Mehr Bewegung

12. Januar 2022 13:31; Akt: 12.01.2022 13:32 Print

Fitness-​​Apps helfen tatsächlich beim Abnehmen

Lohnt sich der Download von Sport-Apps und -Trackern wirklich? Auf jeden Fall, findet eine neue Studie des Digitalverbands Bitkom.

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Für das neue Jahr haben sich viele Personen gute Vorsätze gesetzt. Häufig finden sich darunter Versprechen wie «Ich möchte mehr Sport treiben oder aktiver werden». Dabei können Verpflichtungen wie beispielsweise ein Fitnessstudio-Abonnement oder aber auch das Benutzen verschiedenster Fitness-Apps oder Gesundheits-Tracker helfen. Doch wie effektiv sind solche digitalen Unterstützungen beim Sporttreiben und Abnehmen wirklich?

Dieser Frage hat sich der Digitalverband Bitkom angenommen und eine repräsentative Umfrage zum Thema Abnehmen und Fitness-Tracker und -Apps durchgeführt. Dabei hat sich herausgestellt: Solche technologischen Hilfestellungen tragen tatsächlich dazu bei, aktiver zu werden und mehr Sport zu treiben.

Schrittzähler bemängelt

So berichten mehr als zwei Drittel aller Befragten, mit Hilfe von solchen Fitness-Trackern und -Apps abgenommen zu haben. Außerdem bewegt sich mehr als die Hälfte aller Personen deutlich mehr und 55 Prozent geben darüber hinaus an, auch mehr Sport zu treiben, wie Bild.de berichtet. Rund jede zweite Person, die solche digitalen Hilfen in Anspruch nimmt, ernährt sich außerdem laut eigenen Angaben seither gesünder.

Es hat sich außerdem gezeigt, dass mehr als jeder dritte Befragte tatsächlich täglich seine Schritte durch verschiedenste Apps oder Tracker zählen lässt. 25 Prozent überprüfen und erfassen ihren Kalorienverbrauch und 24 Prozent haben einen Trainingsplan erstellt. Außerdem wird das Smartphone oder Tablet als Fitness-Begleiter immer beliebter. So geben 23 Prozent an, zu Hause mit Hilfe dieser technologischen Geräte zu trainieren.

Die Befragten zeigten sich aber auch in einigen Punkten unzufrieden. So empfindet die große Mehrheit (79 Prozent), dass die Geräte die Schritte, die an einem Tag zurückgelegt wurden, nicht korrekt aufzeichnen. Außerdem bemängelt rund die Hälfte aller Teilnehmenden, dass die Technologie nach längerer Nutzungszeit deutlich nachlasse. Auch Sorgen bezüglich der Sicherheit der privaten Daten, die solche Apps speichern, wurden laut.

(L'essentiel/Dominique Zeier)

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