«Mario Tennis Aces»

24. Juni 2018 14:08; Akt: 24.06.2018 14:11 Print

So abgedreht war Tennis noch nie

Nintendos Galionsfigur wagt sich wieder einmal auf den Tenniscourt. Dort macht Mario eine äußerst gute Figur.

Spielspaß auf dem Court: Trailer zum Spiel «Mario Tennis Aces». (Video: Nintendo)

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Das letzte große Mario-Tennis-Game für Konsolen enttäuschte. «Mario Tennis: Ultra Smash» für die gescheiterte Wii U sah zwar nett aus und spielte sich auch gut, doch der Umfang bewegte sich eher in Regionen eines Download-Games für ein paar Euro statt eines Vollpreistitels.

Das will Nintendo mit der Switch nun wieder gutmachen. «Mario Tennis Aces» liefert praktisch alles, was man sich schon zu Wii-U-Zeiten gewünscht hätte.

Neu mit Handlung

Die größte Neuerung fällt sofort auf, wenn man das Spiel zum ersten Mal startet. Man wird nämlich direkt in den Story-Modus geworfen, in dem man in der Rolle von Mario seinen Bruder Luigi retten muss. Dieser wurde von Wario und Waluigi entführt, die von einem legendären Tennisschläger beherrscht werden.

Es ist der erste Story-Modus in einem Mario-Tennis-Spiel seit «Mario Tennis: Power Tour» (2005) auf dem Gameboy Advance, doch an das Rollenspiel-Gameplay von damals kann «Aces» nicht anknüpfen. Vielmehr handelt es sich um einen rund dreistündigen Trainingsmodus, in dem man auf einem weitestgehend linearen Pfad wandelt.

Auf der Reise durch unterschiedliche Areale (Wald, Geisterhaus, Schneelandschaft) stellt man sich einer Reihe von Herausforderungen und Endgegnern, um die verschiedenen Schläge und Techniken zu lernen.

Tennis mit vielen Extras

Und zu lernen, gibt es einiges. Neben den Standardschlägen wie etwa Top-Spins, Slices und Lobs haben sich die Entwickler bei Nintendo nämlich noch einige weniger realistische Manöver einfallen lassen. Mit jedem Schlag füllt sich eine Spezialanzeige. Hat man genug Energie, können damit spezielle Moves ausgeübt werden, etwa um in Zeitlupe zu einem Ball zu sprinten oder aber einen Spezialschlag auszuführen.

Diese besonders starken Schläge sind schnell und stark – ein Blocken ist möglich, aber riskant. Denn nach drei missglückten Abwehrversuchen zerbricht das Racket einfach und man verliert sofort das Spiel. Auch der Trickschlag ist hilfreich. Er ermöglicht das Überwinden großer Distanzen, um einen Ball doch noch zu erwischen.

Wii Sports lässt grüssen

Die Joy-Con der Nintendo Switch können in «Mario Tennis Aces» auch als Tennisschläger eingesetzt werden. Im «Realmodus» werden sie dank Bewegungssteuerung einfach für eine Reihe verschiedener Schläge eingesetzt. An den Spielspaß, den «Wii Sports» damals bot, kommt das Spiel aber nicht heran.

Bei den Online-Turnieren gegen andere Spieler trennt sich die Spreu vom Weizen. Schweißtreibende Partien stehen auf der Tagesordnung, wenn man es über die ersten Runden hinaus schafft.

Bravo, Nintendo

«Mario Tennis Aces» erhebt sich wie der Phönix aus der Asche seines enttäuschenden Vorgängers. Neben megascharfer Optik bietet das Game verfeinertes Gameplay, einen netten Story-Modus und spannende Online-Matches. Mehr als 15 Charaktere mit einzigartigen Eigenschaften tun ihr Übriges, um «Aces» zum Volltreffer zu machen.

(L'essentiel)

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