Strassenverkehr

01. August 2017 09:46; Akt: 01.08.2017 09:49 Print

Hawaii führt ein Handy-​​Verbot für Fußgänger ein

Honolulu hat ein Gesetz verabschiedet, das es Leuten untersagt, beim Überqueren der Straße auf ihr Smartphone zu starren.

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Hawaii sagt Smartphone-Zombies den Kampf an. In der größten Stadt der Inselkette ist ein Gesetz verabschiedet worden, das es Fußängern verbietet, während des Überquerens einer Straße auf das Smartphone zu schauen.

Das neue Gesetz soll die Zahl von Verletzten und Toten im Straßenverkehr verringern. Wer das Verbot missachtet, muss mit Bussen zwischen 15 und 99 US-Dollar rechnen, je nachdem, ob man zum ersten Mal oder schon mehrfach gegen das Gesetz verstoßen hat.

11.000 Verletzte wegen Handys

In den USA sind im Zeitraum von 2000 bis 2011 mehr als 11.000 Fußgänger verletzt worden, weil sie von ihrem Handy abgelenkt waren. Das geht aus einer Studie der University of Maryland hervor, wie die Nachrichtenagentur Reuters vermeldet.

Konkrete Zahlen für Honolulu liegen keine vor. Das Gesetz tritt am 25. Oktober in Kraft. Honolulu ist nicht die einzige Stadt, die auf die überbordende Handynutzung durch Fußgänger reagiert hat. In Augsburg sind im letzten Jahr Ampeln am Boden installiert worden für Passanten, die ihren Blick partout nicht vom Smartphone lösen können.

Auch andere Länder haben bereits auf die zunehmenden Unfälle von Smartphone-Nutzern reagiert. So haben Belgien und China beispielsweise sogenannte Smartphone-Walking-Lanes eingeführt – markierte Zonen speziell für Fußgänger, die sich mit dem Smartphone in der Hand fortbewegen.

(L'essentiel/tob)

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