Teure Handyverbindung

15. Januar 2020 14:51; Akt: 15.01.2020 14:54 Print

Flugmodus vergessen – 1300-​​Euro-​​Rechnung

Eine Frau hat ihr Smartphone während des Flugs im Handgepäck verstaut. Das Gerät verband sich per Satellit, was für hohe Kosten sorgte.

WLAN und gute Vorbereitung: So bleibt die Roaming-Rechnung besonders tief. (Video: 20M)

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Das Roaming war doppelt so teuer wie der Transatlantikflug: Eine Britin hat bei ihrer Reise nach Barbados eine böse Überraschung erlebt. Sie verstaute das Gerät während des Flugs im Handgepäck, dabei vergaß sie, den Flugmodus zu aktivieren.

Von ihrem Mobilfunkanbieter erhielt sie darauf eine Rechnung in Höhe von umgerechnet rund 1300Euro. «Ich habe das Handy während des Flugs nicht benutzt», sagte die Frau gegenüber «The Guardian». Offenbar hatte sich das Gerät der Frau mit dem Netz von Aeromobile verbunden.

Verbindung per Satellit

Über das Netz des britischem Unternehmens können Passagiere an Bord mit ihren Geräten telefonieren und surfen. Die Handys verbinden sich dabei mit einer Antenne im Flugzeug, die dann das Signal über einen Satelliten an den Boden sendet. Abgerechnet wird über den eigenen Mobilfunkanbieter. In ihrem Fall war das der britische Anbieter Intercity.

Tipps gegen hohe Kosten

Dem Schweizer Konsumentenschutz sind mehrere Fälle bekannt, bei denen Kunden nach ihrer Reise eine hohe Handyrechnung erhalten haben. Die Kosten seien dabei allerdings nicht im Flugzeug entstanden. Oftmals sei das Problem, dass im Hintergrund Apps aktualisiert oder Daten per Cloud synchronisiert würden, erklärt Sara Stalder, Geschäftsleiterin des Schweizer Konsumentenschutzes. Auf ihrere Website gibt die Stiftung Tipps, wie man hohe Roaming-Kosten vermeiden kann.

(L'essentiel/tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • loshein am 16.01.2020 15:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Am besten nochmal ein paar tausend Euro Strafe von der Flugsicherheit.

Die neusten Leser-Kommentare

  • loshein am 16.01.2020 15:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Am besten nochmal ein paar tausend Euro Strafe von der Flugsicherheit.