Danke, Tim

23. September 2018 15:01; Akt: 23.09.2018 15:04 Print

Dieser Mann steckt hinter dem Erfolg von «Fortnite»

Nach 16.000 Stunden Arbeit sah er erstmals Geld. Nun scheffelt er Millionen. Tim Sweeney ist Gründer von Epic Games und stiller Held hinter «Fortnite».

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Ein stiller Denker sei er und ein «schräger Computer-Typ», der sein Vermögen in Wälder investiert. Tim Sweeney (47) ist Gründer und CEO von Epic Games, dem Entwickler von «Fortnite». Natürlich ist er als Chef nicht allein verantwortlich für den Großerfolg. Doch ohne ihn gäbe es das Spiel wohl nicht.

Das Programmieren hat sich der Amerikaner selber beigebracht – als Junge im Keller des Elternhauses. 1991 veröffentlichte er mit dem Action-Adventure-Puzzle «ZZT» sein erstes Game. Aus der Vision entstand 1991 die Firma Epic Mega Games. Es war ein Einzelbetrieb, auch wenn der Name etwas anderes suggerierte. Bis er erstmals Geld mit seinen Games verdiente, programmierte er 16.000 Stunden lang, wie er selbst einmal auf Twitter sagte. Es folgten weitere Mitarbeiter und zahlreiche Games.

Auf dem Boden geblieben

Mit Titeln wie «Unreal» oder «Gears of War» feierte die Firma auch schon vor «Fortnite» Erfolge. Dank dem beliebten Battle-Royale-Game gelang Sweeney aber ein ganz persönliches Victory Royale: Er wurde 2018 zum Milliardär, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg im Sommer berichtete. Tencent, der chinesische Internetgigant, freut sich mit: Der Konzern kaufte 2012 für 825 Millionen US-Dollar einen Anteil von 40 Prozent an Epic Games.

Erfolge kümmerten ihn jedoch schon in der Vergangenheit wenig. Als Tim Sweeney 2012 in die Gaming Hall of Fame aufgenommen wurde, schrieb Cliff Bleszinski, sein Freund und Chefentwickler von Epic Games: «Er ist noch der gleiche Tim, wie ich ihn auch als Teenager kannte: Er wandert gern und sammelt Steine.»

(L'essentiel/tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • moritz am 23.09.2018 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    cool das is ein fach cool

Die neusten Leser-Kommentare

  • moritz am 23.09.2018 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    cool das is ein fach cool