Vor Asia Games

04. Dezember 2018 17:54; Akt: 04.12.2018 17:58 Print

In China entsteht die erste E-​​Sport-​​Stadt

In China befindet sich eine städtische Anlage im Bau, die komplett im Zeichen des E-Sports steht.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Städte aufwerten durch neue Parks oder Einkaufszentren? Nicht im chinesischen Hangzhou. In der 9-Millionen-Stadt entsteht – mit Unterstützung der Regierung – eine Anlage, die nur für den E-Sport gedacht ist.

Diesen Monat hat ein erster Teil der Anlage seine Tore für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Anlage ist laut der chinesischen Zeitung People's Daily 17.000 Quadratmeter groß. Das Projekt wird von der Regierung unterstützt und geleitet, 280 Millionen Dollar soll der Bau bisher gekostet haben.

Chinesisches Topteam zieht ein

LGD Gaming, eines der erfolgreichsten chinesischen «League of Legends»-Teams, wird dort in Partnerschaft mit Allied Esports einziehen und sein Büro eröffnen. Allied Esports ist ein Zusammenschluss chinesischer E-Sport- und Gaming-Firmen, die unter anderem auch am Bau der Esports Arena Las Vegas beteiligt waren.

Die Regierung von Hangzhou hat angekündigt, bis 2022 etwa 14 E-Sport-Anlagen in der E-Sport-Stadt zu bauen. Dazu gehören eine E-Sport-Akademie, ein E-Sport-Hotel, Freizeitparks, Geschäftszentren und sogar ein Krankenhaus für E-Sportler.

E-Sport an den Asia Games?

Die Regierung lässt sich das einiges kosten. Sie budgetiert für den Ausbau Ausgaben von über zwei Milliarden Dollar. Über 10.000 angehende E-Sportler werden im Verlauf der Jahre erwartet und ungefähr 140 Millionen Dollar in Steuereinnahmen.

Hangzhou ist Gastgeber der olympischen Asia Games 2022. Es wird im E-Sport also voraussichtlich zum ersten Mal Medaillen zu gewinnen geben. Der Olympische Rat Asiens (OCA) hat jedoch festgelegt, dass der E-Sport für eine endgültige Aufnahme einen einzelnen, internationalen E-Sport-Verband benötigt. Davon ist die versplitterte E-Sport-Community noch weit entfernt.

(L'essentiel/rca)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.