Betrüger am Werk

15. März 2021 11:43; Akt: 15.03.2021 11:41 Print

«Fortnite» hat ein Fake-​​News-​​Problem

Je erfolgreicher ein Game ist, desto mehr Leute wollen davon profitieren. Von «Fortnite» kursieren im Internet zahlreiche Falschmeldungen. Damit wollen Betrüger Kasse machen.

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Es sind einfache Tricks, mit denen Betrüger versuchen, Zuschauer anzulocken. So gibt es zum Beispiel auf der Plattform Youtube Livestreams, die neue Inhalte zum Spiel «Fortnite» versprechen und so heißen: «OLD MAP RETURNING NOW!» Auf Deutsch: «Die alte «Fortnite»-Karte kehrt jetzt zurück.» Mit solchen Videos versuchen die Betreiber der Kanäle Publikum anzulocken – mit leeren Versprechen. Dieses vermeintliche Live-Event ist kein Einzelfall. Ähnliche Streams werden rund um die Uhr übertragen, mit mehreren hundert Zuschauern, die vergebens auf ein Ereignis warten.

So funktioniert der Schwindel

Die Betrüger machen sich derzeit vor allem auf Youtube breit. In Videos zu «Fortnite» werden unter anderem Tricks, wie man angeblich an seltene Gegenstände kommt, angepriesen. Solche Gegenstände werden scheinbar auch verschenkt. Doch wer die Accounts etwas genauer unter die Lupe nimmt, erkennt, dass die Codes dieser Geschenkkarten stets die gleichen sind. Mit den Kanalmitgliederschaften, Spenden während den Livestreams und den Werbeeinnahmen verdienen die Scammer ihr Geld.

Manche Betrüger versuchen ihr Glück auf anderen sozialen Medien wie Reddit oder Twitter. Dort locken sie ihre Opfer mit falschen «Leaks» auf die eigenen Websites, wo sie versuchen, die Personen hereinzulegen. Ein bekanntes Phänomen.

Was wird gegen Betrüger gemacht?

Wie viel die Betrüger mit den Fake-News und den daran gekoppelten Betrug verdienen, ist nicht bekannt. Es muss sich für sie aber lohnen. Diese Art von Köder durch Livestreams fallen fast ausschließlich im Bezug zu «Fortnite» auf. Das könnte unter anderem aufgrund der relativ jungen Spielerbasis des Games der Fall sein.

Allerdings gibt es bei «Fortnite» auch zahlreichen echte In-Game-Ereignisse. Wenn ein Event offiziell angesagt wird, steigt auch die Anzahl an Fehlinformationen darüber an. Der Entwickler Epic Games geht gegen solche Betrüger vor, durch Blockieren der Accounts oder Entzug der «Creator»-Vorteile. Die Schwindler scheint das jedoch nicht allzu sehr abzuschrecken, denn es gibt noch immer Accounts, die Fake- News verbreiten.

(L'essentiel/Joshua Cruiser*)

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