahin sollen Nutzer ihre Firewall- und Antiviren-Software auf den neusten Stand bringen. Angriffe erschweren soll auch der sogenannte Enhanced Protected Mode, dieser kann allerdings nur beim Internet Explorer 11 aktiviert werden. Um sich vor solchen Angriffen zu schützen, sollte man mit einem anderen Browser wie Firefox oder Chrome im Internet surfen.

Besonders gefährdet sind Nutzer, die den Browser auf dem Betriebssystem Windows XP betreiben. Für sie soll es kein Update geben. Denn: Microsoft hat den Support für das veraltete System am 8. April 2014 eingestellt. Dennoch laufen Schätzungen zufolge weltweit immer noch zwischen 15 und 25 Prozent der PCs mit Windows XP. Diesen rät Microsoft zum Upgrade auf ein neueres Betriebssystem.

(L'essentiel/tob)

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