Indie-Hype

14. August 2016 10:10; Akt: 12.08.2016 11:19 Print

«No Man's Sky» – verloren im Weltraum

Dem Game «No Man's Sky» fieberten die Fans monatelang mit Hochspannung entgegen. Hier der erste Eindruck vom Hype-Spiel des Jahres.

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Eines vorweg: Ein abschließendes Fazit zum neusten Open-Space-Game «No Man's Sky» zu diesem frühen Zeitpunkt abzugeben, wäre vermessen. Das würde dem Spiel – einem der meisterwarteten Games des Jahres – nicht gerecht. Zu groß ist der Titel, in dem man theoretisch 18 Trillionen verschiedene Planeten besuchen kann. 18 Trillionen? So sieht diese Zahl ausgeschrieben aus: 18.000.000.000.000.000.000.

Zu Beginn strandet man mit seinem Raumschiff auf einer vom Game zufällig generierten Welt und muss als Erstes seinen fliegenden Untersatz wieder flottmachen. Dazu müssen Ressourcen gesucht werden. Mit dieser ersten Aufgabe beginnt sich das riesige Universum von «No Man's Sky» dem Spieler nach und nach zu erschließen, beziehungsweise der Gamer erschließt die unendlichen Weiten Stück für Stück.

Ab ins All

Das Spiel kommt ohne großes Intro-Brimborium oder eine Hintergrundgeschichte aus. Vielmehr ist es der Spieler selber, der seine ganz persönliche Weltraum-Story schreibt. Es gilt, neue Planeten und die darauf befindlichen Lebensformen zu entdecken und Rohstoffe abzubauen. Und natürlich kommt man auch in Kontakt mit Aliens. Wie die Außerirdischen auf den Spieler reagieren, hängt davon ab, wie er sich ihnen gegenüber verhält.

Die ersten Stunden des Games verbringt man vornehmlich mit dem Sammeln verschiedener Gegenstände und Ingredienzien und kommt aus dem Staunen ob des riesigen Spieluniversums kaum noch heraus. Dies, obwohl die grafische Umsetzung von «No Man's Sky» alles andere als über jeden Zweifel erhaben ist.

Ein weiterer Nachteil des Open-World-Games könnte zudem sein, dass das Spiel mit der Zeit trotz der enormen Größe redundant wird. Ob dem so ist, das steht derzeit – nun ja – noch in den Sternen. Wie das schwer gehypte Game in der internationalen Presse abschneidet, erfahren Sie in der Bildstrecke.

«No Man's Sky», Hello Games, für PS4 und PC, jetzt erschienen

Entwickler Sean Murray über das Spiel «No Man's Sky»

(L'essentiel/Video: Reuters)

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