Preisanstieg

14. September 2017 09:31; Akt: 14.09.2017 13:59 Print

Das iPhone X ist doppelt so teuer wie das allererste

1120 Euro, so viel muss man mindestens für das iPhone X hinblättern – wir blicken auf die Preise der Apple-Smartphones zurück.

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Wer 2007 das allererste iPhone kaufen wollte, musste umgerechnet und unter Berücksichtigung der Inflation mindestens 456 Euro bezahlen. Apples neuestes Modell kostet doppelt so viel. Für 1120 Euro oder mehr werden Kunden ab dem 3. November das iPhone X kaufen können.

Damit ist das Flaggschiff von Apple das teuerste Smartphone auf dem Markt, wie Telekom-Experte Jean-Claude Frick sagt. Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Marketing von Apple, bezeichnet das iPhone X als «Zukunft des Smartphones». Wer an der Zukunft teilhaben will, muss also ordentlich zahlen. Für das Spitzenmodell des iPhone X mit 256 Gigabyte Speicher verlangt Apple 1285 Euro.

iPhone 8 ebenfalls teurer als Vorgänger

Auch beim günstigeren iPhone 8, das Ende September erscheinen soll, kommt es zum Preisanstieg. Es ist das erste Basismodell eines iPhones, das über 780 Euro kostet. Der Aufpreis ist bemerkenswert, weil die günstigsten Ausführungen der iPhones 3G, 4, 5, 6 und 7 bei der Lancierung jeweils für rund 750 Euro zu haben waren. Apple hat auf Anfrage noch nicht zu diesem Anstieg Stellung genommen.

Die Preise sind zwar hoch, in Luxemburg bekommt man iPhones allerdings noch vergleichsweise günstig. In Deutschland kostet das Smartphone etwa 799 Euro – fast 20 Euro mehr als im Großherzogtum. Im Vereinigten Königreich verlangt Apple dafür umgerechnet 772 Euro.

Keine günstigere Ausführung

Eine Budget-Version des neuen Flaggschiffs hat Apple nicht angekündigt. Bei anderen Modellen gibt es aber solche Angebote. Das günstigste darunter ist das iPhone 4s, das es bereits beim Verkaufsstart für etwa 390 Euro gab. Auch das iPhone SE kostete von Anfang an weniger als 500 Euro.

Vom iPhone 8 enthüllte Apple bislang nur eine Plus-Variante. Diese soll ab 888 Euro erhältlich sein. Auch das ist der bisher höchste Preis für ein Plus-Modell. Das iPhone 7 Plus kostete mindestens 780, das 6 Plus und 6s Plus 760 Euro.

Das Gigabyte wird günstiger

Die Kosten pro Gigabyte sind in den letzten Jahren allerdings stetig gesunken. Laut Cuponation kostete ein Gigabyte Speicher im iPhone 3G über 65 Euro. Beim iPhone 7 war es noch rund ein Sechstel: 10 Euro. Der Grund: Die Preise der Smartphones blieben konstant, während die Kapazitäten stiegen.

Nun rutscht der Preis eines Gigabytes unter 10 Euro: Beim iPhone 8 sind es rund 8,3 Euro. Ein Gigabyte auf dem iPhone X kostet allerdings noch 10,5 Euro. Cuponation berechnet diese Werte anhand sämtlicher Ausführungen eines Modells – die Kosten pro Gigabyte sind ein Durchschnittswert. Diesbezüglich ist das iPhone 8 laut Cuponation das «günstigste iPhone aller Zeiten», obwohl der Minimalpreis für ein iPhone-Basismodell noch nie so hoch war.

Der Luxus geht ins Geld

Apple-Fans können die Luxusversion des iPhone 8 Plus mit 256 Gigabyte für 1285 Euro kaufen. Wer dann noch Geld übrig hat, kann sich auch gleich die Applecare-Versicherung für 149 Euro besorgen. Das wäre dann ein Total von 1434 Euro für das achte iPhone.

Das dürfte für viele abschreckend sein. Frick empfiehlt, das Gerät über den Provider zu finanzieren. Wer ans Budget denken muss, könnte sich auch überlegen, ein iPhone 7 zu kaufen. Dieses kostet noch 629 Euro, das sind 170 Euro weniger als das günstigste iPhone 8.

(L'essentiel)

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