Whatsapp-Mitgründer Acton

21. März 2018 13:25; Akt: 21.03.2018 13:34 Print

«Löscht Facebook!»

Brian Acton, Mitgründer des von Facebook für 19 Milliarden Dollar aufgekauften Whatsapp, hat sich im Skandal um Facebook-Daten eingeschaltet.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Die Datenschutzaffäre um Cambridge Analytica und Facebook zieht immer weitere Kreise. Jetzt hat sich einer der beiden Gründer des Instant-Messaging-Diensts Whatsapp zu Wort gemeldet. Brian Acton, der Whatsapp 2017 verließ, ruft auf Twitter seine Follower dazu, Facebook zu löschen. In seinem Post hält er sich kurz, bedient sich alleinig des eigens ins Leben gerufenen Hashtags #deletefacebook und den Worten: «Es ist Zeit.»

#Deletefacebook hat bereits Anklang gefunden. Zudem informieren verschiedene Kanäle darüber, wie man seinen Facebook-Account überhaupt löschen kann. Die Forderung Actons sorgt unter anderem deshalb für Aufsehen, als dass sie von einem ehemaligen Facebook-Insider stammt. Das 2009 von Brian Acton und Jan Koum gegründete Whatsapp wurde 2014 für 19 Milliarden Dollar 2014 von Facebook gekauft.

In der Datenaffäre um Facebook haben US-Investoren eine erste Klage gegen den Internet-Konzern eingereicht. Die Aktionäre machten geltend, dass die Konzernführung sie über die Fähigkeiten in die Irre geführt habe, die Daten der Nutzer zu schützen. Der Zeitung Los Angeles Times zufolge wird Facebook zudem vorgeworfen, die eigenen Datenschutzvorschriften verletzt zu haben. Die Aktien des sozialen Netzwerks waren zuletzt an den Börsen eingebrochen. Zuvor war bekannt geworden, dass die Datenanalysefirma Cambridge Analytica möglicherweise illegal Zugriff auf Daten von 50 Millionen Facebook-Nutzern hatte.

(L'essentiel/sep)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Datenklau am 22.03.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    ..und WhatsApp gleich mit! Beides sind kommerzielle Firmen die Gewinn machen möchten/müssen und womit geht dies heutzutage besser und einfacher als mit Daten!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Datenklau am 22.03.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    ..und WhatsApp gleich mit! Beides sind kommerzielle Firmen die Gewinn machen möchten/müssen und womit geht dies heutzutage besser und einfacher als mit Daten!

    • Peter Meier am 22.03.2018 18:21 Report Diesen Beitrag melden

      Datenklau arbeitet bei der Post! Er möchte, dass wir wieder SMSe senden!

    einklappen einklappen