Julien Assange

16. April 2019 13:43; Akt: 16.04.2019 13:44 Print

Hacker greifen Ecuadors Regierung an

Nach der Festnahme von Julian Assange ist das südamerikanische Land Ziel von mehr als 40 Millionen Hackerangriffen geworden. Stecken Anhänger des Wikileaks-Gründers dahinter?

storybild

Ecuador verzeichnet nach der Festnahme von Julien Assange Millionen Cyberattacken. (Bild: DPA/pa)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Regierung von Ecuador steht digital unter Beschuss. Nach der Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange ist sie Ziel von mehr als 40 Millionen Cyberattacken geworden. Das gab die Regierung bekannt. Die Angriffe auf Internetseiten öffentlicher Institutionen seien unter anderem von Servern aus Deutschland, den USA, Brasilien, den Niederlanden, Rumänien und aus Ecuador gekommen, sagte der Vizeminister für Informationstechnologie und Kommunikation, Patricio Real.

Betroffen waren den Angaben zufolge vor allem die Internetseiten des Außenministeriums, des Präsidentenamtes, der Zentralbank sowie einiger Ministerien und Universitäten. Informationen seien bei den Cyberangriffen nicht entwendet worden, hieß es.

Assange war am vergangenen Donnerstag nach sieben Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London festgenommen worden. Die Regierung hatte zuvor das politische Asyl für den Australier aufgehoben.

Ecuadors Präsident Lenín Moreno begründete den Entzug des Asyls damit, dass Assange versucht habe, in der Botschaft in London ein «Zentrum für Spionage» einzurichten. Assange habe zudem Botschaftsmitarbeiter schlecht behandelt, sagte Moreno. Der Entzug des Asyls sei nicht willkürlich erfolgt, sondern fuße auf internationalem Recht.

(mb/L'essentiel/AFP)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.