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23. Juli 2021 13:15; Akt: 23.07.2021 13:22 Print

Google stellt im Herbst zwei Dienste ein

Mit Googles My Maps und Bookmarks ist es zu Ende – für My Maps zumindest auf dem Handy, für Bookmarks komplett.

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Dienste, die langsam aber sicher das Interesse der Nutzerinnen und Nutzer verlieren, überleben bei Google jeweils nicht sonderlich lange. Nun hat das Unternehmen angekündigt, zwei weitere Dienste einzustellen. So geht es der Anwendung My Maps am 15. Oktober an den Kragen. Konkret wird ab dann die Android-App eingestellt. Weiterhin soll My Maps über den Browser aufrufbar sein.

My Maps ist nicht mit Google Maps zu verwechseln. Die beliebte Karten-App des Konzerns ist von dieser Abschaltung nicht betroffen. Bei My Maps handelt es sich um eine App, die seit 2007 existiert und mit welcher Userinnen und User individualisierte Karten einrichten können. Wer My Maps aber weiterhin auf dem Handy verwenden möchte, kann dies über die mobile Web-Version des Dienstes tun. Dazu besucht man die Web-App von My Maps.

Mehr als 200 abgeschaltete Dienste

Der zweite Dienst, der bereits am 30. September von Google eingestellt werden wird, heißt Bookmarks. Nachdem dieser bereits seit längerer Zeit nicht mehr auf Smartphones verwendet werden kann, soll nun auch dessen Webversion verschwinden.

Es handelt sich dabei um einen Dienst, der Online-Lesezeichen für Nutzerinnen und Nutzer setzt. Er hat aber nichts mit den Browser-Lesezeichen zu tun, in welchen Websites abgespeichert werden können. Diese bleiben also nach wie vor bestehen. Google Bookmarks gibt es seit 2005. Darin können Userinnen und User ebenfalls Websites abspeichern und diese mit Beschriftungen oder Notizen versehen. Wer Google Bookmarks öffnet, wird darin auch markierte Orte finden. Diese gehen mit der Abschaltung von Bookmarks aber nicht verloren, sondern sind weiterhin auf Google Maps zu finden.

My Maps und Bookmarks sind nur zwei Dienste von vielen, die Google über die Zeit hinweg abgeschaltet hat. Insgesamt hat Google bisher 232 Anwendungen inklusive Google Hangouts, App Maker, Youtube Gaming oder Google+ den Garaus gemacht.


(L'essentiel/Dominique Zeier)

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