Cyberangriff

27. Oktober 2020 17:32; Akt: 27.10.2020 17:45 Print

Hacker versuchen Facebook-​​Konten zu kapern

Hacker sollen bei Facebook reihenweise Konten von Mitgliedern kopieren. So versuchen die unbekannten Betrüger, an Geld zu kommen. Die Masche ist nicht neu, aber ausgeklügelt.

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«Leute, passt bitte auf!» – heißt es in einem Beitrag, der derzeit auf Facebook kursiert. In dem Beitrag warnt ein Nutzer davor, dass «fast alle Facebook-Konten im Moment gehackt werden. Erst Corona und dann so was», schreibt der Nutzer weiter. Doch was steckt dahinter? Die Fake-Jäger von der Plattform Mimikama.at haben den Beitrag analysiert und kommen zum Schluss, dass die Warnung durchaus ernst zu nehmen sei.

Zwar übernehmen die Hacker nicht die Kontrolle über die FB-Profile, sondern sie kopieren diese einfach. Dazu greifen sie zuerst alle öffentlich verfügbaren Informationen der Opfer ab und erstellen damit ein neues Profil. Dabei wird auch das Profil- und Titelbild kopiert. Mit dem Fake-Profil schicken sie Freundschaftsanfragen an die Freunde der Opfer. Kommt eine Verbindung zustande, wird sofort nach der Handynummer gefragt. Dann soll man einen Code weiterleiten, den man per SMS erhält.

Große Betrugswelle

«Hier ist absolute Vorsicht geboten», warnt Mimikama.at. Denn die Codes sind Geld wert. Mit ihnen kann man zum Beispiel mit Paypal einkaufen. Oft werden die Beträge der Handyrechnung belastet, sodass die Opfer den Geldverlust erst zu einem späteren Zeitpunkt feststellen.

Schützen könne man sich vor der Masche, indem man keine per SMS erhaltenen PIN-Codes weiterschicke und keine unbekannten SMS bestätige. Die eigene Mobiltelefonnummer solle nicht bekannt gegeben werden, auch auf Anfrage nicht.

Vorsicht mit privaten Daten

Auch sollte man Vorsicht walten lassen bei der Annahme von neuen Freundschaftsanfragen. Zudem lohnt sich an dieser Stelle eine Überprüfung der Privatsphären-Einstellungen. Dort kann geregelt werden, ob das eigene Profil öffentlich ist und wer Informationen wie den Arbeitsort oder das Geburtsdatum zu sehen bekommt. Der Privatsphäre-Check wird über das Schloss-Symbol oben rechts beim Profil gestartet.

Falls das eigene Profil kopiert wurde, kann dies bei Facebook gemeldet werden. Dafür drückt man beim Fake-Profil auf die Schaltfläche mit den drei Punkten und wählt «Melden» aus.

(L'essentiel/Tobias Bolzern)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • irgendeen am 27.10.2020 19:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Daat verstinn ech net. Wann een kolleeg meng Nummer raus gett, kreien ech nach emmer den Token, net den „Hacker“. Wei kennt deen dann un den Token?

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  • asozial Plattform am 28.10.2020 08:32 Report Diesen Beitrag melden

    Ma dann mol lass. Wann der mein Fratzenbuch-Konto gehackt kritt, dann léen ech nach eppes drop

Die neusten Leser-Kommentare

  • asozial Plattform am 28.10.2020 08:32 Report Diesen Beitrag melden

    Ma dann mol lass. Wann der mein Fratzenbuch-Konto gehackt kritt, dann léen ech nach eppes drop

  • irgendeen am 27.10.2020 19:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Daat verstinn ech net. Wann een kolleeg meng Nummer raus gett, kreien ech nach emmer den Token, net den „Hacker“. Wei kennt deen dann un den Token?

    • FB-Specialist am 28.10.2020 09:02 Report Diesen Beitrag melden

      Et as jo net wann e kolleg deng nummer eraus gëtt. Vun engem vun dengen Frënn mecht den Hacker e Fake profil a seet du solls en unhuelen en hätt en neien FB Konto gemeet. An dann freet en dech vir deng handynummer a wanns de dann en token kritt hues da seet den Faker scheck mir den Token wegl. an du deens mengs et wier dein FB Frënn ges em dann den Token weider. An dat as dat wat den Hacker well.

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