WWDC

06. Juni 2017 19:13; Akt: 06.06.2017 19:16 Print

Das ist das Spannendste, was Apple vorgestellt hat

Augmented Reality ist ein Fenster in eine andere Dimension. Apple-CEO Tim Cook glaubt fest an den Nutzen der Technologie.

Die Firma Wingnut AR zeigte an der WWDC eine App, die Raumschiffe über den Tisch fliegen lässt. (Video: Unreal)

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Anschaulicher Anatomieunterricht, «Pokémon Go» mit verbesserter Darstellung oder virtuell Möbel in der leeren Wohnung platzieren: Augmented Reality (AR) hat das Potenzial, ganz groß zu werden. Das betonte CEO Tim Cook in der Vergangenheit mehrmals. Bisher war Apple in dem Bereich nicht aktiv – bis jetzt. An der Entwicklerkonferenz WWDC ist mit dem AR Kit eine aufregende Neuerung präsentiert worden.

Mit dem AR-Kit können Programmierer Apps bauen, die auf dem iPhone und dem iPad laufen. Mithilfe der verbauten Kameras und der schnellen Prozessoren können so täuschend echt aussehende virtuelle Objekte in der Umgebung platziert werden.

Raumschiffe über dem Tisch

Wie gut das ohne zusätzliche Hardware schon funktioniert, wurde mehrfach gezeigt. So positionierte Software-Chef Craig Federighi eine virtuelle Kaffeetasse auf dem Tisch. Daneben stellte er eine virtuelle Lampe. Als er diese anschaltete, war der Schattenwurf täuschend echt. Die zweite Demo von Wingnut AR war noch beeindruckender: Beim gezeigten Game donnerten gleich mehrere Raumschiffe über den Tisch auf der Bühne (siehe Video oben).

Die Knacknuss für AR

Apple ist eine der letzten großen IT-Firmen, die auf den Augmented-Reality-Zug aufspringt. Microsoft hat die Hololens, Google einen gescheiterten Versuch mit der Glass-Brille und jetzt das Projekt Tango, und auch Facebook hat mehrere Projekte in diesem Bereich am Laufen.

Ein Problem muss aber auch Apple lösen: Was für einen Vorteil sollen AR-Apps den Nutzern bringen? Das wird die Knacknuss sein. Bei dem Test des Phab 2 Pro, das Augmented-Reality-Funktionen bietet, kamen wir zum Fazit: Mit nur einer Handvoll Apps bleibt AR vorerst eine Spielerei.

Apple hat hier allerdings einen klaren Vorteil im Vergleich zu den anderen IT-Konzernen. So bietet das Unternehmen ein Ökosystem an Apps, die auf Millionen iPhones und iPads laufen. Für die Entwickler wird das definitiv Ansporn sein, neue AR-Anwendungen zu programmieren.

(L'essentiel/tob)

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