Messenger im Web

03. Februar 2021 07:55; Akt: 03.02.2021 07:54 Print

Darum fordert Whatsapp deinen Fingerabdruck

Bisher genügte eine QR-Code, um Whatsapp-Web zu nutzen. Neu kann die Funktion per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck geschützt werden.

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Whatsapp hat in den letzten Wochen zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer verloren. Dies nach heftiger Kritik an den neuen AGB, die eingeführt werden sollen. Die Änderungen sorgten bei vielen für Verwirrungen. Denn die neuen AGB sind eigentlich nur für Whatsapp-Business-Accounts bedeutend. Dennoch hat dies viele Nutzer und Nutzerinnen verunsichert.

Facebook, die Besitzerin von Whatsapp, wollte dem Abgang der Nutzerinnen und Nutzer mit einer Kampagne im Messenger entgegnen – was wiederum zu hässigen Kommentaren führte. Nun hat Whatsapp eine weitere Neuerung angekündigt, die den Nutzerinnen und Nutzern mehr Sicherheit bietet.

Konto mit Fingerabdruck

Die Änderung betrifft die Web- und die Desktop-Version des Messengers. Bisher wurde lediglich ein QR-Code benötigt, um das eigene Konto mit dem Computer zu verknüpfen. Neu kann eine zusätzliche Sicherung mit Iris, Gesicht oder Fingerabdruck hinzugefügt werden – was die Sicherheit erhöht.

Um die zusätzliche Sicherheitsstufe von Whatsapp-Web zu aktivieren, benötigt man ein iPhone, auf dem mindestens iOS 14 läuft. Auf dem Gerät muss außerdem der Fingerabdrucksensor (Touch ID) oder die Gesichtserkennung (Face ID) aktiviert sein. Auf Android-Smartphones kann die neue Funktion auf allen Geräten mit biometrischer Authentifizierung (Fingerabdruck, Iris, Gesicht) eingeschaltet werden. In den FAQ hat Whatsapp eine genaue Anleitung veröffentlicht, wie das geht.

Keinen Zugriff

Dass Whatsapp nach dem Fingerabdruck oder dem Gesicht fragt, löst bei einigen Nutzerinnen und Nutzern aber Bedenken aus. «Kann man dem vertrauen?», fragt Screenrant.com. Whatsapp stellt jedoch klar: «Die Authentifizierung erfolgt über das Betriebssystem der Handys und mithilfe der dort bereits hinterlegten Biometriedaten. Whatsapp hat keinen Zugriff auf diese Daten.»

(L'essentiel/Tobias Bolzern)

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