NSA-Überwachung

12. Juni 2013 12:04; Akt: 12.06.2013 12:27 Print

Mozilla-​​Bündnis kämpft gegen US-​​Datenschnüffler

Der Firefox-Entwickler stemmt sich gegen die Überwachung von Internet- und Telefondaten durch den US-Geheimdienst NSA. Er startet die Kampagne «Stop Watching Us».

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Mozilla sammelt mit Rückendeckung von Bürgerrechtsorganisationen und anderen Firmen unter dem Motto «Hört auf uns zu beobachten» auf einer Website Unterschriften für einen offenen Brief an den US-Kongress. «Diese Art der pauschalen Datensammelei kratzt an den amerikanischen Grundwerten von Freiheit und Privatsphäre», heißt es darin.

Dadurch würden Eckpfeiler der Verfassung verletzt. «Wir rufen den Kongress auf, sofort zu handeln, um diese Überwachung zu stoppen.» Zudem solle das Ausmaß dieser «Spionage in der Heimat» offengelegt sowie die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Glaube an Transparenz

«Mozilla glaubt an ein Internet, wo wir nicht fürchten müssen, dass alles, was wir machen, von Unternehmen oder Regierungen nachverfolgt, überwacht und aufgezeichnet wird», schrieb Alex Fowler von Mozilla im Blog des Browser-Entwicklers. «Wir glauben auch an eine Regierung, deren Handlungen sichtbar, transparent und verantwortlich sind.»

Damit formiert sich in der Internetgemeinschaft immer größerer Widerstand gegen die Datensammlerei der US-Sicherheitsbehörden unter dem Schlagwort der Nationalen Sicherheit. Der Internetkonzern Google forderte, die Anzahl und Tragweite von entsprechenden Anfragen publik machen zu dürfen. Bislang läuft alles im Geheimen ab.

Parallel dazu reichte die Bürgerrechtsorganisationen American Civil Liberties Union in New York eine Klage gegen die Sammlung von Telefon-Verbindungsdaten ein.

(L'essentiel Online/pru)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.