Apple Event

13. Oktober 2020 19:58; Akt: 14.10.2020 00:36 Print

Apple hat seine iPhones der 12er-​​Generation enthüllt

Vom Mini-Handy bis zum XXL-Smartphone. Die Neuheiten von Apple sind Dienstagabend im Livestream vorgestellt worden.

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Vier neue iPhones und ein Mini-Lautsprecher: Apple hat am Dienstagabend an seinem Hauptsitz in Cupertino neue Geräte gezeigt. Wir haben die Neuerungen für euch mitverfolgt.

Preise in Luxemburg

iPhone 12 mini ab 782,26 Euro

iPhone 12 ab 878,95 Euro

iPhone 12 Pro ab 1120,68 Euro

iPhone 12 Pro Max ab 1217,39 Euro

Das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro können ab dem 16. Oktober (ab 14 Uhr) vorbestellt werden. Das iPhone 12 mini und das iPhone 12 Pro Max können ab 6. November bestellt werden.

Fotografie

Das iPhone 12 hat zwei Kameras: Ultra Wide und Wide. Das Gerät erhält außerdem einen verbesserten Nachtmodus, der nun bei der Haupt- und der Selfie-Kamera funktioniert. Auch sonst sollen Fotos, die mit dem Handy gemacht werden dank technischen Tricksereien deutlich besser aussehen.

Der Sensor um 47 Prozent vergrößert worden. Es gibt drei verschiedene Linsen beim Pro-Modell. Beim Fotografieren werden Nutzer vom Handy unterstützt. Dank dieser computergestützten Fotografie sollen Fotos noch besser und klarer werden.

Erstmals sind Dolby-Vision-HDR-Aufnahmen auf einem Smartphone möglich. Diese können dann direkt mit dem iPhone 12 bearbeitet werden. Apple verspricht zudem eine Bildstabilisierung wie bei einer professionellen digitalen Spiegelreflexkamera.

Für Foto-Fans gibt es zudem AppleRAW. Damit können im nachhinein Fotos besser bearbeitet werden als bei regulären Bildformaten. Die Demobilder, die bei der Präsentation zu sehen sind, sind beeindruckend. Wie sich das Gerät im Alltag schlägt, wird sich aber erst im Test zeigen.

XXL

Einen Superlativ-Ansatz verfolgt Apple mit dem iPhone 12 Pro. Das Max-Modell hat das größte Display, das Apple bisher in einem Handy verbaut hat. Es misst 6,7 statt 6,5 Zoll wie beim Vorgänger. Das Pro-Modell gibt es in vier neue Farben, Pazifikblau, Silber, Gold und Graphit.

Mini

Das iPhone 12 Mini hat ein kleineres Display als das reguläre iPhone 12 und sonst alle Features des größeren Bruders. Wobei Mini hier relativ ist. Es hat ungefähr die Dimensionen des iPhone 8.

Bye-bye

Übrigens: Kopfhörer und Netzteil sind künftig nicht mehr in der iPhone-Box. Das diene der Umwelt, sagt Apple. Denn die Box wird damit flacher und kann besser verschickt werden. Immerhin: Das Ladekabel (USB-C-zu-Lightning) liegt weiterhin bei.

MagSafe

Es gibt ein neues, magnetisches Ladekabel. Das Prinzip kennen Mac-Fans von früheren Notebooks des Unternehmens. Die Ladematte namens MagSafe dockt magnetisch an die Rückseite des Gerätes an. Mit MagSafe Duo gibt es zudem eine Ladestation für iPhone und Apple Watch in einem. Praktisch: An den Magneten im iPhone docken künftig auch die Schutzhüllen und sogar spezielle Portemonnaies an.

iPhone 12

Kantig statt rund: Das iPhone 12 ist deutlich eckiger als sein Vorgänger. Das neue Design orientiert sich an älteren Modellen wie dem iPhone 4 (2010) oder dem iPad Pro (2019). Das Gerät ist etwas dünner und leichter als das iPhone 11. Im Gegensatz zum Vorgänger hat es ein sogenanntes OLED-Display. Dieses ist zudem mit einem widerstandsfähigerem Glas geschützt. Apple nennt es Ceramic Shield. Damit soll das Gerät 4-mal bruchfester sein als das iPhone 11. Erhältlich ist das iPhone 12 in fünf Farben.

5G

Alle neuen iPhones erhalten 5G, sagt der Apple-CEO Tim Cook. 5G? So heisst die neue Mobilfunktechnologie, die den bisherigen Standard (4G/LTE) in den nächsten Jahren ersetzen wird.

HomePod mini

Vor den iPhones hat der HomePod mini einen Auftritt. Der Siri-Lautsprecher ist der kleine Bruder des HomePod. Apple verspricht 360°-Sound. Zwei Mini-Lautsprecher lassen sich zu einem Stereo-Paar zusammen schliessen. Das Gerät verfügt über einen Touchsreen auf der Oberseite. Das Design erinnert ein bisschen an eine Duftkerze. Ob der kleine Lautsprecher in Luxemburg verfügbar sein wird, ist fraglich. Schließlich verkauft Apple den großen Bruder, den HomePod offiziell immer noch nicht in Luxemburg.

(L'essentiel)

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