«Captain Toad: Treasure Tracker»

16. Juli 2018 16:19; Akt: 16.07.2018 17:13 Print

Nintendos liebster Held ist niedlicher als je zuvor

Nintendo stellt den Pilzhelden Toad wieder in den Mittelpunkt. «Captain Toad: Treasure Tracker» ist ein buntes Abenteuer.

Rucksack schultern und Stirnlampe einschalten: Verspielte Abenteuer mit Captain Toad und Toadette. (Video: Nintendo)

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Schon 2015 begab sich Toad im gleichnamigen Spiel auf der Wii U auf Schatzsuche. Der Titel begeisterte, war es doch endlich einmal eine würdige Präsentation des kleinen Helden nach Auftritten in «Super Mario Bros. 2», «Wario's Woods» und «Super Mario 3D World». Nun veröffentlicht Nintendo das Spiel für die Switch und 2DS/3DS.

Rucksack schultern und Stirnlampe einschalten: «Captain Toad: Treasure Tracker» zeigt sich als Mix aus Jump'n'Run, Rätsel- und Abenteuerspiel. Und obwohl die Steuerungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt sind – der Pilzheld kann wegen seines schweren Rucksacks nicht einmal springen – hat das Game einen spielerischen Charme, der im Entdecken der Umgebung und im richtigen Timing bei Fallen und Gegnern liegt.

Von einfachen Anfängen

Eine große Handlung darf man nicht erwarten: Toad und seine Schatzsucher-Begleiterin Toadette finden auf ihrer Suche einen Power-Stern. Doch ein Riesenvogel namens Wingo schnappt sich den Stern samt Toadette und schwingt sich davon. Schon nimmt das Abenteuer seinen Lauf, Toad muss Toadette retten und dabei jede Menge Schätze einsacken.

Die ersten Level sind eine Aufwärmübung. Um sie abzuschließen, muss Toad den verborgenen Power-Stern finden und kann immer drei Bonus-Juwelen einsammeln. Anfangs sind alle Items in Sekunden zu entdecken und zu erreichen. Doch nach und nach kommen Steuermöglichkeiten hinzu, die Welten werden verschachtelter und die Hindernisse kniffliger. Auch mehr oder minder harte Bosse tauchen auf.

Ab etwa der Hälfte der rund 70 Level ist eine genaue Betrachtung der jeweiligen Spielwelt unumgänglich. Einige Missionsziele wirken auf den ersten Blick unerreichbar. Um Gegner, Fallen und Hindernisse zu umgehen, muss der Spieler deswegen die Welt aus alle möglichen Richtungen erkunden. Die Level sind Dioramen, die sich drehen und wenden lassen und so neue Wege, Verstecke und Geheimnisse offenbaren.

Schön, aber unpraktisch

Im Vergleich zum Original hat Nintendo an vielen Funktionen gefeilt und auch Neuerungen eingeführt. Die Grafik glänzt mit tollen Details, bunten Welten und knuffig animierten Figuren. Ein großer Vorteil ist die Bewegungssteuerung, die bei der Wii-U-Version noch für Ärger sorgte.

Generell ist die Switch-Steuerung punktgenau und macht Spaß. Die Belegung der Sticks, einer zum Steuern der Spielfigur, einer zum Drehen der Welt ist gut durchdacht. Nett, aber unpraktisch zeigte sich im Test die Touchscreen-Steuerung. Per Fingerdruck auf den Bildschirm lassen sich beispielsweise Aufzüge aktivieren oder Plattformen verschieben. Das unterbricht aber etwas den Spielfluss und gerade in hektischen Situationen wird man dies eher über die Schultertasten der Switch erledigen.

Man kann Nintendo vorwerfen, das Augenmerk derzeit stark auf Remakes zu legen. Wenn aber ein sowieso schon toller Wii-U-Titel wie «Captain Toad: Treasure Tracker» auf neuen Konsolen spielbar wird und noch dazu mit sinnvollen Verbesserungen glänzt, gibt es wenig Grund für Kritik. In der Switch-Version können sich übrigens zwei Spieler ins Abenteuer stürzen. Mit der liebevollen Grafik, dem ausgeklügelten und abwechslungsreichen Leveldesign und dem Jöö-Faktor kann «Captain Toad: Treasure Tracker» selbst Erwachsene begeistern.

(L'essentiel)

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