Millionen-Deal

03. September 2018 19:26; Akt: 04.09.2018 13:52 Print

Google weiß, was seine Nutzer im Laden kaufen

Geheimer Deal mit Mastercard: Mit Daten von Kreditkarten-Kunden soll Google Offline-Einkäufe mit dem Online-Profil von Nutzern abgleichen.

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Google habe den perfekten Weg gefunden, um Online-Anzeigen mit Offline-Einkäufen zu verknüpfen, schreibt Bloomberg.com. Denn der IT-Konzern habe einen bislang geheimen Vertrag mit der Firma Mastercard abgeschlossen, um an Transaktionsdaten von deren Kunden zu gelangen.

Um den Deal einzufädeln, waren angeblich Verhandlungen nötig, die vier Jahre lang dauerten. Bloomberg beruft sich bei der Story auf vier anonyme Quellen, von denen drei direkt in den Deal involviert gewesen seien. Google soll für die Transaktionsdaten mehrere Millionen US-Dollar bezahlt haben.

Kunden nicht informiert

Ausgewählte Firmen, die bei Google Werbung schalten, hatten seit einem Jahr Zugriff auf ein Tool, das auf den Transaktionsdaten beruht. So sahen sie, ob Google-Nutzer das online beworbene Produkt später in einem Laden kauften. Das Tool bot Google laut Bloomberg nur in den USA an. Dass diese Verbindung zustande kam, wussten die Kunden nicht, da die beiden Unternehmen ihre Kunden nie darüber informiert haben, so Bloomberg.

Datenschutz-Bedenken

Dass Google diese Daten miteinander verknüpft, ruft Datenschützer auf den Plan. «Die Menschen erwarten nicht, dass ihre Einkäufe in einem Laden mit ihrem Online-Shopping abgeglichen werden», sagte Christine Bannan vom Electronic Privacy Information Center (EPIC). Die Firmen würden ihre Pflichten nicht wahrnehmen, da sie die Kunden nicht darüber informierten, was sie tun und welche Rechte die Kunden hätten.

Eine Google-Sprecherin gab an, dass keine Informationen mit den Werbepartnern geteilt würden. Zudem könnten Kunden das Tracking der Kreditkarte in den Konto-Einstellungen deaktivieren.

(L'essentiel/swe)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • svendorca am 03.09.2018 20:21 Report Diesen Beitrag melden

    jetzt weis ich warum Bettel aus Luxemburg eine IT-Nation machen will...

  • verraten u verkauft am 04.09.2018 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    u darum soll es bald kein Geld mehr geben, damit Microsoft, Google, Amazon, Apple ... Politik und Wirtschaftsverseucher ihre Nase in all unsere Scheisse stecken können und gleich eine Analyse davon bereitstellen können von dem ganzen krebserregenden undeklariertgenmanipulierten pestizidverseuchten Scheiss, den sie uns in die Regale stellen, um uns bewusst krank zu machen, damit sie auch auf unserer Krankheit verdienen, wobei das Resultat der Analysen nicht an uns weitergegeben wird, sondern an die ITfirmen! unser Körper u Geist gehört nicht mehr uns selber, sondern den Grossverdienern!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • verraten u verkauft am 04.09.2018 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    u darum soll es bald kein Geld mehr geben, damit Microsoft, Google, Amazon, Apple ... Politik und Wirtschaftsverseucher ihre Nase in all unsere Scheisse stecken können und gleich eine Analyse davon bereitstellen können von dem ganzen krebserregenden undeklariertgenmanipulierten pestizidverseuchten Scheiss, den sie uns in die Regale stellen, um uns bewusst krank zu machen, damit sie auch auf unserer Krankheit verdienen, wobei das Resultat der Analysen nicht an uns weitergegeben wird, sondern an die ITfirmen! unser Körper u Geist gehört nicht mehr uns selber, sondern den Grossverdienern!

    • Du huess recht am 04.09.2018 09:51 Report Diesen Beitrag melden

      Da ist einer aber richtig sauer!

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  • svendorca am 03.09.2018 20:21 Report Diesen Beitrag melden

    jetzt weis ich warum Bettel aus Luxemburg eine IT-Nation machen will...