Microsoft zeigt neues Windows

27. Juni 2013 16:44; Akt: 27.06.2013 16:45 Print

«8.1 ist ein veredeltes Windows 8»

Windows 8 ist seit gerade mal acht Monaten im Handel, da präsentiert Microsoft schon das neue Windows 8.1. Es räumt mit einigen Problemen des Vorgängers auf.

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Steve Ballmer, CEO des Soft- und Hardwareherstellers Microsoft, hier auf einer Pressekonferenz in Berlin. (Bild: dpa)

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Microsoft hat einen ersten ausführlichen Blick in sein neues Betriebssystem Windows 8.1 gewährt. Auf der Entwicklerkonferenz Build zeigte Windows-Chefin Julie Larson-Green am Mittwoch neue Funktionen, Programme und Designelemente. «8.1 ist ein veredeltes Windows 8», sagte die Managerin in San Francisco.

Auffälligste Neuerung ist aber die Rückkehr des Start-Buttons, die Microsoft bereits zuvor angekündigt hatte. Zudem kann der Nutzer es so einstellen, dass der Computer beim Hochfahren direkt auf dem klassischen Desktop landet und nicht auf der Kachel-Oberfläche, die für die Bedienung mit dem Finger ausgelegt ist. Beide Funktionen waren in Windows 8 nur mit Programmen von Fremdanbietern möglich.

Damit reagiert Microsoft auf die Kritik von Nutzern, die weiterhin vor allem mit der Maus arbeiten. «Die Leute wollen den Desktop einfach haben», sagte Konzernchef Steve Ballmer bei seinem Auftritt auf der Konferenz.

«Windows 8.1 ist eine klare Verbesserung gegenüber Windows 8», erklärte das Technologie-Blog Mashable nach einem ersten Test. Microsoft müsse aber noch im Detail nachbessern. Bislang können Nutzer auch nur eine Vorabversion herunterladen. Die endgültige Version soll laut früheren Angaben im August erscheinen.

So schnell wie Google und Apple

Dabei hatte Microsoft sein Windows 8 erst Ende vergangenen Jahres veröffentlicht. Ballmer erklärte, künftig grundsätzlich in schnellerer Folge neue Produkte auf den Markt bringen zu wollen. «Das wird die neue Norm.»Bei den mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets hinkt der Konzern bislang den Rivalen Google mit seinem Betriebssystem Android sowie Apple mit seinem iOS hinterher.

(L'essentiel Online/dpa)

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