Sicherheitslücke

18. Juli 2019 07:25; Akt: 18.07.2019 07:32 Print

Hacker können auf deine Whatsapp-​​Fotos zugreifen

Im Messenger wurde eine gravierende Schwachstelle entdeckt. Diese könnte es Angreifern erlauben, deine Fotos und Videos anzusehen und sie zu manipulieren.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Nachrichten, die man bei Whatsapp untereinander austauscht, sind eigentlich Ende-zu-Ende verschlüsselt. Das heißt, falls eine dritte Person darauf zugreifen möchte, bekommt diese nur ein digitales Kauderwelsch zu lesen. Für Fotos und Videos gilt dies jedoch nur bedingt, wie ein aktuelles Beispiel zeigt.

Denn Forscher der Firma Symantec haben eine Sicherheitslücke entdeckt, über die genau diese Mediendateien angegriffen werden können. In einem Blogeintrag beschreiben sie das sogenannte Media File Jacking, das die Version des Messengers für Android-Handys betrifft.

Einfache Lösung

Dabei können Hacker über andere auf dem Handy installierte Apps, die Zugriff auf den externen Speicher haben, theoretisch die privaten Fotos, Videos und Sprachnachrichten von Whatsapp-Nutzern ansehen und diese in Echtzeit verändern, bevor sie dem Empfänger angezeigt werden. Dies könne schwerwiegende Auswirkungen haben, wenn es beispielsweise gegen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eingesetzt wird, erklären die Forscher.

Whatsapp hat sich zum Fall bisher nicht geäußert. Vorerst könne man sich nur helfen, wenn man selber aktiv werde, so die IT-Experten. So könne man die Speicherung von Mediendateien auf dem externen Speicher deaktivieren, um die Gefahr von Angriffen zu reduzieren. Gehe dafür bei Whatsapp auf Einstellungen > Chats und ziehe den Schieber beim Punkt Sichtbarkeit von Medien nach links, so dass nicht mehr Grün angezeigt wird. iOS-Nutzer sind vom Problem nicht betroffen.

(L'essentiel/swe)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • bin in keinen hater-Netzwerken am 18.07.2019 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Na das glaub ich kaum

Die neusten Leser-Kommentare

  • bin in keinen hater-Netzwerken am 18.07.2019 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Na das glaub ich kaum