High-Tech-Trick

29. November 2017 19:32; Akt: 29.11.2017 19:37 Print

Diebe knacken Mercedes in unter 60 Sekunden

Mithilfe von Hightech-Werkzeug gelingt es Dieben in kürzester Zeit, ein Auto zu stehlen. Das schlüssellose System von Mercedes spielte ihnen dabei in die Hände.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Es ist wie eine Szene aus dem Film «Gone in 60 Seconds» mit Angelina Jolie (42) und Nicolas Cage (53). Cage spielt darin einen Autodieb namens Memphis, der berühmt und berüchtigt ist für seine Schnelligkeit beim Knacken von Autos.

Besonders schnell am Werk waren auch zwei Kriminelle aus der britischen Region West Midlands. Aufnahmen der Polizei von Birmingham zeigen, wie zwei Männer mit Relaiskästen in der Dunkelheit vor einem weißen Mercedes stehen, der vor dem Haus geparkt ist. Eine Box empfängt dabei das Signal, das vom elektronischen Autoschlüssel im Innern des Hauses ausgesendet wird.

Die Box kann durch Wände, Türen und Fenster das Signal des Autoschlüssels empfangen. Letztlich wird das Signal in Echtzeit an eine zweite Box weitergeleitet, die sich direkt am Auto befindet. Innerhalb weniger Sekunden ist die Wagentür ohne Gewalt geöffnet, einer der Diebe setzt sich hinein, der andere verschwindet im Zweitwagen — und fort sind sie.

So gingen die Autoknacker von Birmingham vor. (Video: Youtube/SWNS TV)

Signal-Blocker-Tasche als Lösung

Wer ein schlüsselloses System für sein Auto benutzt, sollte den Schlüssel in einer Signal-Blocker-Tasche verstauen. Diese verhindert, dass ungewollt Signale nach außen gesendet werden.

Die Vorkommnisse in England erinnern an den Film «Gone in 60 Seconds» (2000). (Video: Youtube/TrailersPlaygroundHD)

(L'essentiel/hau)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jang am 29.11.2017 20:08 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn die Autobauer nicht fähig sind im Jahr 2017 sicherere Schlüsselsysteme bei 50000 € teuren Autos zu entwickeln, sollten sie wenigstens die Schlüsselbox schenken.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jang am 29.11.2017 20:08 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn die Autobauer nicht fähig sind im Jahr 2017 sicherere Schlüsselsysteme bei 50000 € teuren Autos zu entwickeln, sollten sie wenigstens die Schlüsselbox schenken.